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Waage für Caravan und Wohnmobil Erfahrungen 1, 2


taps am 18 Mai 2017 17:24:22

Hallo,
da das Thema Gewicht ja scheinbar immer wieder eine Rolle spielt (da können wir Deutschen uns richtig lange mit beschäftigen :-))
Hier mal ein Angebot bei Fritz Berger:


Damit kann man einzeln unter den Rädern wiegen und er zeigt das Gesamtgewicht an. Hat Modi für Zwei- und Vierachser.
nutzt Jemand sowas, ist es zuverlässig?
Habe das letztens auf einem CP gesehen zum Messen der Aufhängelast eines Wohnwagens...
Gruß
Andreas

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

Gast am 18 Mai 2017 17:31:25

Wurde vor 10 Tage ausgiebig beschrieben und diskutiert.

LongJohn

Julia10 am 18 Mai 2017 17:34:13

Guckst Du hier --> Link

Julia

Anzeige vom Forum


taps am 18 Mai 2017 17:51:24

LongJohn hat geschrieben:Wurde vor 10 Tage ausgiebig beschrieben und diskutiert.
LongJohn

Hallo LongJohn
eben nicht ausführlich...
habe mir Alles durchgelesen!
Und wenn Du nach Waage suchst, findest Du leider auch den Artikel von vor 10 Tagen nicht.
Danke Julia für den Link, hilft mir aber auch nicht wirklich...
freundliche Grüße
Andreas

fomo am 18 Mai 2017 18:45:05

taps hat geschrieben:Habe das letztens auf einem CP gesehen zum Messen der Aufhängelast eines Wohnwagens...

Und wo wurde der Wohnwagen aufgehängt?

wohoh am 18 Mai 2017 19:38:51

Hallo
Habe die orange Ausführung der Waage. Funktioniert einigermaßen zuverlässig. Bei mehrmaligen Überfahren maximal 10 bis 15 kg Unterschied. Der Vorteil ist das man weiß welches Gewicht jedes Rad trägt.

Juke565 am 18 Mai 2017 21:45:02

Hallo,
Habe auch die orangene bis 1500 Kg. Lt. Der Wage habe ich 3700 Kg. Das kann einfach nicht sein. Ich mache jetzt die Kontrollwiegung bei der Mühle. Mal sehen, ob ich dann die Abweichung ermitteln kann.

Gruß Jürgen

indianer-1 am 18 Mai 2017 22:44:13

Hallo
Hab schon gefühlte 50 mal gewogen auf verschiedenen Waagen (angeblich geeicht) und jedes mal kam ein anderes Gewicht heraus, weiss genau soviel wie vorher
nämlich gar nichts bezüglich des Gewichts. :wink: :nixweiss:

saltun am 19 Mai 2017 09:08:27

Juke565 hat geschrieben:Hallo,
Habe auch die orangene bis 1500 Kg. Lt. Der Wage habe ich 3700 Kg. Das kann einfach nicht sein. I

Warum kann das nicht sein?
Für ein 7m Womo gar nicht so schlecht! :wink:

lg Günter

EssmannWaegetechnik am 13 Feb 2022 12:27:17

Wir raten Euch als Waagenbau-Unternehmen auch nicht zu diesen Waagen. Fahrt lieber zu einer öffentlichen Fahrzeugwaage in der Nähe, kostet auch nur um die 10€ und einen Klönschnack gibt es meist kostenlos dazu :D

Piet77 am 23 Mai 2022 12:07:30

EssmannWaegetechnik hat geschrieben:Wir raten Euch als Waagenbau-Unternehmen auch nicht zu diesen Waagen. Fahrt lieber zu einer öffentlichen Fahrzeugwaage in der Nähe, kostet auch nur um die 10€ und einen Klönschnack gibt es meist kostenlos dazu :D


Warum gibt es denn keine vernünftigen Waagen für den Heimanwender? Ist das Segment zu klein? Oder ist das physikalisch schwierig auf kleinem Raum umzusetzen?
Eine Personenwaage kostet auch nicht die Welt und ist hinreichend genau. Warum geht das nicht "eine Nummer größer"?

Tinduck am 23 Mai 2022 12:33:11

Die Waage einer solchen Bauart wie das Reich-Schätzeisen kann so genau sein, wie sie will; das Messprinzip mit 'Rad fährt drüber' ist einfach zu stark fehlerbehaftet.

