|
Hallo Kollegen, ich poste das 1. Mal in ein Forum da ich bei meinem Problem trotz umfangreicher Suche nicht 100%-ig fündig geworden bin... Folgendes: ich möchte bei meinem Camper eine Solaranlage installieren. Jetzt stellt sich mir die Frage wie ich die genau anschließe. Ich habe eine kleine Starterbatterie die nur dazu benutzt wird um zu starten, ganz klar. Dann habe ich mir eine Versorgerbatterie zugelegt, die die Musikanlage betreiben soll. Diese soll mittels SLR und Solarpanelen geladen werden. Reicht es wenn ich an dem Solarladeregler bei dem +/- Anschluss für den Energierzeuger die Panele anschließe, beim +/- Anschluss für die Batterie natürlich Batterie und beim +/- Anschluss für den Verbraucher die Musikanlage anschließe , oder muss ich noch von irgendwo an die Karosserie gehen? In der Beschreibung steht folgendes: about ground connection of solar system please noted, this slr designed by all positive connection, all components inside the controller are positive combined together. if your solar system needs ground connection please let them positive ground connection. Warning: For some force to ground connected system such as solar communication system, portable solar system, they are negative ground connected, at this time please do not positive connected, or can cause short circuit. Habs übern Übersetzer laufen lassen: Über Bodenanschluss des Sonnensystems Bitte beachten Sie, dass dieser Sll von allen positiven Anschlüssen entworfen wurde, alle Komponenten innerhalb des Controllers sind positiv zusammengelegt. Wenn Ihr Sonnensystem Grundanschluss benötigt, lassen Sie es bitte positiv Masseverbindung. Warnung: Für einige Kraft zu Boden verbunden System wie Solar-Kommunikationssystem, tragbare Solar-System, sind sie negativ Boden verbunden, zu diesem Zeitpunkt bitte nicht positiv verbunden, oder kann Kurzschluss verursachen. Weiß wer Rat?? Besten Dank im Voraus!
Das klang ja fürchterbar... :evil: Der Regler hat doch + und - Eingänge und Ausgänge, die genügen doch. Wofür Masseanschlüsse? Hallo Der Regler hat anscheinend die gemeinsamen Anschlüsse an Plus. Das heißt, du darfst im Auto NUR den am Regler eingezeichneten Minusanschluß des Batterieanschluß mit der Fahrzeugmasse verbinden. Alle anderen Anschlüsse müssen für Plus und Minus jeweils als eigene Leitung, isoliert von der Fahrzeugmasse, ausgeführt werden. Vielleicht verrätst Du auch noch den genauen Typ des Reglers oder stellst zu allem Überfluß noch einen Link auf eine Beschreibung dieses Regler hier ein ;-) . Gruß Ulf Hallo zusammen Bin auch nicht gerade der Elektro-Techniker und Englisch verstehe ich auch nur das nötigste. :ja: Wo liegt denn der Unterschied zwischen Masse und Minus? Ich habe bei meiner Solar alles direkt auf die Batterie verkabelt und niergends aufs Chassis. Panel hat +/- und Regler hat +/- Dann eben mit den 2 Drähten parallel auf 2 Aufbaubatterien (Abgesichert). Oder habe ich da etwas falsch gemacht? Funktionskontrolle gabs noch nicht, da ich noch nicht ganz fertig bin. Der Minuspol der Batterien ist mit dem Chassis verbunden, da benötigst du keine extra Masse-Verbindung vom Solarregler zum Chassis. Der Solarregler liefert am Verbraucherausgang nur einen endlichen Strom, meist in der Größe des Ladestroms. Der Ausgang ist überwacht, damit soll eine Tiefentladung der Batterie verhindert werden. Gruß krischan Der Regler regelt die Minus Seite. Der Eingang von den Panelen (+) und der Ausgang zur Batterie (+) sind verbunden. Bei Systemen mit Massebezug ist das umgekehrt, die Massen haben ein gemeinsames Potential (Minus Eingang und Minus Ausgang sind im Regler zusammengeschaltet) Es gibt auch Regler, die die Eingangsseite potentialfrei (galvanisch getrennt) zum Ausgang haben, da spielt es keine Rolle, man kann dann das Bezugspotential selbst festlegen, bzw läßt es einfach ohne - wie bei allen normalen Installationen. Nun zum konkreten Fall: Du schließt die Panele mit den Kabeln DIREKT an den Eingängen des Reglers, Du darfst auf keinen Fall die Minus Seite der Panele mit der Fahrzeugmasse in Kontakt bringen. Dann ist alles Schick. Der Ausgang wird an die Batterie mit Plus und Minus angeschlossen (über eine Sicherung), Deine Verbraucher (Mucke) schließt Du auch über eine passende Sicherung an die Batterie an. Der Verbraucheranschluss am Regler bleibt frei. Du willst ja auch Nachts Musik hören.
