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Guten Tach, ich meine der CP Wulfener Hals hat eine eigene Kläranlage. Vielleicht mal bei denen nachfragen. Lg Jörg Hallo, wenn es zu einem Starkregen kommt, gibt es vor einer Kläranlage einen Abzweig der direkt in einen Bachlauf geht. Ratet mal was alles in dem Bach fließt.
Der Faden hier entwickelt sich ja noch richtig zu einem Workshop in "Siedlungswasserwirtschaft".... :D Diese "Abzweige" wie du sie nennst, heißen Regenüberlaufbauwerke (RÜB) und sind planmäßiger Bestandteil einer Entwässerungsanlage. Das sind Entlastungsbauwerke, die in die Mischwasserkanalisation integriert werden. Sie dienen dem Zweck, die Kanalisation nicht derart überdimensionieren zu müssen, dass diese auch Starkregenereignisse schadlos abführen kann, die nur ein paar Mal im Jahr vorkommen (gut in Zukunft vielleicht etwas öfter.... :wink: ). In diesem Fall schläg dieses RÜB über eine Schwelle in den Vorfluter ab. Das klingt schlimmer als es ist, da auch hier, wie bei der Toilettenchemie, das Zauberwort "Verdünnung" heißt. Das Schmutzwasser ist bei Starkregen derart verdünnt, dass es im Vorfluter (Bach/Fluss) keinen allzu großen Schaden anrichten kann. Die Dinger gibt es überigens nicht nur vor Kläranlagen sondern in fast allen Mischwasser Kanalsystemen dieser Republik. Gruß Roman
Wie schon erwähnt haben Entwässerungssysteme Regenrückhaltebecken, in denen Regenwasser gespeichert wird. Diese Becken sind nicht ständig in Betrieb. Sie sind über Überlaufwehre mit dem Kanal verbunden. Erst ab einer bestimmten Abflussmenge, Wasserhöhe im Kanal, strömt das Wasser in das Becken und erst wenn diese gefüllt sind in den Bach. Bei einem Starkregen füllen sich erst mal die Kanäle, Es entsteht eine hohe Strömungsgeschwindigkeit, wodurch die Kanäle geputzt werden. Erst wenn die Rückhaltebecken gefüllt sind fließt das Wasser das Wasser in den Bach, das ist fast nur Regenwasser. Gruß Scout Schönes Thema und nochmal OT was Chemie betrifft. Wenn's bei uns starck geregnet hat, schwimmen Tampons, Einlagen, Verhüterlis und Feuchtetücher mit den Forrellen im Gemeindbach um die Wette. Soviel zu getrennten Systemen :D
Alles Dinge, die gar nicht in die Toilette gehören - wenn mans genau nimmt. Ich habe genau zu dieser Frage unsere Kläranlage angeschrieben und dabei die Antwort erhalten, dass bei uns eine Mischkanalusation vorliegt und ich mein Grauwasser in jeden Hausanschlusskanal entleeren darf. Das Schwarzwasser darf nicht in den Gulli, aber in der heimischen Toilette entsorgt werden. Welche Art der Kanalisation vorliegt, erfährt man eben nur durch nachfragen bei der zuständigen Behörde. Ist das hier alles wirklich ernst gemeint?
Antwort: Ja Gegenfrage: Warum hast du dich hier angemeldet? Gruß Andreas Irgendwie hab ich den Eindruck ich bin im „Scherze und Frotzeleien in Forumsbeiträgen“ gelandet. Weil die Aussagen kann man doch nicht alle wirklich ernst nehmen.
