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Hallo, nachdem mein erster Beitrag von gestern (Fehlermeldung E02) keine weiteren Hinweise brachte, habe ich jetzt die Antenne abgebaut und will sie erstmal zerlegen. Hierzu meine erste Frage: um das LNB mit Arm zu trennen von der Antenne, muß ich das Antennenkabel trennen. Wie mache ich das. Ich bekomme es von der einen Seite nicht durch das Kunstoffzahnrad (weil der dicke Stecker auf dem Kabel verpresst ist), auf der anderen Seite nicht durch den LNB-Arm (ebenfalls wg.Stecker zu dick). kann ich das Kabel einfach durchschneiden und nachher mit Kupplung wieder verbinden ? Gtuß Holger
Nein, musst du nicht. Du kannst das Kabel auch einfach drin lassen. Okay, der Arm lässt sich dann nicht weiter als eine Kabellänge von der Schüsselbasis entfernen - aber es gibt eigentlich keinen Grund, den Arm komplett entfernen zu müssen.
Aber ein Trennen müsste doch auch möglich sein, dafür gibt es doch extra Kupplungen zum Verbinden. Und in der Wohnung zuhause ist so etwas doch auch üblich (habe ich auf jeden Fall da nach Rücksprache mit dem Fernsehmechaniker schon gemacht). Gruss Holger Ruf bei Oyster an, die brauchen zur Reparatur bestimmt die kompl. Schüssel mit Arm und LNB. Wenn alles auf einer Palette liegt stört der angeklappte Arm bestimmt nicht. LG Frank Hallo,
so ist es, wie soll Ten Haaft die Anlage auf Funktion testen wenn ein wichtiger Teil der Anlage fehlt? Abgesehen davon, dass Du mit dem Zerlegen bereits so tief eingegriffen hast, dass der urspruengliche Fehler ggf. nicht mehr nachvollziehbar ist. Soetwas laeuft nur ueber Ferndiagnose mit sehr vielen Fotos vor jedem Handgriff, der dazu noch vom Werkstechniker abgesegnet wird. So gehen alle vom gleichen Standpunkt aus. Danke für die Antworten, aber bei meiner Ursprungsfrage bin ich noch nicht weiter: wie löse ich das Antennenkabel ?
Da recht wenig Beschreibung zur Installation bei dir vorliegt, eine einfache Antwort: Du schneidest den Sat-Stecker an der Receiverseite ab und ziehst das Kabel dann erst zurück durch das Dach und dann durch den Antennenfuß. Nach dem Test/Reparatur das Ganze umgekehrt inklusive Montage eines neuen Satsteckers. Alles klar?, Gruß Andreas Auch wenn du etwas engstirnig an deiner Ursprungsfrage festhälst - nochmal: es gibt keinen Grund, das Kabel zu entfernen! In deinem anderen Beitrag habe ich gemutmaßt, dass du zwischen Receiver und Ausseneinheit den älteren 14-poligen Stecker hast. Wenn dem so ist, dann befindet sich in der Ausseneinheit keinerlei Elektronik, die man bei Ten Haaft reparieren lassen könnte. Das ist relativ simple Mechanik. Von den 14 Adern sind 2 x 2 direkt für die 12V Stromversorgung der beiden Motoren. Dort kann man einfach mal Strom draufgeben und sie drehen lassen. Die anderen Adern sind die herausgeführten Endschalter (Mikrotaster) und jeweils ein Tachosignal der Motoren (wie bei einem PC-Lüfter), das war es. Belegung kann ich gerne mal raussuchen. Was ich an deiner Stelle tun würde: An der Unterseite der Ausseneinheit die Abdeckung abnehmen, dann sieht man auch die Belegung. Strom direkt auf die Motoren geben um zu kucken, ob mechanisch alles in Ordnung ist. E02 besagt "eigentlich": Motorblockade des Hebe/Senkmotors. Die Motoren sind aber robust - unwahrscheinlich, dass da wirklich was defekt ist. Deswegen den Motor mal aus seiner Endlage "herausfahren lassen" und dann wieder mit Receiver probieren. Ggf. im Anschluss die Endlage neu justieren - wie das geht, beschreibe ich dir gerne separat, wenn du soweit bist. Danke für die Antworten, die mich doch jetzt weiterbringen. Nochmal zm Grund, warum ich das Kabel trennen muß: Den kleinen, mitdrehenden Deckel der Ausseneinheit habe ich beschädigt, als ich damit vor ein Rolltor gefahren bin. dabei hat sich wohl auch die Gummidichtung zwischen 2 Zahnräder gesetzt und die Blockade verursacht. Diese Blockade habe ich mittlerweile beseitigt. Aber um die Gummidichtung und den Deckel zu wechseln, muß ich das besagte Antennenkabel trennen. Zum 14-poligen Stecker: kann es sein, dass ich einen