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Seltsames Zwischending in Zuleitung 12V zum Kühlschrank 1, 2


Ingbilly am 24 Sep 2017 21:18:41

Hallo,

an meinem Kühlschrank kommen nur etwas mehr als 10 Volt an.
Daher kühlt der auch nicht im Fahrbetrieb.

Vor dem Kühlschrank (natürlich in der Zuleitung) ist ein Relais verbaut, das geschaltet wird, wenn der Motor des Autos läuft.
An diesem Relais kommt die volle Ladespannung von 13,8 Volt an.
Das Relais schaltet und dann gehen von dem Relais die Masseleitung und ein Stromkabel an dieses Ding auf den Bildern.

Das Ding ist mit der Karosserie verschraubt (mit der Überwurfmutter) und da geht die Masseleitung vom Relais nochmal dran.
Das Pluskabel geht unten mittig auf der linken Seite an den Kabelschuhanschluß.

Der Kühlschrank ist auf der rechten Seite (auf den Bildern) angeschlossen. Das Pluskabel geht mittig auf diese Schraube mit diesem Blechring, das Massekabel geht außen an den gebogenen Kabelschuhanschluß.

Auf der Seite mit dem schwarzen Teil kommen also nur die 10 Volt an, in dem Ding geht die Differenz verloren.

Das schwarze Teil läßt sich nicht oder noch nicht herausziehen, sonst hätte ich an eine Uraltversion eines Steckverbinders wie eine Anzünderdose getippt, aber das schwarze Teil lässt sich weder drehen noch schieben.
Es kann aber festgegammelt sein, dieses Ding ist schließlich 40 Jahre alt.
Verbaut ist es im Innenraum und sollte somit relativ wenig Feuchtigkeit gesehen haben.

Ich wollte jetzt noch nicht mit zuviel Gewalt dran, bis ich eine Idee habe, was das sein könnte oder bis ich weiß, ob es meinem Kühlschrank entgegenkommt, wenn ich dieses Ding umgehe und mit den 13,8 Volt direkt auf das Kabel des Kühlschranks gehen kann.
Dann könnte man sich das Ding auch sparen, mir wäre auch nicht klar, warum man da eine Steckverbindung braucht, das Kabel bekäme man mit dem Anschlußteil gar nicht durch die Durchführung.

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Gruß
Jürgen

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morcenx am 24 Sep 2017 23:05:37

Das "Ding" sieht mir auch nach einer vergammelten Steckverbindung aus.
Bei einer Stromaufnahme des Kühlschranks von z.B. 10A hast du schon bei einem Übergangswiderstand von 0.3 Ohm einen Spannungsabfall von 3V - und das "Ding" sieht nach mehr als 0,3 Ohm aus. Miss doch mal die Spannung bei laufendem Motor und ausgeschaltetem Kühlschrank, bzw. bei Gasbetrieb. Wenn Du in diesem Fall, also ohne Stromfluss, ca. 13,8 V misst, ist die Sache ziemlich klar und Du könntest das "Ding" durch eine feste Verbindung ersetzen.

Energiemacher am 24 Sep 2017 23:16:45

Hier handelt es sich wohl um eine Leistungsdiode!

Wobei der Spannungsfall (Abfall gehört in die Tonne) nicht dazu passt.

Weißt du wie man einen Durchgangsprüfer benutzt?
Falls ja, teste mal den Durchgang in beide Richtungen an den + Anschlüssen.


Grüße

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morcenx am 24 Sep 2017 23:30:32

Hm - was sollte eine Diode dort bewirken? Alles nur Gleichstrom im Womo, und einen Stromrückfluss vom Kühlschrank zur Batterie zu verhindern ist auch nicht erforderlich. Eine intakte Diode hätte einen Spannungsabfall von ca. 0,7V - weitgehend stromunabhängig.

Ingbilly am 24 Sep 2017 23:33:26

Hallo,

ja klar, Spannungsmessgerät und Durchgangsprüfer ist kein Thema.