Der Untergrund spielt eine große Rolle, der muss nämlich hart und topfeben (mehrere Meter vor und nach der Waage) sein, damit das Fahrzeug auf keinen Fall einen Schrägstand hat. Dann muss die Waage für jede Radwägung mit der gleichen Geschwindigkeit und aus der gleichen Richtung überfahren werden, und bei Doppelachsern müsste man eigentlich das benachbarte Rad genauso hochdrücken wie das gewogene, sonst ändert sich da schon die Gewichtsverteilung... Zwillingsbereifung klappt schon mal gar nicht..... da kommt einiges zusammen, was stimmen muss, um da halbwegs reproduzierbare Ergebnisse zu bekommen, oder was eben überhaupt nicht geht.

Dass alle Räder mit einem gewissen Fehler einzeln gewogen werden und dann addiert (wobei sich auch die Fehler addieren), machts auch nicht besser.

Wir hatten so'n Ding mal für den Wohnwagen (Einachser), da war es leidlich brauchbar. Aber genau sicher auch nicht.

Wir fahren üblicherweise zum Schrottplatz oder zum Entsorgungshof auf die LKW-Waage. Die wiegt auf plusminus 10 Kg und kostet nix, wenn man keine Wägekarte braucht, also 5er in die Kaffeekasse.

bis denn,

Uwe

Navigatore am 23 Mai 2022 12:41:33

Tinduck hat geschrieben:Die Waage einer solchen Bauart wie das Reich-Schätzeisen kann so genau sein, wie sie will; das Messprinzip mit 'Rad fährt drüber' ist einfach zu stark fehlerbehaftet.

Besser als nichts. Und die Messtoleranzen reichen für diejenigen, die sich nicht bis zum letzten Kilo an das zulässige Achsgewicht herantasten wollen.

Rockerbox am 23 Mai 2022 12:50:30

Zur groben Gewichtsermittlung taugt das Teil durchaus. Ich hab mir zwei entsprechende Mini-Rampen gebaut, damit kann man ruckfrei und gleichmäßig über die Waage fahren und das gegenüberliegende Rad der selben Achse fährt gleich hoch mit.

Die Rampen sind beidseitig, somit funktioniert auch das Vorwärts- und Rückwärtsfahren ohne signifikante Unterschiede. Wenn man das öfter macht hat man auch den nötigen sensiblen Gas- und Kupplungsfuss.

Tinduck am 23 Mai 2022 12:57:28

Rockerbox hat geschrieben:Zur groben Gewichtsermittlung taugt das Teil durchaus... Mini-Rampen ... ruckfrei und gleichmäßig über die Waage fahren ... gegenüberliegende Rad der selben Achse fährt gleich hoch mit


Kann sein, dass das dann genauer ist. Aber irgendwie hatte ich keine Lust, mir für ein fragwürdiges Ergebnis so einen Aufwand zu machen. Ich hab das Teil auf ebay verkauft - und nutze geeichte Waagen bei den üblichen Verdächtigen.

Wir haben aber auch 300 Kg Luft beim zGG und noch mehr auf der HInterachse, deswegen muss ich das nicht so oft tun.

bis denn,

Uwe

HaMo19 am 23 Mai 2022 13:00:01

Tinduck hat geschrieben:Die Waage einer solchen Bauart wie das Reich-Schätzeisen kann so genau sein, wie sie will; das Messprinzip mit 'Rad fährt drüber' ist einfach zu stark fehlerbehaftet.


Genau so sehe ich das auch. Ich habe die Orange Ausführung, also die 1500kg Version von Reich. Das Überfahren bringt eine große Streuung mit sich und macht den Gebrauch der ermittelten Werte ziemlich unbrauchbar.
Besser ist es jedes Rad mit einem Wagenheber hochzuheben und auf die Waage abzulassen. Die Streuung der Messwerte ist deutlich geringer. Danach bin ich mit dem Wagen auf eine geeichte Waage und es ergab eine Abweichung von -5% im Vergleich zu der eigenen Messung. Kann man ja dann bei der eigenen Messung berücksichtigen und damit kann ich leben.
Die Beladung für den Urlaub ist immer die Gleiche und deswegen entfällt die Prozedur gelegentlich auch mal.

