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Votronic MPP250 Kabellänge?


mansch am 28 Jan 2018 21:58:35

Hallo,
in der Solar-Planung überlege ich einen Votronic MPP250 einzubauen. Ich bekomme das Teil aber nicht direkt in die Nähe der Bord-Akkus und bis auf's Dach ist auch ein Stück Leitungsweg.

Aber wie lang dürfen die Kabel auf Eingangsseite / Ausgangsseite sein? Die Anleitung ist da recht lau...

Wie ist da in der Realität die Erfahrung?

Danke!
Manni

Gast am 28 Jan 2018 22:03:58

Die im WoMo erreichbaren Längen sind unkritisch. Verdrahten mit 4 mm oder 6 mm über 10 m empfiehlt sich.

Grüße, Alf

felix52 am 28 Jan 2018 22:30:52

Wenns zu warm wird (unter Last), ists zu dünn, oder? :)

Trashy am 28 Jan 2018 22:53:02

Bis aufs Dach ist unkritisch. Zur Aufbaubatterie max. 2m sagt Votronic. RTFM

rkopka am 28 Jan 2018 22:55:15

felix52 hat geschrieben:Wenns zu warm wird (unter Last), ists zu dünn, oder? :)

Die Wärme ist bekanntlich nicht das Problem, solange man nicht wirklich fettes Solar hat. Da gehts immer nur um die Verluste, die nicht im Akku landen. Bei 15A ist schon 2,5mm2 von der Erwärmung her massig zu dick. Die Seite zum Akku ist kritischer, weil da auch die Spannungsmessung dran hängt. Dann würde der Akku evt. langsamer geladen werden, schlimmstenfalls nicht voll (wenn irgendeine Abschaltung die Spannung runterdreht).

RK

felix52 am 29 Jan 2018 00:10:54

Ich habe diesen o.g. Solarregler seit Jahren installiert. Und hatte dann festgestellt, dass die Ladeleistung nach dem vorherigen Austausch meines
165 W Solarreglers (nicht MPP) anlässlich gleichzeitig vergrösserter Solarzellenkapazität mit den bisherigen Kabeln zu deutlicher Erhitzung und damit
letztendlich trotz verbesserter Voraussetzungen doch nicht zu mehr Stromertrag geführt hat. Und nur darauf kommt es im Wohnmobil an.
Optimale Ladungskapazität und keine nutzlose und gefährliche Hitze.
Alf hat das wohl besser im Beitrag davor beschrieben. :ja:

mansch am 29 Jan 2018 17:55:19

Trashy hat geschrieben:Bis aufs Dach ist unkritisch. Zur Aufbaubatterie max. 2m sagt Votronic. RTFM


Ja, doch... Das "FM" hatte ich gelesen, darum schrieb ich "ist da recht lau"... Aber danke.

Mir ging es auch um die Erfahrung von Nutzern, die Frage des Spannungsabfalls ist ja durchaus eine interessante - ggf. auch schon bei 2m (die max. zulässig sind lt."FM"). Wobei auch auf der Solarseite ein "egal" eher nicht gilt, der Spannungsabfall ist auch da da, evtl. weniger deutlich, wenn die Spannung hoch genug ist. Bei schlechtem Wetter oder Module mit niedriger Spannung könnte aber auch das interessant werden, oder?

Eine Nutzung von 6qmm zur Aufbaubatterie ist zB kein Problem, die 2m erreiche ich vermutlich aber locker. :?

Manni

xbmcg am 29 Jan 2018 19:07:46

Je weiter weg, desto dicker das Kabel, damit die Verluste in Grenzen bleiben. Es gibt Kabelrechner im Netz,
wo man den maximalen Spannungsabbfall vorgeben kann bei einer gegebenen Leistung / Stromstärke.

