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Welche Kapazität 1x200Ah oder 2x100Ah


RG Regalbau am 25 Jul 2018 13:57:50

Hallo, bei mir steht ein Batteriewechsel an.
Momentan habe ich 2 x 160 Ah Blei Gel an Bord.
Nun möchte ich auf Lithium wechseln.
Macht es Sinn 2 x 100 Ah zu verbauen, weil ich alle 4 vorhandenen Polklemmen wieder nutzen kann,
Oder soll ich mich für 1 x 200 Ah entscheiden, und die 2 nicht benötigten Polklemmen isoliert, und unbenutzt lassen ?
Ich dachte an diese Akkus.
--> Link

Fahrzeug ist ein Hymer B 798, Bj. 2015
Mit Zusatzladegerät.
1 der Beiden Battterien hat gekocht.

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lisunenergy am 25 Jul 2018 15:14:49

Ich würde 2 mal 100Ah nehmen. Die Verkabelung vorher überprüfen. Bei der Parallelschaltung muss der Abgriff diagonal erfolgen. Also Pluspol der Batterie 1 und Minuspol der Batterie 2. Ladetechnik überprüfen!

Beste Grüße Sonnentau

rkopka am 25 Jul 2018 15:22:08

lisunenergy hat geschrieben:Ich würde 2 mal 100Ah nehmen. Die Verkabelung vorher überprüfen. Bei der Parallelschaltung muss der Abgriff diagonal erfolgen. Also Pluspol der Batterie 1 und Minuspol der Batterie 2.

Warum 2 ? Meistens wird doch eher zu einer einzelnen Batterie geraten, weil es dann gar nicht erst zu Differenzen kommen kann. Natürlich sollte sie mechanisch passen.

Diagonal "muß" nicht. Es hat Vorteile für die Stromverteilung bei sehr hohen Strömen. Ansonsten wirkt es sich nicht aus.

RK

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MountainBiker am 25 Jul 2018 15:44:49

Hallo,

bei Verwendung von Fertigakkus würde ich den Vorschlag von Lars unterstützen, da hier das BMS den "Flaschenhals" darstellt und auch "ausfallgefährdet" ist. Beim selber konfektionieren mit WINSTON-Zellen und "verteilten" BMS hängt es nur von der Einbausituation ab!

lisunenergy am 25 Jul 2018 16:09:24

Warum 2 ? Meistens wird doch eher zu einer einzelnen Batterie geraten, weil es dann gar nicht erst zu Differenzen kommen kann. Natürlich sollte sie mechanisch passen.

Weil bei diesen Akkus ein Halbleiter BMS verbaut ist. Diagonal ist wichtig, da sonst die Asymetrie stärker wird.

mv4 am 25 Jul 2018 16:11:41

das du die Accus nur bis kurz vor 0 Grad laden kannst hast du gesehen?

RG Regalbau am 25 Jul 2018 17:47:49

mv4 hat geschrieben:das du die Accus nur bis kurz vor 0 Grad laden kannst hast du gesehen?

Steht wo ?

RG Regalbau am 25 Jul 2018 17:51:04

lisunenergy hat geschrieben:Ich würde 2 mal 100Ah nehmen. Die Verkabelung vorher überprüfen. Bei der Parallelschaltung muss der Abgriff diagonal erfolgen. Also Pluspol der Batterie 1 und Minuspol der Batterie 2. Ladetechnik überprüfen!

Beste Grüße Sonnentau

Wenn ich Dich richtig verstehe, Plus Batterie 1, und Minus Batterie 2 verbinden.
Dann auch Minus Batterie 1 und Plus Batterie 2 ?
Mache ich so nicht einen Kurzschluss ?

thomker am 25 Jul 2018 17:58:14

Ja, machst Du, wird schöön warm. Du musst Plus an plus und minus an minus.

