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Blattfedern pflegen?


jandijk am 27 Aug 2017 21:39:57

Gibt es Profi Tipps zum Thema Blattfedern und deren Pflege?
Unsere sind an der Oberfläche ordentlich Oxidiert. Das ist weder schön noch gut glaub ich...
Zu gegebener Zeit werden die Federpakete wohl eh mal raus müssen...haben wir aber gerade keinen Bock drauf.
Es sind auch keine Brüche etc zu erkennen.
Mich stört die Optik allerdings brutal...
Gibt's da Ratschläge?
Grüße

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Variophoenix am 27 Aug 2017 21:43:09

Früher hatte man die gefettet zwischen den Federn.

scubafat am 27 Aug 2017 21:49:50

Beim Ein Rolls Royce Silver Cloud III waren die Federn noch in Leder verpackt damit das Fett dort blieb wo es hingehörte!

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ducato666 am 27 Aug 2017 21:52:01

Variophoenix hat geschrieben:Früher hatte man die gefettet zwischen den Federn.
...damit sich der Schmodder besser drin festsetzen kann und sie schön anfangen zu quietschen.
Nix machen. Bis die durchgerostet sind, ist die Karosserie schon 3x weg.

edit: die Blattfedern eines Rolls Royce werden täglich von kleinen Dienstbotenhänden poliert. Da setzt sich dann auch kein Dreck fest.

teuchmc am 27 Aug 2017 23:48:14

Moin Jandijk! Mach Dir keen Stress. Den losen Kram runterschrubbeln und mit Sprühfett einsprühen. Was bei den Amis mehr "stresst" sind die original verbauten Stoßdämpfer. Da mal ein paar "Dicke" vorne und High-Jackers hinten und Du hast ein völlig neues Fahrgefühl.
Sonnigen weiterhin. Uwe

jandijk am 28 Aug 2017 10:10:14

Moin.
Joa vorne haben wir die "Dicken" gelben und hinten zusätzlich mit Luftunterstützung....zum glück....
Alles vom Vorbesitzer auch recht frisch erneuert...Ansonsten muss ich die Alt= Rost Fraktion enttäuschen..außer den Blattfedern ist da nix mit Rost.
Das Fahrzeug wurde nachhaltig geschützt...
Wir werden dann mal die Bürste schwingen und dann konservieren....bis zum Ausbau muß das reichen..
Danke und grüße

teuchmc am 28 Aug 2017 11:22:08

Moin Jandijk! Läuft......und ausbauen brauchste die nur, wenn die brechen, was aber (fast) unmöglich ist.
Laß weiter Rockn und Rolln.
Sonnigen weiterhin. Uwe.
Ps.Rein aus Interesse. Was für Dämpfer sind an der HA.Auch "dicke" Gelbe?

jandijk am 05 Sep 2017 21:40:38

Nabend.
Hinten die sind auch gelb. Und dick..über ein Ventil mit Druckanzeige können die extern mit Luft befüllt werden..11.5 Bar ist Maximum.
Ist wohl ne US Typische Angelegenheit..hatte noch keine Zeit da zu Forschen..was wir wissen ist das zum Befüllen richtig Druck kommen muß. An einer Tanke ist uns der Druck auf 2.5 Bar abgefallen...an der Luftsäule.laut Anzeige 6 Bar..dank des Überhanges wird dann die Vorderachse Dirty entlastet..
Mit 9-11 Bar liegt die ganze Fuhre dann allerdings ziemlich satt auf der Bahn.
Jedenfalls für nen Ami mit Starrachse hinten und 9.5x16.5 Ballonreifen.
grüsse

mica11 am 06 Sep 2017 14:29:28

Variophoenix hat geschrieben:Früher hatte man die gefettet zwischen den Federn.


und was macht man heute ?

Gruss Micha

kiteliner am 06 Sep 2017 15:41:36

...auch fetten.
Kannst du auch überarbeiten (lassen), entrosten, einfetten und wieder zusammenbauen, wenn du dir die Arbeit machen willst. Solltest allerdings notwendige Anzugsdrehmomente kennen.
Oder du sprühst die mit einem guten Korrosionsschutz ein, welcher sich nicht zu schnell abwäscht, dann sieht es u.U. wenigstens ordentlich aus.
Oder, du machst was manche (PKW-)Oldifahrer wohl tun, du umwickelst mit Fettband. Sehe ich persönlich jedoch wenig Sinn drin.

Plottiwerk am 27 Mai 2018 20:46:43

Ich habe die Tage unter dem Wohnmobil gelegen und die Rahmenverlängerung
entrostet und neu grundiert/lackiert. (aua in allen Gliedern)
Nebenbei habe ich geschaut wie groß wohl der Aufwand ist auf dem Teerplatz eine hintere
Blattfeder auszubauen und herzurichten. (Mercedes 410D mit Zwillingsbereifung, Vorgänger vom ersten Sprinter)

Dabei habe ich einen Fehler vom Aufbauer entdeckt, nicht allzu schlimm aber trotzdem ärgerlich.
Die Wand rechts im Bild stellt einen Unterflur-Kasten vom Wohnmobilaufbau dar.

