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Wie Ruhestrom bei mehreren Bat-Anschlüssen messen?


wohnmobilbenutzer am 26 Aug 2018 19:03:21

Hallo,

ich beobachte aktuell, daß meine drei 95-Ah-AGM-Aufbaubatterien sich in etwa 4 Wochen Standzeit zur Hälfte entladen. Dann muss ich wieder nachladen, obwohl ich während der Standzeit auf dem Heimatstellplatz des Womo praktisch keinen Strom verbrauche. Allerdings schalte ich den EBL nicht ab, da ich, wenn ich abends mal kurz was im Womo nachschauen will, dann doch gerne etwas Licht habe.

Da die drei Batterien vorher die Standzeit besser überstanden haben, bin ich auf die Idee gekommen, mal den Ruhestrom zu messen. Dabei bin ich auf das Problem gestoßen, daß an die drei Bats nicht nur der EBL angeklemmt ist. Die Hydraulischen Hubstützen, die Elektrowinde und solche Sachen sind zusätzlich zum EBL direkt an die Batts geklemmt. Ich hoffe, daß man das auf dem Bild erkennen kann.



Ich habe nun trotzdem versucht, einen Ruhestrom an dem Minuspol rechts oben im Bild mit dem Multimeter zu messen. Die Messung ergab 20 Milliampere. Die können nun nicht drei 95 Ah-Batts in 30 Tagen zur Hälfte entladen. Nach meinem laienhaften Verständnis der Elektrotechnik messe ich aber wahrscheinlich mit diesem Verfahren einen eventuell zu hohen Ruhestrom an den zusätzlichen Anschlüssen der dritten Batterie nicht mit. Sehe ich das so richtig ???

Eine korrekte Erfassung aller Ruheströme wäre demnach recht aufwändig, da man alle Anschlüsse einzeln messen und addieren müsste.

Oder gibt es eventuell auch eine andere Erklärung für den zügigen Spannungsabfall der Bats ?? Vielleicht die hohen Temperaturen der letzten Wochen oder doch das Alter von 5,5 Jahren, das die Bats mittlerweile erreicht haben ??

Fragen über Fragen - aber vielleicht können mir die Batterieexperten hier etwas weiterhelfen.


Grüße

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kheinz am 26 Aug 2018 19:15:22

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Hallo,

Eine korrekte Erfassung aller Ruheströme wäre demnach recht aufwändig, da man alle Anschlüsse einzeln messen und addieren müsste.
Fragen über Fragen - aber vielleicht können mir die Batterieexperten hier etwas weiterhelfen.
Grüße


Ich gehe mal davon aus, das - jeder - Verbraucher einzeln über eine geeignete Sicherung abgesichert ist.
Wenn jetzt kurzzeitig statt der Sicherung ein Amperemeter angeschlossen wird....................könnte man den / die Verbraucher finden die im Ruhezustand zuviele Ampere verbraten :wink:

MfG kheinz

proff56 am 26 Aug 2018 19:29:34

Hallo "Namenslos",

davon ausgehend, dass Du korrekt den Ruhestrom gemessen hast (womit?), sollten nur Elektronik vom EBL oder der Hubstützen gering(st)en Ruhestrom verbrauchen.

Aber ich vermute, dass es der Grund einer der drei Batterien selber ist, die aufgrund Alterung mit der Selbstentladung die anderen "guten" in die Knie zwingt - dafür gibt es viele Gründe, prinzipiell hat bei diesem Problem eine (oder zwei) eine andere "Ruhespannung" als die anderen: Ich würde die Batterien abklemmen und einzeln messen - aber bereits eine Abweichung im Millivoltbereich kann genügen, dass die niedrigste Spannung die anderen "entlädt", bis Spannungen gleich sind. Bei jeder Belastung der Batterien beginnt dieses Verhalten leider wieder von vorne .... einigermaßen verständlich ausgedrückt?