Pechvogel am 23 Mai 2022 13:02:12

Tinduck hat geschrieben:...Wir fahren üblicherweise zum Schrottplatz oder zum Entsorgungshof auf die LKW-Waage. Die wiegt auf plusminus 10 Kg...

Im Leben nicht!!
Die zeigt vielleicht nur in 10kg-Schritten an ( und über 20t dann meist in 20kg-Schritten ) aber die wiegt maximal auf 1% genau!
Und selbst diese 1% dann noch in dem Wägebereich für den sie geeicht ist!! LKW-Waagen dann also vermutlich irgendwo bei 15t.
1% von 15t sind aber 150kg,..



Grüße
Dirk

JoergZ am 23 Mai 2022 13:26:50

Ich hatte die gelbe Reichwaage beim Wohnwagen, um das ungefähre Gewicht abzuschätzen. Das Überrollen war mit dem WW aber einfacher und zeigte weniger Abweichung bei Wiederholungsmessungen als beim Wohnmobil.
Habe mir zu Testzwecken die orange Waage (1500Kg) für 180,- im Angebot bestellt.
Hier hat sich beim Überfahren ein Wert +-50Kg ergeben. Das wollte ich optimieren und hatte eine Spezialrampe aus starken Multiplexplatten gebaut. Gibts im Netz einige Tipps dazu. Ergebnis war jetzt "nur" noch +-30Kg Abweichung. Für mich also unbrauchbar und ich habe die Waage zurückgeschickt.

Cartesy baut sehr gute und flache Waagen. Leider sind die günstigen inno!weight nur bis 3200Kg total an 4 Rädern geeignet sodaß die nächste Klasse bei IFX-10/20/30-LCD-F (Genauigkeit: < 0,5% vom Endwert) beginnt.
Ich habe mir 4 Stück von letzteren besorgt und fahre das Mobil auf die Waagen und belade dann bis 3,5to bzw. entspechend der Rad- und Achlasten und wenn wir losfahren, habe ich Gewissheit, nicht überladen zu fahren.
32092 32093 (0,5% entspechen ca 17,5 Kg)
Das ist viel Luxus, schont aber meine Nerven und unnötige Fahrten zur nächsten LKW-Waage.
Wir haben früher mit 7,5to nie einen Gedanken an das ZgG verschwendet, aber jetzt mit 3,5to sind wir sehr sparsam und freuen uns, daß es sogar mit dem 7,2m Mobil klappt

JoergZ am 23 Mai 2022 13:28:54

Pechvogel hat geschrieben:Im Leben nicht!!
Die zeigt vielleicht nur in 10kg-Schritten an ( und über 20t dann meist in 20kg-Schritten ) aber die wiegt maximal auf 1% genau!
Und selbst diese 1% dann noch in dem Wägebereich für den sie geeicht ist!! LKW-Waagen dann also vermutlich irgendwo bei 15t.
1% von 15t sind aber 150kg,..
Grüße
Dirk

Da hat Dirk recht und darum ist es problematisch mit dem kleinen 3,5to Fahrzeug auf die große Waage für 20to oder mehr zu fahren. Für uns viel zu ungenau

Mauerblume am 23 Mai 2022 13:37:20

Kann man das nicht in der Werkstatt machen ?

rkopka am 23 Mai 2022 13:43:45

Pechvogel hat geschrieben:Die zeigt vielleicht nur in 10kg-Schritten an ( und über 20t dann meist in 20kg-Schritten ) aber die wiegt maximal auf 1% genau!
Und selbst diese 1% dann noch in dem Wägebereich für den sie geeicht ist!! LKW-Waagen dann also vermutlich irgendwo bei 15t.
1% von 15t sind aber 150kg,..

Naja. Ich bin wegen Zweifeln an einem Tag auf zwei landwirtschaftliche Waagen gefahren, die schon für etwas mehr Gewicht ausgelegt sein dürften nach der Länge der Waagefläche. Die Ergebnisse haben um 10kg (!) differiert. War das jetzt einfach Glück ?

RK

Karmann-Schmitti am 23 Mai 2022 14:20:57

Moin ...

JoergZ hat geschrieben:32092


Cartesy rulez - habe mir 2 Stück & Ausgleichsbrettchen gegönnt ...
Aber ich hätte eine Frage zu den kleinen Aufahrrampen - wo hast Du die denn gefunden ?!?