Beim MPP250 bist Du mit 6² Leitung auf der sicheren Seite. Jede lange dünne Leitung bedeutet Verluste, je höher
der Strom, um so stärker wirkt sich das aus.

kintzi am 31 Jan 2018 02:56:11

Bin v. Solartechnik unbeleckt, aber haben die Solarregler nicht eine Spannungskompensation über Meßleitung zur Korrektur v. Spannungsverlusten in den Ladeleitungen, wie es ordentliche Lader u. Booster haben ? Dank u. Gruß Richi

Trashy am 31 Jan 2018 08:16:59

Dazu müsste der Solarregler die Leitungslänge und den Querschnitt kennen - kennt er aber nicht.
Ich glaube auch weniger, dass es mit dem Spannungsfall zu tun hat. Auch der kleine 250 Watt Regler hat den Eintrag 10mm2 bis 2m und das wäre völlig oversized.
Weiterhin verlangt Votronic in der Ladeleitung eine Sicherung zusätzlich zur Reglersicherung in der Nähe der Akkus.
Da kommen dann noch mehr unbekannte ins Spiel.
Auf der Dachseite ist das völlig egal. Wenn der Widerstand zu groß sein sollte kann man sich ja ein 50mm2 aufs Dach nageln - hier gibt der Hersteller keine maximale Länge an.

Gast am 31 Jan 2018 09:20:47

Die Sicherung an der Batterie dient dem Kurzschlussschutz der Leitung. Ist also notwendig.

Die Leitungslänge vom Regler zur Batterie wird völlig überbewertet, weil der Spannungsabfall und damit der Leitungsverlust angesichts des "kostenlosen" Solarstroms egal ist.

Die Batterie wird sowieso voll, weil zum Ende hin der Strom durch die Batterie begrenzt wird und deshalb die Spannung an der Batterie auf die eingestellte Schlussspannung steigt.

Kann höchstens sein, dass der Solarertrag einfach nicht reicht. Dann ist das Wetter zu schlecht, Du stehst im Schatten oder die Anlage ist zu klein.

Grüße, Alf

rkopka am 31 Jan 2018 10:54:17

kintzi hat geschrieben:Bin v. Solartechnik unbeleckt, aber haben die Solarregler nicht eine Spannungskompensation über Meßleitung zur Korrektur v. Spannungsverlusten in den Ladeleitungen, wie es ordentliche Lader u. Booster haben ?
Trashy hat geschrieben:Dazu müsste der Solarregler die Leitungslänge und den Querschnitt kennen - kennt er aber nicht.

Mit Meßleitungen bräuchte er das nicht. Dann würde er über getrennte Leitungen, die Spannungen an der Batterie messen und könnte auf Reglerseite die Spannung so weit erhöhen, daß an der Batterie das richtige ankommt. Habe ich zwar schon bei starken Netzteilen (nicht im Womo) gesehen, aber nicht bei Solarreglern.

KudlWackerl hat geschrieben:Die Leitungslänge vom Regler zur Batterie wird völlig überbewertet, weil der Spannungsabfall und damit der Leitungsverlust angesichts des "kostenlosen" Solarstroms egal ist.
Die Batterie wird sowieso voll, weil zum Ende hin der Strom durch die Batterie begrenzt wird und deshalb die Spannung an der Batterie auf die eingestellte Schlussspannung steigt.

Nur wird der Strom schon reduziert werden, wenn die Spannung an der Batterie noch gar nicht den Sollwert erreicht hat. Oder je nach Ladeprogramm wird nach Erreichen der Schlussspannung nur noch mit geringerer Spannung nachgeladen.
Wenn es wo egal ist, dann eher bei der Leitung Panel -> Regler.

Kann höchstens sein, dass der Solarertrag einfach nicht reicht. Dann ist das Wetter zu schlecht, Du stehst im Schatten oder die Anlage ist zu klein.

Was aber wieder nicht mit den Kabeln zu tun hat, da bei wenig Sonne, wenig Strom und wenig Spannungsabfall auftritt.

