Hier ist nun mein Reisebericht von meiner Alpentour 2006. Gestartet sind wir in Italien und über Frankreich (Mont Blanc) / Schweiz nach Österreich ins Zillertal. Viel Spaß beim lesen :D
Vieleicht noch ein paar Begriffe zum erklären :
Muggel = Ford Nugget
Schumis = die besten Freunde die man sich wünschen kann
ATV = dieses vierrädige verrückte Teil was ich meistens dabei habe
Trans-Alpina 2006
Oder schlicht und einfach : Unterwegs mit den Schumis
Na dann fangen wir mal vorne an. Los ging es gegen 15 Uhr am 21.07.2006, ab in Richtung Nordeifel, die Schumis abholen. Da schlugen wir gegen Abend mit unsrem Muggel auf . Erst mal ne kurze Pause einlegen und dann ging’s ab, im Treck Richtung Süden. Immer weiter in Richtung Italien , durch die Schweiz über viele Berge und durch den St. Bernhard Tunnel, rüber nach Italien. Gegen Mittag trafen wir in Salbertrand , zwischen Olux und Susa, ein . Frisch Aufbauen und in die angrenzenden Berge schauen, gewaltig, überwältigend, riesengroß.
Dann hieß es abspannen und auf den Rest der ATV Fahrer warten. Da kamen noch ein paar Nordeifeler nach. Gegen Abend waren alle Quaddies vor Ort.
Sonntag der 23.07.2006
Als erste Tour nahmen wir uns dem Mont Jaffereau vor. Man fährt vom Campingplatz Richtung Susa und noch vor dem Fort Exilles geht es links in Richtung Fort Pramand ab. Zuerst gibt es Asphalt unter die Reifen und dann wechselt der Untergrund auf Schotter, dort steht auch ein Schild : „Strada Touristica“ oder so ähnlich.
Der Weg geht in Kurven den Berg Hinauf und man kann von oben den Campingplatz sehen. Weiter in Richtung Gipfel kommt ein kleines Plateau. Dort geht’s zum Fort Pramand und rechts weiter zum Gipfel. Wir fuhren zum Fort und begutachteten es. Es gibt viel Ruinen in den Bergen. Manche sind besser erhalten und manche weniger gut.
Danach ging es weiter zum Gipfel. Nach ein paar km kommt ein Tunnel. Stock duster in Stein gehauen und in der Mitte ein kleiner Wasserfall, am Ende dafür eine riesige Pfütze J. Es macht super viel Spaß durch den Tunnel zu fahren, schon allein die Geräuschkulisse ist gewaltig. Wir fuhren weiter zum Gipfel. Oben angekommen sahen wir die ganzen Berge .............. Wahnsinn was für ein Blick und es ist unbeschreiblich schööön in den Italienischen Alpen.
Den letzen Rest bis zum Gipfel bei 2800m und zum Fort Jafferaeu, nahmen wir zu Fuß auf. Nach einer längeren Pause ging es wieder Richtung Tal. Wir nahmen weiter oben noch den Abzweig zum Fort Foens. Auch eine gut erhaltene Festungsanlage.
Aber der Abstieg ins Tal ging dann wieder durch den Tunnel .
Gegen Abend waren wir wieder im Camp angekommen.
Montag der 24.07.2006
Auf ging’s zum Col de Sommeiller. Das war unser Tagesziel. Wir fuhren Richtung Bardonecchia , dort bogen wir ab in Richtung Rochemolles. Kurz vor der Schotterstraße in Rochemolles hielt man uns an. Man versuchte uns zu erklären das der Col de Sommeiller für motorisierte Fahrzeuge ab heute gesperrt sei. Man kann bis Rifugio Scarfiotti auffahren und die letzten 1000m halt sind gesperrt. Außer man führe ab 17.00Uhr hinauf , oder man muß vor morgens 9 Uhr wieder abgefahren sein. Das alles wegen einer Wander und Bike Veranstaltung und um dem motorisierten Touristenverkehr einzuschränken. Nun ja, es war fast Mittagszeit und wir planten um . Herby schlug vor gegen 17 Uhr auf den Sommeiller zu fahren. Als erstes fuhren wir zurück nach Bardonecchia und in Richtung Puys. Puys ist ein verschlafener Ort in den Bergen gelegen. Die Hauptstraße ist nicht breit genug für ein Auto, unsere ATVs passten so gerade durch. Weiter ging’s in Richtung Colomion. Ein schmaler Schotterweg führte Richtung Gipfel und oben war ein Skistation.
