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Hallo Forum Ich suche etwas Rat in diesem Forum zu einer Art Standort-Bestimmung meinerseits Wir haben uns einen neuen Weinsberg Pepper geleistet, aber es war uns klar, das wir zu diesem Preis Abstriche machen müssen. Wenn ich aber ein Auto für 50k kaufe, erhalte ich ein hochtechnisches Produkt das nahezu fehlerfrei ist. Wenn ich ein WoMo für 50k kaufe, erhalte ich ein einfaches Fahrgestell mit Fahrerkabine und etwas Wohnwagen obenauf. Ziemlich profan und im Prinzip seit Jahrzehnten unverändert. Meine Erwartungshaltung war daher: auch wenn ob des Preises bei den verbauten Komponenten Abstriche gemacht werden müssen, handwerklich muss da alles 100% in Ordnung sein. Nach einem 1/2 Jahr und 9000 km haben wir eine ziemlich lange Mängelliste. Fast alles handwerkliche Fehler. Es scheint fast, als ob Endkontrolle ein Fremdwort für WoMo-Hersteller wäre. Meine Frage als WoMo-Newbie: Haben wir nur ein "besonderes" Exemplar erwischt oder ist das State-of-the-art bei Wohnmobilen ? Liebe Grüße aus Franken Bernhard
Hallo Bernhard, eine kurze Vorstellung deiner Person folgt bestimmt noch, aber das Wichtigste vorweg: Es gibt hier ein Thread, der sich überwiegend mit dem [PEPPER] befasst --> Link Interessant wäre eventuell noch eine konkrete Auflistung deiner Mängel und ob du bereits mit dieser Liste beim Verkäufer warst. Hallo Bernhard, Jessiehase hat die Lösung parat:
[In dem verlinkten Thread, geschrieben heute um 18.35 h] Interessant, oder? Volker Das ist eher ein generelles als ein fahrzeugspezifisches Problem. Die Qualitätsstreuung ist bei Neufahrzeugen relativ herstellerunabhängig ziemlich hoch, weil Womos mit weit niedrigerem Automatisierungsgrad als Autos zusammengedengelt werden. Da spielt der Fehlerfaktor Mensch halt eine grössere Rolle, und für eine allumfassende Endkontrolle ist das Produkt zu komplex bzw. es wäre halt viel zu teuer, da jemanden erst ne Woche drin Testwohnen zu lassen. Wenn dann noch dazukommt, dass die Endkontrolle auf den Händler abgeschoben wird, der eh nie Werkstattzeit über hat... voila. bis denn, Uwe Meine Mängelliste war sehr kurz, die wenigen Mängel waren eigentlich keine. Ein paar defekte Fensterverschlüsse, Updates von NaviCeiver und Sat-Anlage. Aber nichts handwerkliches. Auch mein [PEPPER] ist jetzt ein gutes halbes Jahr alt und über 11.000 km gelaufen. So weit, so gut. Toi, Toi, Toi! Solange Bernhard keine Beschreibung seiner festgestellten Mängel präsentiert und was er diesbezüglich bereits unternommen hat, können wir nur spekulieren. Mir ist es prinzipiell auch pups, wer nun die Endkontrolle an meinem Fahrzeug durchführt. Ich möchte es einfach ohne technische Probleme nach der Übernahme in Betrieb nehmen können. Bemerkenswert halte ich aber dies: Unser CaraCompact (der Urahn des [PEPPER] aus dem Jahr 2015 wies alle diese Mängel nicht auf. Er war allerdings auch kein Schnäppchen und wurde in Jandelsbrunn gefertigt. Und wir haben damals bekommen, was wir wollten und dafür bezahlt haben. Punkt. Lieferzeit damals von Unterschrift bis Auslieferung vier Monate. Seither sind wir damit hochzufrieden schon seit vielen Kilometern unterwegs. Für den von uns bezahlten Preis gab es für uns und die von uns gestellten Anforderungen keine Alternative auf dem Markt. Es ist natürlich wie immer: Es melden sich verständlicherweise meist nur die Unzufriedenen zu Wort. Die, die problemlos mit dem Fahrzeug reisen haben schließlich wichtigeres zu tun :wink: Und hier wird es dann undurchsichtig. Ich gebe zu, auch ich würde mich inzwischen aufgrund der vielen negativen Äußerungen schwer tun, einen Weinsberg zu ordern. Hallo, unsere Wohnmobil ist von der Mutter, also ein Knaus. 