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Fiat Ducato 244 auf Alko Tiefrahmen Eintragungsprobleme


Spirit of Freedom am 13 Jul 2018 15:19:13

Hallo in die Runde,

ich bin mir gar nicht sicher ob ich hier in der richtigen Forumrubrik poste aber vielleicht kann mir jemand einen Rat geben oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht.

Ich habe im Jahr 2005 einen neuen Bürstner 747-2 gekauft. Ducato 244, Alko Tiefrahmenchassie mit Doppelachse Baujahr 2004. Bis auf ein wenig Zubehör, welches nichts mit dem Fahrgestell zu tun hat, ist der Wagen so wie er bei Bürstner vom Band gerollt ist.
Der Wagen ist regelmäßig zum TÜV. Ab und an hat man mich auf die gelben Federn an der Vorderachse angesprochen aber nach meiner Aussage das diese von Werk her verbaut wurden, habe ich immer anstandsfrei die Plakette bekommen. Erst im vergangenen Jahr wurde mir diese Plakette letztmalig erteilt. Dies mit dem Hinweis das ich bei der nächsten Untersuchung eine ABE oder ein Gutachten für die Zulässigkeit der gelben Federn beibringen muss. Ansonsten gäbe es keine Plakette mehr.

Ich war verwundert aber dachte mir, okay, so schwierig kann das nicht werden. Ich habe schließlich nichts an dem Fahrzeug verändert und dachte alles sei normal.

Mein erster Weg führte mich also beim letzten Caravan-Salon zu Bürstner. - Dort verwies man mich an einen Techniker oder eine technisch versierte Person. Nach einer Waretezeit von ca. 30 Minuten sagte diese mir, nein die Federn seien nicht original und nicht bei Bürstner verbaut. Ich soll mich doch bitte an Goldschmitt wenden, dort bekäme ich ein Gutachten / ABE was dann dem TÜV vorgelegt werden kann.

Die zweite Station war dann der Messestand von Goldschmitt wo man mir anstandslos und unkompliziert geholfen hat. Nach einer Mail mit Kopie meines Fahrzeugscheins nach der Messe, wurde mir das Gutachten zugeschickt.

Die dritte Station war dann der TÜV bzw. die GTÜ bei mir am Ort. Dort sagte man mir das man das Schriftstück so nicht anerkennen können. Der Verwendungszweck sei nicht eindeutig und bezieht sich nicht auf Wohnmobilen und die ABE-NR / EG-BE-Nr. auf dem Gutachten stimmt nicht mit der im Fahrzeugschein überein.

Die vierte Station war dann erneut Goldschmitt. Diesmal telefonisch. Dort erklärte ich mein Problem erneut. - Ich solle einmal die Typenschilder im Fahrzeug nachschauen. Oft stimmen die nicht in den Papieren überein, da der Aufbauhersteller oft eine neue Nummer vergibt. Die Gutachten seien aber auf das Fahrzeug bezogen also auf Fiat, Peugeot, Citroen, etc.

Gesagt getan. Auf diesen Schildern standen die gleichen Nummern wie in den Papieren bzw. es fehlten sogar einige Angaben.

Erneuter Anruf bei Goldschmitt. Natürlich landete ich bei jemand anderem. Dort wurde mir geraten Bilder der Schilder Papiere und Gutachten zu erstellen und alles mit einer Mail einzureichen. Dann würde man prüfen. Habe ich getan.

8 Tage später bekomme ich ein Schreiben, welches besagt, dass ich mich an Bürstner wenden soll. Dort würde man mir helfen können. Alle Fahrzeugdaten seien dort gespeichert und ich könne die richtige Nummer dort erfahren. Gesagt getan.

Ich habe bei Bürstner angerufen und bin gleich bei der ersten Station gescheitert. - Bitte schreiben sie ihr Anliegen auf und reichen es per Mail ein.

Habe ich getan.

8 weitere Tage später habe ich nachgefragt was mit meiner Frage sei. Nachdem ich 5 mal falsch verbunden wurde hat sich eine nette Dame mein Anliegen angehört, meine Mail gefunden und sich gekümmert.