Von dem Relais gehen zwei Kabel an das Ding. Ein braunes und ein blaues Kabel.
Das Braune ist Masse, das Blaue führt über 13 Volt bei laufendem Motor, bei stehendem Motor kommt da nix, weil das Relais nur schaltet, wenn der Motor läuft.
An der Spule des Relais liegen aber 12, an, also die Spannung der Batterie.

Vom Relais aus weg geht wieder ein braunes und ein blaues Kabel.
Diese beiden Kabel haben ebenfalls die Potentialdifferenz von über 13Volt, wenn der Motor läuft.
Diese Kabel gehen an das Ding.
Das blaue Kabel vom Relais geht an Masse bzw, diesen angeschraubten Blechring, das Teil wird damit auch gegen Masse geschraubt.
Das verstehe ich schon gleich gar nicht, weil blau 12V+ ist. Es war aber schon so, es kann aber auch sein, daß mein Vorgänger das falsch gesteckt hat.
Das Braune geht an diese Kabelschuhfahne (links im Bild).
Das Ding hat Durchgang von dieser Kabelschuhfahne zu diesem Schraubenkopf mit Blechring.
Die Massefahne hat Durchgang zu der weggebogenen Kabelschuhfahne (rechts im Bild).
Ich habe bei den Messungen zum Durchgang nicht auf die Polungsrichtung geachtet. Auf die Idee, daß das eine Diode sein soll, bin ich nicht gekommen, kann ich aber prüfen.

Wozu bräuchte man hier eine Diode?

Nach dem Ding (an Schraube mit Blechring und Kabelfahne gemessen) kommen 10, Volt raus und das geht zum Kühlschrank.

Bei diesen Messungen war der Kühlschrank ausgeschaltet.

Gruß
Jürgen

Energiemacher am 24 Sep 2017 23:34:57

morcenx hat geschrieben: Eine intakte Diode hätte einen Spannungsabfall von ca. 0,7V -


Abfall gehört immer noch in die Tonne!


Die Diode sitzt, soweit ich es verstanden habe in der Zuleitung von der Lichtmaschine kommend!?

Warum auch immer der Konstrukteur diese Diode eingeplant hat, lässt sich so für mich ohne den restlichen Aufbau zu kennen auch nicht nachvollziehen.

Aber nur weil es vielleicht nun nicht direkt logisch ist, ist es trotzdem keine Steckverbindung. :wink:


Grüße

Energiemacher am 24 Sep 2017 23:37:24

Ingbilly hat geschrieben:Das Ding hat Durchgang von dieser Kabelschuhfahne zu diesem Schraubenkopf mit Blechring.


und umgekehrt?



Die Diode, könnte die Lichtmaschine vor Rückspannung durch die Aufbaubatterie schützen!?
Kannst du mal eine Skizze von der Verdrahtung erstellen und hier hochladen?

Grüße

Energiemacher am 24 Sep 2017 23:41:59

Ingbilly hat geschrieben:Das verstehe ich schon gleich gar nicht, weil blau 12V+ ist. Es war aber schon so, es kann aber auch sein, daß mein Vorgänger das falsch gesteckt hat.


Ja, rot ist schwarz und plus ist minus ...... prinzipiell ist es dem Strom egal welche Farbe die Isolierung hat! :wink:

In der Fahrzeugelektrik ist es aber tatsächlich üblich das blau + und braun -/Masse ist.
Also ein Fehler liegt erstmal hier nicht vor.


Grüße

morcenx am 24 Sep 2017 23:48:26

Wenn also bei ausgeschaltetem Kühlschrank vor dem Ding (vom Relais kommend) 13,8 V gegen Masse anliegen und dahinter (zum Kühlschrank) 10V, habe ich im Moment keine erklärung dafür. Man müsste mal den Strom im Kabel messen, um zu sehen, ob wirklich kein Strom fließt bei ausgeschaltetem Kühlschrank. Hobby-Multimeter haben aber oft nur einen Strommessbereich von 10A, was u.U. zu wenig sein könnte.

