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Fahrgestelle Tatra oder Saurer


MarcoR am 03 Sep 2018 19:01:56

Hallo

Ich wollte einmal frage was ihr dazu sagt. Und zwar ich und meine Freundin möchten uns gerne selber ein Offroad-Wohnmobil bauen. Wir sind uns nur noch nicht einig welches Fahrgestell zur Auswahl stehen ein Saurer 6DM oder ein Tatra T815 VVN 6x6.

Vielleicht könntet ihr uns bei der Entscheidung helfen.

Mit freundlichen Grüßen
Marco

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Flatus am 03 Sep 2018 19:10:04

MarcoR hat geschrieben:H... Saurer 6DM oder ein Tatra T815 VVN 6x6. ...

Hallo Marco

Das sind zwei völlig unterschiedliche Konzepte.
Der Tatra ist mit seinem speziellen Fahrwerk natürlich extrem geländegängig, der Saurer ist da wesentlich konservativer und strammer. Und schwerfälliger.
Dafür säuft er vermutlich nur halb soviel wie der Tatra...

Gruss Flatus
.

Irmie am 03 Sep 2018 20:10:32

Hallo,

die Fahrzeuge der Firma Saurer, die die Firma Philipp im Hanfbachtal anbietet sind ziemlich alt und extrem langsam. --> Link

Die Tatras sind häufig nicht so alt. Ob sie moderner sind, kann ich aber nicht sagen.

Irmie

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teuchmc am 03 Sep 2018 22:56:44

Moin! Muss es 6x6 sein? Rein von der Größe und eben einer Achse weniger würde ich zum Saurer tendieren.
Die klassische Bauform "Starrachsen + Leiterrahmen" würde ich wegen der relativen Einfachheit dem komplexeren Tatra-Fahrwerk vorziehen.
Vielleicht solltet Ihr ne ausgiebige Probefahrt mit Beiden machen zwecks Entscheidungsfindung.
Sonnigen weiterhin. Uwe

babenhausen am 04 Sep 2018 07:06:56

kümmert euch insbesondere bei diesen Fahrzeugen um die Servicesituation,
Tatra hat in Deutschland sehr wenige Werkstätten und Saurer Nutzfahrzeuge baut seit rund 30 Jahren keine Fahrzeuge mehr.
Es sei denn ihr seid Schraubergötter wobei das auch nicht immer hilft da die Teilebeschaffung zum Problem werden kann.
Für Reisefahrzeuge würde ich Marken mit großer Stückzahl wie MB,MAN,Magirus/Iveco etc. vorschlagen.

Da ihr den 6 dm angesprochen habt würde ich schon aus versogungstechnischer Sicht den KAT I 4x4 von MAN in gemeinschaftlicher Entwicklung mit Magirus Deutz nehmen.
Hier ist im Gegensatz zum Saurer die Versorgung noch auf viele Jahre gesichert den die Bundeswehr hat derzeit ein sehr aufwändiges Programm indem die noch vorhandenen Fahrzeuge wieder Werksinstandgesetzt werden für einen Einsatz des nächsten Jahrzehnts .

MarcoR am 04 Sep 2018 09:00:46

Hallo
Danke für die guten Antworten.
Es hat uns einen ganz neuen Blickwinkel aufgezeigt.

Eine Frage zum KAT 1 ist es da möglich einen Durchgang vom fahrerhaus in die wohnkabine zu machen da uns das auch sehr wichtig ist.

Mit freundlichen Grüßen
Marco

babenhausen am 04 Sep 2018 09:18:25

Eine Frage zum KAT 1 ist es da möglich einen Durchgang vom fahrerhaus in die wohnkabine zu machen da uns das auch sehr wichtig ist.



mit sehr viel Aufwand ,Ja
Aber solche Fragen werden besser in entsprechenden "Fachforen" beantwortet,dort sind die Leute mit den Fahrzeugen und entsprechender Erfahrung und Wissen.
Ps
Einen Kat mit Koffer habe ich lange Jahre gefahren, für Europa absolut überdimensioniert . Afrika mit Ländern wie Algerien,Lybien,Tunesien und Marokko bis hin zum Tschad und Niger ;der beste Spielplatz für diese Fahrzeuge ist nicht mehr verfügbar.

Acki am 04 Sep 2018 09:21:46

Hallo Marco

Schau Dich mal um im:
womobo(x) und Leerkabinen-Forum

Flatus am 04 Sep 2018 09:31:41

Der Saurer 6DM, der Tatra T815 6x6 und der MAN KAT 1 habe eines gemeinsam: Sie wurden für den Kriegseinsatz konzipiert. Also mit stetigem Unterhaltsdienst, Treibstoff-Versorgung und Ersatzteilnachschub durch die technischen Truppe.
Als Männerspielzeug sind sie ok, aber zum Reisen sind alle drei ungeeignet. Zu schwer, zu durstig, zu teuer und exotische Oldtimer. Und in fast allen Reiseländern gänzlich unbekannt. Und als ganz besonderes Zückerchen mit Fahrverbot in vielen Dörfern und Städten.