2 Defekte bei Auslieferung hatte ich, die wurden aber schnellstmöglich behoben: Rückfahrkamera defekt, Sat-Anlage defekt. Das sind Teile vom Zulieferer, diese sollten nicht, können aber nun halt auch defekt sein. Immerhin lief beides noch bei Auslieferung, am Tag danach leider nicht mehr. Schlimmer finde ich Pfusch an der Elektrik oder beim Möbelbau. Das hat bei keinem Neufahrzeug etwas zu suchen. Ich will für meine Kohle ein voll funktionsfähiges Mobil, egal wie teuer das war! Während unserer 2. Tour fuhr in Linkskurven eine Schublade immer von alleine auf (Verriegelung nicht o.k.). Ich solle das laut Händler nicht so eng sehen, es wäre ja schließlich kein Haus. Das fand ich dann gar nicht lustig. Mein WoMo Händler findet das seltsam. Aussage: "Hätte ich mehr Kunden wie sie wäre ich pleite". Das ist aber nicht mein Problem. Traurig, aber anscheinend in der WoMo-Boom-Phase normal. Trotzdem viel Spaß mit eurem WonMo. VG Volker Die wirkliche Mutter hat nicht den Namen Knaus (diese ist nur die Pflegemutter :wink: ) sondern "HTP Investments BV" mit Sitz in Goes/Zeeland/NL. Diese (im Moment) wirkliche Mutter hält Beteiligungen an: "Neue Halberg-Guss" "Knaus-Tabbert" "Morelo-Reisemobile" und "Oyster-Yachts" Just for Info :wink: So ganz verstehe ich diese Aussage nicht .... Auto mit WoMo absolut im Preis zu vergleichen kann ich nicht nachvollziehen: Ich könnte ja dann auch mit einen Traktor vergleichen, der kostet noch mehr und hat nicht einmal einen Kühlschrank .... Und 100%ig i.O. im Bereich Handwerk ist relativ, denn auch die handwerklich verbauten Teile beinhalten vorher das Handwerk (wie auch Update eines Autoradios ...) Die ziemlich lange Mängelliste würde mich interessieren - dann könnte man objektiv vergleichen. Und noch wichtiger: Wieviele von Wievielen betreffen gleiche Mängel? Auch wir haben Mängel über Mängel .... pardon, ist relativ, denn über welche Art sprechen wir? Nicht für jeden hat jeder Mangel gleiche Bedeutung und im Besonderen kommt es doch darauf an, inwieweit sie die Funktion des WoMo beeinträchtigen. Hätte ich ein wesentlich größeres Budget, wäre es ein anderes WoMo geworden, und ich hätte dann meine Ansprüche entsprechend höher schrauben können, hätte... hätte.... Na klar, auch mich ärgern "unnötige" Mängel und im Besonderen dann, wenn es handwerklich auf zu wenig Kontrolle zurückzuführen ist. Aber immer wieder werden auch die Händler zitiert. Oftmals sind es auch die Händler, die mehr Verantwortung tragen sollten, die Zufriedenheit ihrer Kunden zu garantieren. Unser Händler hat sich bis heute noch nicht bei uns gemeldet und nachgefragt, wie zufrieden wir sind .... könnte mehr Kontakt mit dem Kunden vielleicht auch dem Hersteller helfen? Ich würde meinen PEPPPER sofort wieder kaufen; es gibt andere Fabrikate, ähnlich preiswert, aber ich bin nachträglich froh, dass ich mich nicht dafür entschieden habe, inbesonders, nachdem in einem solchen handwerklich tätig war und vergleichen konnte .... und wir sind nach 13Tkm immer noch über unsere Entscheidung glücklich.