Ingbilly am 24 Sep 2017 23:48:46

Aufgemerkt: Der Aufbau ist ein 40Jahre alter Engländer, die verdrahten in blau/braun.

Verdrahtungsskizze kann ich probieren, dazu mache ich dann aber am besten das Relais auch raus. Ich sehe so die Belegung nicht.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß der Kühlschrank nicht an der Aufbaubatterie, sondern an der Fahrbatterie hängt, aber nur Strom bekommt, wenn der Motor läuft (deswegen das Relais, das von der Lichtmaschine geschaltet wird).
Die Aufbaubatterie und die Fahrbatterie werden aber auch, wenn der Motor läuft, von einem anderen Relais verbunden.

Eine Art Rückwärtsschutz für Lichtmaschine oder sonstwas könnte ich mir mittlerweile vorstellen (hab etwas rumgesucht).

Frage: Wenn das eine Diode wäre, wäre dann die +Leitung auf das Außengehäuse von dem Teil zu schalten und das dann gegen Masse zu schrauben?
Mich wundert grad, daß das überhaupt geht. Gäbe das nicht sauber Kurzschluß und Kabelbrand?

Gruß
Jürgen

Energiemacher am 24 Sep 2017 23:52:14

Ingbilly hat geschrieben:Aufgemerkt: Der Aufbau ist ein 40Jahre alter Engländer, die verdrahten in blau/braun.

Die aktuellen Fahrzeuge aus der Festlandproduktion sind ebenso verdrahtet, alles gut!


Versuche einfach mal bitte in beide Richtungen den Durchgang zu prüfen.



Zur Skizze: Du kannst auch einfach ein Foto machen und dann mit Paint oder so die Adern beschriften.....ist vielleicht einfacher!?


Grüße

morcenx am 24 Sep 2017 23:53:13

Dann musst Du wohl mal versuchen etwas Licht in das Verkabelungsschema zu bringen. Oh weh!

Ingbilly am 25 Sep 2017 00:08:06

Also, die Durchgangsprüfung hab ich grad noch gemacht.

Das Ding verhält sich wie eine Steckverbindung.
Ich kann die Meßspitzen in beiden Fällen beidseitig ansetzen und bekomme Kontakt.

Es gibt Kontakt vom linken Kabelschuhfähnchen zur Schraube mit dem Blechring in beiden Richtungen und
Kontakt vom Fähnchen an der Überwurfmutter zum abgebogenen Fähnchen auch in beide Richtungen.

Gruß
Jürgen

Energiemacher am 25 Sep 2017 00:14:21

Also irgendwas stimmt nicht, möchte aber nicht ausschließen das ich dir nicht richtig folgen kann! :razz:

Wenn dein Mess/Prüfergebniss stimmt, hättest du einen Kurzschluss, da dies vorher nicht der Fall war stimmt etwas anderes nicht.


Grüße

Ingbilly am 25 Sep 2017 00:20:03

Neinnein, kein Kurzschluß.

Der mittlere Kontakt links (Richtungsangaben jetzt bezogen auf das Foto) hat Kontakt zur Schraube rechts und das in beiden Richtungen.
Der Kontakt am Gehäuse hat Kontakt zu dem gebogenem Fähnchen und das auch in beide Richtungen.
Ansonsten hat nichts Kontakt miteinander.

Wenn ich aber in die beiden Kontakte links 13 Volt reinstecke (plus und minuskabel) kommen rechts nur 10 Volt raus.

Also wenn das eine Steckverbindung wäre, wäre verbindungsmäßig alles ok, aber ich glaubs ja auch nicht mehr, daß das eine Steckverbindung sein soll. Wozu auch.

Electrolux gibt dazu auch nichts her, ich finde auch keinerlei Beschriftung auf dem Teil.

