Hallo,
hier kommt ein kleiner Bericht über unsere Toskanatour im Okt/Nov 2006.
Fr 27.10.06 Um 12 Uhr, früher als sonst, verliesen wir Kandel in Richtung Italien. Über Frankreich (Diesel 101.9) nach Mülhausen, Basel, durch den Gotthardtunnel bis zur schweiz/italienischen Grenze, alles ohne Stau. Als wir gegen 17.30 Uhr auf der Tangentiale von Mailand ankamen waren, war die Autobahn übervoll. Gegen 18.15 Uhr Telefon:“ Seid Ihr um Mailand rum unterwegs“, fragte Regina, die Frau von Edgar(ereus). Die waren auf der Gegenfahrbahn an uns vorbeigekommen, auf dem Rückweg von Griechenland, und griffen gleich zum Telefon für dieses 3 Minutengespräch. Weiter auf der Autobahn, die A1 war wieder frei, nach Modena. Hier einige Km zurück nach Rubiera. Der Parkplatz an den Sportanlagen hat eine V+E, ist kostenlos und ruhig, er bietet sich für eine Übernachtung sehr gut an und die Polizei schaut ab und zu nichtssagend nach den Wohnmobilen.
Sa 28.10.06 Auf nach Modena! In der Nähe der Autobahnauffahrt liegt ein Lidl, ideal zum Einkaufen. Danach auf die Autobahn bis Florenz-Certosa. Richtung Centro zum Piazza Michelangelo, wir hielten Ausschau nach Parkplätzen, nix wars. Weiter in die Stadt zum Stellplatz am Bahnhof. Etwa 500 m vorher standen einige Wohnmobile auf einem gebührenpflichtigen Parkstreifen. Wir stellten uns dazu und brachten gleich unsere Stützen in den Einsatz. Es war kurz nach 12.18 Uhr als ich am Parkscheinautomat ein Ticket zog, die Stunde für 1en Euro (8-20Uhr).
Alles wertvolle wie immer in den grossen Safe und zu Fuss ab ins Zentrum. Ja der Dom musste wieder mal sein, Eisessen und in der Sonne sitzen, Ponte Vecchio am Arno und einen Cappucino mit Blick auf das Rathaus. Gegen 16 Uhr kam dann die Überraschung, so genannte Schlossstecher hatten unser Womo heimgesucht. Alle Schränke waren durchsucht, einiges lag auf dem Boden und Tisch versteut, gefunden hat man nix passendes/wertvolles. Der Schaden hält sich sehr niedrig, ich werde jetzt den Schliesszylinder ausbauen, da die Betätigung immer nur mit der Funkfernbedienung erfolgt. Wir gönnen uns nach dem Aufräumen eine kleine Zwischenmahlzeit und versuchen auf andere Gedanken zu kommen. Gegen Abend standen hier 8 Wohnmobile zum Übernachten auf dem Platz.