Dies ist ein Problem, weshalb parallel zusammengeschaltete Batterien vom gleichen Typ sein und gleiches Alter haben müssen/sollten .... eine "defekte" bzw. nur andersartig gealterte, und alle "müssen" getauscht werden. :cry:

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kintzi am 27 Aug 2018 06:26:39

Strom-Messung gesamt: bezugnehmend auf linkes Bild: alle 3 Minusleitungen lösen und in 1/2 Zoll oder 3/4 Zoll Schlauchklemme zusammenklemmen. Strom messen: Schlauchklemme gegen den Minuspol = Gesamtstrom ins Womo-12V-Netz.
Wenn Schluss einer Batt vermutet, einzelnes Batt.-Kabel der 3 aus dem Schlauchbinder-Verbund lösen u. dieses gegen die restlichen 2 messen, wobei letztere an dem Minus-Pol der Batt links angeschlossen sind. Vermutlich aber sind die Banner nach 5 J fertig, ein Fortschritt gegenüber früher, da waren manche AGMs dieser Fa. nach 1-1,5 J fertig :razz: . Gr. Richi

kintzi am 27 Aug 2018 06:51:26

Zur Kapazitätsermittlung einer Batt,neben der 5 Amp. Entlademethode, wenn elektron. Messung mangels Gerät nicht geht, Vorschlag einer Ladungs-Messung, ausgehend vom Prinzip: hat ein Gefäß weniger Liter (z.B. halbvoll mit Sand), ist es bei selben Zufluß in halber Zeit voll: Batt auf 12,1 V Ruhespannung entladen, dann Konstantstromlader (I von IUoU) dran u. Zeit messen bis zur angegebenen Schlußspannung, bei AGM 14,7 V, sonst meist 14,4 V (bei 20-25 °C). Je weniger Kapazität sie haben, umso geringer ist die Zeit zur 80% Ladung (Beginn v. U1).
Z.b. freuen sich manche Kameraden, wenn ihre entladene Batts z.B. an Solar schnell wieder voll sind (über die Spannung ermittelt u. grüne LED). Kein Grund zur Freude, verminderte Kapazität, neue Batts dräuen. Gr. Richi

Heimdall am 27 Aug 2018 10:03:27

Hallo Richi,
meine Überlegung zu einfacher Messung der Kapazität:
Batt entladen bis 12,3V und schauen wieviel Ah in dieser Zeit verbraucht wurden.
Beispiel:
Kühli verbraucht 15A, 4 Stunden lang bis 12,3V (50% der Kapa.). Ist Verbrauch 60Ah?
60*2=120 Ah (100%). BC kann auf 120Ah Kapa. eingestellt werden.
Richtig?

kintzi am 27 Aug 2018 14:59:34

Natürlich, Variation der 5 A -Entlademethode, BC braucht man halt. Gr. Richi

wohnmobilbenutzer am 27 Aug 2018 18:12:01

Hallo,

die Sache ist ja recht kompliziert, aber ich glaube mittlerweile, daß vielleicht doch die Batts langsam am Lebensende angekommen sind. Einen BC habe ich nicht - ich muss mal schauen, ob ich noch eine 12V Birne mit 5 A finde, damit ich mal einen Entladeversuch starten kann.


Grüße

Inselmann am 27 Aug 2018 18:59:21

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Hallo,

die Sache ist ja recht kompliziert, aber ich glaube mittlerweile, daß vielleicht doch die Batts langsam am Lebensende angekommen sind. Einen BC habe ich nicht - ich muss mal schauen, ob ich noch eine 12V Birne mit 5 A finde, damit ich mal einen Entladeversuch starten kann.


Grüße


H7 Scheinwerfer Birne mit 60W gibt bei mir fast genau 5A

kintzi am 28 Aug 2018 17:45:57

Ja, ist die klassische Methode u. dauert bei "heruntergekommenen Batts" auch nicht all zu lang :razz: Gr. Richi

Solarcomputer am 29 Aug 2018 18:22:19

Die Ruhestrommessung würde ich trotzdem noch zu Ende führen. Die bisherigen gemessenen 20 mA sind wahrscheinlich nicht richtig, solange eine 3. Batterie zur Versorgung noch angeschlossen war. Auch ist es nicht so leicht möglich den Ruhestrom an jeder einzelnen Batterie zu messen und später zu addieren, denn das Einschleifen des Messgerätes mit ausreichender Empfindlichkeit (20mA Bereich) alleine führt zu einer starken Verzerrung des Bildes (Bürdenspannung und Innenwiderstand des Messgerätes).

Zur schnellen Ermittlung des Ruhestromes alleine (ausserhalb des Batterieverbundes) können 2 Batterien ganz abgeklemmt werden und nur die eine Batterie nehmen, an der alle Verbraucher angeklemmt sind. Die Ausgleichströme im Ruhezustand zwischen den Batterien lassen sich ermitteln, indem jetzt jede Batterie nacheinander mit dem Strommessgerät zum Verbund geschaltet wird (wie Richi ja beschrieben hat).