Mit solchen Fahrzeugen wird selbst ein Tagesausflug an den Baggersee zum Abenteuerurlaub. Und weiter getrauen sich die meisten damit eh nicht.

Gruss Flatus

babenhausen am 04 Sep 2018 09:41:48

Also mit stetigem Unterhaltsdienst, Treibstoff-Versorgung und Ersatzteilnachschub durch die technischen Truppe.


Also wie an jedem Fahrzeug,für den Ducato heisst die Techn. Truppe halt Fiat Professional und die Treibstoffversorgung einfach nur Tankstelle.
Noch ein Wort zur Teileversorgung vom KAT, einfach an der Theke bei MAN oder beim Landmaschinenhändler für den Deutzmotor

Und als ganz besonderes Zückerchen mit Fahrverbot in vielen Dörfern und Städten.


Ich wusste bisher nicht dass es ein Fahrverbot speziell für diese Fahrzeuge gibt :lol:

MarcoR am 04 Sep 2018 09:57:41

Hallo ok danke für die Antworten

Also was meint ihr welches Fahrgestell für ein Offroad-Wohnmobil geeignet ist.
Mit freundlichen Grüßen
Marco

babenhausen am 04 Sep 2018 10:05:02

Erzähle mal von deinen Reiseplänen,Führerscheinklasse usw , auch etwas zu dem Kostenrahmen.

Was verstehst du unter Offroad? abseits jeder Straße und Feldweg oder wie in der SUV Werbung zu sehen einen geschotterten Feldweg?

Lixeii am 04 Sep 2018 11:21:27

Hallo,

wenn ihr noch so am Anfang eurer Pläne steht würde ich die Abenteuer Allrad Messe in Bad Kissingen empfehlen. Ist vom 20.06.-23.06.2019.

Ist zwar noch lange hin aber bis dahin habt ihr vielleicht schon ungefähre Vorstellungen was ihr wollt.

Hier ist dann wahrscheinlich die Camp Area besser als die Messe selbst. Dort gibt es wirklich nichts, was es nicht gibt.

Vielleicht mal bei Youtube danach suchen, da gibt's eine Menge Anschauungsmaterial.

Gruß

lixeii

MarcoR am 04 Sep 2018 11:26:15

Hallo

Ja danke für den Tipp mit der Messe da werden wir sicher hinfahren.

Zum Themer Reisepläne usw.

Europa und Schweden Neuseeland Finnland usw.
Führerschein Klasse C
Und kosten ca 50.000 bis 60.000€ für das komplette Fahrzeug mit Aufbau und Ausstattung.

teuchmc am 04 Sep 2018 11:28:23

Moin!Wie auch schon hier geschrieben, wären entsprechende Foren zu den Fahrzeugen wahrscheinlich zielführender in der Entscheidungsfindung.
Vorteil der "alten" Kisten ist halt das da im Motorenbereich m.W.n.keine bis kaum Elektronik zum Betrieb des Motors etc.vorhanden ist UND notwendig ist.
Die "alten" Motoren kommen auch besser mit den unterschiedlichen Qualitäten vom Kraftstoff klar.
Man könnt ja jetzt noch Ural,Ifa W50/L60,Kamaz,ältere Iveco/MB/MAN in den Raum schmeißen.
Aber wie babenhausen schon anmerkte. Ein paar grobe Infos zum "großen Plan"wären hilfreich.
Uff alle Fälle wäre es schön, wenn Du uns an Deinem Plan weiter teilhaben läßt. Spannend ist sowas immer,egal wie das Projekt letzt endlich ausgeht.
Sonnigen weiterhin. Uwe

Acki am 04 Sep 2018 11:47:21

MarcoR hat geschrieben:Hallo

Ja danke für den Tipp mit der Messe da werden wir sicher hinfahren.

Zum Themer Reisepläne usw.

Europa und Schweden Neuseeland Finnland usw.
Führerschein Klasse C
Und kosten ca 50.000 bis 60.000€ für das komplette Fahrzeug mit Aufbau und Ausstattung.

Das könnte schon knapp werden ...

Du brauchst eine "günstige" Basis: beliebt z.B. Steyr 12M18, den gibt es ggf. für 15-20t
Darauf kommt ein federgelagerter Hilfrahmen, den man kaum selber bauen kann.
Eine Box mit Türe, Klappen und Fenster wird von verschiedenen Herstellern angeboten.
Danach folgt der Ausbau.
Schau Dir mal bei den Herstellern die Preise an!

Gast am 04 Sep 2018 11:50:59

MarcoR hat geschrieben:Zum Themer Reisepläne usw.

Europa und Schweden Neuseeland Finnland usw.
Führerschein Klasse C
Und kosten ca 50.000 bis 60.000€ für das komplette Fahrzeug mit Aufbau und Ausstattung.


OK ich bin mal ganz ehrlich:
Wenn ihr einen LKW fürs Ego braucht, dann kauft einen und versucht damit glücklich zu werden...bei eurem Budget wird das schwer.