An der Skistation haben wir uns erst einmal gestärkt und sie freuten sich über Gäste. Hinab ging es teilweise über Skipisten und über eine Crosspiste . Auf der Piste war am Tag zuvor ein Crossrennen, den Berg hinauf, gewesen. Unten angekommen, wussten wir nicht wirklich wie der Ort hieß. Herby schaute in seine Karte und es gab dort gar keinen Ort. Wir fuhren ein wenig durch den Ort und wunderten uns, bis wir den Plaza du Nation gesehen haben. Da klingelte es bei mir, alle Häuser waren gleich gebaut , alle Gärten gleich und den Plaza du Nation. Wir waren mitten im Olympischen Dorf angekommen. Rund um Turin waren ja im Winter die Olympischen Spiele gewesen. Mittlerweile war es spät geworden und wir wollten noch zum Sommeiller. Gegen 16 Uhr stiegen wir in Richtung Rifugio Scarfiotti auf. Genau um 17 Uhr konnten wir zum Gipfel hinauf. Wir kamen durch ein Felsental und ein wenig hatte der Berg Ähnlichkeit mit dem Mond. Nur Gestein und Fels , dazu Krater und Wasser. Oben angekommen waren wir auf einem großen Plateau. Darauf war der Lac du Sommeiller auf über 3000m.
Auf ging es zum Gipfel, besser gesagt den Fahnenhügel. Er ist der höchste überfahrbare Punkt der Italienischen Alpen bei 3051m.
Herby und Feivel ließen es sich nicht nehmen und fuhren hinauf. Auch die Rincon vom Feivel hat es so gerade geschafft, es blieb ihr fast die Luft weg. Ja man merkte wie dünn die Luft werden kann.
Nach ca. 45 min. mussten wir den Gipfel verlassen, gejagt wurden wir von einem heftigen Gewitter. Auf dem Abstieg trafen wir noch einen Endurofahrer aus Steinfurt, Viele J . Es wurde schon ein wenig dunkel als wir am Campingplatz ankamen und es war mittlerweile auch schon 21 Uhr.
Dienstag der 25.07.2006
Heute wollten wir nur eine kleine Tour fahren J . Es sollte doch anders kommen als geplant. Tagesziel war die Assietta Kammstraße. Wir fuhren Richtung Susa. Ab Meana di Susa fuhren wir auf den Colle delle Finestre. Dieser war Etappenziel des Giro de Italia im März 2005. Auf den Berg hinauf , fuhren wir durch mehr als 80 Serpentinen.
Oben war eine Festungsanlage, die recht gut erhalten war. Die mussten wir gleich erkunden. Danach ging es weiter auf die Assietta Kammstraße. Sie ist ungefähr bei2500m und führt über mehrere Berge. Das erste Stück ist geteert und weiter geht’s dann auf Schotter. Wunderschöne Einblicke erhält man auf der Assietta. Viele Täler kann man einsehen und immer an den Wolken entlang.J
Nur leider jagte uns mal wieder ein Gewitter. Es schob sich stetig hinter uns her. Am Ende der Assietta konnte man nach Sestriere absteigen. Nur dieses Gewitter hatte uns eingeholt. Am Col de Basset auf 2424m war eine Gondel Station. Ich sah dort ein Geländewagen stehen und schaute an der Station, ob jemand da ist. Tatsächlich waren ein paar Arbeiter vor Ort und reparierten etwas an den Gondeln. An meinem Gesichtsausdruck erkannten sie wohl, das wir Unterschlupf suchten. Sie baten uns herein und sagten: Macht Euch lieber vom Berg runter, das wird ein heftiges Gewitter. Die Arbeiter fuhren dann ins Tal und wir beschlossen uns doch besser unterzustellen. Es blitzte auch schon bedrohlich um uns herum. Tja und dann saßen wir fest L.