Gruß
Jürgen

logri46 am 25 Sep 2017 09:03:13

Hat der alte Engländer evtl. plus an Masse?Wie ists dann im Aufbau?
Gruss logri46 (Lothar)

xbmcg am 25 Sep 2017 10:14:41

Das "Ding" hat zu viele Kontakte für eine Diode. Vielleicht ist es ein Thyristor oder Triac.
Hat das noch irgendwo eine erkennbare Nummer / Typbezeichnung oder sonst was?


--> Link

Ich würde es ganz rausschmeißen - ist sicher nachgerüstet - so was baut kein Hersteller lose ein.

Was hat denn das Relais für Werte? Es sollte mindestens ein 40/50 A Leistungsrelais sein,
sonst brennen die Kontakte weg - insbesondere der Ruhekontakt.

Durch das Verzundern hast Du dann einen ordentlichen Spannungsabfall über das Relais.

rkopka am 25 Sep 2017 10:31:10

Die Anschlußzahl paßt nicht ganz, sonst hätte ich vermutet, daß es eine Sicherung ist. Die bräuchte ja etwas Spannungsabfall zum Auslösen. Alternativ noch ein Thermoschalter ?

RK

xbmcg am 25 Sep 2017 10:43:46

Es gibt ja auch Sonderbauformen von Durchführungsdioden / Thyristoren, die durch Gehäuse geschraubt werden
für spezielle Anwendungen. Jedenfalls ist das nichts normales, was man an dieser Stelle vermuten würde.
Auch die angebauten Flachsteckverbinder deuten eher auf ein Leistungselektronik Bauteil für die Fahrzeugindustrie hin
(vielleicht aus dem LiMa-Regler-Bereich oder Zündung?). Mich irritieren die 3 Anschlüsse.

Ingbilly am 25 Sep 2017 21:26:02

Hallo,

konnte heute nicht messen, ob die Karosserie Masse führt und deswegen am End die blaue Leitung richtig auf der Überwurfmutter saß, hole ich aber sicher nach.
Der Aufbau an sich hat ja eigentlich gar keine "Masse", weil er nahezu komplett nichtmetallisch ist.
Aber das "Ding" ist am Blechkotflügel der Hinterräder im Innenraum befestigt. Ob diese Teile nun Masse haben, weiß ich noch nicht genau. Der ersten Messung nach haben die schon Massekontakt, im Moment ist mir aber nicht klar, ob ich den beim Neuaufbau gemacht habe, oder ob der so gehört.

an xbmcg:
Ich habe das Ding heute mit dem Mikroskop abgesucht, da ist keine Beschriftung.
Nur eine "2" ist am mittleren Kontakt auf der linken Seite im Kunststoffeinsatz.
Außerdem: Ich hätte gesagt, es sind vier Anschlüsse.
Links zwei, rechts zwei.

Habe das Ding heute mal einem Arbeitskollegen mitgegeben, der will mal prüfen, ob das vielleicht eine defekte Diode sein kann.

Gruß
Jürgen

didi1964 am 26 Sep 2017 09:41:35

Hallo

meiner Meinung nach ist das eine Steckverbindung
das schwarze Teil ist ein Teile eines Steckers ( der festgemodert ist)

da ich keine links posten darf such nach
HELLA-Stecker-Bakelit-Oldtimer

das Gegenstück sieht dann so aus
Bildersuche nach
hängerkupplungen 13593-steckdose_12_v_24_v_metall_2_polig

Gruss
Didi

Gruss Didi

Ingbilly am 26 Sep 2017 15:10:54

Hallo,

die Messungen des Arbeitskollegen ergaben, daß das Teil so wie ich auch schon beschrieben hatte, ein Verhalten wie eine STeckverbindung zeigt, also Durchgang von Mitte zu Mitte, in beide Richtungen und außen/außenkontakt hat ebenfalls Verbindung.

Der mittlere Kontakt hat einen Widerstand von über 1,5 Ohm.