Das Hauptproblem bei allen Offroad LKW: die Größe! Da wo es ins Gelände geht bleibt ihr in den genannten Ländern schon lange vorher im Gebüsch stecken weil das Fahrzeug nicht durchpasst.

Mein Tipp: Iveco Daily 4x4 bzw. das alte Modell 40-10 oder einen Scam bzw. Bremach
Gibt es bereits ab 10.000€ als solide Basis mit wenig km, Ersatzteile sind gesichert da Großserie.

Damit werdet ihr glücklich in Europa und Umgebung.

babenhausen am 04 Sep 2018 12:07:41

Europa und Schweden Neuseeland Finnland



In dieser Gegend ist eine Hia-Sperre und im Notfall Ketten ausreichend. Offroad im engeren Sinn ist nicht erlaubt oder gar möglich.

Allrad braucht ihr nicht, bringt nur im Trucksegment 2-3 Liter Mehrverbrauch pro zusätzlich angetriebener Achse und die Reifen sind teuer,unkomfortabel und schnell abgefahren.

Aber mit den genannten Zahlen würde ich mal nach was gebrauchtem fertig ausgebautem suchen.Für einen Neuaufbau wird das sehr eng.

willi_chic am 04 Sep 2018 12:15:14

MarcoR hat geschrieben:Hallo

Ja danke für den Tipp mit der Messe da werden wir sicher hinfahren.

Zum Themer Reisepläne usw.

Europa und Schweden Neuseeland Finnland usw.
Führerschein Klasse C
Und kosten ca 50.000 bis 60.000€ für das komplette Fahrzeug mit Aufbau und Ausstattung.


also für diese Länder scheint mir Eure Fahrzeugauswahl leicht überdimensioniert...

für Norwegen, Schweden, Baltikum, Island war unser 7-Tonner Dickschiff mit Diff-Sperre bisher ausreichend dimensioniert

grüße klaus

Gast am 04 Sep 2018 12:44:00

willi_chic hat geschrieben:
für Norwegen, Schweden, Baltikum, Island war unser 7-Tonner Dickschiff mit Diff-Sperre bisher ausreichend dimensioniert

grüße klaus


... geht auch gut mit dem Fahrrad. Island weiß ich jetzt nicht genau...

FG Ronald

Ruedi1952 am 04 Sep 2018 14:04:26

Wenn du einen Durchgang vom Fahrerhaus zur Wohnkabine haben willst brauchst du ein Fahrzeug mit einem Verwindungssteifen Fahrwerk.
Macht die Fahrzeuge sehr schwer und ist der Geländegängigkeit nicht förderlich.
Normalerweise haben LKW Fahrgestelle das nicht dort ist die Verwindung erwünscht.

Acki am 04 Sep 2018 14:09:35

Ruedi1952 hat geschrieben:Wenn du einen Durchgang vom Fahrerhaus zur Wohnkabine haben willst brauchst du ein Fahrzeug mit einem Verwindungssteifen Fahrwerk.
Macht die Fahrzeuge sehr schwer und ist der Geländegängigkeit nicht förderlich.
Normalerweise haben LKW Fahrgestelle das nicht dort ist die Verwindung erwünscht.

Selbst bei Fahrzeugen mit Wohnbox auf federgelagertem Hilfsrahmen gibt es (flexible) Durchgänge ins Fahrerhaus!
z.B.
--> Link

Tinduck am 04 Sep 2018 14:38:48

Finde das Budget auch knapp.

OK, bei Phillip gibts nen 5T GL (aka MAN KAT1 4x4) für 25.000 Steine, sogar mit TÜV, also fahrbereit. Aber bis der als Weltreisemobil taugt, kann man allein ins Basisfahrzeug sicher nochmal das gleiche reinstecken, er soll ja nicht unbedingt in Burkina Faso neue Bremsbeläge brauchen...

Dazu Hilfsrahmen, Kabine, Ausbau... nochmal das gleiche, wenn kein Fichtenholzausbau a la 80er Jahre Dachgeschoss rein soll.

Und dann habt ihr noch keine Ausrüstung (Werkzeug, Ersatzteile, Pott un Pann).

Kauft euch ein hochwertiges gebrauchtes Womo mit Heckantrieb und Diff-Sperre, das sollte auch reichen und passt ins Budget.

bis denn,

Uwe

Gast am 04 Sep 2018 15:57:34

Ruedi1952 hat geschrieben:Wenn du einen Durchgang vom Fahrerhaus zur Wohnkabine haben willst brauchst du ein Fahrzeug mit einem Verwindungssteifen Fahrwerk.
Macht die Fahrzeuge sehr schwer und ist der Geländegängigkeit nicht förderlich.
Normalerweise haben LKW Fahrgestelle das nicht dort ist die Verwindung erwünscht.


Einzige Ausnahme: Bremach

Dieses Fahrzeug hat einen Gitterrohrrahmen und ist damit absolut verwindungssteif. Aktuell ist einer in Mobile zu haben. (In Italien, damit rostfrei)

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