RK

kintzi am 31 Jan 2018 10:55:25

Hallo Trashy, ist Dein letzter Beitrag die Antwort auf meine Frage ? Wenn ja,danke ! Aber dann verstehe ich nicht oder wir reden aneinander vorbei. Nochmal: ich meine eine Spannungskorrektur, welche in Grenzen unabhängig von Länge u. Querschnitt der Ladeleitung ist: über die Meßleitung wird dem Lader die an der Batt. ankommende Restspannung gemeldet u.er erhöhtAusgangs/Ladespannung, bis die gewünschte volle Ladespannung ,naürlich nur sinnvoll in der Spannungskonstanz A bsorption u./o. auch der Erhaltungsldg. an der Batt ankommt. Gr. Richi

kintzi am 31 Jan 2018 11:08:32

RK, Frage richtig verstanden, vielen Dank. Die Calirageräte/EVS der letzten 15J hatten das alle. Bis '06 wußte ich nicht,was die Testleitung genau macht. Erst als EVS immer 0,2 V unter der Schlußspannung blieb u. ich deswegen in Kaufbeuren vorstellig wurde, wurde ich aufgeklärt. Ursache des Fehlers waren Übergangswiderstände an der 1,5 mm²
Meßleitung, nach Lötung funktioniert alles bis heute einwandfrei. Schade, daß kein Konstrukteur/Hersteller v. Solarregler bis heute auf die Idee kam. Danke nochmals Gr. Richi
PS: Auch in den anderen Punkten Deines Beitrags meine volle Zustimmung !

IchBinsWieder am 31 Jan 2018 13:47:26

Eine Meßleitung hat votronic nicht und brauchen sie auch nicht.
Sie lösen das über Zitat: "Ladekabel-Kompensation: Spannungsverluste auf den Ladekabeln werden automatisch ausgemergelt." --> Link

Kai hat das mal so erklärt
Man muss nicht unbedingt extra Sense-Leitungen legen, um genau zu messen. Sofern man die Stromquelle unter Kontrolle hat und der Strom kurzzeitig zur Messung unterbrochen werden kann, kann in dieser "stromlosen" Phase die Spannung ermittelt werden.

Trashy am 31 Jan 2018 14:11:08

Hallo Ritchie,
wie schon geschrieben, es gibt diese Messleitung ja nicht. Somit stellt der Regler die Spannung ein und nimmt an das die Zuleitung zur Batterie gemäß der Spezifikation erfolgt ist.

In wie weit die Zuleitungskompensation über die 2m hinaus funktioniert ist ungewiss. Der Hersteller wird das aber nicht aus Bock angegeben haben.

Weiterhin handelt es sich ja um einen Hochfrequenzschaltregler. Die Dinger schmeißen immer Oberwellen an den Ausgängen raus. Mit den Leitungen hast du dann eine wunderbare Antenne und bei passender Leitungslänge sprich Resonanz einen prima Störsender.

kintzi am 31 Jan 2018 14:36:57

Hm, pfeift's dann im Radio ? Müßte doch irgendwie abgeriegelt sein, EMV ? Na ja, kenne ich umgekehrt,v. unseren Piepser-Sprechfunk-Klinikfunk her, da quasselten wir dem Nachbarn Schulz auch immer über die Plattenspielerverbindung in die Mozartsymphonie rein :razz: . Nahmen dann freiwillig die Sendeleistung etwas zurück, freiwillig, weil wir ja Vorrang hatten. Gr. Richi

Trashy am 31 Jan 2018 16:42:31

Wo es pfeift wäre dann die Frage. Muss ja nicht im Radio sein.
Kann Flugfunk, Rettungsdienste, digitalen Datenfunk und wer weiß was noch stören.
Komplett rausfiltern ist eher schwierig bis unmöglich. Da wird dann ein Loch mit einem Anderen gestopft....

Am Ende fällt noch die ISS runter....oder der Magnetverschluss von Donalds Toupet geht auf... :D

kintzi am 31 Jan 2018 18:52:12

:razz: Früher auch das LiMa-Pfeifen , schaffte auch das Beru-Filter LC nicht vollständig. Gr. Richi

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