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Leitungsschutzschalter 200 A mit M6 Anschluß ?


Gast am 24 Feb 2018 18:54:47

Hallo Technik-Interressierte,

Ich habe bisher einen solchen Leitungsschutzschalter: --> Link

Als Kurzschlussschutz und Hauptschalter direkt an der Batterie in Richtung Wechselrichter gehabt. Da ich den WR nur minimal benutzte, habe ich nie gemessen, ob der Schalter die spezifizierten Ströme tragen kann.

Nun will ich den Schalter direkt an die neue Batterie setzen. Sicherheit bei Kurzschluss und Hauptschalter. In Zukunft sollen durch den Schalter bis ca. 100 A fließen.

Nun kommt meine Frage: Gibt es Erfahrungen mit Dauerbelastung? Wird das Dings warm? Habt ihr das gemessen? Die M6 Bolzen scheinen mir etwas schwach.

Grüße, Alf

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Rockerbox am 24 Feb 2018 19:31:16

Hallo Alf,

ich hab 2 davon, bisher bei AGMs, jetzt bei LiFeYPO4, bis 135A konnte ich bei 15 min keine signifikante Erwärmung feststellen, siehe meinen LiFeYPO4-Einbaubericht.

Gast am 24 Feb 2018 20:02:11

Hallo Adi,

Danke! Dann bau ich das so. Bin leider vergrippt, sonst wäre ich schon fertig.

Grüße, Alf

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topaebw am 24 Feb 2018 21:38:17

Ich habe ebenfalls diesen Schalter verbaut. Bei unserer letzten Tour hat sich eine Mutter gelockert obwohl ich diese richtig angezogen habe. Habe es nicht gleich gemerkt aber der Automat hat korrekt ausglöst da ja hier die Stromaufnahme nicht mehr stimmte und der Anschluss ist heiß geworden. Weiterhin hat die Mutter eine Schlüsselweite von 11mm. Wenn man unterwegs ist und diesen nicht dabei hat ist schon blöd. Ich habe die Mutter jetzt mit Loctite gesichert. Nun sollte dies sich nicht mehr lösen.

Gast am 24 Feb 2018 22:12:45

Das mit dem 11 er Schlüssel seh ich nicht als Problem. Dummerweise ist das kein M6 Gewinde, das ist irgendein zölliges. Deutsche Muttern passen nicht.

fschuen am 20 Nov 2019 13:26:52

Hallo, ich muss da mal nachschieben: bin ich der einzige mit negativen Erfahrungen? Mein Einsatzgebiet ist eine 60 Ah LiFePO4 mit 2 kW WR. Beim Kaffeelutschen (Nespresso) fliessen da etwas über 100A. Trotzdem hat die 200A-Version nach einer halben Minute ausgelöst, die 300A nach etwa zwei Minuten (beim Bezug mehrerer Tassen hintereinander). Ich vermute, dass ein Wärmestau im dichten Gehäuse dazu führt, dass die Sicherungen bei längerer Belastung weit unter Nennwert auslösen. Ich hab sie daraufhin wieder rausgeworfen und eine ANL-Streifensicherung verbaut.

Gruss Manfred

Gast am 20 Nov 2019 21:16:28

Zöllige Gewinde brauchen zwingend Losdrehsicherungen.
Zahnscheiben oder so.

Solarcomputer am 25 Nov 2019 19:59:06

... nicht nur eine Losdrehsicherung - das Hauptproblem ist, dass das Kupfer der Kabelschuhe recht weich ist. Durch den üblichen Temperaturgang dehnt und schrumpft das Kupfer, dadurch verformt sich der Kabelschuh leicht plastisch und die Verbindung lockert sich. Die lockere Verbindung bekommt einen höheren Übergangswiderstands, dadurch erzeugt ein hoher Strom Wärme, das wiederum lockert die Verbindung weiter. Ist die Verbindung erstmal etwas lose, kommt auch ein mechanisches Aufdrehen hinzu (Vibration beim Fahrzeug).

Abhilfe ist den mechanischen Druck des Kabelschuhs aufrecht zu erhalten, sodass der Temperaturgang "abgefedert" wird. Als Federelement könnte eine längerer Schaft dienen (wohl bei der Sicherung nicht möglich) oder eine Feder-, Fächerscheibe unter die Mutter legen. Auch sollte die Kabel mechanische entlastet werden, damit das Gewicht bei Vibrationen nicht noch ein Drehmoment auf die Verbindung überträgt.

☀️Kai

PS: soweit meine Erfahrungen zu BlueBattery mit 200 A Strömen... daher lege ich extra eine Bronze-Fächerscheibe für jeden Terminalanschluss (M8) bei. --> Link

MountainBiker am 25 Nov 2019 20:30:24

Hallo,

Zahnscheiben
sind suboptimal - viel besser und für speziell für diesen Zweck gedacht sind Schnorrscheiben:
--> Link

Gast am 27 Nov 2019 16:49:27

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,

"Zahnscheiben " sind suboptimal - viel besser und für speziell für diesen Zweck gedacht sind Schnorrscheiben:
--> Link

Darüber will ich nicht streiten. Ich würde je nach Anwendungsfall auch Federringe verwenden, die sorgen auch dafür, dass die Vorspannkraft nicht nachlässt. Die widerum verbessern eigentlich die Losdrehsicherung nicht....

Wichtig war mir nur darauf hinzuweisen, dass zöllige Gewinde (im Unterschied zu metrischen) schon theoretisch nicht selbstsichernd sind, ein Lockern also der Normalfall ist.
Also - für zöllige Schrauben ist Sicherung ein Muß !

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