DonCarlos1962 am 23 Mai 2022 15:15:39

Karmann-Schmitti hat geschrieben:Cartesy rulez - habe mir 2 Stück & Ausgleichsbrettchen gegönnt ...


Diese Waagen sind toll, aber für die gelegentliche Nutzung vielleicht doch etwas zu teuer?
Gibt es nicht etwas günstigeres, was doch noch einigermaßen genau anzeigt?

Die Reich-Schätzeisen sind mir dagegen zu ungenau.
Ich weiß, von nichts - kommt nichts. Aber ca. 1.000€ für eine Einzelwaage ist schon eine Hausnummer, bei der mir das Preis-/Nutzungsverhältnis nicht stimmt.

Zur Not fahre ich dann doch zum Verwertungshof der Stadt.

LG Carsten

Rockerbox am 23 Mai 2022 15:37:14

Wenn man das Leergewicht bzw. das Gewicht im "Urlaubstrim" seines Mobils kennt braucht man eigentlich nicht mehr wiegen, zumindest sollte es reichen, das Gewicht der Zuladung zu kennen / zu ermitteln, das geht meist einfacher und genauer.

Ich hab mir einmal die Mühe gemacht und wirklich alles an Zubehör (vom Campingstuhl über den Grill bis zum Werkzeug) gewogen und in eine Tabelle eingetragen.Das Leergewicht bzw. die Zuladung von dem Zeugs, das immer mitfährt, kenne ich, somit kann ich je nach Beladung einfach rausfinden, wieviel "Luft" noch nach oben bleibt. Und das geht mit einer Tabelle entweder am PC oder am iPhone in Sekunden, da brauch ich keine Waage auspacken oder zu irgend einem Wiegeservice zu fahren.

Dieses "Spielchen" habe ich mit der Reich-Waage dann am gepackten Fahrzeug mehrfach gegen gemessen und das Ergebnis war für mich genau genug.

DonCarlos1962 am 23 Mai 2022 15:54:26

Ich habe mir auch einmal eine Excel-Liste gemacht. Aber es wird immer mal wieder nach Bedarf geladen.

Sylvester habe ich einiges aufgrund der niedrigen Temperaturen mehr im Auto, als in der Übergangszeit, oder gar im Sommer.

Mal eine, mal zwei Gasflaschen, Dämmmatten für das Führerhaus, Sat-Anlage (oft nur im Winter), Vorzelt - nur bei geplanten längeren Aufenthalten an einem Platz....

Alleine die der Jahreszeit angepasste Kleidung macht schon einiges aus.

Da ist eine Waage schon sehr hilfreich.

LG Carsten

Rockerbox am 23 Mai 2022 15:56:42

DonCarlos1962 hat geschrieben:Ich habe mir auch einmal eine Excel-Liste gemacht. Aber es wird immer mal wieder nach Bedarf geladen.

Sylvester habe ich einiges aufgrund der niedrigen Temperaturen mehr im Auto, als in der Übergangszeit, oder gar im Sommer.



Das stimmt, aber zu solchen Zeiten hab ich z.B. keine e-Bikes mit und keinen Grill .... wenn man seine Zuladung kennt geht das schon relativ easy.

fschuen am 23 Mai 2022 16:01:48

Man kann sich auch die Waage mal ausleihen, und bei verschiedenen Gewichten den Abstand von der Nabe zum Kotflügel messen. Ist dann ähnlich genau

Macht ihr das eigentlich auch, wenn ihr mit Pkw in den Skiurlaub fahrt? Ich glaube, da sind noch viel mehr überladen.

Gruss Manfred

rkopka am 23 Mai 2022 16:08:47

Rockerbox hat geschrieben:Ich hab mir einmal die Mühe gemacht und wirklich alles an Zubehör (vom Campingstuhl über den Grill bis zum Werkzeug) gewogen und in eine Tabelle eingetragen.Das Leergewicht bzw. die Zuladung von dem Zeugs, das immer mitfährt, kenne ich, somit kann ich je nach Beladung einfach rausfinden, wieviel "Luft" noch nach oben bleibt.