Es geht darum, die Verbraucher und die Ladeleitung an den Pluspol der einen Batterie und an den Minuspol der anderen Batterie zu klemmen.

Gruß Thomas

mv4 am 25 Jul 2018 20:51:29

RG Regalbau hat geschrieben:Steht wo ?


da must du dir mal das technische Datenblatt zu dem Accu durchlesen

Dondero am 26 Sep 2018 14:01:21

Kurze Frage.

Bei einer Parallelschaltung zweier Fertig Akkus mit integriertem BMS bliebt es dann bei dem max: Nenn-Entladestrom einer Batterie oder addieren die sich?

Gruss

Daniel

WomoTechnikService am 26 Sep 2018 20:35:10

mv4 hat geschrieben:das du die Accus nur bis kurz vor 0 Grad laden kannst hast du gesehen?


Der Witz ist... eben nicht im Datenblatt, sondern auf dem Akku, wenn Du das Bild vergrößerst, sieht man es... unterste Zeile!

Und da Du die Freigabe für die Datenübertragung bei der Installation der App erteilen musst, kann der Hersteller es auch kontrollieren und die Garantieablehnen...

LG Peter

RG Regalbau am 27 Sep 2018 20:17:32

Dondero hat geschrieben:Kurze Frage.

Bei einer Parallelschaltung zweier Fertig Akkus mit integriertem BMS bliebt es dann bei dem max: Nenn-Entladestrom einer Batterie oder addieren die sich?

Gruss

Daniel


Hallo, ich habe mittlerweile 3 x 75 Ah Power Xtreme von Emergo Plus verbaut .
Alle 3 Paralell verkabelt
Da beim Kaffee kochen in Summe 960 Watt , sprich 80 A entnommen werden, und die App pro Batterie 27 A Entnahme anzeigt, wage ich zu behaupten, das die 50 A pro Akku gilt, und nicht in Summe. Es teilt sich auf die Anzahl der Akkus auf.
Ich habe einen Waeco Wechselrichter mit 3 KW max. im Einsatz und keine Probleme.
Alle 3 Akkus sind mit 50 A gegeneinander abgesichert.
Funktioniert ohne Probleme
Ich hab die Dinger die letzen 6 Wochen nicht unter 75 % bekommen, mit 200 WP auf dem Dach.

Dondero am 30 Sep 2018 21:47:12

Hi, ich glaube ich hatte die Fragen anders gemeint. Angenommen eine Batterie hat einem maximalen Entladestrom von 100A. Das ist ja meist durch den BMS vorgegeben. Wurde ja hier im Thread auch schon ewähnt, das der BMS der Flaschenhals ist.
hätte man jetzt beim parallel zusammenschalten immer noch 100A maximalen Entladestrom oder würde sich das verdoppeln. Schließlich sollte sich die Entnahme jetzt auf 2 Akkus verteilen.

MountainBiker am 01 Okt 2018 10:38:35

Hallo,

Die 2x100A Belastbarkeit bei Parallelschaltung erhältst Du nur bei "idealen" Übergangswiderständen sowohl im Akku als auch bei der externen Verdrahtung. 150A sollten aber erreichbar sein.

rkopka am 01 Okt 2018 10:52:59

MountainBiker hat geschrieben:Die 2x100A Belastbarkeit bei Parallelschaltung erhältst Du nur bei "idealen" Übergangswiderständen sowohl im Akku als auch bei der externen Verdrahtung. 150A sollten aber erreichbar sein.

Es geht weniger um ideale Widerstände, als um gleiche Widerstände und Batteriezustände. Solange sich die Ströme genau 50/50 aufteilen, kannst du jedes Teil voll belasten. Wenn nicht, dann entsprechend weniger. Wenn man auf Nummer sicher gehen will, dann sieht man keine Belastungen über 100A vor.
Bei Bleibatterien würde sich die Verteilung durch die Innenwiderstände halbwegs gleichmäßig verteilen, da die Spannung bei Belastung nur niedriger wird. Wenn der Akku die Spannung aber sehr gut hält und das BMS einfach abschaltet, wenn der Strom erreicht ist (eine Steuerung, die bis 100A liefert, aber nicht abschaltet, wäre sehr viel aufwendiger), funktioniert das nicht so gut.