Lange Standzeiten bei nicht vollen AGMs führen zu einem kurzen Lebenszyklus.

VG Kai

wohnmobilbenutzer am 29 Aug 2018 20:35:33

Hallo,

das Problem ist ja, daß nicht alle Verbraucher an eine Batterie angeschlossen sind. Also kann nach meinem Verständnis die Variante "2 Batterien ganz abklemmen und nur die eine Batterie nehmen, an der alle Verbraucher angeschlossen sind" so einfach nicht funktionieren. Oder hat der Richi mit seiner Formulierung "alle 3 Minusleitungen lösen und in 1/2 Zoll oder 3/4 Zoll Schlauchklemme zusammenklemmen" eine Konzentration aller Verbraucher auf eine Batterie beschreiben wollen?

Als elektrotechnischer Laie habe ich diese Beschreibung nicht richtig verstanden. Anhand einer Skizze könnte ich mir das erforderliche Vorgehen vielleicht besser vorstellen.


Grüße

Solarcomputer am 29 Aug 2018 23:00:50

... genau so eine Skizze wäre sinnvoll von der jetzigen Situation....

Wenn mehrere Verbraucher an unterschiedlichen Batterien angeschlossen sind, ist die Frage wo genau diese Angeschlossen sind. Wahrscheinlich an jeweiligen Pluspolen und die Masse ist eventuell nicht direkt am Minuspol geholt, sondern Zentral oder von der Karosserie? Falls dem so wäre kannst du 2 Batterien jeweils am Minuspol abklemmen, dann bleiben alle Verbraucher am Pluspol aller Batterien. So könntest du das messen.

VG Kai

kintzi am 29 Aug 2018 23:02:25

Ich bin von Deinen 3 parallel verschalteten Batts ausgegangen, an dessen Plus versch. Verbraucher hängen. Solange die 3 PlusPole gut dick miteinander verbunden sind , ist es praktisch wurscht,wo ich an diesem "Plusbus" Winde/WR/EVS anschließe.
Der gesamte Strom fließt über die ausreichende Minusverbindung, deshalb dort auch Shunt f. d. Gesamtstrommessung bei BC. Diese Verbindung der 3 Minuspole erfordert 3 Leitungen (vom Minuspol einer jeder Batt), an einen starken "Massepunkt" . Zu diesem später*.
Zur prakt. Durchführung kannst Du die 3 Minuskabel mit der Schlauchklemme zusammenfassen u. jetzt den Gesamtstrom zwischen Klemme u. Massepunkt messen.
Die Teilströme der 3 Batts kannst Du messen, indem Du aus dem 3er-Paket dem "Minusdraht" der zu messenden Batt herausziehst , die Schlauchschelle mit mit den beiden restlichen Minus-Drähte fest an den Massepunkt anschließt u. den Strom zwischen dem freien dritten Draht u. dem Massepunkt mißt.
Machst Du das mit allen 3 Batts, hast Du alle 3Teilströme , deren Summe in etwa dem anfänglich gemessenem Gesamtstrom ergeben müssen. Je kleiner die Differenz ist, umso besser ist /sind Dein/e Meßequipment und Deine Verbindungen.

* Chassis-Masse bei größeren Strömen schlecht , weil niederer Widerstand nicht garantiert = Übergangswiderstände = Verluste/Wärme=zuwenig Nutzstrom für Geräteleistung u. falsche Meßwerte bei Überwachung/Funktion ,zuwenig Ladungs-Ampere/Booster/BC usw.
Meine günstige Lösung: Eigener Massepunkt. 1) Google Kreuzverbinder Erdung. Wähle einen mit 2 planen Flächen . Klemmdicke hängt v. Länge der 4 Schrauben , evtl. längere Schrauben 2) M8 Loch in die Mitte
bohren. 3) 25-35 mm² Kabel mit Ringöse an längeren Stehbolzen des Getriebes , evtl. mit Original-Mutter oder 2. Mutter anschrauben, anderes Ende an Klemme, alle Minuskabel mit Ringösen an die 4 Schrauben oder Klemme.4) Mit M8 an geeignetem dickeren Karosserieteil anschrauben.

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