Das habe ich auch gemacht. Und nach einigen Jahren waren da plötzlich 100kg mehr, die nicht erklärbar waren. Es gab keine nennenswerte Einbauten mehr und ich hab auch nichts gefunden, was nicht schon auf der Liste war. Vor allem nichts mit dem Gewicht. Das war der Grund (s.o.) warum ich auf 2 Waagen gefahren bin. Eine davon die gleiche, wie einige Jahre zuvor. Laut Tabelle hätte ich nämlich gut unter der Grenze sein sollen, als ich kontrolliert wurde (ging sich gerade noch aus).

RK

Rockerbox am 23 Mai 2022 16:09:42

fschuen hat geschrieben:
Macht ihr das eigentlich auch, wenn ihr mit Pkw in den Skiurlaub fahrt? Ich glaube, da sind noch viel mehr überladen.

Gruss Manfred


Das mag sein, aber wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, mit einem PKW überladen erwischt zu werden? Wo werden PKW's rausgewunken und gewogen? Bei Wohnmobilen sieht das auf manchen Routen ganz anders aus.

Und was ist denn dabei, sich VORHER Gedanken über seine Beladung zu machen?

udo2308 am 23 Mai 2022 17:47:02

Da kann ich mich ja glücklich schätzen das ein Dorf weiter bei einer Schweinezucht zum verwiegen der Ferkeltransporte draussen eine Achswaage gebaut wurde und ich auf Nachfrage Tag und Nacht wiegen darf.

Gruß Udo

JoergZ am 23 Mai 2022 19:55:33

Karmann-Schmitti hat geschrieben:Moin ...
Cartesy rulez - habe mir 2 Stück & Ausgleichsbrettchen gegönnt ...
Aber ich hätte eine Frage zu den kleinen Aufahrrampen - wo hast Du die denn gefunden ?!?

Die habe ich mir gedruckt mithilfe 3D-Drucker und TPU - nichts besonderes und eigentlich nicht nötig. Aber wir haben eine etwas abfallende Auffahrt und ich habe mir Null-Grad-Unterlagen für die Waagen gefräst. Somit sind die Waagen (links im Bild) 6mm höher und es fährt sich durch die Keile leichter drauf.

JoergZ am 23 Mai 2022 20:13:36

Passt alles perfekt in diesen Koffer: --> Link
32094
oben die Ausgleichsplatten, links der Funkempfänger, mitte die Waagen, unten die Ladekabel und rechts die Minirampen.
Alles zusammen über 30Kg - das mag ich nicht tragen

7xy am 23 Mai 2022 20:25:29

Rockerbox hat geschrieben:Ich hab mir einmal die Mühe gemacht und wirklich alles an Zubehör (vom Campingstuhl über den Grill bis zum Werkzeug) gewogen und in eine Tabelle eingetragen.
Dieses "Spielchen" habe ich mit der Reich-Waage dann am gepackten Fahrzeug mehrfach gegen gemessen und das Ergebnis war für mich genau genug.


Genauso mache ich das auch! Dafür einen Guten!

JoergZ am 23 Mai 2022 20:54:48

Rockerbox hat geschrieben:...
Das Leergewicht bzw. die Zuladung von dem Zeugs, das immer mitfährt, kenne ich, somit kann ich je nach Beladung einfach rausfinden, wieviel "Luft" noch nach oben bleibt. Und das geht mit einer Tabelle entweder am PC oder am iPhone in Sekunden, ...

Kann nicht funktionieren, denn die Meßfehler addieren sich dabei; vor allem bei den leichteren Dingen oder du wiegst dann mit der Küchenwaage.
Und wenn ihr wieder zurück seid, kommt alles wieder raus und die Excel-Tabelle wird geleert.
Und dann macht ihr das penibelst wieder beim nächsten Mal. Ich kann das gar nicht glauben, sorry
Oder ihr seid wieder bei Pi mal Daumen angelangt - sei ehrlich!
Weiß doch jeder Mobilist, daß sich im Laufe der Jahre alles im Wohni ansammelt...

P.S:leider konnte ich nicht alle Stellen korrekt zitieren, ohne dass es Mecker gibt. Bitte um Nachsicht

rkopka am 23 Mai 2022 23:15:16

JoergZ hat geschrieben:Kann nicht funktionieren, denn die Meßfehler addieren sich dabei; vor allem bei den leichteren Dingen oder du wiegst dann mit der Küchenwaage.