Das Gewitter ließ uns nicht in Ruhe, es hagelte Murmel große Körner ca.20 min lang. Die ganze Bergspitze hatte ein leichtes Eiskleid bekommen. Und danach schüttete es wie aus Kübeln. Eine paar Motorrad Fahrer gesellten sich zu uns, und waren froh ein Dach über den Kopf zu haben. Zwei Männer auf einem kleinen Quad fanden auch noch Unterschlupf. Da oben gewartet haben wir bestimmt eine Stunde und die Kids hatten ein wenig Angst das wir auf dem Berg übernachten müssen. Es nützte nix wir packten unsere Regensachen aus und machten uns auf den Abstieg. Spät am Abend waren wir erst zurück.
Mittwoch der 26.07.2006
Nachdem was wir nun schon alles erlebt hatten , beschlossen wir einen Ruhetag einzulegen. Am Nachmittag besuchten wir das Fort Exilles. Diese Festung ist geöffnet und zu begehen. Wir hatten eine deutsche Führung durch das Fort Die Kids waren von der Größe und den Gefängnissen begeistert, so hatten wir auch unser Kulturprogramm erfüllt.
Donnerstag der 27.07.2006
Mit frischer Kraft war heute der Mont Cenis (2081m) unser Tagesziel, er liegt in Frankreich, ca.50 km Anfahrt. Los ging’s Richtung Susa und weiter in Richtung Montcenisio. Wir schlängelten uns in Richtung Frankreich. Dort angekommen geht es mit unzählige Kurven, den Mont Cenis hinauf. Oben ist an der Hauptstraße ein großer Parkplatz mit zwei großen Hotels. Die allerdings sahen aus, wie verlassen. Hier herrscht nur reiner Winterbetrieb, im Sommer stehen die Hotels leer. Vom Parkplatz aus hielten wir uns links Richtung Staumauer. Diese bestand nur aus Gestein, wunderschön und gewaltig hoch. Oben angekommen konnten wir auf den See schauen. Wow so ein Blauton gibt es in keinem Farbkasten, wunderschöön. Das hat mich am meisten beeindruckt.
Links oberhalb der Staumauer, sieht man ein Festungsanlage, das Fort Variselle. Wir stiegen mit den ATVs auf. Der Weg wurde schmal und steinig , aber wir kamen gut herauf. Auch die Festungsanlage war größer als alle anderen Ruinen, die wir bis jetzt in den Bergen gefunden hatten. Wir haben uns erst einmal umgeschaut. Was dort sehr gefährlich war, sind große Löcher in dem Boden der Festung. Teilweise von 1m Durchmesser und darunter, ein paar Meter tiefer, war alles mit Wasser gefüllt. Auch das Fort hat mich am meisten beeindruckt.
Wir fuhren weiter auf der Straße um den See. Hinterm Berg mit dem Fort Variselle fuhren wir links ab. Es war ein schmaler Weg in Richtung Bar Cenisio und dem Lac Roterel. Auf dem Schild stand man bräuchte 1h 15min zu Fuß und insgesamt brauchten wir auch eine gute Stunde für den Weg. Die Straße bestand aus Felsplatten und war sehr schlecht befahrbar. Teilweise war es recht steil und auch schräg. Nach einer Zeit kamen wir in ein Tal mit haushohen Felsblöcken. Darin lag der Lac Roterel. Dieses Tal hatte wieder etwas vom Mond , nach meiner Meinung. Weiter fuhren wir dann Richtung Bar Cenisio. Die Straße wurde zunehmend besser, es wechselte wieder auf Schotter. Heraus kam man wieder auf der Hauptstraße. Wir fuhren also wieder herauf zum Mont Cenis. Wir wollten unbedingt noch um den See fahren. Oben angekommen ging’s wieder zur Staumauer, und dann weiter um den See herum. Die Westseite ist mit Schotter und auf der gegenüber liegenden Seite, ist eine geteerte Hauptstraße. An der Hauptstraße am See, liegt auch noch das Fort du Ronde. Leider hatten wir keine Zeit mehr uns das Fort noch anzuschauen. Wir fuhren zurück, denn es war schon recht spät geworden. Mit ein bischen Abstand vom Urlaub , muß ich sagen, das dieses die schönste Quadtour des Urlaubs war. Der See und das Fort haben mich am meisten beeindruckt.