Sehr schnell einen Tag später bekomme ich eine Mail die besagt das man meine Frage mit der Homologation hat prüfen lassen. Die Federn wurden bei Bürstner bzw. bei Alko verbaut und ich solle doch mit dem Fahrzeug am besten zum TÜV fahren, da alle Gutachten über den TÜV gemacht werden und man dort die verschiedenen Nummern kennt. GTÜ und DEKRA hätten nicht auf alle Gutachten den Zugriff. Bei mir sei nur der Anfang der ABE7 EG-BE Nummer ein anderer. Der TÜV kenne diesen Unterschied?!?!?? - Anmerkung, in den Unterlagen von Alko, die dem Fahrzeug beilagen ist ausschließlich ein Bezug auf die Hinterachse. Bei der Vorderachse steht eindeutig das hier der Fahrzeughersteller verantwortlich zeichnet. Und die ABE/ EG.-BE Nr. ist eine gänzlich andere und nicht nur am Anfang unterschiedlich. Was soll ich glauben wer hat da überhaupt den Durchblick?

Bei meinem Händler ist der, der alles wissen könnte krank und die Werkstatt hat so viel zu tun. Zudem ist mein Verhältnis zu diesem Händler ohnehin etwas gestört.

Ich werde jetzt noch einen Versuch starten und tatsächlich mit dem WoMo zum TÜV fahren.

Ich möchte mich nicht über die ganzen Hilfestellungen beklagen. bei allen Stationen war man grundsätzlich sehr nett und hilfsbereit aber letztlich geholfen hat keiner so wirklich. Es muss doch zu belegen sein das diese Federn bei eben diesem Fahrzeug verbaut worden sind und verwendet werden dürfen. Wenn der TÜV diese Zusammenhänge kennt, dann muss es auch Unterlagen geben die dieses eindeutig und nachvollziehbar belegen. Ich befürchte das mich der nächste Prüfer auch wieder nach Hause schickt. Selbst für mich ist das alles nicht plausibel.
Ist das noch normal. Kann ich nicht mehr selber entscheiden wo ich eine HU machen lasse. Und müssen solche Werksumbauten nicht so verbrieft sein, dass man als zahlender Kunde anschließend keine solchen Umstände erleben muss. Habt Ihr ähnliche Erfahrungen oder gibt es Bürstner 747-2 Fahrer mit Ducato 244 aus diesem Baujahr die ähnliches erlebt haben?

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chrisc4 am 13 Jul 2018 16:19:06

Das ist ja ziemlich frustrierend!
Wenn alles original ist dann wende dich an Bürstner.
Bürstner ist der Hersteller, hat die Typenzulassung und ist dafür verantwortlich!
Ich würde die Abteilung Homologation bei Bürstner anschreiben, Kopie vom Fahrzeugschein beilegen, eventuell Bilder usw. beifügen. Telefonate bringen nicht viel.
Ich würde um Hilfestellung bitten aber auch auf die bereits entstanden Umstände und Kosten hinweisen!
Normalerweise sind die sehr hilfsbereit.

Gruß
Hans

Spirit of Freedom am 15 Jul 2018 10:03:04

Hallo Hans,

vielen Dank für Deinen Tipp und die Antwort. Genau das habe ich vor etwa 14 Tagen getan und genau von dort habe ich die doch sehr schwammige Aussage bekommen.

Einmal wiederspricht sich deren Aussage mit den Papieren die dem WoMo beilagen und zum Anderen habe ich mich geärgert da mir als Endverbraucher mehr oder weniger vorgeschrieben wird, wo ich meine HU zu machen habe. Nichts anderes besagt die Aussagen das nur der TÜV den Vollständigen Einblick in die Gutachten hat. DEKRA und GTÜ aber nicht. Zudem wundert es mich das es keine Ünereinstimmungen bei den Nummern geben soll. Das hört sich für mich nach Gefälligkeiten an. Entweder es ist zulässig und ist beurkundet oder es ist nicht beurkundet, dann aber auch nicht zulässig. Bzw plausibel nachvollziehbar. Was passiert bei einer Verkehrskontrolle?

Ich komme nicht herum um zu sagen wie enttäuscht ich von der Marke bin. Als Kunde der einmal viel Geld dort gelassen hat darf man doch bestimmt mehr an Service erwarten. Auch aus der Tatsache heraus das ich bei meiner ersten Hilfebitte bei Bürstner einer Falschausage aufgesessen bin, die meine Reise durch die Instanzen erst angeschoben hat.

Ich versuche mein Glück weiter

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Tinduck am 15 Jul 2018 10:33:38

Das ist ja wirklich interessant.

Eigentlich bleiben als Einbauer der abweichenden Federn ja nur Alko oder Fiat über, an den Fahrgestellen selber schraubt der Aufbauhersteller doch wohl kaum noch rum?

