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Mein Womo von Detleffs ist werkseitig mit einer AGM-Batterie ausgerüstet, diese wurde durch den Händler durch eine zweite AGM-Batterie ergänzt (je 95 Ah). Ebenfalls werkseitig ist ein Schaudt EBL 101 OVP verbaut. Der EBL hat keine AGM-Stellung, lädt also nicht mit 14,7 V sondern nur mit 14,3 V (Stellung „Gel“). Nach Einbau/Anschluß eines AGM-fähigen Ladegeräts (Victron Blue Smart IP22, 30 A) direkt an die Batterien „spinnt“ das werkseitig eingebaute Anzeigepaneel; u.a. zeigt es nicht an, dass geladen wird und es blinkt die rote 12V-Warnlampe (wie bei zu tief entladener Batterie). Wer hat damit Erfahrung und kann mir dazu etwas mitteilen? Grüße Johannes habe im Januar einen ähnlichen Umbau gemacht. Mein Hymer Wohnmobil ist mit einem Schaudt EBL-29 ausgestattet, und zusätzlich war ein Schaudt Zusatzladegerät LAS-1218-2 verbaut. Die Schwachstelle hier war, die 3 AGM Bordbatterien wurden nur mit einer Ladekennlinie für GEL geladen. Das Zusatzladegerät von Schaudt wurde durch das Victron Blue Smart IP22 30A ersetzt. Das Victron Ladegerät wurde mit der neuen LiFeYPO4 Batterie direkt verbunden. Am EBL-29 wurden die Sicherungen für das Laden gezogen. Das Anzeigepaneel funktioniert weiter, ohne Fehlfunktion. Hat der Kaltstromstecker am EBL Kontakt? Der Kaltstromstecker ist in den EBL eingesteckt. Nach "ziehen" des Steckers bleibt die Warn-LED an. Leute, es ist klar das sowas passiert, wenn man 2 Versorgungsgeräte zusammenschliesst, beide Geräte haben Strombegrenzung eingebaut die sich gegenseitig behindern,(dieSpannung wird runtergedrückt, man muss in dem Fall an jedem Ausgang von EBL und Ladegerät zur AGM-Batterie je eine Schottky Diode in Reihe -Richtung Batterie anschließen und damit beide Geräte voneinander abkoppeln, (die Schottky Dioden haben Spannungsabfall von 0,1V was für das Laden unerheblich ist) und so wird alles sein gewohnten Gang funktionieren. Ich selbst habe im Wohnmobil 3 Lademodule je 10A und auch 4Stück AGM-Batterien eingebaut und die Lademodule auch mit den Schottkys entkoppelt, sonst wird das gleiche passieren, wenn ich mit allen 3ern (30A) lade.Die Dioden gibt es beim Conrad Elektronik für paar Euro (man nimmt Dioden mit mind.20V/30A) invaderduck
AGM Battreien benötigen keine 14,7V damit sie "voll" geladen werden. 14,7V ist die max. Spannung mit der AGM Batterien geladen werden dürfen. Ladung mit 14,3 oder 14,4V dauert etwas länger die Batterien werden auch zu 100% geladen, dafür leben die Batterien auch länger ! Keine so schnelle Austrocknung der AGM Batterien. Der Unfug mit der Ladung mit 14,7V Ladespannung bei AGM Batterien damit sie "voll geladen werden" wird im Forum immer wieder von Schreibern verbreitet, die die Ladung einer Batterie mit der Ladung eines Kondensators vergleichen. Nur Bleikristall-Batterien benötigen 14,7V Ladespannung damit sie "voll" werden. Sind aber nicht mehr lieferbar, wegen der grossen Lebensdauer ! :lol: Gruß Erik
Das werksseitige Paneel kann die Ladung ja nicht anzeigen, denn es ist das Bedien- und Anzeigepaneel des EBL. Wenn Du direkt an die Batterien gehst, kann der EBL ja nicht wissen, wieviel Strom Du lädst, da dieser nicht über den Shunt im EBL läuft. Vorn am EBL ist ein Eingang für ein Zusatzladegerät, allerdings nur bis 20A, dort angeschlossen, sollte Alles funktionieren. Ansonsten einen Batteriecomputer einbauen, der Alles erfasst... LG Peter
Besser Zusatzladegerät weglassen und gut ists ! Man hat doch Zeit zum Batterieladen und die Batterien leben länger. Gruß Erik
Komisch, warum kann man dann Booster, Solar und/oder Netz ohne weiteres zusammenhängen ? Und wer drückt die Spannung runter ? Normalerweise regeln die einzelnen Geräte einfach den Strom, den sie liefern, runter, wenn außen schon genug Spannung anliegt. D.h. wenn die Batterie schon halbwegs voll ist, wird sich u.U. ein Ladegerät ausklinken, weil seine Endspannung erreicht ist. Die anderen machen dann weiter. Sie beeinflussen aber nicht die äußeren Systeme. Hier wurden genug Anlagen mit mehreren Ladern ohne Dioden beschrieben. Ich hab auch eine.