Der vermeintliche Stecker läßt sich aber nicht bewegen, weder drehen noch ziehen. Das wird heute abend eine Sache für eine größere Zange und Spray, wenn es dann mal offen ist, werden wir vielleicht mehr wissen.

Gruß
Jürgen

Energiemacher am 26 Sep 2017 15:13:21

Im Zweifel säge es mittig durch!

Ich würde mich dann aber nicht mehr weiter damit aufhalten, wenn ausgeschlossen ist, das es eine Diode ist.

Ordentliche Verbindung schaffen und das kalte Bier zum Feierabend genießen. :wink:


Grüße

cbra am 26 Sep 2017 16:32:51

Energiemacher hat geschrieben:...

Abfall gehört immer noch in die Tonne!


...

bevor die negativbewerterei eskaliert

--> Link

Im für die Normung grundlegender Fachbegriffe eingeführten IEV[1] wird der Begriff Spannungsfall verwendet. In weiteren Normen und zu einem überwiegenden Teil in der Fachliteratur ist daneben der Begriff Spannungsabfall gebräuchlich.


Peace ;)

PittiC am 26 Sep 2017 16:41:22

Energiemacher hat geschrieben:Abfall gehört immer noch in die Tonne!

In meiner Jugendzeit war der Begriff im Umlauf und ganz legal. Siehe Bilder
Im Wikipedia ist der Begriff auch zu finden



Rockerbox am 26 Sep 2017 16:46:25

Auch Wikipedia kennt den "Ab-Fall" noch:

--> Link

Man sollte manches nicht zu verkrampft sehen .......

Energiemacher am 26 Sep 2017 16:47:31

PittiC hat geschrieben:In meiner Jugendzeit war der Begriff im Umlauf und ganz legal.


Ja, da sprach man, bzw. hatte man auch noch 220V Wechselspg., schon seit etlichen Jahren sind es aber 230V. Das versuche ich auch, wo es geht zu korrigieren.....wahrscheinlich gibts dafür dann auch demnächst ein Negativ.

Ähnlich ist es eben mit dem ...fall oder ...abfall.
Heute spricht man Hochoffiziell eben nur noch vom ....fall!
Auch wenn tatsächlich in neuen Fachbüchern oft auch der ....abfall zu finden ist.

Es war ja auch für mich kein Grund zur Diskussion, einfach nur ein Hinweis am Rande,....mehr nicht!

Eigentlich sollte ich mich auch nicht ärgern wenn jemand eine Richtigstellung als persönlichen Angriff sieht.
Wobei man hier im speziellen Fall sogar unter Fachleuten schön diskutieren kann.... :-)

Aber sei es drum ...... Das Ziel dieses Threads war ein ganz anderes und ich bin gespannt was Ingbilly noch berichtet.


Grüße

Gast am 26 Sep 2017 18:19:18

Mal so von Fachmann zu Fachmann:

Es ist ziemlich unproduktiv, so auf einem allgemein gut verständlichen Begriff herumzureiten. Ich würde auch Spannungsabfall schreiben, weil die Spannung zum Beispiel an einem Widerstand in Stromrichtung ab-fällt und nicht auf-, daneben oder um- ... .

Ich spreche aber auch vom Schraubenzieher, von der dreizehner Nuss und vom Phasenprüfer.

Alles falsch oder?

Grüße, Alf ;D

P.S. Ich habe gegen die Negativ-Bewertung für die Löschung gestimmt. :ja:

Ingbilly am 26 Sep 2017 21:51:02

Nabend,

auweia, ich hätte nicht gedacht, daß man sich jetzt wegen geläufiger Begriffe in die Haare bekommt.
Leut, das war doch nicht der Sinn des Threads.

