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Noch immer Überfälle/Einbrüche Autobahn Dijon/Lyon


HPMZ am 10 Aug 2006 22:14:06

Hallo zusammen,

zunächst mal: Keine Panik, geklaut und eingebrochen wird überall auf dieser Welt. Man sollte möglichst Vorsicht walten lassen.
Vorsicht, die ich leider (obschon wir es vorher genau wußten) ignoriert habe. Ehe jetzt der eine oder andere recherchiert, schreibe ich unsere Blödheit lieber direkt selbst. Seit Jahren raten wir Freunden sowie auch in Foren "haltet Euch von den Raststätten, besonders zwischen Dijon/Lyon".

Seit Jahren fahren wir diese Autobahn und sind immer mehr als vorsichtig. Übernachtet wird in dieser Gegend nur bei Weinbauern oder CP.

Aber es kam alles anders.

Am 28.07.06 wollten wir nach unserem Canadaurlaub noch ein paar Tage zur Cote Azur. Die Abfahrt verspätete sich und nachst gegen 0.00 Uhr kamen wir in ein fürchterliches Unwetter (Sturm, Gewitter, Orkan, Schilder und Zäune kamen über die Autobahn geflogen). Also Notstopp kurz vor Lyon auf einem Parkplatz. Ich erinnerte mich zwar an alle guten Ratschläge, aber entschied mich ein paar Stunden zu schlafen (schliesslich war es mittlerweile nach 02.00 Uhr). Wir standen direkt vor dem Supermarkt, links die PKW Tankstelle, rechts die LKW Tankstelle. Kein Fahrzeug neben uns, 3 Laternen, alles sah sicher aus. Handy, PDA und alles andere weggeräumt um keine Begehrlichkeiten zu wecken.
Gegen 05.00 Uhr (ich habe einen sehr leichten Schlaf) hörte ich ein leises Geräusch, welches mich an ein Türschloß erinnerte. Schlaftrunken aus dem Bett und die Türen geprüft. Sch..... der Türknopf der Beifahrerseite stand hoch. Ich ahnte böses und schaute von außen nach. Nomals Sch...
tatsächlich hatte man auf der Beifahrerseite den Zylinder geknackt.
Tja, wirklich mehr als eigene Dummheit aber Wahrheit. Gott sei Dank war
das Pack vorsichtig und hatte nicht allzuviel beschädigt. Nach einigem hin und her ging das Schloß sogar wieder (muß trotzdem erneuert werden).
Ach ja, warum ist man nicht freundlich eingetreten? Wir sichern grundsätzlich die Ducatotüren mit Stahlwinkeln (Zubehörsystem) und setzen einen Stahlriegel in die Wohnmobiltüre des Aufbaus. Dies und mein leichter Schlaf war wohl unser Glück. Unser kleiner Hund (Bichon Frise) hat übrigens von dem nicht mitbekommen. Er freute sich nur als ich aufstand um nachzusehen und wedelte mit dem Schwäntzchen, in der Hoffnung, dass es bald Frühstück gibt.
Tja, diese dumme Geschichte (Ihr merkt sicher wie sehr es mich ärgert) soll Euch folgendes sagen:
- übernachtet möglichst nicht auf Rastplätzen
- glaubt die Berichte der Gegend Dijon/Lyon (es trifft
nicht nur immer die anderen)
- sichert Eure Türen (Gurte können durchtrennt werden!)
- sichert die Türe zum Aufbau
- seid wachsam

Liebe Grüß aus Aachen

Peter

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Tipsel am 10 Aug 2006 22:49:55

Hallo Peter,

meinste, das war ein LKW-Fahrer? Der Verdacht kam mir nämlich auch schon, als wir zwischen LKWs parkten und da einer rumschlich. Das war auf einem Autohof, der als Stellplatz im Bordatlas stand. Hatte schon ein schlechtes Gewissen, dass ich jemanden verdächtigt hab.
Aber ich hör eh die Flöhe husten und wir sind weitergefahren.