Unglaublich... :roll: :evil: ...Der Regler regelt die Minus Seite. Der Eingang von den Panelen (+) und der Ausgang zur Batterie (+) sind verbunden. .....Unglaublich. Gibt es schon, typische engliche Grundkonzeption , deren 12V Autoversorgung war früher (Mini Cooper, 1975) auch mit Plus an Masse. Autoradios, alle europ. Einbaumaterialen mussten angepasst werden. Das Billig-Teil stammt wohl aus dem fernöstlichen Teil unserer Weltkugel. Ich würde es sofort wegwerfen, die 30 € als Erfahrung abschreiben und was kaufen, was mich nicht in Gefahr laufen lässt, über eine obskure Musik-Verstärker-Vorverstärker-Kombination am Lastausgang d. Reglers Rauchwolken zu erzeugen. Wenn nur vom Batterieladeausgang direkt zur Batterie zwei Kabel gezogen werden ist das aber unkritisch. Gruß Andreas Eigentlich nicht, es gibt im Ausland viele elektrische Geräte, die den Minus Pol bei Klinkensteckern innen haben und die Plus Seite mit der Gerätemasse verbinden (Minus ist dann innen und Plus außen am Stecker und auf der Abschirmung) Es gibt / gab, glaube ich, auch Fahrzeuge, die Minusgeregelt waren, häufig im englischsprachigem Raum (UK, Japan), aber auch einige Nachkriegs-Oldtimer in D hatten das.
Hallo Andreas, heute so schwungvoll beim Entsorgen? So einen Regler konntest du vor 10 Jahren von Siemens kaufen. Gut für ein Gartenhaus, weniger gut für ein Womo. Solange die Panels nicht geerdet sind, und der Lastausgang mit dem Tiefendladeschutz unbenutzt bleibt, kann man den Regler bedenkenlos einsetzen. Er tut dann genau, was er soll. Kritischer ist eine Musikanlage an der Autobatterie unabhängig von Solarzeugs. Wenn auch ein Smartphone im Spiel ist, und dieses z.B. via USB Anschluss geladen wird und dabei mit der Musikanlage via Line Kabel verbunden ist, kann es knirschen. In diesem Fall sollte man eine DI Box zwischen Smartphon und Verstärker schalten. Hallo nochmal, vielen Dank für die zahlreichen Antworten, hat mich echt umgehauen :) Bin echt froh das mir geholfen wird ;) Also soweit ich das verstanden habe kann ich alles + auf + und - auf - anschließen wies beim Regler beschrieben steht. Brauch ich dennoch von der Batterie vom -Pol eine Verbindung an die Karossorie? MfG Hallo Wenn Du an die Batterie weitere im Auto verbaute Verbraucher anschließen willst, bzw. wenn es bei der Musikanlage um die im Auto eingebaute geht, sollte die schon an der Fahrzeugmasse angeschlossen sein. Ist der Reglertyp eigentlich geheim ? Man würde sich mit konkreten Antworten echt leichter tun, wenn man wüßte um welchen es genau geht. Gruß Ulf Nein, natürlich nicht. Das Fahrzeug hat Minus an Masse (Die Batterie ist so angeschlossen), Du würdest einen Kurzschluß provozieren, wenn Du Plus zusätzlich an Masse anschließt. Vom Regler wird nur die Minus Leitung an die Batterie Minus geklemmt, die Plus Leitung an den Batterie Plus Pol (Batterieausgang) und die Solarpanele werden direkt an Plus und Minus Eingang angeschlossen, keine Verbindung der Solar-Kabel zu Fahrzeugmasse! Der Regler darf nicht mit der Fahrzeugmasse in Berührung kommen, falls er ein Metallgehäuse hat. Hi, sry hab vergessen den Link zu senden: --> Link Ich wollte nicht + zusätzlich an Masse hängen ich hab das vl. blöd formuliert, ich mein das so: ich habe eine extra Batterie gekauft für den Solarstromkreis. Und ich würde eben vom Solarpanel + und - am Regler anschließen bei der Batterie und der Musikanlage würde ich es genau so machen, ist eh klar am Regler beschrieben wo was hingehört. Wo ich jetzt einhake ist ob ich dann eben noch mit dem -Pol von der Batterie noch an die Karosserie gehen muss, oder nicht. Ich hätt jetzt mal auf nein getippt denn wozu auch, ich hab dann ja meinen eigenen Stromkreis mit den Panelen, der Verbraucherbatterie und der Musikanlage. Starterbatterie hab ich dann ja extra da hängt dann quasi ja nichts mehr dran. Oder? MfG Grundsätzlich gilt: Überflüssige Masseverbindungen meiden. Solange es ohne funktioniert, weglassen. Wenn unvermeidlich => DI Box.