So ist es ... aber nenne mir einen (großen) Hersteller, wo solche verzwickten Eigentumsbeteiligungen oder z.B. diese "Trust-Investments" nicht vorhanden sind. :evil: Den Köpfen dieser Investments interessiert nur der Gewinn ... und noch schlimmer: Häufig geht es bei diesen Konstrukten doch nur um "Gewinn mittels Steuervermeidung" einer eigentlichen und "echten" Firma: Der wirkliche Eigentümer taucht gar nicht mehr direkt auf, aber er bleibt trotzdem der Unternehmer im gewohnten Sinn. Über diese Zusammenhänge zu spekulieren, ob daraus Rückschlüsse auf Qualitäten gezogen werden können, halte ich für übetrieben. Auch der Skandal betr. "Dieseabgase" ist darauf sicherlich nicht begründet, auch hier sind es einzelene Verantwortliche und nicht die von Juristen erfundenen Steuerspar-Konstrukte wie z.B. die BV und CV in der Niederlande. Hallo Forum ich hab versucht mein Profil etwas zu ergänzen ... noch fehlt aber einiges. Unsere Mängelliste sieht bisher so aus. 1. der scheinbar obligatorische blinkende Kilometerzähler. (seltsamerweise wusste der Peugeot-Händler das es an Weinsberg-Software liegt. Mittlerweile behoben durch Weinsberg-Händler) 2. Alu-Fussbodenübergangsleiste zwischen Wohnkabine<->Fahrerhaus abgebrochen (wird seitdem durch Fahrerhausteppich kaschiert) 3. Fahrerhausklimaanlage defekt. (behoben durch Peugeot-Händler) 4. Rollo Dachfenster Fahrerhaus fällt links unten ab. (behoben durch Weinsberg-Händler. Mittlerweile aber schon wieder abgefallen) 5. Navi stürzt ständig ab. (selbst neues Update eingespielt. Abstürze sind weniger) 6. Klappen der Schränke über Tisch schließen nicht. Schrauben sind überdreht. (behoben durch Weinsberg-Händler) 7. Tür Wohnkabine schließt schwer. (behoben durch Weinsberg-Händler) 8. Rad Chemietoilette fest (behoben durch Weinsberg-Händler) 10. falsche Weinsberg-Bedienungsanleitung ( passende als PDF durch Weinsberg zugesandt.) 11. hinteres Fenster Schlafplatz schließt nur auf rechter Seite. Linker Verschluss ohne Wirkung, da Abstand zu Rahmen zu groß 12. "Himmel" über Tisch löst sich auf Türseite und hängt runter. Kleber löst sich. 13. Verkleidung des Balkon über Fahrer/Beifahrer wirft Falten. Wo Menschen arbeiten passieren Fehler, aber diese Häufigkeit erschreckt mich doch. der 2.te Besuch wegen Nachbesserung bei meinem Weinsberg-Händler steht damit an. Mit dem ich bisher zufrieden bin ... das muss auch gesagt werden. Die Frage aber war .. .hätten wir für mehr Geld eine bessere Qualität bekommen oder lässt die ganze WoMo-Branche in ihren Verkaufsrausch alles auf die Straße was fährt ? Ist unser Pepper nur ein negativer Ausreißer ? Gruß aus Franken Bernhard
Das habe ich doch gar nicht bestritten Helge. Mein Beitrag war nur als Hintergrundinfo gedacht! Noch immer denke viele, Knaus-Tabbert (oder viele andere) wäre ein Familienbetrieb. Wie oben schon geschrieben, das Problem hat die ganze Branche. Ich hab auch schon von 400.000-Euro-Mobilen mit dreiseitigen Mängellisten gehört, aber es kommt natürlich auch immer drauf an, ob Lieschen Müller das Ding übernimmt oder ein pensionierter TÜV-Prüfer. Die meisten Verarbeitungsmängel dürften anfangs unentdeckt bleiben und wirken fies im verborgenen (Wasserlecks => Torf etc.), was auffällt, ist ja immer nur der offensichtliche Kram. Solange man nen guten Händler hat, alles aushaltbar :-) also hoffen, dass alles, was faul ist, innerhalb der Gewährleistungsfrist auffällt. Wir fahren Alteisen und sind für unsere Mängel schon länger selbst verantwortlich, auch wenn der Händler anfangs schon einiges machen ‚durfte‘... bis denn, Uwe
Pardon, so war das auch von mir nicht gemeint :oops: Sollte vielmehr heißen, dass sich mehr Firmen hinter "Trusts" verstecken, als wir annehmen - ähnlich wie deine Anmerkung zu "Familienbetrieb" :lol:
Danke für die Liste, einige Punkt lassen mich aufhorchen - die werde ich in meinem PEPPER mal genauer anschauen. Pkt 7 hatten wir auch, einfache Justierung selber behoben Pkt 10 habe ich auch bemängelt .... Kommentar meines Händlers: "wissen wir". Aber sonst nichts. Eine ordentliche Dokumentation scheint ohnehin ein Problem zu sein, aber nur bei KNAUS-Weinsberg? Wo gibt es die aktuelle, korrekte Bedienungsanleitung als PDF? Pkt 11 haben wir ähnlich an Eßtisch ... nur nicht so krass. Diese Art der Mängel finden sich auch an anderen Stellen wieder: falsch positioniertes Türschloss in Heckgarage oder an Badtür, oder z.b. die Schließung der Küchenschublade. Man könnte vermuten, das sind auch Folgen von Arbeitsüberlastung der Mitarbeiter aufgrund der vielen Bestellungen? Ich habe sogar noch einige Mängel-Punkte mehr, manche davon gehen auch "tiefer" in die Materie (z.B. Nicht-Beachtung von Geräte-Montageanleitungen). Ja, Menschen machen Fehler - das sehe ich auch so. Einzelne Mängel entschuldigt man "gerne" - aber die Summe der "Ärgernisse" macht den Frust. Ich denke, letztendlich ist eine Häufung der Mängel ein Zeichen von ungenügender Kontrolle. Und Kontrolle beginnt nicht erst bei Auslieferung bzw. bei Händlerübergabe. Ich denke, auch eine "Überlastung" oder ein "Boom" kann das nicht entschuldigen.
