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Wie Zusatzkabel fachgerecht an Batterie anschließen?


wohnmobilbenutzer am 02 Mär 2018 10:19:45

Hallo,


die Elektrotechnilk ist ja nicht so mein Ding - deshalb führe ich, wenn überhaupt, nur einfache Elektroarbeiten an meinem Womo selber durch. Und dann bin ich eher übervorsichtig. Deshalb hier die Frage, ob man sowas unbesorgt machen kann:

Ich will ein "Ladekabel" zusätzlich an meine Aufbaubatterien anschließen. Darüber will ich im Notfall die Batterien mit meinem Solarfaltmodul über einen Solarregler aufladen. Nun sind an meinen Batterien schon einige Zusatzkabel direkt angeschlossen und es sind deshalb schon "Verteiler" an den Polen angeschraubt. Die sind natürlich alle schon belegt. Gut erreichbar könnte ich die Anschlusskabel für meine Hubstützenanlage abschrauben und die Kabelschuhe meines 2,5 qmm Solarladekabels dazuklemmen. Die Kabelschuhe (nennt man die Anschlussteile eigentlich so?) an den Hubstützenanschlüssen haben natürlich eine ganz andere Dimension, da die gemäß Absicherung für Ströme bis 150 A ausgelegt sind. Es stellt sich nun die Frage, ob es beim Betrieb der Hubstützenalage mit den hohen Strömen Probleme mit den zierlichen dazugeklemmten Kabelschuhen bzw. der kleinen 15 A -Sicherung für das Solarladekabel geben kann.



Grüße

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thomas56 am 02 Mär 2018 10:37:47

Moin,
wenn du ordentlich an der Batterie anschliessen möchtest, brauchst du erstmal vernünftige Polklemmen mit ausreichend Anschlussmöglichkeiten. Bei 150A werden die Kabel wohl 50-70mm² haben und die haben keine Kabelschuhe, sondern eher 8mm Ringösen.
Polklemmen z.B. --> Link

xbmcg am 02 Mär 2018 10:41:35

Du solltest IMMER eine Sicherung in der Nähe des Batterieanschlusses verbauen, die zum Querschnitt Deines Zusatzkabels passt.
Einfach auf eine andere Sicherung dazuklemmen ist nicht gut, vor allem nicht, wenn sie für einen viel größeren Querschnitt
dimensioniert ist. Die Sicherung schützt das Kabel bei Kurzschluß / Überlast, damit es nicht zu leuchten anfängt und die Hütte
anzündet.

Sonst ist das eigentlich kein Problem, weitere Kabel anzuschließen. Beachte auch die Masseleitung, wenn Du einen Mess-shunt für ein
Batteriemonitor verbaut hast, die Masse nach dem Shunt abgreifen und nicht direkt an der Batterie, sonst werden die Ströme Deiner
Zusatzschaltung nicht mit erfasst.

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Gast am 02 Mär 2018 10:43:58

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:...Es stellt sich nun die Frage, ob es beim Betrieb der Hubstützenalage mit den hohen Strömen Probleme mit den zierlichen dazugeklemmten Kabelschuhen bzw. der kleinen 15 A -Sicherung für das Solarladekabel geben kann.

Grüße



Ja, das kann Probleme geben. Eventuell setzt du besser einen vernünftigen Sicherungsverteiler, wenn der Kabelverhau zu unüberischtlich ist. Und für die Minus-Kabel eine Sammelschiene.

Der Bosch-Dienst ist für Laien sehr hilfreich.

Grüße, Alf

wohnmobilbenutzer am 02 Mär 2018 11:02:35

Hallo,

ja, sowohl die Hubstützenanschlussleitung als auch die Solarleitung haben "Ringösen". Die Solarleitung geht natürlich nicht über die 150 A-Sicherung der Hubstützenanlage, sondern ich habe 10 cm von der Ringöse entfernt eine separate "fliegende" 15A-Sicherung eingebaut. Um einen Meßshunt brauche ich mir keine Gedanken zu machen, ...ich habe gar keinen.


Grüße

FWB Group am 02 Mär 2018 11:04:51

Hi.
Du kannst die Kabelschuhe des Solarkoffers mit auf die Anschlüsse der Hubstützenanlage aufklemmen.
Das macht denen gar nichts und stört auf die Funktion nicht.
Mach aber in der Nähe der Batterie am Pluspol eine Sicherung in die Pluszuleitung vom Solarkoffer dazwischen.

Entgegen der von Thomas 56 gezeigten Polklemmen, die das Problem des richtigen festziehen der Polklemmen in engen Batteriekästen
nicht lösen, verbauen wir viel lieber ordentliche Werkspolklemmen von VW.

Diese haben
1. etliche Anschlussmöglichkeiten ala 6 mm Schraube, bis hin zu einem bereits ab Werk eingelassen 25 m² Restkabelstück.
Hier ran kann man einen kräftigen Abgang, zum Beispiel für einen Wechselrichter per Verbindungsstück und Quetschzange ordentlich erstellen.
2. Das Festziehen der Polklemmen erfolgt mit einer senkrecht stehenden 6 er Schraube, so das die Verbindung richtig fest wird und sich in engen
Batterieräumen problemlos wieder lösen lässt. Meist sind in den Batterieräumen auch noch Stahlversteifungen der Rückhaltesystem verbaut.

Hier durch die Verwendung von ordentlichen Polklemmen Vorsorge zu treffen, das ein ungewollter Kurzschlauss nicht stattfinden kann, macht Sinn.

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Inselmann am 02 Mär 2018 11:08:40

FWB Group hat geschrieben:Hier mal ein Foto.
Kostenpunkt für 5 Paare -- > rund 10 € auf dem Schrottplatz!