Freitag der 28.07.2006
Heute war unser erster richtiger Faulenzertag. Wir haben rein gar nichts, aber auch überhaupt nix gemacht J
Ohhhh wie schöööön, den ganzen Tag faulenzen und in der Sonne liegen. J
Samstag der 29.07.2006
Die großen Ziele die wir befahren wollten, hatten wir abgegrast. Heute war also freies Fahren angesagt. Unbedingt wollten wir noch in ein Skigebiet zum Lago Nero. Doch rund um den Lago Nero gab es nicht viel zu befahren. So fuhren wir wieder in Richtung Sestriere und bogen ab und an von der Straße in Schotterwege ein. Schließlich fuhren wir nach San Sicario den Berg hinauf. Kurz vor dem Ort ging eine Schotterstraße den Berg herauf. Wir fuhren hoch und hielten uns rechts. Links ging es zu Skistationen und Tennisanlagen des Ortes. Wir fuhren den Berg hinauf bis zur oberen Skistation. Es gab wunderschöne Ausblicke auf alle Skigebiete rund um Sestriere.
Ein spannendes altes Fort gab es natürlich auch. Das wurde erkundet. Doch leider hatten wir keine Taschenlampe dabei, um in den dunklen Gang zu gehen.
Wir stiegen über schmale Wege den Berg hinab und kamen noch durch zwei verschlafene Bergdörfer. Gegen frühen Abend waren wir wieder zurück.
Sonntag der 30.07.2006
Nun waren wir schon eine Woche in Salbertrand. Heute gab es einen Stadtbummel in Susa. Wir beratschlagten was wir in den nächsten Tagen machen wollten. Unsere Touren hatten wir alle abgefahren und die Kids wollten doch so gerne noch baden. Am Donnerstag wollten wir im Zillertal ankommen, das war unser letztes festes Ziel im Urlaub. Also war noch genügend Zeit um etwas Verrücktes zu unternehmen.
Montag der 31.07.2006
Gesagt getan Abfahrt !!!!!
Aufbruch Stimmung bei den Feismenschen und den Schumis. Wir packten am frühen Morgen alles zusammen und fuhren um 10 Uhr morgens Richtung Frankreich ab.
Herby und Doris fuhren vor und wir einfach hinterher. Unser Tagesziel : Der Mont Blanc !!!!!
So ging es über den Mont Cenis in Richtung Val d-Isere. Was wir dort sahen, hat uns total beeindruckt. Der Col de la Iseran (2764m) ist mit Abstand der schönste Berg den ich je gesehen habe. Der Pass hinauf und auch hinunter war unbeschreiblich schön. Eingerahmt war alles schon mit Gletschern des Mont Blanc Massivs.
Weiter ging’s Val d-Isere, Bourg St. Maurice, über den kleinen St. Bernhard Richtung Courmayeur/Italien. Und dann durch den Mont Blanc Tunnel rüber nach Chamonix/Frankreich. Leider war der Mont Blanc von Wolken bedeckt. So konnten wir nicht die ganzen 4810m sehen. Weiter ging’s Richtung Schweiz / Martigny. Heute wollten wir einfach weiter Richtung Zillertal reisen , soweit wir kommen. Wir fuhren von Martigny weiter nach Brig und weiter Richtung Andermatt. Mittlerweile war es dunkel geworden, wir hatten gute 280km in 8 Stunden zurück gelegt, und den ganzen Tag nur Bergpässe und Serpentinen gefahren Halt machten wir kurz vor Münster in der Schweiz. Wir bauten unsere Muggels um und schliefen auf einem Parkplatz.