Wenn Du alle Geräte der Soundanlage direkt von der Batterie (+ und -) nimmst, brauchst Du keine Masseverbindung an die Karosse. Ist ein Gerät, z.B Radio/CD, mit dem Minus an der Karosserie angeschlossen, muss die Karosse auch mit dem -Pol der Batterie verbunden sein.
Nun wird mir der Ausdruck "Brexit" verständlicher... :roll:
Wie vermutet, hat der Regler ein Aluminium - Gehäuse, an dem wahrscheinlich Plus anliegt. Wenn Du den verbaust, sorge für eine gute Isolierung zur Karosserie. Der darf mit der Fahrzeugmasse keinen Kontakt haben. Andernfalls hast Du zwischen dem Minus Pol der neuen Batterie und dem Plus Pol der alten 24V anliegen. Wenn Du irgendwo was falsch anschließt, könntest Du die Fahrzeugelektrik schrotten. Also Regler auf Kunststoffplatte montieren, die Platte dann irgend wo hin Schrauben. Ich würde trotzdem die Batteriemasse der neuen Batterie mit der Fahrzeugmasse, am Besten am gemeinsamen Massepunkt verbinden, dann hast Du 2 getrennte 12V Stromkreise mit einer definierten Masse / Abschirmung. Wenn Du mal Lust und Laune hast, kannst Du noch ein automatisches Trennrelais zwischen den Pluspolen der Autobatterie und der Zusatzbatterie verbauen, dann wird die Schaltung rund und Deine Zusatzbatterie wird auch im Winter beim Fahren mitgeladen.
Ja, bei den angegebenen Daten schon: Ein Laderegler mit Batterielade- und Lastausgang für Musikinstrumente/Verstärker. Da braucht es Abschirmungen. Die liegen bei den Instrumenten meist an Masse, gemeint Minus. Auch so ein eingebauter Gitarrenvorverstärker. Das Gehäuse des Reglers scheint aus Metall zu sein und ist bestimmt gemasst. Aber in diesem Fall halt mit Plus!!!, also Gehäuse isolieren und nicht mit Zangen/Mutternschlüsseln zwischen Chassis und Regler hantieren, sonst funkt es kräftig. Bei Menschen ohne Elektronikhintergrund bringt das zu 99,9% kräftig Trouble, deshalb: wegwerfen oder Grundlagen Elektro- und Audiotechnik beherrschen. Ich sehe das Thema halt als Ganzes und nicht nur was ein Regler als Masse bezieht. Für andere Anwendungen mag das Teil sicher brauchbar sein. Gruß Andreas PWM Regler sind eh für Musik nicht besonders geeignet, da sie im hörbaren kHz Bereich pulsen. Ob die fette Batterie als Entstörung ausreicht? Wahrscheinlich müsste noch ein passender LC Entstörfilter vor der Mucke verbaut werden, damit kein unzufriedenes Brummen aus der Anlage kommt.
Wofür gibt's Mülltonnen? Hallo xXRoadRunnerXx Hättest Du mal die Möglichkeit mit einem Multimeter nachzumessen, ob das Gehäuse tatsächlich zu irgendeinem Anschluß Kontakt hat ? Gruß Ulf Die vielen Warnungen in der Anleitung und der Kühlkörper / Kühlrippen unter dem Gehäuse lassen darauf schließen, dass die Leistungs-MOSFET's da direkt drauf geschraubt sind zur besseren Wärmeableitung.