Leider ist es so dass man Qualität in ein Produkt nicht hineinprüfen kann; sie muss produziert werden. Und dazu gehört ein umfangreiches Qualitätssicherungssystem um zu einem fehlerfreien Prozess (Six Sigma) zu kommen. Dies wird zum Beispiel mit Arbeitsanweisungen (z.B. SOPs ), Risikoanalysen (z.B. FMEA), Mitarbeiterschulungen etc. erreicht. Wenn die Wohnmobil-Hersteller ihre Prozesse beherrschen würden bräuchte es keine Qualitätskontrolle mehr. So sind es Bastelbuden die keine gute Qualität produzieren können. Hallo Helge Punkt 10. falsche Weinsberg-Bedienungsanleitung ( passende als PDF durch Weinsberg zugesandt.) Ich habe mich offiziell an den Weinsberg-Service gewandt und ein PDF zugesandt bekommen. Damit komme ich ganz gut klar. Leider habe ich noch nicht die entsprechenden Forums-Rechte dir das direkt zuzusenden . du könntest mal versuchen ob du über --> Link an das Dokument kommst. gruß Bernhard
Genau so isses. Keine Ahnung, ob die ne ISO 9001 Zertifizierung haben, aber wenn, dann nur zur Zierde. Allerdings muss man zugestehen, dass 0 Fehler ein schönes, aber nicht erfüllbares Ziel ist. Aber wie heisst es so schön, ‚das unmögliche Versuchen, um das Mögliche zu schaffen‘. bis denn, Uwe
Danke, genau das hatte ich in einem anderen Thread nach einer Werksbesichtigung bei FRANKIA bemängelt: Arbeitsanweisungen hingen dort, jedoch wurde nicht danach gearbeitet. Wie denn auch? Waren einige mit Filzstift oder Isoliermasse verschmiert und unleserlich. Natürlich haben die Arbeiter in der Montage die Fehler "eingebaut" - aber die tatsächlich Verantwortlichen sind die Sprücheklopfer, die den Betrieb eigentlich "managen" sollen. Ich bin sicher, auch dort wären die Arbeiter lieber stolz auf ihr Arbeitsergebnis als jetzt nur gleichgültig zu sein. Letztlich sind wir selbst die Schuldigen. Wer geht denn hin und sucht nach Entschuldigungsoptionen? Wir, indem wir die "große Nachfrage" und die womögliche "Arbeitsüberlastung" als Grund für Schlamperei sehen. Nee, danke, Volker :roll: Da hat Volker Recht. Qualitätssichernde Maßnahmen kosten immer Geld in Form von Personal, Equipment und Zeit und wird von den Chefs als unproduktive Arbeit gewertet. Solange die Fehlerkosten nicht deutlich höher sind als die präventven Qualitätskosten wird da kein großer Handlingsbedarf gesehen. Und ich bin mir ziemlich sicher daß da bei den Gewinnmargen gar keine detaillierte Q-Kostenbetrachtung angstellt wird. Da wird dann nur das nötigste bewilligt (und halbherzig der Zertifizierung genügt). Ein Unternehmer guckt eben erst nach dem Gewinn und danach nach den anderen Dingen. Ist auch seine Aufgabe. Und mit der Zusammenfassung in Holdings wird der Kostendruck nicht kleiner, da zählt nur noch die Rendite. Bei Fehlern bleiben hier keine Bänder stehen mit zigtausend Euro Stillstandskosten und Vertragsstrafen gibts auch keine. Gekauft wird von den einzelnen Enkunden wie verrückt und die Fehler werden ausgebessert für kleines Geld. Das ist noch ein sehr langer, mühsamer Weg für die Qualitätsleute bei den WoMo-Hestellern. Gruß Micha