Sei froh, dass nix weiter passiert ist und wir sollten tatsächlich alle auf unsern Bauch hören.

bosco65 am 10 Aug 2006 22:58:53

...hatten ein ähnliches Erlebnis auf der gleichen Autobahn im Jahr 2001.
Wir waren auf der Rückfahrt und wollten in Lyon noch mal tanken,also Stop an der Tanke ,Zapfhahn rein und nichts kam, reingegangen in die Tanke gefragt und zur Antwort bekommen "erst bezahlen",gut 100,-DM gelöhnt und begonnen zu tanken , nach knapp 50,-DM war Sense nicht weil mein Tank voll war sondern weil`s einfach aufgehört hat zu laufen.Zwischenzeitlich wollte meine Frau mal für kleine Mädchen - war natürlich auch geschlossen und sie lief ein paar Schritte weil`s halt nötig war.Während dessen wollte ich wieder in die Tanke gehen um mir wenigstens das Restgeld zu holen(die inzwischen wundersamerweise auch zu war) und man mir dort durch die geschlossene Scheibe/Tür zu verstehen gab ich hätte nur 50,_ bezahlt.Plötzlich rief mir meine Frau zu das jemand sich am Auto zu schaffen macht was ich noch relativ schnell beenden konnte(nach einem Treffer von mir schnelle Flucht)aber mir fehlten noch immer 50,-DMGroßen Stein genommen und wollte den grade durch die Scheibe schicken als zum Glück (sag` ich heute)die Polizei gefahren kam.Riesen-Ärger und keiner konnte english (auf einmal),mein Glück war das ein niederländischer Trucker das alles beobachtet hatte und für mich aussagte.Na ja nach etwa 6-7 Stunden Protokoll und bla bla durften wir dann fahren ohne unser Geld.Das haben wir viel später durch unseren RA bekommen der das ganze dann hier in D in die Hand nahm und uns dann auch mitteilte das wir nicht die Ersten waren denen das an dieser Stelle passiertesonder das an dieser Stelle schon länger so praktiziert wurde.Vermutlich war deshalb auch die Polizei so schnell vor Ort.
Seit dem sind wir noch oft dort vorbei gefahren , haben aber nie wieder gestoppt , wobei ich mich in F immer sehr wohl fühle und bis auf dieses eine mal nur gute Erfahrungen machte.Gleiches kann jedem in jedem Land der Erde widerfahren ist also nix Frankreich typisches...


viele

bosco65

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Juergen-pussy am 11 Aug 2006 20:34:11

Hallo Ich fahre jedes Jahr nach Südfrankreich, bis heute noch nicht
überfallen worden.Habe meine Türen mit Eisenketten gesichert.
Die Ketten habe ich mit Stahl Popnieten an den Türen befestigt.
die Gegenstücke habe ich mit Spannschrauben an den Unterteile
der Sitze befestigt. Eingangstür zum Wohnmobil mit Zwei stabielen
Riegel gesichert.
Ich rate euch die Autobahn nicht zu nehmen. Ich fahre die A31 bis
Nancy. Von dort die A330 auf die N57, 83 bis Umgehung Lyon bis
Vienne, und dann auf die N7 oder N86.
Unterwegs sind Parkplätze genug wo man nachts ungehindert
stehen kann.

gruß

Juergen-Pussy

Ramineb am 12 Aug 2006 22:46:12

Hallo Peter,
das ist ja dumm gelaufen, aber Hauptsache Ihr seid körperlich unversehrt und wohlauf. Zum eigentlichen Sachverhalt Lyon und Überfall sage ich mal nichts. Ich war viel in Lyon und bin hier und da auch heute noch dort, weiss aber mittlerweile auch wo ich stehe kann. Was aber toll ist, das Du die Wahrheit und nichts über "Gasangriff, weil Hund hat nichts gemerkt" schreibst. Wie oft musste man diese Geschichten vom Gasangriff hören oder lesen, und der arme Hund war dann auch ganz hin und weg (betäubt). Dazu haben sich schon Profis in Bezug auf Betäubung geäussert.
Mich macht es nur wütend, das Fiat (bei den anderen Marken weiss ich es nicht) immer noch so Pseudoschlösser verbaut, die schnell und vorallem fast lautlos geknackt werden können.