Und genau so sollte man das Thema auch behandeln, als Ausnahmesituation. Und da handelt man situativ, weil weder Kläranlage noch Bürgermeister zur Verfügung steht. Denke ich jedenfalls. Noch einen fröhlichen Vormittag, Andreas
Moin, die heimische Toilette entsorgt in den Hausanschlusskanal, daher gut für Grau- und Schwarzwasser. Der Hausanschlusskanal entsorgt in den Hauptkanal in der Straße. Möglicherweise hängt an diesem auch noch der Gully auf der Straße dran. Doch der ist für uns tabu! also: Heimische Entsorgung in den eigenen Hausanschlusskanal, und sonst nirgendwo hin, basta. BTW, waren eigentlich die Fragen des TE ausreichend beantwortet? Nur zur Erinnerung: Die Frage war "Also, wer kennt die Entwässerungsgeheimnisse eines CP oder SP? " und nicht - wie entsorge ich zu Hause! Ich versuche mal eine Erklärung, kann aber für die Richtigkeit keine Garantie übernehmen. Mir wurde mal auf einem CP erklärt, dass man die Hinterlassenschaften aus der WC-Kassette nur langsam und in kleinen Mengen an die Kanalisation und damit ans Klärwerk abgibt, um das biologische Gleichgewicht nicht durcheinander zu bringen (Stichwort "Verdünnung"). Das klingt jedenfalls plausibel. Das könnte eine Erklärung sein, warum man eben an manchen Stellen nicht mit Chemie nicht entsorgen darf, weil dort direkt und ohne Dosierung an die Kläranlage weitergeleitet wird.
Eine Zusammenfassung aller Antworten verstehe ich so: Keiner weis was genaues weil es auch keine einheitliche Abwasserentsorgung gibt. Mein Resümee daraus ich entsorge weiter so wie bisher und ohne weiter darüber nachzudenken nur in den ausgeschilderten und vorgesehenen Entsorgungsstationen. Stellplatz Nord Strand hat z.B. eine Biokläranlage, die regelmäßig von den Behörden kontrolliert wird und bei Überschreitung der Grenzwerte stillgelegt werden kann.
Seltsam - bisher war ich der Meinung, dass SPs und CPs eine extra Jauchegrube brauchen, um Abfälle aus Toilettenkassetten aufzufangen. Diese werden dann als Sondermüll entsorgt...
Wieso seltsam? Es gibt genau solche die einen extra Behälter haben der extra entsorgt (zur nächsten Kläranlage) werden muss. Die meisten sind aber wahrscheinlich an dem öffentlichen Kanalnetz und damit auch an der öffentlichen Kläranlage angeschlossen. Die müssen dann natürlich nicht trennen. Da das in normalen Kläranlagen entsorgt werden kann ist das noch lange kein Sondermüll. Wie aber schon mal jemand hier geschrieben hat: In vielen Fällen geht es zwar in den gleichen Kanal aber an den Toiletten steht "hier keine Kassettentoiletten entleeren" vornehmlich aus hygienischen Gründen. Gruß Andreas
Aber Forellen können gegen den Strom ..... :lach:
Ok, dann passe ich mich eben den Gepflogenheiten hier an: weil ich immer schon mal so viel nix um jeden Scheiß sabbeln wollte ...
Du bist aber bisher der einzige, der das in diesem Faden macht (so viel nix um....). Alle anderen meinen ihre Beiträge durchaus ernst. Und wenn jemand Zusammenhänge nicht auf Anhieb versteht, so wie du offensichtlich, kann er durchaus Fragen stellen. Aber wenn dir der Faden hier zu trivial ist, zwingt dich ja keiner weiter darin zu lesen... :wink: Gruß Roman
Echt?!