Dienstag der 01.08.2006
Früh am Morgen gab es erst mal einen Kaffee am Feismenschen Muggel Mobil. Gegen 7 Uhr machten wir uns auf den Weg . Dieser führte uns über den Furkapass (2431m). Was wir nicht gesehen haben......... man darf nicht mit Auto und Anhänger die Schweizer Pässe befahren. So früh am Morgen störte das noch niemanden, aber gegen 9 Uhr waren wir über den Furkapass drüber. Auf der anderen Seite war dann auch schon mehr Betrieb.
Wir entschlossen uns dann doch besser Autobahn zu fahren, um Ärger zu vermeiden. Weiter ging’s von Andermatt Richtung Schwyz. Auf den Züricher See zu und wieder herunter Richtung Sargans. Dann durch Liechtenstein ( hier war ich auch vorher noch nie) Richtung Feldkirch /Östereich. Durch den Vorarlberg in Richtung Landeck und auf Insbruck zu, dann weiter nach Schwaz. Da die Bergpässe unserem Muggel zu gesetzt hatten, brauchte er ein paar frische Bremsbeläge. Wir hatten erst Dienstag.........verabredet waren wir erst ab Donnerstag im Zillertal. So entschlossen wir uns kurzfristig nach Lenggries zu fahren. Herby und Doris waren 2004 auf einem Sommer Quadtreffen in Lenggries gewesen. Dort haben sie am Jaudenstadl auf dem Parkplatz übernachtet. Gesagt getan ab zum Jauden J. Ein tolles uriges Lokal. Wir fragten, ob wir auf dem Parkplatz stehen dürften bis Donnertstag und die Antwort : Kein Problem J „Spitze sag ich da und DANKE“.
Mittwoch der 2.08.2006
Nachdem es gestern etwas geregnet hatte , war richtig gutes Wetter. Wir beschlossen ne kleine Quadtour zu fahren und den Hans Baumgartner zu besuchen. Ihn konnten wir auch nach einem Autozubehör fragen , um Bremsbeläge für unseren Muggel zu kaufen. Ein wenig sind wir durch die Gegend getourt, bis nach Bad Tölz und Umgebung. Am Abend haben wir nett gegrillt und zum Schluß gab’s noch ein Bierchen im Jaudenstadl Auf dem Parkplatz waren noch andere Quadfahrer aus Leipzig, denn eine Woche vorher war wieder ein Quadtreffen am Jauden gewesen. Viele noch an Didi und Co J
Donnerstag der 3.08.2006
Es regnete wie aus Eimern, so ein richtiger Landregen. Wir packen alle unsere Sachen zusammen und luden die ATVs auf. Wir hatten den Kids versprochen noch irgendwo einmal im Urlaub baden zu gehen. Das war nun der richtige Zeitpunkt. Gegen Mittag machten wir uns auf zur Isar Welle in Lenggries. Gegen Abend fuhren wir zum Zillertal, um uns mit Irmi und Alois von den Quadfreunden Chiemsee, zu treffen. Alois war noch zu Hause geblieben, er musste die Strecke vom Chiemsee bis zum Zillertal mit seiner Rincon fahren und es regnete immer noch wie aus Kübeln. Irmi wartete in Fügen auf uns . Wir mussten dann alle gemeinsam zur Hütten hinauffahren. Bei allen Bergpässen die wir in unserem Urlaub gefahren sind, war die Auffahrt zur Hütten einer der engsten für unser Gespann gewesen. Heftig man braucht ne gute halbe Stunde um auf 1700m zu kommen und das letzte Stück ging nur mit dem ATV. Die Parkplätze an der Hütten sind zu klein für unsere großen Muggels. Wow die Hütte war das Highlight zum Schluß unseres Urlaubs.