HPMZ am 17 Sep 2006 14:46:32

Re an Christel von TRIPSEL:

zunächst sorry, dass ich jetzt erst antworte, bin total im Streß und war länger nicht mehr im Forum.
Du sprichst etwas an, was mir auch schon durch den Kopf ging.
Denn, als ich (draußen im Schlafanzug) vor meinem defekten Schloss
stand, kam ein LKW Fahrer an (auf dem Rückweg zu seinem LKW). Mein Bauch (und der ist groß genug) sagte mir "vorsicht ein gefährlicher Typ". Er ging vorbei und man konnte spüren, dass er nicht auffällig gucken wollte, aber trotzdem aus den Augenwinkeln versuchte die Situation zu erfassen. Als ich mich zu ihm drehte und ihn anschaute ging er schnell weg. Das kann zwar etwas mit meinem unfreundlichen Gesichtsausdruck zu tun gehabt haben, mir kam es aber sehr sehr komisch vor. Der LKW kam übrigens aus Osteuropa.
Aber dies ist nur ein Gefühl gewesen und ich werde mich hüten etwas dahingehend zu behaupten, denn ich möchte keinen zu Unrecht beschuldigen. Aber theoretisch könnte der Täter auch aus diesem Kreis gekommen sein.

Liebe aus Aachen

PS: Übrigens ist ein Spanngurt, den häufig Wohnmobilfreunde verwenden, kein optimaler Schutz (Teppichmesser, Dreieckscheibe aus Gummi schneiden, Gurt übergeschnitten, fertig). Entweder Kette oder Stahlkeile aus dem Zubehör (wie wir sie benutzen) sind die bessere Lösung. Als Schwachstelle bleiben somit nur die Plastikscheiben (Seitzfenster) des Aufbaus. Werde diese aufgebrochen hört man (oder Frau) es allerdings, vorausgesetzt man ist im WoMo (:-))).

Säcker am 18 Sep 2006 11:23:49

Guten Morgen,

an manchen Stellplätzen hatten wir auch schon mal ein nicht so gutes Gefühl. Mein Nachbar "Rumtreiber" hat mir dann gezeigt, wie man das Zeltgestänge der Igluzelte zur Sicherung einsetzen kann.

Hierbei wird bei einer nicht mehr benötigten Stange der Steckfuß geteilt und über den Türknopf gesteckt, danach wird die Zeltstange in der Länge angepasst, damit sie in dem Fensterrahmen fest verklemmt werden kann. Das Aufhebeln des Schlosses zur Entriegelung funktioniert nicht mehr. Hierdurch wird der "stille" Einbruch bei den Fahrer- bzw. Beifahrertüren verhindert.


Hans-Werner

P.S.: Seit 32 Jahren machen wir Camping-Urlaub in Europa und seit 19 Jahren mit dem Womo Urlaub auf dem Parkplatz. Uns hat es in Köln erwischt !!! Es gibt also nicht nur in anderen Ländern böse Buben.

Während wir in der Stadt waren, ist jemand durch das Küchenfenster eingestiegen. Als besonderes Angebot habe ich mein Womo an der Rheinuferpromenade aber auch so platziert, dass direkt unter dem Küchenfenster noch als Einsteighilfe ein Mäuerchen war. :oops:

BOWO am 18 Sep 2006 14:03:38

Den neuen Ducato gibt es gegen geringen Aufpreis bei vielen Herstellern mit dem 145 Liter Tank. Damit kann man ohne Tankrast durch Frankreich durchfahren, insbesondere entfallen die Nachtankstopps im Raume Lyon. Mit Fahrerwechsel wohl kein Problem. 8)

P.S.: Die vielen Berichte können nicht alle getürkt sein, auch ich kenne Geschädigte von einem Rastplatzeinbruch Nähe Lyon. Da stellt sich doch die Frage wieso bei den massiven Einbrüchen / Überfällen auf Urlauber an der Autobahn durch die Polizei seit Jahren nicht reagiert wird. :x

Kai P. am 18 Sep 2006 14:57:26

In der beschriebenen Gegend ist zum ersten und bislang einzigen Mal unser Gaswarner morgens um 04.00 Uhr angegangen. Letzten Sommer, im Juli. Einbruchsspuren habe ich nicht entdecken können, auch haben wir nach dem Alarm nichts verdächtiges gehört oder gesehen. Wir sind anschließend vom Platz gefahren, denn wach waren wir allemale und wollten eh nur übernachten.

HPMZ am 27 Sep 2006 00:40:25

Übermorgen geht es wieder los!
Zuerst wieder über Lyon zur Cote Azur (St. Tropez). Von dort aus Richtung Narbonne (Gruissan) und dann rüber zum Atlantik (Mimizan).
Danach die Bretagne hoch Richtung Heimat. Es werden wohl wieder knapp 4000 Kilometer in 16 Tagen werden, aber dazu haben wir ja schliesslich ein WoMo.