Wer findet den Fehler


elias-04 am 27 Mai 2018 21:21:34

Der Unterflurkasten sitzt so dicht an der Blattfederaufnahme, dass Du die Schraube nicht entfernen kannst.

Plottiwerk am 28 Mai 2018 09:31:16

Richtig
da muss man mit der Flex oder dem Fuchsschwanz ran und den Schraubenkopf entfernen.
Natürlich auf beiden Seiten, ich glaube die Aktion verschiebe ich noch.

Aber jetzt weiß ich wenigstens, dass an den Blattferdern die letzten 28 Jahre nichts gemacht wurde.

Gast am 28 Mai 2018 09:56:05

Ich habe immer früher Kettenspray für Motorräder genommen. Das klebt und wäscht sich durch Regen nicht so schnell ab.
Aber im Moment habe ich hinten nur ein Blatt.

LongJohn

cbra am 28 Mai 2018 10:11:44

Plottiwerk hat geschrieben:Richtig
da muss man mit der Flex oder dem Fuchsschwanz ran und den Schraubenkopf entfernen.
Natürlich auf beiden Seiten, ich glaube die Aktion verschiebe ich noch.


mit dem fuchsschwanz ? ;)

ich würde da eher prüfen ob man einen schraubdeckel (segelbedarf) an die stelle im radkasten einbauen kann

Plottiwerk am 28 Mai 2018 11:17:16

OK, das heißt wohl Säbelsäge --> Link, wir sagten immer Fuchsschwanz dazu.

Durchbruch am Kasten wäre auch eine Option, das wäre auf beiden Seiten möglich.
Mit dem Kettenspray vom Norma habe ich schon Versuche gemacht, das klebt gut.

Trashy am 28 Mai 2018 12:26:04

Hi,
ich hatte ja noch keine Korrosion dran und der nette Mike Sanders hat jetzt den Schutz übernommen.

Ich würde den Schutz genau so machen, wenn ichs selber machen müsste nur umgekehrt, das ist einfacher.

Blattfedern so gut wie möglich entrosten, im eingebauten Zustand - Drahtbürste und gut.
Blattfedern mit Heißlustpistole auf Temperatur bringen - so das man sie noch anfassen kann.
Dann mit Liqui Moly Seilfett aus der Sprühdose behandeln - ein relativ dünner Film reicht.
Alle Jubeljahre Nachkontrolle ggfs. ausbessern.

Plottiwerk am 28 Mai 2018 17:56:02

Mit der Drahtbürste dran gehen habe ich schon versucht, aber als ich dann mit dem
Nadelentroster (Druckluft)--> Link dran gegangen bin hab ich erst gesehen was da noch alles grobes „weg fliegt".
Von innen komme ich ganz gut dran, nur von außen her ist alles mit Unterflurkästen verbaut.

Das gleiche Spiel wie am angerosteten Rahmen, da muss man mit grober Maschinerie ran, und dann erst mit den
Drahtbürstenaufsätzen für die Bohrmaschine, so ist es halt „vernünftig" gemacht.
Und ich mag jetzt versuchen möglichst „vernünftig" zu arbeiten, weil übernächstes Jahr das H-Kennzeichen
ansteht.

Trashy am 28 Mai 2018 19:27:24

Hm,
ich hab mal bei einem Korrosionsschützer gelesen das man keine Drahtbürste mit der Bohrmaschine verwenden soll.
Das ist irgendwie unvorteilhaft für die Oberfläche und die nachfolgende Konservierung.
Schruppscheibe wäre besser.

Plottiwerk am 28 Mai 2018 20:33:29

Das stimmt, wenn man mit niedrig legierten Drahtbürsten auf besser legierte Materialien geht, dann
sind die niedrig legierten Partikel gleich der „Starter" zum Anrosten. Ganz leicht zu beobachten wenn man an ein Edelstahlrohr
mit einer Eisenbürste geht.
Aber speziell der Blattfeder ist es vermutlich egal mit welchem Material man ihr nach 28 Jahren das
erste mal das „Gesicht reinigt".

jandijk am 31 Mai 2018 15:41:50

Moin.

Ich würde auch zur Kreisausschnitt-Variante mit Deckel tendieren.

Dürfte beim Einbau später mehr Freude machen. Weil wenn du den Bolzen nicht rauskriegst ohne "Flex" wie solle der neue rein??


Die Frage stelle ich mir zumindest. Gibts da Einwände?

Grüße

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