Freitag der 4.08.2006
Es regnete weiter , der Wettergott hatte kein Erbarmen mit uns. Alois war in der Nacht angekommen. Nun warteten alle gespannt auf Ralli und Sonja. Als es ein wenig trocken wurde , machten wir uns auf eine kleine Quadtour auf. Es ging hoch zum Spieljoch bis auf den Gipfel. Überhaupt hatte man schon von der Hütten einen tollen Blick ins Zillertal. Am Nachmittag fuhren wir noch einmal nach Fügen hinab um Ralle und Tine abzuholen. Wieder hinauf auf der Hütten warteten wir gemeinsam auf Ralli und Sonja . Die kamen erst spät am Abend , aber dann waren wir endlich wieder alle zusammen. Das letzte Mal war es beim großen Harztreffen (Pullman City Harz4) gewesen. Klaro da wurde erst mal etwas gefeiert J
Samstag der 5.08.2006
Ralle musste leider schon weiter, er wollte noch Urlaub am Gardasee machen. Der Rest setzte sich mit Quads im Bewegung. Wir fuhren die Zillertaler Höhenstraße und machten Pause bei den Zellberg Buam. Dort gab es zum Mittag Essen feine Volksmusik Handmade ;-)
Zum Abschluß fuhren wir noch zum Schlegeis Stausee am Schlegeis Gletscher. Wunderschön * Spitze *.
Am Ende des Stausees fuhren wir durch eine Schranke und ein wenig um den Stausee herum. Wir konnten fast bis zum Gletscher Ende fahren, aber ein paar Jäger versperrten uns den Weg. So drehten wir dann lieber um.
Zurück ging’s auf die Hütten von Alois und Irmi. Hmm es gab immer frisch gebackenes Brot , was für ein Service und lecker Zillertaler Speck. Ja die Hütte war wirklich das I-Tüpfelchen zum Abschluß unseres Urlaubs. Am Abend feierten wir noch ein wenig , denn es war unser letzter gemeinsamer Abend.
Sonntag der 6.08.2006
Wir luden unsere ATVs auf den Anhänger und waren Abreise bereit. Gemeinsam mit Allen fuhren wir mit den Autos, Richtung München. Es war mal wieder am Regnen. Zusammen fuhren wir zum Quadcenter Kolbermoor, da war Sommerfest. Die Quadfreunde Chiemsee hatten Ihre Kinderquadbahn dort aufgebaut. Da trafen wir auch, auf Greti und Bonetti J. Juhu noch mehr Freunde, was für ein supi Urlaub. Beim Quadcenter blieben wir noch den ganzen Sonntag und quatschten mit anderen Quadfahrern. Die meisten waren erstaunt das solche Nordlichter hier waren. Mit den 4 Wheelers Bayern haben wir uns gut unterhalten, an dieser Stelle noch ein paar nette nach Bayern !!! Zum Abschied noch ein Photo von uns Allen und dann kommt immer das schlimmste das Verabschieden, Leider L.
Gegen Abend ging’s dann nach Haus noch ein Stückchen mit den Schumis zusammen. Aber auch hier rückte der Zeitpunkt näher, das wir uns trennen mussten. Ja das war das Schwerste am Ende............... Nachts gegen 1 Uhr waren wir wieder gut im Tecklenburger Land angekommen. WOW und DANKE an die Schumis und alle Freunde die wir getroffen haben. Wir waren noch nie 17 Tage am Stück im Urlaub. Es war jeden Tag witzig, lustig , unterhaltsam und genial. Ich hab mich pudelwohl gefühlt , egal wo wir uns gerade in Europa rumgetrieben haben.
Alles in Allem 3200km mit dem Muggel, 1000km auf jedem ATV, in 6 Ländern in 17 Tagen
Danke für das geile Erlebnis
Quad Mutter Jutta und Feivel
Zum Schluß sind leider sehr wenig Fotos . In den ganzen Bericht gehören 53 Fotos und online zu lesen mit allen Bildern ist er hier :
--> Link
Mehr Fotos hatte ich leider nicht zum verlinken auf meinem Webspace
Sorry
Ich hoffe Ihr habt etwas geschmunzelt
Greetz QMJ