Habe ich gemacht. Jedes Teil. Bzw. Besteck und Geschirr zusammen.

Und wenn ihr wieder zurück seid, kommt alles wieder raus und die Excel-Tabelle wird geleert.
Und dann macht ihr das penibelst wieder beim nächsten Mal.

Alles kommt nicht raus. Das Küchenzeug bleibt z.B. Gartenmöbel, Gasflaschen etc. sind mit einem Marker aktiv oder nicht. Das geht recht schnell umzustellen. Ungenau ist vor allem das Essen. Aber das wechselt ja fast täglich. Und das persönliche Gepäck: Kleidung und elektronische Spielerein. Da habe ich eher geschätzte Werte. Andererseits sind die vom Wert her immer ziemlich gleich. Ich hab das am Anfang gemacht, weil ich sehen wollte, ob das angegebene Leergewicht auch stimmt (tat es). Damit kann ich mit ein paar Clicks sehen, wieviel Gepäck bei 3 Personen noch drin ist oder ob ich 6 Personen schaffe, wenn ich alles lose rausschmeiße.

RK

Tinduck am 24 Mai 2022 07:55:35

Pechvogel hat geschrieben:Im Leben nicht!!
Die zeigt vielleicht nur in 10kg-Schritten an ( und über 20t dann meist in 20kg-Schritten ) aber die wiegt maximal auf 1% genau!
Und selbst diese 1% dann noch in dem Wägebereich für den sie geeicht ist!! LKW-Waagen dann also vermutlich irgendwo bei 15t.
1% von 15t sind aber 150kg,..



Grüße
Dirk


Übliche LKW-Waagen haben eine Genauigkeit von 0,2% (siehe hier --> Link). 1% gilt eher für Achslastwaagen.

Das macht selbst bei Deinen 15 T nur noch einen Fehler von 30 Kg aus auf das Gesamtgewicht. Den hast Du mit der Reich-Waage pro Rad-Wägung (wenn man sehr optimistisch ist) und liegst damit in Summe bis zu 120 Kg daneben.

Scheint relativ klar, wo man besser wiegt. Oder hast Du noch nen Geheimtip, wo man was genaueres als eine LKW-Waage findet? Auf meine Laborwaage passt das Womo leider nicht drauf... :D

bis denn,

Uwe

Rockerbox am 24 Mai 2022 08:43:28

JoergZ hat geschrieben:Kann nicht funktionieren …..
Und dann macht ihr das penibelst wieder beim nächsten Mal. Ich kann das gar nicht glauben, sorry


Lieber Jörg,

ob du das glaubst oder dir deine 4.000€-Waagen schön reden willst lass ich mal dahingestellt.

Und nein, ich räume nicht jedesmal die ganze Kiste leer. Wozu auch? Ich weiß, dass ich im normalen Urlaubssetup ziemlich genau bei 3,5 t liege. Nehme ich nun die eBikes raus kann ich andere 50 kg einladen. Nehme ich den Gasgrill in der kalten Jahreszeit raus kann ich eine zweite Gasflasche reinstellen, identisches Gewicht. Und viel mehr Variablen hab ich nicht. Ich fahr im Normalfall weder einen vollen Frischwassertank spazieren noch nehme ich Unmengen an Lebensmittel mit sondern kaufe vor Ort.

Ist also keine Raketenwissenschaft, simple Mathematik und ich muss nicht jedesmal wiegen.

Pechvogel am 24 Mai 2022 09:08:39

JoergZ hat geschrieben:...Kann nicht funktionieren, denn die Meßfehler addieren sich dabei...

Meßfehler liegen in der Regel in beide Richtungen vor. 9,8kg sind von 10kg genauso weit entfernt wie 3,2kg von 3kg.
Die Meßfehler, die durch Rundungen entstehen, rechnen sich gegeneinander auf.




Grüße
Dirk

Tinduck am 24 Mai 2022 09:15:01

Pechvogel hat geschrieben:Meßfehler liegen in der Regel in beide Richtungen vor. 9,8kg sind von 10kg genauso weit entfernt wie 3,2kg von 3kg.
Die Meßfehler, die durch Rundungen entstehen, rechnen sich gegeneinander auf.