Hattest Du das Fahrzeug selber bestellt oder einen ‚auf Halde‘ gekauft? Vielleicht war das Fahrgestell ursprünglich für jemand anderen gedacht, der das so bestellt hat?

bis denn,

Uwe

chrisc4 am 15 Jul 2018 11:13:01

Ich kann dir nur nochmals sagen, mache es schriftlich und erwähne Kosten, dann bekommt dein Anliegen einen höheren Stellenwert bei Bürstner.
Ich habe in einer anderen Branche jahrelang am anderen Ende der Telefonleitung gesessen. Da kommt alle paar Minuten ein anderes Probleme auf den Schreibtisch, man versucht deshalb immer erst die Sache mit wenig Aufwand zu erledigen. Erst wenn das nicht klappt, wird sich der Sache angenommen. Schriftlich Reklamationen etc., die auch schriftlich beantwortet werden müssen, werden von vorne herein sorgfältiger abgearbeitet.
Eigentlich ist dein damaliger Händler der erste Ansprechpartner, es könnte gut sein dass Bürstner dich dorthin verweist. Der müsste sich dann darum kümmern und sich mit Bürstner auseinandersetzen.
Bleibe hartnäckig!

Gruß
Hans

Dethleffs 6731 am 15 Jul 2018 11:34:46

Baujahr 2005 - x mal ohne Beanstandung durch den TÜV
..kauf dir ne schwarze Sprühdose und....
Grüße
Bernd

Gast am 15 Jul 2018 13:36:34

Dethleffs 6731 hat geschrieben:Baujahr 2005 - x mal ohne Beanstandung durch den TÜV
..kauf dir ne schwarze Sprühdose und....
Grüße
Bernd

:daumen2: Jau ... jetzt ist es ausgeschrieben,ich hab mich nicht getraut :lol: Hilft auch beim TÜV .
Da ist einem die Gelbe Farbe aufgefallen und tut jetzt wichtig -> hast das Mobil ja schon eine Weile da wird ja jetzt nicht Lebensgefährlich werden ....
Ich hatte mal einen Fall da hat ein Jugendlicher seine Bremsättel lackiert - weils besser aussah -> durchgefallen -> Neu Schwarz lackiert und dann wurde er gelobt weil es neue waren -> ähnlicher Fall und total bescheuert ....Die Farbe machts 8)

lwk am 17 Jul 2018 21:31:33

War auch meine erste Idee, Federn schwarz lackieren , evtl. dazu ausbauen, und eine andere Prüfstelle bemühen. Geht schneller und spart Nerven.

Gast am 18 Jul 2018 18:55:50

Dethleffs 6731 hat geschrieben:Baujahr 2005 - x mal ohne Beanstandung durch den TÜV
..kauf dir ne schwarze Sprühdose und....
Grüße
Bernd


Genau so: im eingebauten Zustand schwarz matt lackieren und zu einer anderen Prüfstelle

Grüße
Walter

rodiet am 20 Jul 2018 11:14:31

Aretzhydraulik hat geschrieben:Genau so: im eingebauten Zustand schwarz matt lackieren und zu einer anderen Prüfstelle
Die schwarze Farbe nutzt garnichts, weil die gelben Federn im Draht dicker sind als die schwarzen.
Beim Messen fällt die Schummelei also schon auf.
Die Prüfer wissen das auch.

Spirit of Freedom am 20 Jul 2018 15:55:06

Hallo Zusammen,

ich danke euch für Rat und Zuspruch. Letztlich konnte ich meinen Prüfer mit alle dem Schriftkram den ich im Laufe der letzten Monate angefertigt und von den unterschiedlichen Unternehmen bekommen habe, überzeugen. ;D :top: Dennoch müssen die Federn wohl eingetragen werden. Gerade auch um bei Kontrollen wie sie ja vorkommen sollen, den Nachweis der Zulässigkeit zu führen.

Zum Glück fällt zum Jahresende ein weiteres Monopol beim TÜV und auch die GTÜ und DEKRA dürfen dann Eintragungen vornehmen. Habe ich mir sagen lassen.

Den Trick oder Tipp mit mit schwarz lackierten Federn kannte ich bereits. Wobei diese Federn von Werk aus sicher gepulvert werden und Lack, erst recht bei der Beanspruchung, würde wahrscheinlich abplatzen, zumindest nicht gut haften. Dann ist es offensichtlich und man ist bei einer erneuten Prüfung oder Kontrolle schnell unschuldig in der Erklärungsnot und Rechtfertigung. Zudem sind die Federn tatsächlich stärker und fallen auf.

Euch allen weiterhin eine gute spannende und erlebnisreiche Saison.

lwk am 20 Jul 2018 19:56:42

Soweit ich mich erinnern kann, gab es seinerzeit verstärkte Vorderachsfedern in gelb nur bei Goldschmitt. Die Fiat-Originalfedern waren immer schwarz und hatten nur eine kleine Farbmarkierung.

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