Also, habe das Ding geknackt. Es ging nicht einfach, weil ich doch nicht einfach roh zuschlagen wollte, aber ich habs auseinanderbekommen.
Ich habe im Keller eine neue Birne (heißt eigentlich Leuchtmittel) in die Fassung geschraubt und ging zu Werke.
Habe das Ding in den Schraubstock gespannt, ein bisschen mit dem Schraubenzieher (heißt eigentlich Schraubendreher) gehebelt und nach Versuchen mit der Zange ein bischen Warm-Kalt mit dem Fön gespielt und irgendwann hat es angefangen, sich zu drehen, wenn ich mit der Zange rangegangen bin.
Da ich ja vor dem Ding 10 Volt und hinter dem Ding 13 Volt messen konnte, habe ich vorsichtshalber einen Eimer unter den Schraubstock gestellt, damit da der Spannungsabfall reinfallen kann, wenn das Ding plötzlich aufgehen sollte, habe dann mit Gripzange (heißt eigentlich Feststellzange) das schwarze Teil losbekommen.

Es ist ein Steckverbinder, so ähnlich wie wir das von den Zigarettenanzündern kennen, nur kleiner und mit einer Blechgabel im Innern des Topfes.
Das Blechteil am schwarzen Stecker ist aus Messing, das Gehäuse aus Alu und scheinbar kann das im Laufe von 40 Jahren eine ziemlich innige Verbindung eingehen.

Somit werden den Job wohl künfig normale Kabelverbinder oder eine andere Steckverbindung auch erledigen können.

Danke und Gruß
Jürgen

PittiC am 26 Sep 2017 22:29:34

:lol:
Das hast jetzt sehr schön geschrieben
:top:

Energiemacher am 26 Sep 2017 22:47:09

Ingbilly hat geschrieben:Somit werden den Job wohl künfig normale Kabelverbinder oder eine andere Steckverbindung auch erledigen können.


Solltest du wirklich eine Steckverbindung einbauen wollen, achte auf die entsprechende Belastbarkeit selbiger.

Ich würde hier eine feste Verbindung wählen.

Wenn zugänglich zwei neue durchgängige Adern vom Kühlschrank zum Relais legen.

Eine Steckverbindung oder auch ordentlich verpresste Stossverbinder stellen immer eine Fehlerquelle dar. Wenn man auf sowas verzichten kann, umso besser.

Grüße

Ingbilly am 26 Sep 2017 22:59:08

Hallo,

hab ich vielleicht etwas mißverständlich ausgedrückt.
Da muß nicht wieder eine Steckverbindung ran zumal man mit dem Steckverbinder nicht durch das Loch der Verkleidung käme.
Und wenn man erst das Kabel durch ein Loch stecken muß, dann den Stecker montiert und dann 15cm vom Relais entfernt einen Steckverbinder verbaut, dann muß man auf einer Insel wohnen.
Ich crimpe einfach normale Kabelschuhe an und gehe an die Kontakte des Relais.

Das war ja der Witz, es gibt keinen Grund für den Stecker, der paßt eh nicht durchs Loch.
Und den Kühlschrank trage ich auch selten rum, so daß ich keinen Stecker am Kabel brauche, den ich beim Durchziehen des Kabels erstmal entfernen muß, damit ich das Kabel raus bekomme.

Macht irgendwie keinen Sinn :mrgreen:

Gruß
Jürgen

andwein am 01 Okt 2017 13:01:26

Ingbilly hat geschrieben: neue Birne (heißt eigentlich Leuchtmittel)
Schraubenzieher (heißt eigentlich Schraubendreher) Eimer unter den Schraubstock gestellt, damit da der Spannungsabfall reinfallen kann, dann mit Gripzange (heißt eigentlich Feststellzange) . Danke und Gruß Jürgen

Einfach Spitze, und Danke für deine Übersetzungen Gruß Andreas

Ingbilly am 08 Okt 2017 17:14:31

Nabend,

ich hol das nochmal ans Tageslicht.

Ich habe mir die Relaisschaltung nochmal genau angesehen.
Die war zwar irgendwie krude gesteckt, aber dadurch, daß da ein Masseanschluß an dem Zwischending war, scheint zumindest das Relais funktioniert zu haben.

