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Kann man pauschal nicht sagen. Kommt auf die Batterie an, es gibt ja viele LiFePO4 Lösungen.
Tinduck am 05 Feb 2018 17:28:29
Wenn das so eine all-in-one-drop-in-and-forget-Lösung ist, sollte das gehen. Eventuell muss aber noch ein Ladebooster zur Begrenzung des LiMa-Ladestromes rein. Kann aber auch ohne gehen, wenn die Kabel lang und dünn genug sind :D
bis denn,
Uwe
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xbmcg am 05 Feb 2018 17:41:07
Na ja, zumindest das Batterietrennrelais (50A) und die Sicherung (30..50A) brauchen ein Upgrade.
Es gibt ja Lithiumbatterien mit eingebauter Elektronik, die zusätzlich zur Ladeüberwachung auch noch die Lade- und Entladeströme begrenzt. Ob man das will ist eine andere Frage.
t5robel am 13 Feb 2018 14:20:57
xbmcg hat geschrieben:Kann man pauschal nicht sagen. Kommt auf die Batterie an, es gibt ja viele LiFePO4 Lösungen.
Ich kenne keine, d.h. das Posting :wink:
Generell geht es mir um eine Empfehlung wie: mit EVS 17/16-DS/IU und einem 2012 VW T5 als Basisfahrzeug wäre es mit der LiFePO4 XXX 160ah ein simples austauschen der Batterie um mehr als die dreifache Batteriekapazität zu erhalten.
Aber ich vermute so simpel wird es nicht.
xbmcg am 13 Feb 2018 14:37:08
Es gibt fertige Lithiumbatterien (SuperB / SuperB+ Lithionics...), die sind einfach, aber teuer. Die kannst Du einfach anstelle der Bleibatterie einsetzen und das GEL Ladeprogramm einstellen, wenn nicht schon so eingestellt.
Dann gibt es die Eigenbaulösungen, die sind anspruchsvoller, wenn man selbst baut - man kann sie sich aber auch von jemand einbauen lassen. Angeblich braucht die keine Zusatzbeschaltung. Ist halt mit 2.000€ recht teuer für 100Ah.
Dann gibts für den halben Preis den GreenAkku mit Blutooth eingebaut: --> Link
Einfach mal Tante Google bemühen.
atzexxl am 16 Feb 2018 14:28:36
Die Lösung mit dem GreenAkku als Fertig-Produkt ist für mich auch Optimal. Ich habe Solar, 100W, auf dem Dach und einen Regler von ALDEN SPS220 und der Batterietyp LifePo ist auch als Möglichkeit auf dem Regler vermerkt (keine Ahnung ob es ein MPPT oder anderer ist) Also einfach AGM raus und den Green Akku rein... ? Allerdings ist auf dem EBL von Schaudt 208 S nur die Wahlmöglichkeit zwischen Lead-Gel/AGM1 oder Lead-Acid ... ? Aber dafür ist das Teil doch gleich in dem Green Akku verbaut was ich benötige. Ich bin echt völlig verwirrt und mit jedem Lesen von einem anderen Thread wird es nur schlimmer. Wieder ein Experte, wieder eine andere Meinung ,neue Fachbegriffe ...... puh
rolf51 am 16 Feb 2018 16:52:31
atzexxl hat geschrieben: Ich bin echt völlig verwirrt und mit jedem Lesen von einem anderen Thread wird es nur schlimmer. Wieder ein Experte, wieder eine andere Meinung ,neue Fachbegriffe ...... puh
Hallo, man sagt, viele Köche verderben den Brei. Zu viel lesen bringt manchmal gar nichts. Hier gibt es Fachleute die schon viele hier geholfen haben, dort nachfragen.
xbmcg am 16 Feb 2018 17:34:11
Nee, viele Köche verderben die Serviererin.... :lach:
Im Grunde ist es gar nicht so schwer.
Lithium Batterien leben am Längsten, wenn sie nicht zu warm und nicht zu kalt genutzt werden, sie fühlen sich am Wohlsten, wenn sie nicht voll und nicht leer sind. Im Gegensatz zu Bleibatterien mögen sie es nicht, immer voll geladen zu werden, sie fühlen sich in der Mitte am wohlsten.
Wenn man die Lebenserwartung ausreizen will, sollte man sie nur bis maximal 90% laden und dann nutzen, bis sie unter 40% sind und erst dann wieder laden. Das macht natürlich niemand, und mit Solar sind die Batterien eigentlich meistens voll. Man will sie ja auch nutzen können.
Für Langzeitlagerung empfieht der Hersteller eine Ladung von 40%, dan halten die Zellen am Längsten.
Rand voll ist eine Zelle bei 3.65V Zellspannung, ist aber aich schon 3.6V fast voll, da fehlen vielleicht 2-5%. Zellen mögen es nicht sehr lange auf diese Spannung gehalten zu werden.
In Ruhe (ohne Ladequelle) ist eine volle Zelle um die 3.36..3.4V, sie darf nicht tiefer entladen werden als 2.8V, wobei sie eigentlich schon bei 3.0V nahezu leer ist.
Was muss ein Lithium Ladegerät beherrschen? Am besten ist, es lässt sich einstellen.