Dafuer mal ein Positiv von mir, guter Vorschlag!

Gast am 02 Mär 2018 11:25:06

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:
Ich will ein "Ladekabel" zusätzlich an meine Aufbaubatterien anschließen.


Hallo,
ich hab ja das baugleiche Fahrzeug. Im Umfeld der Bordbatterie ist wirklich nur sehr wenig Platz vorhanden, wenn auch noch Zusatzinstallationen wie bspw. Hubstütze, Solar, Inverter.., verbaut wurden.

Ich würde das Ladekabel an den Solareingang des EBL29 anschliessen.

Ich habe die letzten 2 Monate damit verbracht meine neue LiFeYPO4 400 im Seitenstaufach in der Nähe des EBL's unterzubringen und habe dort alles wartungsfreundlich neu verkabelt.. Mein altes Batteriefach ist nun zu 90 % geräumt und wird zukünftig als Staufach benutzt.



So sah es vorher bei mir im Batteriefach aus.

Gruss

wohnmobilbenutzer am 02 Mär 2018 17:04:01

mikeno hat geschrieben:Ich würde das Ladekabel an den Solareingang des EBL29 anschliessen...
..So sah es vorher bei mir im Batteriefach aus...
Gruss


Hallo,

ja, so ähnlich sieht es bei mir auch im Batteriefach aus. Deshalb hatte ich auch ursprünglich vor, den Anschluss am EBL vorzunehmen. Der EBL ist bei mir allerdings so blödsinnig eingebaut, daß man wegen dem großen Anschlußstecker (im Bild oben links) gar nicht so einfach an den Solareingang rankommt



Zudem hätte ich einen speziellen Stecker gebraucht. Ich will es es auch nur für einen Notladeanschluss nicht so kompliziert machen und weiß nun, was ich tun muss...


Danke und Grüße

Heimdall am 02 Mär 2018 17:37:01

ät Wohnmobilbenutzer,
der EBL hat doch einen Extraanschluss für einen Zusatzlader. Warum schliest du da nicht an? Dieser Anschluss ist doch genau für sowas vorgesehen und hat noch dazu den Vorteil dass die Starterbatterie mitgeladen wird und das auch noch abgesichert.
Auf deinem Foto sieht man ganz rechts sogar die blaue 15A Sicherung dazu!

Ich hab das bei mir so gemacht und funktioniert seit Jahren problemlos.

xbmcg am 02 Mär 2018 17:47:46

Das ist ein hartnäckiges Gerücht, dass der Zusatzlader am EBL die Startbatterie mit lädt.
Schau in den Schaudt Schaltplan rein, der Zusatzlader hat keine Verbindung zur Startbatterie.

Nur der Original Schaudt Lader im EBL hat einen separaten Abgang über eine Diode
und einen Heißleiter und damit die Möglichkeit die Startbatterie zu laden. Auch der
Solareingang am EBL kann nicht die Startbatterie mit laden.

wohnmobilbenutzer am 02 Mär 2018 18:18:59

Hallo,

der Anschluss für den Zusatzlader ist ja bei mir schon belegt. Deshalb gehe ich direkt an die Aufbaubatterie. Zur Ladung der Starterbatterie bei längeren Standzeiten habe ich schon ein separates Anschlußkabel dorthin verlegt, an das ich den Solarregler bei Bedarf alternativ anschließen kann. Dann bekomme ich die unterschiedlichen Batterietypen (Nass u. AGM) bei entsprechender Reglereinstellung auch optimal geladen.


Grüße

Heimdall am 02 Mär 2018 18:50:11

xbmcg hat geschrieben:Das ist ein hartnäckiges Gerücht, dass der Zusatzlader am EBL die Startbatterie mit lädt.
Schau in den Schaudt Schaltplan rein, der Zusatzlader hat keine Verbindung zur Startbatterie.

Lieber xbmcg,
ich habe mein CTEK MXS10 genau da angeschlossen und den Ladestrom meiner Batterien kann ich auf meinem Votronic BC getrennt nach Wohnraumbatt. und Starterb. ablesen. Die 50A Sicherung ist gezogen damit mit dem B2B nicht im Kreis geladen wird.

xbmcg am 04 Mär 2018 12:17:36

Und wird die Startbatterie über das EBL geladen? Am Votronic kannst Du nur einen Strom ablesen - den von der Bordbatterie,
das Gerät hat nur einen Shunt und ich bezweifle, dass Du einen 2. BC für die Startbatterie verbaut hast. Der Shunt
dort müsste auch stärker sein, damit er den Strom vom Anlasser, Lima, Gebläse und so weiter verkraftet,
da stoßen die 100A / 200A schnell an ihre Grenzen.

Du kannst maximal die Spannung der Startbatterie ablesen. Wenn die Startbatterie mit geladen wird, dann nur über das
Schaudt Ladegerät und den Erhaltungsladeausgang bei Landstrom oder eventuell über einen Solarregler mit 2 Ausgängen,
die korrekt an Bordbatterie und Startbatterie angeklemt sind, jedoch nicht über dein 2. Ladegerät am EBL Anschluss und
auch nicht über Solar am EBL Anschluss.

Ich hoffe, Du kannst einen Schaltplan lesen:



Die Verbindung zur Startbatterie wird nur über den Schaudt Laderegler und das Relais hergestellt. Wenn der Schaudt Regler nicht an
Landstrom hängt, ist das Relais OFFEN und es kann kein Strom zur Startbatterie fließen. Der Heißleiter begrenzt in jedem Fall
den Strom, so dass ein Zusatzladegerät der Startbatterie nichts nützt.

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