Es ist ein einfaches vierpoliges Schließerrelais mit also zwei Kontakten für die Spule und zwei Arbeitskontakten.
Schließen tut es (momentan), wenn die Zündung angeschaltet wird.
Ich hab mir das angeschaut, das scheint so gewollt gewesen zu sein, mir wäre es aber lieber, wenn es erst schalten würde, wenn der Motor läuft. Da suche ich noch nach einer Lösung, wie es beim Trennrelais auch gemacht wurde.

Aber: Jetzt kommen zumindest über 12 Volt beim Kühlschrank an, nicht mehr so wie vorher, daß nur 9 Volt am Kühlschrank auftauchten.
Wenigstens so lange, bis ich den Kühlschrank einschalte.
Wenn ich mit dem Spannungsmeßgerät parallel auf den 12V Anschluß des Kühlschrankes gehe, dann liegen aber nach dem Einschalten des Kühlschrankes wieder über 3 Volt im Eimer mit dem Spannungsabfall.

Die Spannung beträgt also bei Kühlschrank aus: 13,6 Volt (Ladespannung Lima)
Wenn der Kühlschrank angeschaltet wird: 9,5 Volt.

Geht die Spannung da so weit zurück, wenn die Heizpatrone schaffen muß? Mir kommts etwas viel vor.

Gruß
Jürgen

Gast am 08 Okt 2017 17:41:21

Hallo Jürgen, da reichen schon 0,3 Ohm an den diversen Steckern und Relaiakontakten.

Am besten ziehst du neue, ungeschnittene, Leitungen, 10 mm oder höher.

Grüße, Alf

berny2 am 08 Okt 2017 19:37:29

Ingbilly hat geschrieben:Wozu bräuchte man hier eine Diode?

Viellleicht, um Rückstrom zu verhindern?

Ingbilly am 08 Okt 2017 19:40:00

Berny, das mit der Diode ist geklärt, das war eine Steckverbindung, die sich nur schwer lösen lies.

Also, dann werde ich mal schauen, ob ich noch so ein Relais habe. Ist ein normales Arbeitsstromrelais 30A mit einer Sicherung drauf.

Gruß
Jürgen

xbmcg am 10 Okt 2017 11:44:44

Das ist zu schwach. Der Spannungsabfall kommt durch die vielen oxydierten Kontaktstellen
(Kabelschuhe, Sicherungen, Relais), verzunderten Relaiskontakten bei zu schwachen Relais
(vor allem der Ruhekontakt bei abgefallenem Relais verbrennt sehr schnell, da die Federspannung
viel geringer ist, als der Andruck durch die angezogene Magnetspule).

Ich habe ein 40/50A Relais verbaut, nach dem mir 2 x die 30A Relais abgefackelt sind.
Seit dem ist Ruhe. Auch habe ich dickere Kabel verlegt.

Ingbilly am 10 Okt 2017 22:14:27

Hallo,

was ist zu schwach? Das Relais?
Das war serienmäßig so drin, das ist nicht nachgebastelt.
Allerdings hat das jemand vor 40 Jahren serienmäßig da reingebaut.

Vom Relais zum Schalter, der dann diese Heizpatrone bestromt (am Kühlschrank ist ja noch ein Schalter) liegen (auch serienmäßig) noch drei Lüsterklemmen, die die Drähte verbinden.
Die kann ich natürlich auch rausschmeißen, die brauchts ja nicht und die sind bestimmt auch nicht die Supraleiter.
Das Kabel ist auch original und entsprechend alt, sieht zwar noch brauchbar aus, aber das ist auch das Geringste, da eine neue Leitung zu legen.

Gibt es einen Widerstandswert, den so eine 12V Heizpatrone haben darf?

Gruß
Jürgen

Gast am 11 Okt 2017 08:36:40

Hallo Jürgen,

Die 12 Volt Heizpatrone liegt je nach Modell bei 0,8 bis 1 Ohm.

