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Hallo Womofreunde, nachdem ich nun das 3. Mal nach Norwegen fahre und dieses mal öfter meine Angel in den Fjord werfen möchte, möchte ich fragen wer mir gute Stell oder Cp Plätze zum Angeln empfehlen könnte. Besten Dank von der Barokauster Meist du das Ernst, mit Angeln vom WoMo aus :cry: oder dürfen es auch ein paar Schritte sei? Muss es Meeres-Angeln (Fjord ?) sein oder darf's auch Fluss oder Bach sein? Ein paar Infos wäre schon hilfreich :mrgreen: . Ja ja da hab ich mich wohl unverständlich ausgedrückt Ich meinte Stell- oder Campingplätze am Fjord mit guten Angelmöglichkeiten vom Land aus. Willkommen im Forum Guenther Vorab, ich werd hier keine Geheimtipps verraten. Ich kenne Deine anglerische Vorbildung nicht, deshalb verzeihe mir bitte, wenn Ich Dir ungefragt ein paar Ratschläge gebe. :) Saltstraumen und Rystraumen ist vermutlich bekannt. Gute Angelmöglichkeiten finden sich häufig dort wo es tief ist und Strömung herrscht. Wobei ich mit Tiefe so 20m + in Wurfweite meine. Die Seekarte von gulesider --> Link ist da sehr hilfreich. Oftmals findet man gute Stellen, aber man kommt nicht hin. Fähranleger haben sich bewährt. Ebenso Brücken, weil sie meist an Engstellen gebaut werden und dort strömt das Wasser schneller. Aber bitte nicht von der Brücke aus, sondern vom Ufer daneben angeln. Als Faustregel gilt, dass das Ufer unter Wasser so weiter verläuft wie es oberhalb der Wassers ausschaut. Daraus folgt, gute Stellen sind gerne mal etwas steiler und können rutschig sein. Zur Sicherheit kann ein Seil hilfreich sein. Andreas Einfach vor Ort Locals fragen. Einheimische Angler wissen wo man Angeln darf oder nicht und was dazu noetig ist. Evtl. benoetigt man Angelkarten oder es gibt Auflagen wie Schonhaken und best. Fangmasse. Danke Andreas für die Typs. Ja meine Kenntnisse sind nicht so das ich ein Profi bin. Aber bei meiner letzten Tour hatte ich doch einigen Erfolg. Wäre aber trotzdem schön und nett von Dir mir den einen oder anderen CP zu empfehlen. Möglicherweise liegt dieser dann auf meiner Tour. Es wird nicht einfach sein sich mit Einheimischen Anglern sich zu unterhalten wenn man kein Norwegisch sondern nur Bayerisch spricht Würde auch keinen Sinn machen. Ich habe noch nie einen Norweger vom Ufer aus angeln sehen. Schon als kleine Kinder fahren die alleine mit dem Boot raus, so wie hier Kinder alleine Fahrrad fahren. Ist vermutlich auch weniger gefährlich. Angeln darf man im Fjord und Meer eigentlich überall. Nur von Fischzuchtanlagen muss man Abstand halten. An Bach und Flußeinläufen benötigt man oft eine staatlich Lachslizenz sowie eine Angelkarte. In welche Ecke willst Du denn fahren? Andreas
Als Geheimtipp gilt immer noch, dass Englischkenntnisse hilfreich sein sollen. :idea: Deutsch ist übrigens zweite Fremdsprache in Norwegen. Grüße, Alf Und dass man fragt, in welchem Gewässerabschnitt man eine Genehmigung braucht.
Und die erste ist englisch. ;D Schau mal hier --> Link Da gibt es eine Rubrik "Atlas fürs Uferangeln". Das sind zwar keine SP oder CP, für die Planung finde ich es dennoch hilfreich. Kurze Zwischengeschichtl aus Tromsö zum Thema (anlässlich unserer Elchtour zum Nordkapp: --> Link) Nach dem Abendessen ging ich alleine vor zum Hafen (Tromsö). Hier fischten ein paar Norweger. Ich bin eigentlich - wenn ich Lust dazu habe - ein sehr gesprächiger und kommunikativer Typ und ich rede auch gerne mit den Menschen in den Ländern, die wir bereisen. Man erfährt ein bisschen mehr über Land und Leute, als in den Reiseführern steht. Ohne zu verallgemeinern: Hier in Norwegen ist mir aufgefallen, dass die Menschen eher etwas reserviert sind. Egal ob die Verkäuferin im Sportgeschäft, der Mann auf der Straße, den ich nach dem Weg frage, oder die beiden Fischer hier im Hafen. Auf keinen Fall unfreundlich, aber doch - wie könnte man sagen - nordisch kühl? Mir fehlt die Offenheit der griechischen Wirtin, die Warmherzigkeit der Mama Cosseddu auf Sardinien, mir fehlt der Redeschwall des polnischen Soldaten Igor und die Lebensgeschichte eines unbekannten Stehnachbarn in einem irischen Pub, oder die Hilfsbereitschaft der Mechanikerfamilie Rossi in der Toskana und die Auskunftsfreudigkeit einer französischen Dame oberhalb von Monaco .... Es kann aber natürlich auch an mir liegen - vielleicht verstehen die norwegischen Landsleute nur einfach mein holpriges Englisch nicht - keine Ahnung. Auf jeden Fall gaben mir die zwei Angler, bis auf ein kleines Hallo, keine wirkliche Auskunft über das hiesige Fischverhalten oder, wie fängt man erfolgreich einen großen Dorsch im Hafen von Tromsö. Vielleicht lag es aber auch nur daran, dass sie es nicht wussten, weil gefangen hatten sie nämlich auch nichts ... Kurz und gut: Nachdem die erfolglosen norwegischen Angler den Pier verlassen hatten, versuchte ich mit ein paar ganz neu gekauften norwegischen Ködern mein Anglerglück. Die Stimmung war ausgezeichnet: Ich saß alleine im Hafen von Tromsö, sah einem Hurtigrutenschiff beim Anlegen zu, staunte wieder einmal über das taghelle Licht um 23:00 Uhr und warf meine Angel aus. Schon beim zweiten Mal spürte ich Widerstand und zog einen fast 70 cm langen Dorsch aus dem Wasser. Früher in meiner Jugendzeit habe ich relativ viel geangelt, in den letzten Jahren komme ich leider aus zeitlichen Gründen nicht mehr dazu. Ein Calamari zu Ostern in Griechenland ist die einzige Ausbeute der letzten zehn Jahre. Allerdings hatte ich mich schon im Vorfeld bei der Reiseplanung für Norwegen auch über das Fischen hierzulande erkundigt. Und jetzt lag mein erster und gar nicht kleiner Dorsch vor mir und - tat mir leid. Mir erging es schon beim Calamari in Griechenland so und auch hier überkam mich das Mitgefühl. Aber leider für den Calamari in Griechenland und den Dorsch hier in Norwegen, siegte wieder mein Jagdinstinkt und die Vorfreude auf ein gutes Essen. Um es für das arme Tier so schonend als möglich zu machen, habe ich zumindest mit dem Fisch gesprochen (Gott sei Dank war ich alleine am Pier), wenn schon die Norweger nicht mit mir sprechen. Es erübrigt sich, zu bemerken, dass auch der vermutlich norwegische Fisch nichts gesagt hat .. lg Rupert |
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