Besten Dank, Bernhard, Link funktioniert. Diese Doku hat Stand 2016/04 - diese Version wurde mir auch als Handbuch mitgeliefert. Schade, ich habe gehofft, Weinsberg hätte diese Doku passend zum PEPPER ergänzt - für mich ist das Buch unnötiges Gewicht im PEPPER. :oops: Hallo. Wir haben unseren Weinsberg Pepper vergangenen Juni als Neuwagen gekauft. Nach ebenfalls 9000 km ist betreffend Qualität auch bei mir Ernüchterung eingetreten. Mängel über Mängel. Bereit bei der ersten Fahrt hat sich im Badezimmer die Schranktüre gelöst. Der Verschluss war schlecht montiert und die ganze Türe ist ais den Scharnieren auf den Boden gefallen. An ddn Rollos lösen sich immer wieder die Haltegaken. Kann mit Sekundenleim gelöst werden. Das Rollo über dem Fahrerhaus ist derart schlecht angepasst, dass die beiden Rollos nicht zugezogen werden können, ohne dass sie aus den Gleitschienen fallen. Zudem lösen sich die Schrauben an den 4 Ecken. Es wurden die falschen Schrauben verwendet. Die Kühlschranktüre löste sich beim öffnen aus den Scharnieren und viel zu Boden. Unglaublich, aber der Bolzen auf welchem die Türe unten eingehängt sein sollte ist gar nicht vorhanden. Der Bolzen ist oben und unten ist die Türe mit einer Schraube von unten gesichert. Die Schraube hat sich während der Fahrt gelöst... Schade, das sind alles vermeidbare Mängel, die kostenmässig nicht ins Gewicht fallen. Dazu gehören auch die lästigen Kunststoffhalterungen für Schubladen und Türen, die einfach nicht stark genug sind, die Türen so zu verschliessen, dass sie während der Fahrt nicht aufgehen. Mein Senf auch noch dazu: Nach über drei Jahren und über 31.000 Kilometern auf zum Teil schlechtesten Straßen (jetzt in Griechenland bestimmt an die hundert Kilometer Schotterpisten) bin ich erst richtig vom Fahrzeug überzeugt und glaube, eine fundierte Bewertung abgeben zu können! Keine gelockerten Schrauben, kein Klappern oder Knarzen vom Aufbau (Beladung mal ausgeschlossen). Keine Undichtigkeiten. Alles funktioniert so, wie es das muß. Ein Verschlußriegel der Schlafzimmerdachhaube ist abgebrochen. Hat meine Frau wohl etwas zu viel Kraft im falschen Moment aufgewendet (ist jedoch kein Weinsbergprodukt). Konnte mit Sekundenkleber geklebt werden, hält bislang seit drei Wochen und soll gegen eine hochwertigere Dachhaube ausgetauscht werden. Kühlschrankverschluß seit gestern defekt. Das Schloß schnappt nicht mehr ein. Dometicversagen. Werde ich nach Rückkunft mal anschreiben. Bisher zeigte sich die Firma sehr kulant. Die Dometikqualität kann jedoch m.E. nicht mit Thetfort mithalten. Weder bei den Toiletten, noch bei den Kühlschränken. Ist aber wohl billiger und wird deshalb bei günstigeren Mobilen verbaut. Irgendwo muß der Preis ja herkommen! Wir haben eines der ersten CaraCompact-Fahrzeuge. Die Qualität ist super. Moinsen! Ich weiß nicht, ob wir nun Glück hatten, oder kein Montagsexemplar bekommen haben, oder, oder... Unsere Mängelliste war bei der Übernahme März 2017 übersichtlich: - Die Aufbau-Eingangstür war und ist etwas schwergängig, sie muss mit etwas "Nachdruck" geschlossen werden. Mehrere Versuche, keine große Änderung. Uns stört es nicht mehr. - Eine seltsame Meldung "Rückfahrleuchte kontollieren" oder "Rückfahrleuchte defekt", die Anzeige leuchtete etwa ein, zwei Minuten auf, dann war Ruhe bis zum nächsten Start. Der Händler sagte, das Problem sei bekannt, es müsse nur ein Draht mit einem bestimmten Widerstand eingebaut werden. Er wolle das Teil bestellen. Da wir im ersten Urlaub sowieso im Bereich Passau waren, haben wir einen kleinen Abstecher nach Jandelsbrunn gemacht. Dort wurde uns ohne viel Aufhebens das Teil eingebaut - sehr entgegenkommend! - In einer der Rückfahrleuchten hatte sich Feuchtigkeit gebildet. Tipp vom