Elektroschrott gehoert in den Wertstoffhof! Du Umweltxxx :lol: Hey, reist euch mal zusammen. Das ist ein sehr günstiger, leistungsstarker PWM Regler, der macht 50A, bei 12V sind das über 600Wp und bei 24V 1200Wp, und hat einstellbare Ladeschlußspannung, Temperaturkompensation und andere Schutzbeschaltungen + ein Display für die Spannungen und Ströme und programmierbare Timer. Wenn man den ordentlich verbaut, kann man seine Freude daran und an den gesparten 150€ für einen Markenregler haben.
Hallo Wenn es einen gemeinsamen Plus Anschluß gibt, dann wird ja nach Masse geschaltet. Die N-FETs haben in der Regel den Drain-Anschluß am Kühl-Anschluß. Das würde ja dann bedeuten, daß der Kühlkörper das geschaltete Potential hat (EMV-mäßig gar nicht gut). Und wenn der FET ein seltenes Exemplar wäre, bei dem der Source-Anschluß am Kühl-Anschluß wäre, dann hätten wir Minus am Kühlkörper. Gruß Ulf
Das ginge in keinem Fall, weil die Transitoren ja unterschiedlich schalten (PWM und Last). Daher werden die Transistoren sicher isoliert am KK befestigt sein. Nach außen darf keine Spannung anliegen, außer einer definierten (Minus-)Masse, die es offensichtlich nicht gibt. RK ... Da hilft wirklich nur messen. Es gibt ja eine "Plus-Masse" als Bezugspotential, Minus ist dann die geregelte Seite. Wenn in der Anleitung so sehr auf + als Bezugspotential hingewiesen wird, wird das seinen Grund haben. Ist aber auch egal, wenn man es weiß, kann man beim Einbau darauf Rücksicht nehmen.
Würde ich auch sagen :-),
Ja, daß man nicht alle Minusanschlüsse zusammenlegt. Das würde bedeuten, daß das SolarPanel ohne jede Regelung immer an der Batterie angeschlossen wäre und auch die Last ohne Abschaltmöglichkeit immer an der Batterie wäre. Gruß Ulf Hallo, bin zwar etwas spät, aber nur so als Hinweis: So baut Steca auch seine PWR Regler. Die sind bestimmt kein Schrott zum wegwerfen! Ich habe so ein Gerät viele Jahre ohne Probleme betrieben. Zumindest war bei Steca am Alu-Kühlkörper kein Potential. Im Womo wird der Lastausgang normalerweise nicht verwendet. Alle Verbraucher werden an die Batterie angeschlossen. Die Unterspannungsüberwachung muss dann anders gelöst werden. Beispiel an den Verbaucherausgang nur ein Relais anschließen, dass dann die Verbraucher von der Batterie trennt. Auch wenn man die Verbraucher auch direkt an den Regler anschließen kann, wenn dann trotzdem mal eine Verbindung der Karosseriemasse mit der Minusleitung des Verbrauchers auftritt, sind die Schaltglieder im Regler kurzgeschlossen. Nicht gut, also lieber die Verbraucher über ein Relais an die Batterie. Gruß Gerald Hast Du mal nen Link zu genau diesem Regler zwecks Anleitung/Installations- und Schaltschema. Hinsichtlich potentialinduzierte Degradation der Solargeneratoren ist es bei einigen speziellen Bauarten erforderlich, diese zu erden. Bei deinem Regler erfolgt das eben plusseitig. Das hat mit der Abgangsseite eigentlich nichts zu tun. Den Schaltausgang des Reglers nutze ich ueblicherweise fuer saemtliche Dauerstromverbraucher die geringste Leistungen benoetigen, bspw. Frostschutz usw. Spricht die Batterieschutzschaltung an, wird alles getrennt. Hallo, schön dass mal wieder ein neuer Begriff (neues Problem) - die PID (potenzialinduzierte Degradation) eingeführt wird. Bei einzelnen Hausanlagen vielleicht tatsächlich ein Problem. (Hier sind die Alu-Rahmen der Module auch geerdet und die Spannungsdifferenz von der Zelle zum Rahmen viel höher) Bei Womo´s noch nie davon gehört. Klar sollte jedoch sein, dass es bei Reglern mit Schaltelementen in der Minusleitung nur EINE Verbindung zur Masse geben darf. Dies ist bei Womo´s üblicherweise der Minuspol der Batterie. Mehrere Verbindungen zu Masse können den Regler zerstören. Ansonsten siehe meinen vorherigen Beitrag zum Verbraucherausgang. Gruß Gerald |
Anzeige
|