Anfang März starteten wir zum Skiurlaub nach Kärnten (Hermangor).
Wir kamen leider nur von Friesland bis nach Bad Hersfeld. Auf dieser Stecke befand sich unser Fahrzeug bereits 3 mal im Notlauf.
Am Pommer südlich von Kassel war die Situation besonders peinlich. Mit 15 km/h führte ich die Schlange der LKW's in der Baustelle ca. 7 km an, bevor ich auf dem Randstreifen anhalten konnte.
Motor abgestellt wieder angelassen und die EDC Leuchte war aus und wir hatten wieder volle Leistung.
In der Iveco Werkstatt Bad Hersfeld wurden die Fehler ausgelesen, aber der Meister konnte uns nicht helfen (zu viele Sensorgenprobleme gleichzeitig).
Darauf kehrte wir um, da uns das Risiko fehlte mit dem defekten Fahrzeug in die Alpen zu fahren.
Zuhause wurde in der Werkstatt u.a. der defekte Turbo festgestellt.
Jetzt komme ich zu meinen Fragen; aber vorher noch ein paar technische Details. Der Hymer wurde im Oktober als Neufahrzeug übernommen. Es handelt sich um einen 125 kw (170 PS) Motor mit dem Agile atom. Schaltgetriebe.
Der Motor und Fahrgestell wurden von Iveco am 18/11/2009 gebaut. Gefahrende Km bisher 54.000.
Bei dem defekten Turbo handelt es sich lt. Kennung auf dem Lader um einen Borg Warner 5303 970 0167. Borg Warner Deutschland möchte für einen überholten Turbo über 1300 Euro haben, dazu kommen noch die Einbaukosten. Im Netz habe ich aber bei einigen Firmen, die Turbolader überholen, Preise unter 800 Euro gefunden.
Was mich irritiert die Tatsache, das alle Firmen mir sagen, bei der Kennnummer 5303 970 0167 handelt es sich um einen Bi-Turbo, der Werkstattmeister meint aber es sei keiner. Der Lader ist noch eingebaut und somit ist es schwer zu erkennen.
Wer hat Recht?
Wundern tut es mich inzwischen nicht mehr, dass viele Iveco Turbos bereits mit 50000 km ausgetauscht werden müssen. Das Netz ist voll von Klagen bei Concorde, Phönix, N & B Flair Besitzern.
Wer kann mir helfen, speziell bei den Fragen welcher Turbo wurde verbaut, und mit welchem Überhol-Service-Betrieb wurde gute Erfahrung gemacht.
Vielen Dank
Heinz