Grüße, Alf

Ingbilly am 14 Okt 2017 23:11:02

Nabend,

also, der Widerstand der Heizpatrone liegt bei 1,7 Ohm.
Steckverbinder und Kabel bis zum Relais wurde neu gemacht.
Wenn ich parallel auf der Steckverbindung die Spannung messe, dann liegt an:
13,4 Volt, wenn der Motor läuft, Kühlschrank ist aus
12,2 Volt, wenn der Motor aus ist, nur die Zündung an ist, Kühlschrank ist aus
7 Volt, wenn nur die Zündung an ist und der Kühlschrank eingeschaltet wird

Ob der so funktioniert.... :?:

Gruß
Jürgen

andwein am 15 Okt 2017 10:02:02

Ingbilly hat geschrieben:...also, der Widerstand der Heizpatrone liegt bei 1,7 Ohm. Gruß Jürgen

Das ist aber fast der doppelte Widerstand vom Sollwert!! Wieviel Watt hat den der Kühli im 230V Betrieb?
Und deine Spannung bricht auf 7V ein, mach doch mal eine Zeichnung mit deinen Messpunkten. Ich bekomme deine Messergebnisse mit einer Messung direkt an der Heizpatrone nicht zusammen.
Fragend, Andreas

Ingbilly am 15 Okt 2017 11:09:53

Die Heizpatrone hat ja nur zwei Drähte.
Ein Ende ist direkt am Schalter zum Einschalten und der zweite ist in einer Klemme, die neben dem Schalter liegt.
Parallel zur Patrone habe ich gemessen, direkt an den Drähten der Patrone.

Und für die Widerstandsmessung habe ich den STecker gezogen, den zweiten Draht der Patrone ausgeklemmt und Widerstand gemessen.

andwein am 15 Okt 2017 14:09:06

Dann erkläre ich dir mal was ich meine:
Deine 230V-Heizpatrone hat (von dir gemessen) 1,7 Ohm, bei 12V ergibt das eine Leistung von ca. 84W bei einem Strom von ca. 7A
Dein gemessener Spannungsabfall auf der Zuleitung beträgt 12V-7V=5V
Fall 1: Wenn also deine Heizpatrone aus welchen Gründen auch immer, hochohmiger geworden ist, fließt weniger Strom. Und zwar weniger in der Heizpatrone als auch weniger über die Leitung. Dann fällt aber auch weniger Spannung auf der Leitung und den Verbindungen ab. Ist also der Heizpatronenwiderstand richtig gemessen, ist der von dir gemessene Spannungsabfall von 5V zu hoch bzw. falsch.
Fall 2:Deine Heizpatrone ist OK und hat ca. 1 Ohm. Damit fließen bei 12V ca 12A über die Leitung, die Heizpatrone würde damit eine Leistung von ca. 144W haben.
Du hast einen Spannungsabfall von 5V gemessen. Bei einem Spannungsabfall von 5V bei 12A hätte deine Zuleitung einen Widerstand von 0,41 Ohm. Leider hast du nicht angeben wie lange deine Zuleitung ist und welchem Querschnitt das Kabel hat.
Leider ist auch die Leistung des Kühlis bzw. dessen Typ/Hersteller nicht angegeben.
Damit ist es schwer etwas genauer zu sein. Aber ein Tipp aus der Praxis. Nimm ein 4mm2 Kabel kleme es an den Pluspol der Heizpatrone und gehe mit dem anderen Ende auf den Pluspol der Batterie. Es funkt ganz kurz und dann müsste die Heizpatrone warm werden. Hat sie tatsächlich 1,7 Ohm wird sie nur handwarm.
Wird sie heiß, hast du den Übergangswiderstand überbrückt, Kühli läuft, jetzt musst du nur noch den Übergangswiderstand finden.
Viel Erfolg, Andreas

berny2 am 15 Okt 2017 19:20:59

andwein hat geschrieben:Deine 230V-Heizpatrone hat (von dir gemessen) 1,7 Ohm, bei ...

Ähm, Andreas, ... :oops:

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