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Hallo zusammen! Ich will einen Wohnwagen kaufen und habe kürzlich einen Bürstner Averso plus 500 ts 2017 beim Händler gesehen. Der Wagen ist neu bzw. ein Aussteller und hat genau das, was wir suchen. Soweit alles ok. Allerdings, an der Front des Wohnwagen, aussen, rinnt rostigen Wasser runter. Der Händler sagte, dass da wohl falsche Schrauben verbaut worden wären und man diese durch rostfreie ersetzen würde sowie den Mangel komplett wieder herstellen könnte. Da ich davon keine Ahnung habe, bin ich mir nicht sicher. Schließlich könnte ja an diesen Stellen Wasser zum Problem werden. Der Wagen hat volle 2 Jahre Garantie und 5 Jahre Dichtigkeitsgarantie. Handelt es sich hierbei um einen Risikokauf oder lässt sich soetwas tatsächlich rückstandslos reparieren und muss sich keine Sorgen machen? Siehe Bild Ich würde mich über hilfreiche Tipps freuen. Danke im Voraus!
Ist aus der Ferne schwer zu beurteilen. Ein Foto wäre angebracht. Wenn es so ist wie der Händler das schildert, frag ich mich wie vom Werk aus die Schrauben vertauscht worden sind. Wenn es so ist mach folgendes. Wenn es sich um rostende Schrauben handelt wie behauptet wird sind diese magnetisch (Bitte eine raus drehen lassen und mit Magnet prûfen). Wenn die Schrauben nicht magnetisch sind, dann sind es Edelstahlschrauben gewesen und der Rost kommt nicht von den Schrauben sondern anderswoher.
LongJohn
Tinduck am 13 Jun 2018 07:32:25
Bekannte von uns hatten genau so einen, mit dem gleichen Problem. Undicht war er nicht, aber hinter der Verblendungsleiste vorn rosteten halt die Schrauben, und die Rostsuppe lief dann vorn an den Seiten runter.
Der Höndler hatte schon eine Reparatur auf Garantie zugesagt, aber dann lief ihnen ein anderer Wowa vor die Füsse, deshalb kam es dazu nicht mehr.
bis denn,
Uwe
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andwein am 13 Jun 2018 11:25:34
Tinduck hat geschrieben:Bekannte von uns hatten genau so einen, mit dem gleichen Problem. Undicht war er nicht, aber hinter der Verblendungsleiste vorn rosteten halt die Schrauben, und die Rostsuppe lief dann vorn an den Seiten runter. Uwe
Wenn die "Rostsuppe" nur von den rostenden Schraubenköpfen kommt, na ja. Meist rosten aber auch die dünneren Schraubenhälse, die Schrauben brechen und die Kantenleiste hebt ab. Dann läft zwar immer noch Rostsuppe runter, aber der Rest des Wassers verschwindet durch die Bohrlöcher der Aluleiste und des Dichtgummis in die Tiefen des Holzes!!!!!!!! Nur meine Erfahrung, Gruß Andreas
FraNie am 13 Jun 2018 12:25:21
Danke für die Antworten. Die Schrauben sollen gegen Rostfreie ersetzt werden und somit der Schaden behoben sein. Habe kommendes Wochenende einen Besichtigungstermin und schaue genauer unter die Blende und test sie mal magnetisch. Heisst als für mich, dass bei Schraubenersatz alles wieder im Lot sein dürfte.Richtig?
Mann am 13 Jun 2018 13:30:54
war bei mir damals auch so, die Blende ist so konstruiert, das das Wasser vom Dach durch die Blende nach unten fliesen soll. Der Dreck vom Dach, Blüten, Staub, usw. setzt sich hinter der Blende fest und es ist IMMER feucht. Die billigen Schrauben fangen an zu gammeln, rechts und links läuft die Rostbrühe runter, unter der Blende ist die Verbindung Heckwand/ Dach wo die billigen Schrauben zum Einsatz kommen. Bei mir wurde damals die Blende abgenommen, dahinter sauber gemacht, der Modder entfernt, neue Edelstahlschrauben verbaut, die Blende wieder angesetzt und eine Naht über die gesamte obere Breite gezogen, dann war Ruhe.
Es geht um diese Blende,
Kajakus am 13 Jun 2018 13:40:12
Moin moin zusammen, warum "Fachleute" bei der Montage von Aluminiumprofilen immer wieder "verzinkte Eisenschrauben " statt der Niro- Typen einsetzen, liegt am Preisunterschied. Wenige Cent entscheiden dann, ob durch die Korrosion und Galvanik der Aufbau schnell dem Gammel zum Opfer fällt. Wer "Glück" hat, so wie hier, sieht das Elend schon vor dem Kauf. Die Meisten jammern erst nach der Garantiezeit. Schöne Grüße, Kajakus.
andwein am 14 Jun 2018 11:26:14
Kajakus hat geschrieben:....warum "Fachleute" bei der Montage von Aluminiumprofilen immer wieder "verzinkte Eisenschrauben " statt der Niro- Typen einsetzen, liegt am Preisunterschied.Kajakus.
Das ist richtig! Allerdings sollten die Schraubenlöcher im Aluprofil vor dem Einschrauben von Edelstahl oder Normalschrauben sowieso mit Dekaseal gefüllt werden. Damit dreht sich das Dekaseal mit dem Gewinde ins Holz und schieb sich zwischen Alu und Schraubenkopf. No Wasser, no unterschiedl. Potential, no Rost und das Wasser kann nicht entlang dem Gewinde ins Holt eindringen! Daes Thema: Schraube löst sich durch Bewegung minimal, Wasser dringt ins Holz, ist nämlich durch den bloßen Austausch Edelstahl/billiger Schraube nicht beseitigt. Nur meine Erfahrung/Meinung, Gruß Andreas
gordan am 14 Jun 2018 12:31:18
Die Edelstahlschrauben sind auch nicht die hundertprozentige Losung! Unter Umständen, rostet Edelstahl viel schneller als Schwarzblech!? Wo zwei verschiedene Metalle Kontakt haben und dazu Wasser kommt, gibt es immer das Problem. Selbst Alu auf Alu, mit Wasser erzeugt Korrosion wenn es um zwei verschiedene Legierungen handelt! Das wichtigste ist, die Stellen gut abdichten dass Wasser nicht in Kontakt kommen kann. :)
Grüße Gordan
andwein am 14 Jun 2018 16:42:47
So ist es! Gruß Andreas
Kajakus am 14 Jun 2018 18:25:23
Moin moin zusammen, das Galvanikthema ist leider immer da, wo Wasser läuft. In der Schifffahrt hilft man sich mit "Opferanoden" , sogar bei Alu / Alu und Schweißnaht. Zum Propellerschutz sind sie obligatorisch. So etwas könnte man auch neben jede Schraube setzen, aber wer macht so etwas ? Niro Metalle haben natürlich auch Korrosion, bei den Schrauben für diese Womo- Konstruktionen ist das aber nicht dramatisch. Bei Seilen jedoch erheblich. Das Problem der stark korrodierenden Schrauben ist, daß sie mehr und mehr Platz schaffen für das Wasser, allein schon durch eingefangenes Kondensat, auch an Stellen wo niemals Regenwasser hinkommt. Z.B. in Innenräumen. Bei Niro-Schrauben tritt diese Eigenschaft auch längerfristig nicht sichtbar auf. Durch Verklebungen hätte man solche Korrosionsprobleme nicht, aber wesentlich höhere Herstellungskosten. Schöne Grüße, Kajakus.