- LiFe(Y)PO4 Batterien brauchen keine Absorptionsphase nach Erreichen der Ladeschlußspannung - LiFe(Y)PO4 Batterien brauchen keine Floatphase (Erhaltungsladung)
Es reicht, wenn man bis zur Ladeschlußspannung lädt und dann aufhört, dann leben sie am Längsten.
Ein programmierbares Ladegerät mit 14.2V Schlußspannung, Absorption = 5min, Float unter 13.4V wäre optimal.
Victron setzt die Parameter etwas höher an, 14.4 Schlussspannung, Absorption 60min, Float 13.5V, Wiederholung Absorption alle 7 Tage für 1 Stunde. Das machen sie, um ihre Balancer einmal pro Woche zu aktivieren und die Zellen auszugleichen.
Num rechnen wir mal die Spannungen aus:
100% bei 3.65 = 14.6V 98% bei 3.60 = 14.4V Ruhespannung bei 3.36V = 13.44V Leer bei 3V = 12.0V Zelle tiefentladen bei 2.8V = 11.2V
Die Ladegeräte mit Gelprogramm (14.3..14.4V Ladeschlußspannung, 13.6V Erhaltungsladung) kommen dem am nächsten, allerdings haben sie eine lange Absorptionsphase und auch die Erhaltungsladung ist nicht optimal. Andererseits, bei 5000 - 6000 Ladezyklen ist es wahrscheinlich nicht wirklich schlimm, wenn man 5-10% mit der Zeit verliert, Die Zellen kommen neu ja schon mit einer höheren Kapazität.
Was ich bedenklicher finde, ist dass viele BMS Produzenten und Batteriehersteller keine Sicherheit einbauen dei OVP und UVP, sie stellen die Werte auf die beiden Extreme ein: 2.8V und 4.0V, bei deren Überschreitung die Zellen zerstört werden. Ich bevorzuge deshalb Systeme, die man einstellen kann, z.B. Ladeschluss bei 14.2V, Sicherheitsauslösung schon bei 3.7V (14.8V) und nach unten bei 3.0V (12.0V), man verliert keine nennenswerte Kapazität, gewinnt aber Sicherheit.
Das Problem bei Fertigbatterien ist, dass man nicht weiss, was der Hersteller so verbaut und wie einstellt, wenn man bei niedrigeren Spannungen bleibt und die Zellen nicht dauernd hochjagt, und nicht zu warm hält, dann wird man trotzdem lange Freude haben.
Ich glaube, nun habe ich auch zur allgemeinen Verwirrung beigetragen.
:oops:
skytwo am 16 Feb 2018 17:38:30
Mache es dir einfach und frage lisunenergy hier aus dem Forum, bin mir sicher das er dir das richtige empfählen wird. LG Bernd
xbmcg am 16 Feb 2018 17:44:38
Das macht mich Stutzig beim Green Akku:
Die Zellen auf dem Bild liegen alle bei fast 4.2V, das ist tödlich für LiFePO4. Auch die technischen Daten sind - na ja...
Arbeitsspannungsbereich 9 ... 14,4V
bei 9 Volt ist der Akku auch tot (2.25V Zellspannung)
Da hat bestimmt das Marketing versagt und nur ein paar bunte Bilder gesucht...
Gast am 16 Feb 2018 17:51:43
xbmcg hat geschrieben: Rand voll ist eine Zelle bei 3.65V Zellspannung, ist aber aich schon 3.6V fast voll, da fehlen vielleicht 2-5%. Zellen mögen es nicht sehr lange auf diese Spannung gehalten zu werden.
In Ruhe (ohne Ladequelle) ist eine volle Zelle um die 3.36..3.4V,
:oops:
Ich hasse es die Zitate so stark zu kürzen.
BEim Initialisieren waren meine Zellen kurz alle auf 3,8 Volt, das hielten sie aber nur kurz, weil ich direkt die Balancer montiert habe. Nun sind alle zwischen 3,398 und 3,402 Volt. Den Rest haben die Balancer weggebrutzelt, wobei das gar nicht viel war.
Wie voll sind die Zellen jetzt? 90%? 100%?
Grüße, Alf
xbmcg am 16 Feb 2018 18:49:39
Die sind randvoll.
Die Ruhespannung sinkt nur ab auf dem Wert, den Du siehst...
Deshalb ist ja eine Erhaltungsladung mi 13.6 oder gar 13.8V beim AGM Programm eher schädlich als nützlich. Bei den normalen Ladegeräten läßt sie sich leider nicht weit genung absenken.
Gast am 16 Feb 2018 19:21:00
Was würdest du als Erhaltungsladung bei 4 Zellen vorschlagen? Achtung:
Ich habe mich recht lange mit den Antworten und Diskussionen hier im Forum und der Technik allgemein beschäftigt, aber irgendwann muss man einsehen das man keine Ahnung hat.
Nach dem Motto wer billig kauft kauft zweimal lasse ich mir bei WCS in Goch ein passendes 140Ah Komplettpaket mit passendem Wechselrichter einbauen. Meine einzigen Kriterien waren: keinen Ärger und drei Tage Autark mit meinem Nutzungsprofil (Nespresso, kleiner Fön). Solar lasse ich weg, Lichtmaschine bringt wohl genug auch ohne Ladebooster.
Ich bin gespannt.
vpower am 02 Apr 2018 08:55:22
Eigentlich finde ich ja das Ladeboster die falsche Bezeichnung ist. Laderegler käme dem gerät besser oder nicht?