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Regelmäßiges Nachladen von LiFeYPO4-Akkus sinnvoll?


Rockerbox am 12 Feb 2018 20:16:28

Servus die Spezialistengruppe,

ich hab mal eine Frage zum Nachladen:

Gehen wir mal zum Beispiel von einem 300 Ah-Block aus, der zur Lagerung in der Winterpause auf sagen wir 60% = 180 Ah entladen wird.
Der Ruhestrom durch diverse "Schläfer" liegt bei 100 mA, d.h., in 24 Stunden erleichtern wir den Akku jeden Tag um 2,4 Ah.
Nach einer Woche hätten wir den Akku um etwa weitere 17 Ah auf ca. 163 Ah entladen.

Macht es Sinn, mit Hilfe einer Schaltuhr mit Wochenprogramm einmal pro Woche den EBL anzuschmeissen und eine Stunde lang mit ca. 17 A die wöchentliche Ruhestromentnahme zu kompensieren?

Ist natürlich alles sehr theoretisch gerechnet, mir geht es nur darum, ob man den Akku mit einem kleinen wöchentlichen Push konstant bei 50 oder 60 % halten soll.

Danke für eure Inputs!

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MountainBiker am 12 Feb 2018 20:36:22

Hallo,

eine kleine Gegenfrage, wie hältst Du Deine Starterbatterie fit (in der Regel herkömmliche Bleisäure oder AGM)? Mein Problem ist eher die Starterbatterie, wenn ich den Batterietrennschalter öffne. So bin ich gezwungen alle 2 Monate mal 24h die Netzspannung herzustellen und das EBL zu aktivieren, damit die Starterbatterie nicht Schaden nimmt. Der LiFeYPO4 hatte es gar nicht notwendig!

Ich könnte mit meinen portablen Victron Ladegerät auch natürlich direkt verbinden, aber ist das der Sinn der Sache, wenn im Fahrzeug (EBL) das Laden der Starterbatterie vorgesehen ist?

Gruß MountainBiker

Rockerbox am 12 Feb 2018 20:39:16

Bisher hatte ich es genau so gemacht, alle 4 - 6 Wochen mal für 24h an Landstrom und alles war gut :D

Das will ich aber dem LiFeYPO4 nicht antun .....

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ducato666 am 12 Feb 2018 22:48:19

Hallo Rockerbox

Was spricht dagegen, die LiFeYPo einfach abzuklemmen, dann gibt's auch keine Kleinströme.

Des weiteren wird die Batterie in den 8-9 Monaten, die sie in Benutzung ist ja im Zyklus regelmäßig auf 100% geladen und bei Nichtbenutzung sicher nicht gezielt auf Teilentladung gehalten. Denkst du, die 2-3 Monate auf 60% im Winterlager verlängern das Batterieleben relevant?

Oder ist das alles zu einfach? :-)

WomoTechnikService am 12 Feb 2018 22:56:49

ducato666 hat geschrieben:Was spricht dagegen, die LiFeYPo einfach abzuklemmen, dann gibt's auch keine Kleinströme.


Willst Du dann auch die Balancer abschrauben? Kleinströme treten schon durch diese auf und wenn es die kleine grüne LED ist, die leuchtet... also ab und zu nachladen ist schon sinnvoll. Auch ein Solarmodul kann hier gute Dienste leisten, wenn das Womo nicht gerade in der dunklen Scheune steht.

LG Peter

ducato666 am 12 Feb 2018 23:23:05

WomoTechnikService hat geschrieben:Willst Du dann auch die Balancer abschrauben?


Angenommen, es sind die EV-Power Balancer dauert es nach Datenblatt bei einem 300Ah Block ca 3,5 Monate, bis der von 60% auf 50% runter ist.
:-)

Nachdem Rockerbox wohl in den letzten Jahren Strom im Winterlager hatte, könnte er mit Ladegerät 1 an Zeitschaltuhr 1 die Starterbatterie alle 1-2 Wochen 24h laden und mit einem zweiten Ladegerät an einer zweiten Zeitschaltuhr die Li-Akkus alle Monat eine Stunde.

Zum Glück darf sich's jeder so kompliziert machen wie er mag, mein Vorschlag ist und bleibt: entweder vollgeladen Einwintern oder abklemmen und gut ists.

Eine fröhliche Faschingzeit wünscht
Ducato666

lisunenergy am 13 Feb 2018 06:49:34

Bei einem ordentlichen Ladegerät für LiFePO4 braucht man nichts abklemmen oder entladen. Das Ladegerät geht automatisch bis auf 13,2 Volt runter. Meine praktischen Tests zeigen sogar, das nach 7 Jahren keine Schädigung eintritt . Beim abklemmen muss man wissen, das vorhandene Debalancen bei Inbetriebnahme erst über eine kleine Weile angebaut werden müssen. Da kann bei dem ein oder anderen System OVP auslösen. Aber wie gesagt : kann !

Rockerbox am 13 Feb 2018 08:05:14

Guten Morgen,

danke für eure Comments, irgendwie habt ihr alle recht.

Ich will eben NICHT abklemmen, weil sonst z.B. wieder alle Sender des Radios weg sind und auch die Alarmanlage keinen Saft bekäme etc.

Andererseits, was ist, wenn das WoMo 4 Wochen im Sommer vor dem Haus steht oder gar unterwegs ist? Da ist der Akku auch ständig - mehr oder weniger - vollgeladen durch meine 400 Wp am Dach .... ich werde also einfach mal beobachten, was er denn so macht in den nächsten Wochen und gegebenenfalls mal eine oder zwei Stunden nachladen wenn nötig.

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