Servus,
seit langem wollten meine Frau und ich zur Walpurgisnacht in den Harz. Den Laila gepackt, aufgetankt und am 26.04. losgefahren. Wie immer war rings um München alles zugestaut, deshalb fuhren wir über die Lindauer Autobahn mit Abzweig zur Stuttgarter Autobahn Richtung Neu-Ulm auf die A7 Richtung Norden. Die Fahrt war nichts besonderes und die paar Hügel nicht der Rede wert. Der Laika bügelte sie einfach nieder. Ziel war Weringerode zum CP Alte Waldmühle. Der CP war einfach, aber funktionell. Am ersten Tag sahen wir uns die Altstadt an und wunderten uns, wo eigentlich die Hexen, Dämonen und das eigentl Böse ist. Mit den mitgebrachten Rädern machten wir uns deshalb auf, um das Luftfahrtmuseum zu besuchen! Erstaunlich war, mit welcher Vielfalt und Liebe zum Detail die ausgestellten Luftfahrzeuge waren. Jedenfalls ein wirklich sehenswertes Highlight, auch zum Vergleich des Deutschen Museum in der Heimatstadt. Am nächsten Tag radelten wir auf dem Höhenweg, ausgehend vom Naturpark an der Bronze-Wildsau, nach oben zum Schloß, das wir schon aus der Ferne bewunderten. Beim Eintritt bekamen wir ein Handgelenksband für 4 Tage, ähnlich wie auf den Heavy-Metal-Events, sperrten die Räder ab und machten uns zur Außenplattform des Schloßes auf. Das Schloß befand sich in einem außergewöhnlich guten Zustand und die Aussicht zum Brocken war auch net schlecht. Ringsum gabs etliche Auftritte von Mittelalter-Bands, sowie Ritterkampfvorführungen, die das Publikum unterhielten. Auffällig war, daß die Harzer sehr gute Köche waren. Alles schmeckte wunderbar, vom Teufelsfleisch, Harzer Krustenbraten und anderen Leckereien, die wir natürlich probieren mußten. Am CP angekommen, wollten wir unbedingt nochmal da rauf, mit einer Schloßbesichtigung. Diese stellte sich als weiteres Highlight raus, vor allem der Innenhof. Wir konnten nur staunen. Den Tag darauf wollten wir in Wernigerode unbedingt das Böse sehen, waren aber enttäuscht, als wir nur paar gut geschminkte Darsteller sahen. Ein Thüringer aus dem Vogtland, sagte uns, daß sich eigentlich alles in Schierke abspielt, mit allem Drum und Dran, die dann gegen 17.00 Uhr sich auf dem Brocken treffen. Oh mei, wenn wir des gwußt hätten! Na ja, vielleicht nächstes Jahr! Die Heimfahrt war diesmal Richtung einer Kleinstadt namens Leipzig mit einer Autobahn, die sich ausnahmslos in einem sehr guten Zustand befand. Also Streckenänderung nach Schweden über die A 9 Richtung Norden. Mit Pause für die Ehefrau brauchten wir 6 Stunden zurück nach München, und aufgschnauft habn wir scho a!
SurferHermann