Händler: Passiert häufig, er hat einfach ein kleines 1mm-Loch unten in das Glas gebohrt: Ruhe ist. - Jetzt hatte sich das Teleskopgestänge der Toilettenkassette verabschiedet, Ausziehen ja, einschieben nein. Ist ´ne Sache für Dometic, Gewährleistung/Garantie. Der Händler hätte die ganze Kassette austauschen können, bei dem Dometic-Partner gibt´s das Gestänge einzeln. Das war´s. Ach ja - hätte ich fast vergessen: Die Wohnraumbatterie war binnen zwei Wochen platt, wenn unser Willi Pause hatte (über den Winter). Irgend etwas zog die Batterie leer, obwohl alles ausgeschaltet war. Ursache: Defekt am Ladegerät. Austausch und gut. Alles in allem kein Aufreger. Wir haben 47.000 Euro bezahlt, da drin enthalten die Remis-Verdunkelung, ein zweites Fenster im Heck auf der Fahrerseite (wir haben den MEG). Ich habe einige andere WoMos auf der Messe in Hannover gesehen, da konnte man sich nur mit Grausen abwenden. Auch wenn da ein bekannter Händler (keine Namen... :D ) zu uns sagte "Egal, was der andere bietet, ich bleibe im Preis darunter!" , sind wir froh, den Weinsberg gekauft zu haben. Gut - es mögen in anderen Preiskategorien bessere (?) WoMos herumstehen, aber man möge auf dem Boden bleiben. Wir sind mit der Qualität der Einbauten sehr zufrieden. Und noch etwas: Letztes Wochenende in der Heide haben wir den ersten Pepperoni gesehen!!! :lol: Ein Holländer mit seinem Pepper BJ 2018. Wir haben uns schon die ganze Zeit gefragt, wo wohl die ganzen Teile herumkurven... In diesem Sinne, munter bleiben und die Zeit mit unseren Pepperonis :D genießen! Liebe Grüße, Micha
Das Problem trat bei meinem [PEPPER] auch auf, irgendwann hat man sich daran gewöhnt und achtet nicht mehr darauf. Irgendwann hat aber auch der Dichtgummi der Türe kapituliert: Die Türe wurde zwischenzeitlich von meinem Händler gerichtet, ein neuer Dichtgummi eingesetzt. Viel Spielraum zum Richten ist allerdings nicht; schleift sie irgendwann wieder, gibt es lt. Händler einen neuen Rahmen. Der Aufwand ist natürlich erheblich. Aber alles nur Peanuts... viel Spaß weiterhin mit Deinem Gefährten :) ! Hallo Eifelwolf! Der Fall liegt bei unserem Willi etwas anders: bei uns schleift oder hakt nichts, sondern das Türblatt ist in der Mitte leicht nach außen gebogen. Schließt man die Tür ohne Nachdruck, liegen Ober- und Unterkante des Türblattes im Rahmen, aber in der Mitte, in Höhe des Türgriffes, steht das Türblatt etwas nach außen vor. Wir können jetzt abschließen, aber während der Fahrt Pfeift es da natürlich. Also schließen wir die Tür mit Druck, und schon ist alles bündig. An den Dichtungen ist kein Verschleiß zu sehen. Liebe Grüße, Micha Hallo Micha, ok, aber auch diese Diagnose wäre bei mir Kommunikationsgegenstand mit meinem Händler :wink: . Hallo Eifelwolf Den Sachverhalt mit der Tür hatten wir auch. Unser Händler (Fa. Petz in Augsburg ...sehr zu empfehlen) hat die Tür etwas nachjustiert. Können jetzt ganz gut damit leben. Die leichte Biegung der Tür hält diese ja oben und unten auf Spannung . Ein anderer negativer Punkt der jetzt bei 10.000km kam. Angeblich wäre Ölwechsel fällig. Fahrt in die Peugeotwerkstatt. Mechaniker schütteln nur den Kopf. Die Kiste ist falsch programmiert. (Endkontrolle Weinsberg :evil: ) Wurde im Rahmen der Garantie behoben. Sollte jetzt korrekt nach 2 Jahren kommen. Gute Fahrt und viele frohe Stunden Bernhard |
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