Stecker mit rd. 24 Polen habe, der in eine Steuerplatine geht. ? Kann ich etwas kaputt machen, wenn ich die Pole versuchsweise mit Plus/Minus beaufschlage ? Aus der Außenheit der Antenne hin zum Receiver geht neben dem Antennstecker nur ein 4-poliger Stecker. Unten habe ich mal ein paar Photos angehängt, die das Problem darstellen. Gruß und Danke Holger ![]() ![]() ![]() Tut mir leide, die Bilder sind um 180 Grad verdreht, aber das bekomme ich nicht hin, auch wenn ich sie bei mir verdrehe. Hoffe, man kann trotzdem erkennen, was sie zeigen sollen. Hier noch 1 Bild von unten, wo man den Stecker sehen kann (ich hoffe, das Bild ist nicht wieder 180 Grad verdreht). Gruß Holger ![]()
Sorry, da habe ich wohl zuwenig auf Alter und Modell geachtet. Den Beitrag kann man deshalb vergessen. Gruß Andreas
Das kann sehr gut sein - dann hast du wider Erwarten doch schon eine Oyster 3. Die habe ich auch. Da steckt in der Tat die Motorsteuerung dann in der Außeneinheit. Über die vier Adern erfolgt Stromversorgung der Motorsteuerung sowie die (digitale) Kommunikation zwischen Receiver/Blackbox und Ausseneinheit. Aber trotzdem kannst du die Platine abstecken und die Motoren so laufen lassen. Musst nur anfangs ganz kurz dran halten, um die richtige Drehrichtung zu erwischen. Ja gut, Andreas, Deiner Antwort konnte ich entnehmen, dass man das Antennenkabel durchschneiden und über Kupplung verbinden kann, wohl an einer anderen Stelle als von Dir geschrieben, Aber etwas unsicher war ich, weil meine halbautomatische Megasat portable ein spezielles, stromführendes Antennenkabel hat, und da würde es nicht gehen. Und wg. einer u.U. nötigen Einstellung von Sensoren würde ich mich nochmal melden. Danke und Gruß Holger Mit diesen Infos ist die Lage anders.
Wenn es ein normales Koaxialkabel (meist weiß, rund, Innenleiter/Schirmung, 4-8mm stark) ist dann geht das. Fast alle Koaxkabel für Sat-Anlagen führen eine Gleichspannung/Steuerspannung von 14/18V für die vertikal/horizontal Umschaltung des LNBs. Die kommt vom Receiver. Am Receiver ausstecken, durchschneiden, kuppeln/verlängern. Vor erneuter Inbetriebnahme auf saubere Verarbeitung/Kurzschluss mit Ohmmeter kontrollieren. Gruß Andreas Du kannst die Einheit ohne Schüssel aber mit Arm und LNB ohne Probleme zu TenHaaft senden. So habe ich es auch gemacht. Dafür reicht dann ein normaler Umzugskarton zum Versand. Du kannst auch eine Freigabe der Reparatur bis zu einem von Dir vorgegebenem Wert direkt erteilen. Ansonsten bekommst Du einen Voranschlag und musst diesen bestätigen was Zeit kostet. Gruss inzman Hallo, hier ein Zwischenbericht von meinen Aktivitäten: nachdem die Blockade beseitigt werden konnten und beide Motoren noch problemlos beim Versuch auf der Werkbank liefen, habe ich trotzem abwechselnd nach Montage auf das Womo die Fehlermeldung E02 und E06 erhalten. Durch weiteres Probieren hat wohl eine krumme Welle eines Zahnrades dazu geführt, dass ein Endabschalter vom Gehäuse abgebrochen wurde. Und jetzt war / bin ich es leid: wie von Inzmann angeführt schicke ich die Einheit ohne Schüssel aber mit Arm und LNB sowie mit Receiver zu ten Haaft und bitte um einen Kostenvoranschlag und lasse dann ggf. dort reparieren. Vielen Dank nochmal für die Tips. Gruß Holger Achte aber darauf, dass nach Rücklieferung die Schüssel in abgelegter Form zwar montiert aber nicht völlig abgelegt festgeschraubt wird. Ich habe etwa 2 cm Luft gelassen, um sicher zu gehen, dass sie nicht unter Druck in der Endstellung steht. Hoffentlich versteht man was ich meine. Gruss inzman Er hat ja nur den Blechspiegel vom Arm abgeschraubt. Der Arm selbst an seiner Achse mit den beiden 17er Schrauben - die meinst du nämlich - bleibt unangetastet. So meine ich das zwar nicht, aber das geht natürlich auch. Ich konnte die Blechschüssel nicht vom Hebe-Senk Ausleger lösen weil angerostet. So habe ich die beiden 17er Muttern am Schwenkkopf abgeschraubt und die Schüssel mit dem Ausleger entfernt. Davon dann den Arm mit dem LNB weggenommen und diesen ins Paket gelegt zusammen mit der Grundeinheit und