Wir hätten gar nicht reagieren sollen - DON'T FEED THE TROLL
Nicht "Wir" ... "Du"! Du hast doch zuerst provoziert ... Aber schdümmt - nur werden auch Trolle zum Teil nicht artgerecht, sondern nur mit Abfällen gefüttert (schon Mutti sagte immer: wer Tauben füttert, muss sich über Taubendreck nicht wundern). Lies meine Beiträge und freue Dich über sachliche Hilfestellung - wer von uns Beiden hier der Troll ist, müssen wir erst noch würfeln ... Und richtig zitieren lernen wir auch noch. :ja: Jodia, Deine Beiträge sind darauf angelegt zu provozieren,nichts sonst.Ansonsten: :ton: Gruß Bernd Super, jetzt werden hier Hahnenkämpfe ausgetragen und Entwässerungssysteme der Gemeinden und Städte erklärt. Und zuhause ist es total egal ob ich ins WC oder in die Dachrinne schütte, vorrausgesetzt es ist ein Mischsystem! Eigentlich wollte ichs über CPs wissen. Ok, wenn eine eigene Kläranlage vorhanden ist, Toilette in „Chemie“, dann wird es gesammelt und gesondert abgepumpt(dann aber wirklich nur mit Chemie, sonst wird es unnötig teuer für den CP, also müssten zwei Entsorgungen vorhanden sein), was ich erst einmal gesehen habe. Wenn keine eigene Kläranlage vorhanden ist in „Chemie“, und die örtliche Kläranlage aus dem Gleichgewicht werfen (passiert ja angeblich zuhause auch „Ironie“). Ich frag beim nächsten Ausflug einfach mal den Betreiber, oder jemand weiß es vielleicht wirklich? An der Zugspitze und in Sexten sind beides direkt am Platz, kaum vorstellbar das dort zwei Entwässerungen verlegt wurden? Mittlerweile glaube ich es geht nur um die Ordnung, wie vorher schon geschrieben, WC in Chemie ob mit oder ohne.
Jau, sehr gut erkannt...ich dachte eigentlich dass das inzwischen klar geworden wäre... :wink: Aber eigentlich ist es doch egal. Wenn der CP eine für "Chemie WC´s" eigene Entsorgungsstation anbietet (völlig egal ob in der Cassette zusätzlich Chemie ist oder nicht), stellt sich doch die Frage wo der Unterschied zu den WC´s der normalen Sanitäranlagen des Platzes liegt, gar nicht. ICH käme nie auf die Idee, meine Suppe dann in ein normales WC zu kippen...allein aus organisatorischen Gründen... Gruß Roman Schon interessant wie sich son ein Thema ausweiten kann .... ;-) Für mich hat sich noch nie die Frage gestellt, ob ich meine Kassette in den Gulli entleere, obwohl ich von Anbeginn an chemiefrei mit SOG fahre. Falls sich mal auf dem Rückweg keine Entsorgungsmöglichkeit findet, wird die Kassette eben zu Hause in der Toilette entleert. Riecht zwar nicht gut, aber mit viel Lüften übersteht man auch das. Inzwischen fülle ich Amovit in die Kassette. Das ist ein biologisch abbaubares Fäkalienbehandlungsmittel. Es zersetzt die Feststoffe im Tank - auch Toilettenpapier - und hilft super gegen die unangenehme Geruchsbildung. Beim Entleeren sieht das Ganze dann ein wenig wie Altöl aus und es stinkt nicht mehr. winterliche Grüße aus Hürth Ellen
Es gibt auch Wohnmobilisten die sich längere Zeit weiter weg von zu Hause aufhalten, in Gegenden wo es nicht immer in erreichbarer Entfernung eine offizielle Entsorgungsmöglichkeit gibt. Dann stellt sich die Frage "wohin mit der Sch..." sogar öfters. Gruß Andreas
Das trifft aber in Europa eher weniger zu,mit solchen Gedanken habe ich mich zuletzt südl der Mandara Seen beschäftigt.In Europa findet man eine offizielle Möglichkeit.Es kann sein man muss etwas suchen,aber es klappt. Bei einigen kann es natürlich sein dass es am wollen hapert. Irgendwie erinnert mich diese ganze Diskussion hier an das Thema "Wohin mit dem Nudelwasser?" Kann es sein, dass ein Troll hier die Belastbarkeits-Grenze des "Wohnmobilforums" austesten will? :ooo:
Yau. ![]()
Hallo Andreas, dann empfehle ich Dir unbedingt eine geführte Tour von Berlin nach Peking. Dort erlernst Du dann sehr rasch den intelligenten Umgang mit einem Klappspaten (SOG-System vorausgesetzt...) |
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