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Temperaturgrenze Winston-Zelle und was folgt daraus?


Gast am 02 Feb 2018 11:54:43

Hi Jungs,

die Winston-Zelle ist mit einer zulässigen Betriebstemperatur von -45 bis + 85 Grad Celsius spezifiziert. Ich gehe mal davon aus, dass niemand aus dem Forum die untere Temperatur überwacht. :lol:

Als obere Grenze würde ich persönlich im Wohnmobil aus praktischen Erwägungen direkt an der Batterie 60 Grad Celsius ansetzen. (meine Meinung ohne Erfahrung) Das kommt natürlich immer ein wenig auf den Einbauort an.

Welche obere Grenze hab ihr eingestellt/ausgelegt bzw. bei welcher max.-Temperatur schaltet ihr eure Anlage ab?

Grüße, Alf

P.S. hier das Datenblatt:


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xbmcg am 02 Feb 2018 11:56:47

60°C ist OK. Wird vermutlich nie erreicht, außer Du heizt die Batterie mit anderen in der Nähe liegenden Geräten / Wärmequellen.

Gast am 02 Feb 2018 18:47:51

Eine Antwort reicht natürlich schon ... Danke, Hast also den gleichen Gedanken. :wink:

Haben denn alle Lithiumisten auf 60 Grad ausgelegt? Keine anderen Meinungen?

Grüße, Alf

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Rockerbox am 02 Feb 2018 19:55:13

Servus,
ich hab mir mein REC BMS auf 55 Grad Abschalttemperatur programmieren lassen, soll Anfang nächste Woche geliefert werden, dann kann ich meinem 300 Ah-Block fertig bauen.

andwein am 05 Feb 2018 17:59:14

Ich möchte eigentlich offizielle Unterlagen nicht anzweifeln, die Hersteller sind eigentlich mit ihren Angaben einigermassen korrekt.
Was aber immer interessant ist, ist was sie nicht schreiben!!!
"Operation" ist auch eine Stromentladung/Ladung von 0,5A!!! Und sie schreiben nicht mit wieviel Strom die Zelle bei -60^C noch belastbar ist und sie schreiben nicht auf wieviel Volt die Spannung der Zelle einbricht.
Ein, von mir geschätzter, Schreiber spricht von einem Einbruch bei C1 Entladung von 3,6V auf 1,5V bei einer Temperatur von (soweit ich mich errinnere) -10°C.
Ich weiß es nicht, ich habe es auch experimentel nicht ausprobiert weil mir die Zellen fehlen. Ich frage mich allerdings warum so viele technische Publikationen dann auf den Zusatz Y (Ytrium) zur Verbesserung des Kälteverhaltens hinweisen, wenn dieses nicht bei Minustemperaturen problematisch wäre. Ich persönlich glaube deutsch/englischsprachigen technischen Publikationen mehr als Datenblättern mit chinesischer Schrift (ich habe nichts gegen chinesische Technik, aber ihre Schrift kann ich halt nicht selber übersetzen), aber das ist eine persönliche Einstellung.
Gruß Andreas

Gast am 05 Feb 2018 18:09:58

Hallo Andreas,

Rein theoretisch ist das Statement des auch von mir hochgeschätzten Lars mit den 1.5 Volt interessant. Praktisch bei einer korrekt gebauten Anlage würde dann UVP schon lange eingetreten sein.

Ich habe nun max. 60 Grad gleichwertig zu UVP und OVP.

Meint ihr, Es rentiert sich, auch eine untere Temperatur, z.B. - 20 Grad in die OVP -Schleife einzubinden?

Grüße, Alf

biauwe am 05 Feb 2018 19:39:23

andwein hat geschrieben:Ich weiß es nicht, ich habe es auch experimentel nicht ausprobiert weil mir die Zellen fehlen. Ich frage mich allerdings warum .......................
Gruß Andreas


Wieder ein "sehr hilfreicher Text" ohne jegliche praktische Erfahrung.
Aber man will ja war genommen werden :D

xbmcg am 05 Feb 2018 19:45:16

Ich stelle meine Anlage auf 60°C ein, ich denke aber, dass ich wohl im normalen Betrieb nie über 45° kommen werde.
Bei 60°C würde ich die Batterie in eine Wanne stellen und in den Kühlkreislauf oder Boiler einbinden.

Gast am 06 Feb 2018 08:40:15

Bei uns an der Weinstraße hat es durchaus mal im Schatten 35 Grad. Wenn das WoMo in der Sonne steht, fängst du mit 45 Grad erst mal an.

Im Süden, Marokko zum Beispiel wird es ähnlich sein.

Grüße, Alf

rkopka am 06 Feb 2018 10:23:49

andwein hat geschrieben:Ich weiß es nicht, ich habe es auch experimentel nicht ausprobiert weil mir die Zellen fehlen. Ich frage mich allerdings warum .......................
biauwe hat geschrieben:Wieder ein "sehr hilfreicher Text" ohne jegliche praktische Erfahrung.Aber man will ja war genommen werden :D

Anderswo wird empfohlen Fragen und Zweifel VOR einem Kauf zu äußern. Bei Lixx sollte man erstmal kaufen, dann testen und sich erst dann äußern ?

RK

lisunenergy am 06 Feb 2018 12:30:11

Ich frage mich warum immer so eine Gereizheit unter einander ist ? Es gibt keine dumme Fragen sondern nur dumme Antworten ! Viele getrauen sich nicht zu schreiben weil die Angst mitschwingt!

Wenn eine LiFePO4 Batterie sehr kalt ist und mit hohem Strom belastet wird, so bricht die Spannung stark ein. Innerhalb weniger Minuten erwärmt sich der Akku und die Spannung steigt an. Es ist also anders wie bei Blei. Ich habe ja schon für Euch praktische Tests bei kaltem Akku durchgeführt.

andwein am 06 Feb 2018 18:32:27

biauwe hat geschrieben:...Wieder ein "sehr hilfreicher Text" ohne jegliche praktische Erfahrung. Aber man will ja war genommen werden :D

Hallo "biauwe", ich verstehe dich wirklich nicht. Was soll das. Wenn du den ganzen Beitrag liest sind einige Aussagen drin. Und nicht jedermuss LiFeYPO4 Anlagen bauen um die Physik, die Technik und die grundlegende Chemie zu verstehen, oder.
Ich weiß in der Regel schon was ich sage, auch wenn ich selber keine Lithium-Batterien im Womo habe.
Richtigstellung:
In einem anderen Threat zweifelst du Aussagen über "bei -10°C liefert eine Ford 2007 Lichtmaschine bis zu 15,6V" an.
Hier möchte ich die chemische Begründung nachliefern:
Ausgehend von 25°C sollte die Ladespannung pro Grad Celsius um 24 mV (4 mV pro Zelle) nach oben (wenn kälter) bzw. nach unten (wenn wärmer) angeglichen werden. Bei einem Temperaturunterschied +25°C zu -10°C, also 35 K, bedeutet dies eine um 0,84V höhere Spannung. Bei einer Ladespannung einer AGM-Batterie bei 25°C von 14,8V bedeutet dies im Winter bei -10°C eine Ladespannung von 15,64V. Bitte entschuldige, dass ich die letzten 40 mV unterschlagen habe.
Jetzt lass uns entspannt mit der Wohnmobil-Technik umgehen und den Feierabend genießen, Gruß Andreas

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