Der Wert ist aber sehr strom- und typenabhängig. Bisher habe ich selbst bei kleinen Strömen nichts mit 0,1V gefunden, von höheren ganz zu schweigen. Was sind denn das für Typen ? RK Ich habe zusätzlich zum internen 18-A-Ladegerät des Calira ein 50-A-Ladegerät von Fraron installiert. Die laden brav parallel und keiner behindert irgendwen. Daran wirds wohl kaum liegen. Vielleicht kommt das Panel mit 14,7 Volt nicht klar - halte ich aber für unwahrscheinlich. bis denn, Uwe
Hast du da mal eine Messung gemacht wie sich die Ladeströme auf die 2 Ladegeräte aufteilen ? Da wird vermutlich nur das Faron Laden . Gruß Erik Wieso sollte das eine Ladegerät das andere " aushebeln" ? Solange die Ladeschlussspannung von bei mir 14,7Volt nicht erreicht ist , " Powert" jedes Ladegerät für sich , ohne sich gegenseitig zu "stören" Bei mir sieht's in der Praxis so aus EBL 119 - 18A FRARON - 30A Victron Solarregler xxA Machte beim letzten mal 50,58A Beim erreichen der 14,7 Volt , steigt natürlich ein Ladegerät nach dem anderen aus . Aber dann ist die Batt auch voll . Was dann wiederum auch egal ist . Steffen ![]()
Kannst du die Behauptung belegen oder ist das deine Annahme? Wenn nicht, lässt sich diese "Annahme ohne Beleg" dann auf deine anderen Behauptungen übertragen?
Hallo Steffen, das stimmt nicht so ganz. Dein EBL z.B. steigt bei 14,4V aus, dann dürfte die BK etwa 70% haben, dein SR lädt dann aber noch weiter. Der steigt bei mir z.B. ... trotz AGM2 ... bei 14,5V aus und meldet sich auch nicht mehr bis zu SoC 100%, der Booster erreicht dennoch die AGM2 Spannung. Kabel sind mehr als ausreichen dimensioniert und recht kurz, daran wird es wohl nicht liegen. Hallo Charly Warum sollte der EBL 119 bei 14,4Volt "aussteigen" ? Steht bei mir auf AGM 14,7 Volt, wie auch der Victron Solarregler. Mfg. Steffen ![]() Steffen ... ich behaupte ab sofort das Gegenteil ... ich hatte nicht auf dem Schirm, dass der EBL 119 AGM2 kann ... sorry :oops:
Es wird schon seine Gründe geben ! Bei einen guten Produkt stellt keine Firma den Verkauf so von heute auf morgen ein und kümmert sich nicht mehr um seine Kunden. Gruß Erik Du kannst es also nicht belegen. Danke reicht schon :lach: Hallo Johannes Das das Laden nicht angezeigt werden kann bei direkt an den Batterien angeschlossenem Lader hat Peter ja schon erklärt. Wann blinkt denn diese rote Lampe ? Immer oder nur wenn du den neuen Lader über Landstrom benutzt ? Wenn immer , müsste man klären ob am EBL am Büchsenblock BL 2 , die Leitung 5 Spannung fürt.( BL 2 Kabel 4 wäre minus Aufbaubatterie) Mit dieser mißt der EBL die Spannung der Aufbaubatterie. Zwischen EBL und der Aufbaubatterie sollte sich noch eine 2A Sicherung befinden . Könnte mir vorstellen , das dort keine Spannung am EBL anliegt und er dann rot blinkt . ( für leere Batterie) Möglicherweise ist diese "Fühlerleitung" auch beim anklemmen des neuen Laders an die Aufbaubatterie, nicht wieder korrekt mit angeschlossen worden . Sie ist am EBL bzw. an der Aufbaubatterie als Plus und Minus "Fühler-Leitung" ausgeführt. Dort würde ich erst mal mit der Fehler-Suche "ansetzen" Mfg. Steffen