RK

xbmcg am 01 Okt 2018 11:06:30

Sind das Fertig-Akkus oder ist das ein Eigenbau-Projekt aus Zellen?

Ich würde immer die Zellen mit der gewünschten Kapazität wählen anstelle von Parallelschaltungen.
Die Überwachung von parallelen Batterien / Zellen kann kompliziert werden.

Das Problem ist, wenn eine Zelle einen Zellschluss hat, dann entlädt sich nicht nur die Energie der Zelle darüber (schlmm genug),
sondern auch die parallelen ganzen Zellen. Für diese Ströme ist die nicht ausgelegt. Man müsste bei so was jede Zelle einzeln absichern
(Macht man ja auch bei den massiv-parallel verbauten Rundzellen in Tesla Autos usw, auch bei Blei-Batterien sichert man
Bänke mit mehreren Batterien durch Polsicherungen ab).

Man kann parallel verschalten, die bessere Lösung ist - wenn es geht - die Zellen / Batterie entsprechend groß zu wählen und auf
Parallelschaltungen zu verzichten.

Acki am 01 Okt 2018 12:01:57

xbmcg hat geschrieben:...
Ich würde immer die Zellen mit der gewünschten Kapazität wählen anstelle von Parallelschaltungen.
Die Überwachung von parallelen Batterien / Zellen kann kompliziert werden.
...


Manchmal muss man halt aus Platzgründen auf grosse Zellen verzichten und zu Parallelschaltungen greifen:
Auch das kann problemlos funktionieren ... --> Link

xbmcg am 01 Okt 2018 12:45:28

Solange die Zellen (oder Batterien) alle OK sind, gibt es kein Problem.

Die Probleme entstehen bei defekten Zellen / Batterien und keiner vorhandenen / ausreichenden Absicherung.
Es geht lange gut. Nur im Fehlerfall kann es schlimme Folgen haben.

In Deinem Fall kann eine Zelle im Extremfall mit dem Vierfachen von dem belastet werden, wofür sie konzipiert ist.

MountainBiker am 01 Okt 2018 12:55:47

Ideale Widerstände:

-Identische Innenwiederstände der Zellen;
-gleiche Verdrahtungslängen/querschnite der Zellen und Zellpacks;
-gleiche Übergangswiderstände durch Kabelschuhe...

Jeder "Batteriestrang" muss gegenüber dem Verbraucher den gleichen Gesamtwiderstand haben.

Dondero am 01 Okt 2018 20:40:54

Bei mir würde es um 2 mal die identischen Batteriepacks gehen(Keine Zellen). Jeder Pack hat ein eigenes BMS, das mit einem max. Entladestrom von 150A angegeben ist.

Wenn ich es richtig verstehe kann ich die parallel geschalteten Packs dann höher belasten als den einzelnen. Vielleicht nicht gerade das Doppelte aber so 200-250 sollten drin sein.
Das wird natürlich keinen Dauberlastung aber hin und wieder. Man könnte sich also einen WR mit 2000Watt statt nur 1500Watt können?

MountainBiker am 02 Okt 2018 10:13:07

identischen Batteriepacks
sind niemals wirklich identisch, durch Serienstreung. Dadurch das LiFePO4 Akkus einen extrem niedrigen Innenwiederstand haben im Vergleich zu Pb-Zellen wirken sich die zuvor genannten Faktoren stärker aus. Beim Max. Strom musst Du aber aufpassen:

Maximaler Dauerstrom / maximaler Spitzenstrom!

Bei korrekter Verdrahtung sollten aber 225A erreichbar sein.

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