In Lyon werden wir NICHT anhalten :-). Wir gehen wieder zu unserem Weinbauern in Villefranche.
Drückt uns mal die Daumen, dass alles ohne "Besuch" abgeht.

Liebe Peter

wiebke am 27 Sep 2006 00:49:20

Daumendrück.., ganz fest...
einen schönen erholsamen Urlaub !!

rudicol am 29 Okt 2006 23:46:49

uns hat es auch in Gegend zwischen Perpingan und Narbone erwischt. Auf der Landstraße auf einem alten Womoplatz "la palme". Obwohl der Platz stillgelegt wurde, wird er noch angefahren. Jetzt ist er nebenbei noch ein Umschlagplatz von Drogen und ein Schlulen treff.
Leute ich kann nur bestätigen was hie schon gesagt wurde. Eine vernüftige mechanische Zusatzverriegelung hilft. Habe Gerätschaften verbaut die man im Sicherheitsfachgeschäft als Fenstersicherungen verkauft. Krallfix von der Fa. Ikon. Das ist solide.

HPMZ am 06 Jan 2007 02:33:24

Hallo zusammen,

ein Artikel in der Dezember-Ausgabe der Zeitschrift CAMPING (DCC) hat mich so sehr beschäftigt, dass ich hier berichten muß.

Eine Familie wurde auf der Autobahnraststätte AIR DE SERVICE TOTAL MARGUERITTES SENS LYON-ESPAGNE im Wohnwagen ausgeraubt. Laut Zeitungsbericht wollte das Ehepaar dort nur kurz ausruhen und sind wohl allen Anschein nach mit Betäubigunggas handlungsunfähig gemacht worden. Als die Zwei gegen 04.00 Uhr wach wurden bemerkten Sie den Raubüberfall und (dies hat mich echt schockiert) den Diebstahl ihres Hundes. Diejenigen unter Euch, die ein Tier haben können sicherlich nachvollziehen, was es bedeutet, einen treuen Vierbeiner auf diese Weise zu verlieren. Ich finde es echt hammerhart. Ich habe mal gegoogelt und jede Menge Anzeigen gefunden, mit denen die verzweifelten Leute Ihren Hund suchen.
Obschon man ja bei uns auch mal einen Überfall probiert hat (will gar nicht über mein Türschloß jammern, wenn ich diesen Fall hier lese), habe ich bisher nie etwas von Betäubungsgasüberfällen richtig glauben können, zumal die Kripo München mal hierzu ausgiebig geschrieben hat. Ich habe keine Ahnung, was dem Ehepaar dort passiert ist und werde sie mal kontaktieren, ob sie näheres (als Erfahrungsbericht weitergeben können). Ich persönlich könnte mir nur vorstellen, dass die Ganoven zuerst eingebrochen sind und dann betäubt haben.

Schliesslich möchte ich aber auch noch etwas Gutes tun und den Suchtext nach dem Hund / Beagle hier vermerken (vielleicht kann jemand helfen).

Hier ein Auszug aus einer Internetanzeige:

Wir suchen unseren Beagle, der uns im Frankreich-Urlaub aus dem Wohnwagen gestohlen wurde. Wir möchten verhindern das unser Hund zu Forschungszwecken in Laboratorien eingesetzt wird. Wir benötigen enstsprechende Adressen über Tierversuchsdienste in D. und F. um eine Recherche durch zuführen. Danke für Ihre Mithilfe. Tel/FAX:0049 2065 40241, Email: ilse.rupiettagmx.netonline.de

P a u l / Beagle

Rüde
Geboren am 05.04.2005
Wird seit einem Raubüberfall am 08.09.2006 an der Raststätte AIR DE SERVICE TOTAL MARGUERITTES in Fahrtrichtung Lyon/Spanien vermisst
Tricolor
Schwarzes Deckhaar, Kopf braun, Nase links braun, rechts weiß, Barthaare links schwarz, rechts weiß, weißer Bauch, Beine weiß mit braunen Tupfen, gerader schwarzer Schwanz mit weißer Spitze.
Chip Nr. 967 00 00009 70277 (linke Halsseite)

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