mit dem Receiver. So hat Tenhaaft repariert und zurückgesendet. Dann ist zu beachten was ich zuvor geschrieben habe bezgl. Endlage-Einstellung. Gruss inzman Nein Hans, da hast Du unrecht -ich habe sowohl die beiden 17er Schrauben am Arm gelöst, um den hochgefahrenen Arm nach unten klappen zu können als auch die Schüssel selbst abgeschraubt (4 Kreuz-Schlitzschrauben), um die Antenne auf der Werkbank besser handhaben zu können. Von daher meine Frage: wenn die Antenne repariert zurückkommt, gibt es eine bestimmte Stellung, in der der Arm auf der Schüssel montiert wird (nach Festschrauben der Schüssel am Arm) ? Die Schüssel wird ja von der Firma mit "angelegtem" Arm zurückgeschickt werden, und so bekomme ich die Schüssel ja nicht angeschraubt ? Gruß Holger Gut, das hatte ich tatsächlich anders verstanden. Dann gilt, was inzman schon geschrieben hatte. Im Grunde ist es ganz einfach: Die beiden 17er Schrauben müssen lose sein, der Arm muss locker sein von der Achse. Dann fährst du die Anlage ein. Die Achse dreht sich also, bis innen der Endschalter anspricht. Die Anlage hat ihren Endpunkt erreicht. Dann legst du den Arm/die Schüssel soweit um wie die meinst und schraubst die beiden 17er Schrauben fest. Das ist dann zukünftig die Ruhelage. Klingt logisch, oder? Bei mir liegt die Schüssel richtig auf. inzman hingegen meint, 2cm Luft zu lassen. Die Schüssel hängt dann eben waagerecht in der Luft. Letzteres finde ich nicht so gut, weil dann beim Fahren das Gewicht der Schüssel und das Wackeln/die Schläge voll auf die Mechanik gehen. Ich hoffe, ich nerve noch nicht, aber ich habe noch eine Frage: wenn die Anlage von der Firma repariert zurückkommt, so ist der Arm doch wahrscheinlich in der Ruhestellung. Aber so kann ich doch die Schüssel nicht anschrauben, der Arm muß doch ein Stück aus der Ruhestellung heraus nach oben. Wie geht das, ohne das irgendwelche Einstellungen verändert werden ?
2 Varianten: Indem du die Anlage einfach einschaltest. Die Schüssel bzw. der Arm ohne Schüssel fährt dann ja aus. Bevor die Antenne dann wild anfängt zu drehen und zu suchen schaltest du ihr den Saft ab. Dann kannst du in Ruhe die Blechschüssel montieren. Oder: Du löst die beiden 17er und klappst den Arm selbst hoch. Vorher markierst du die Position auf der Welle (Edding z.B.). Die markierte Position nimmst du dann wieder oder du verfährst nach vorigem Beitrag. Hallo, Hans; vielen Dank für das geduldige Beantworten meiner ständigen Fragen. Jetzt warte ich erstmal auf den Kostenvoranschlag der Firma. Gruß Holger Tatsächlich war die Anlage nach Rücklieferung in der Endablagestellung. Aus Vorsicht habe ich zunächst die 2 cm Luft gelassen. Nach der Inbetriebnahme und dem Einfahren habe ich nachjustiert in der Endablage. Viel Glück Gruss inzman Danke für die bisherige Beschreibung. Ich möchte das Thema nochmal aufgreifen, Wie wird bei der Wiederinbetriebnahme der Anschlag für die 0-Position eingerichtet wird? Schüssel war nicht automatisch eingefahren, und wurde dann manuell durch lockerschrauben in Fahrposition gebracht, jetzt findet die Steuerung die Anlage nicht mehr - Vermutung: Endlagenschalter? Wie ist die Kabelbelegung vom 4 Adrigen Anschlusskabel? kann man es testen?
Keine Chance. Nach meinem Verständnis ist es eine inzwischen (digitale) Ansteuerung ähnlich einem Schrittmotor. Deswegen sitzt - im Gegensatz zu den alten 14 poligen - eine separate Platine in der Ausseneinheit.
Das ist relativ einfach. Die Steuerung kennt ja nicht die Lage der Blechschüssel, sie kennt ja nur die Lage der Welle der Blechschüssel. Also: Blechschüssel von der Welle lösen (die beiden 17er), dann die Anlage ausschalten, so dass die Welle!! sich in die Endlage begibt. Dann die Blechschüssel nach eigenem Gusto wieder an der Welle festschrauben. Manche lassen etwas Luft, so dass die Blechschüssel frei hängt. Ich z.B. habe die Schüssel aufliegen lassen.
Nee, das kann damit nichts zu tun haben.
Und, wie sieht es aus? Würde mich schon interessieren, was Ten Haaft gesagt hat. |
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