Ich messe im Maximum 72 A Ladestrom, das wird wohl kaum das Fraron allein sein. Solar ist raus, war dunkel zum Zeitpunkt der Messung. Starterbatterie war abgeklemmt. Die rechnerisch 4 A zuviel sind entweder Messfehler oder eines oder beide Ladegeräte kann ein bisschen mehr als spezifiziert. bis denn, Uwe Hallo, da das ELB ja nicht nur keinen Ladestrom anzeigt, sondern auch noch zusätzlich Unterspannung, würde ich mal alle Sicherungen und die Verkabelung / Anschlüsse prüfen. Bei den Sicherungen sowohl die 12V Seite, wie auch die 230V Seite. Mal das Zusatzladegerät ausschalten und die Spannung auf der Ausgangsseite des ELB-Ladegerätes messen. Die Spannung sollte, wenn das Ladegerät arbeitet, höher als die Ruhespannung der Batterie sein. Es kann schon sein, dass das ELB nicht mehr lädt wenn die Spannung schon oberhalb 14,3V liegt, aber Unterspannung dürfte es dann nicht anzeigen. Gruß Gerald Danke für die Antworten. Mit Schottky Dioden und deren Einbau kenne ich mich überhaupt nicht aus und werde die Finger davon lassen. Die Verkabelung ist in Ordnung. Hier der derzeitige Stand: Wenn das AGM-Ladegerät nicht am Landstrom angeschlossen ist, funktioniert der EBL wie bisher (war ja auch zu erwarten). Trenne ich den EBL vom Landstrom und schließe das AGM-Ladegerät am Landstrom an, funktioniert letzteres meiner Meinung nach odnungsgemäß. (mehrstufige Ladung mit abnehmender Ladespannung). Allerdings wird jeweils eine etwas höhere Spannung angezeigt. Dies ist meiner Meinung nach der niedrigen Temperatur im Womo geschuldet (3 – 5 Grad plus; das Ladegerät hat einen Temperatursensor). Hast du den Tip oben mit der Sense-Leitung gelesen und kontrollliert? Die kömmte entweder nicht mehr dran sein oder die Sicherung in der Leitung ist hin. bis denn, Uwe Ich habe zwischenzeitlich festgestellt, daß die Stör-LED nicht dauernd blinkt. Also versuche ich, ein Muster zu erkennen. Meine Vermutung läuft darauf hinaus, daß die Störlampe nur bei deutlich höherer Einspeisung als die mögliche Höchstspannung vom EBL Schaudt 101 (Gel-Stellung) angeht/blinkt. Momentan blinkt sie nicht und der Victron-Lader, der seit gestern morgen am Landstrom hängt, zeigt folgende Werte an: Storage, 13,5 V, 0 (Null) A Einspeisung. Ein Kontakt mit der Fa. Schaudt, dem Hersteller des Anzeigepaneels, führte dazu, dass ich dieses nach dort einschickte. Es wurde ein (kostenpflichtiges) Softwareupdate aufgespielt. Nunmehr blinkt die rote Kontrollleuchte bei höheren Ladeströmen nicht mehr. |
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