Grüße
Dirk


Das ist der günstige Fall. Im ungünstigsten Fall addieren sich alle Messfehler in eine Richtung. Es ergibt halt eine Verteilung um den realen Messwert, und wo man auf der Kurve rauskommt, ist eine Frage der Wahrscheinlichkeit und des Zufalls.

Wenn sich Messfehler immer selbst ausgleichen würden, bräuchte man keine Genauigkeitsklassen.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 24 Mai 2022 09:16:14

Tinduck hat geschrieben:...Übliche LKW-Waagen haben eine Genauigkeit von 0,2% (siehe hier --> Link). 1% gilt eher für Achslastwaagen...

Hersteller geben mit "Genauigkeit" in der Regel die Wiederholgenauigkeit ihrer Waagen an.
Selbst das Eichamt erlaubt eine "Verkehrsfehlergrenze" die doppelt so hoch ist wie die Fehlergrenze der eigentlichen Eichung.
Und wenn Du in einem Labor arbeitest dann weißt Du bestimmt auch dass eine Messung, und auch eine Wägung ist eine Messung, unter bestimmten Temperatur-Voraussetzungen stattfinden muss.
--> Link
Alleine daran dürften bei einer LKW-Waage die 0,2% scheitern?!!




Grüße
Dirk

Tinduck am 24 Mai 2022 09:18:27

Pechvogel hat geschrieben:Selbst das Eichamt erlaubt eine "Verkehrsfehlergrenze" die doppelt so hoch ist wie die Fehlergrenze der eigentlichen Eichung.
... unter bestimmten Temperatur-Voraussetzungen stattfinden muss.
... Alleine daran dürften bei einer LKW-Waage die 0,2% scheitern?!!

Grüße
Dirk


Mag alles sein. Ich warte aber weiterhin auf einen Tip, wo ich genauer wiegen kann? Sicherlich nicht mit dem Reich-Schätzeisen. Und Radlastwagen für mehrere Tausend Euro... danke nein.

bis denn,

Uwe

Pechvogel am 24 Mai 2022 09:19:52

Tinduck hat geschrieben:...Wenn sich Messfehler immer selbst ausgleichen würden, bräuchte man keine Genauigkeitsklassen...

Boa, das ist jetzt nicht Dein Ernst, oder?
Genauigkeitsklassen haben doch wohl mit sehr, sehr viel mehr zu tun als nur mit statistischen Toleranzen?!!


Ich glaub´ ich bin raus hier!




Grüße
Dirk

DonCarlos1962 am 24 Mai 2022 09:45:45

Viel weiter sind wir also noch nicht gekommen.

Es gibt die Reich Waage, die mehr als Schätz- , denn als Messgerät genutzt werden kann.

Und dagegen eine 1.000€ Waage, bei der man sich ernsthaft fragen kann, ob es das wirklich wert sein kann.

Und dazwischen kommt nix?


LG Carsten

P.S.: Die Wiegemethode einmal außer 8 gelassen.

JoergZ am 24 Mai 2022 10:22:32

Rockerbox hat geschrieben:Lieber Jörg,

ob du das glaubst oder dir deine 4.000€-Waagen schön reden willst lass ich mal dahingestellt.
...

Ach Unsinn. Das das direkte Wiegen nach/während dem Beladen und vor der Abfahrt genauer ist, wird wohl unstreitig sein.
Ich kenne unser "Beladungsverhalten" halt sehr genau und traue meinen "simplen Rechnereien" nicht, sodaß am Ende immer zuviel an Board sein wird.
Was jeder für seine "Wäge-Systematik" ausgeben möchte oder nicht, bleibt doch unbenommen.
Aber hinterfragen sollten wir unser Verhalten doch immer und hier gehts ja auch um die Waagen...
Jetzt fühl dich nicht gleich wieder angegriffen.
LG Jörg

Ruedi1952 am 24 Mai 2022 10:42:09

Es gibt in jeder Gegend öffentliche Waagen, Agrargenossenschaften, Recyclinghöfe usw die gegen geringe Gebühr oder wie bei uns umsonnst wiegen auf geeichte Waagen.
Es macht doch keinen Sinn sich sowas anzuschaffen.
Wir beladen fahren mit voller Besatzung hin wiegen Vorderachslast, Gesamtgewicht und Hinterachslast. Die dürfen kein Trinkgeld annehmen oder etwas in die Kaffeekasse.

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