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Starthilfekabel vom Starthilfegerät verlängern?


Mustalainen am 24 Jan 2019 21:38:34

Guten Abend in die Runde.

Unser geliebtes FluMo (Carado T337, Bj. 2017, Fiat Ducato 2,5 L) sprang letztens nach längerer Standzeit (8-9 Wochen) nicht mehr an. Erst der gelbe Engel konnte helfen. Jedenfalls hab ich mir jetzt ein Starthilfegerät (12V-600A ... 66.6Wh 18000mAh) gekauft und mit erschrecken festgestell, dass die Starthilfekabel zu kurz sind um sie an den Überbrückungskontakten im Motorraum zu nutzen. Dafür ist das + und - Kabel jeweils zu kurz, die Überbrückungskontakte liegen zu weit auseinander. An die Batterie an sich, passen sie.

Nun zu meiner laienhaften Frage. Kann ich mir längere Kabel mit entsp. Durchschnitt kaufen und die mit "Klemme an Klemme" verbinden, damit sie quasi länger sind? Was kann passieren, worauf muss ich achten?

------------

So, und jetzt möchte ich uns erstmal vorstellen. Wir (Frau/Mann/Hund) sind Anfang 50 (der Hund 7), wohnen an der südlichen Grenze zu Berlin, waren öfters mit gemieteten Womos unterwegs und haben uns 2017 für ein eigenes entschieden. Mit dem guten Teil sind wir nun mind. einmal im Monat unterwegs ... bis zu oben beschriebener Standzeit ;-)

Hier im Forum lese ich schon seit einiger Zeit sehr interessiert mit und bedanke mich schonmal für alle interessanten Beiträge, derer ich mich bedienen durfte.

Viele Grüße, einen schönen Abend noch und besten Dank schonmal für die Antworten.
Mustalainen

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gespeert am 24 Jan 2019 22:04:32

Lege besser im Motorraum eine Verbindung zum Massepunkt

Knaus650MEG am 24 Jan 2019 22:18:57

Mustalainen hat geschrieben:Nun zu meiner laienhaften Frage. Kann ich mir längere Kabel mit entsp. Durchschnitt kaufen und die mit "Klemme an Klemme" verbinden, damit sie quasi länger sind? Was kann passieren, worauf muss ich achten?
Mustalainen


wenn damit die Polzangen gemeint sind die dann mit weiteren Polzangen verbunden werden würde ich dringendst davon abraten. Funktionieren würde das schon, die Gefahr daß es an den Zangen zu einem erhöhten Übergangswiderstand kommt die ein starkes Erhitzen derer zur Folge hat wäre gegeben. Selbst wenn die Zangen isoliert sind kann es zu Kurzschlüssen an den blanken Stellen der Zangenmäuler kommen. Wenn möglich würde ich den Kabelsatz gegen ein längeren austauschen. Wenn möglich stelle ein Bild von dem Gerät ein oder ein Link. Masse nich an den Minuspol sondern an Motorblock oder Karroserie klemmen

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jochen-muc am 24 Jan 2019 23:13:31

Ich kann mir das irgendwie nicht vorstellen. Soweit sind die Dinger doch nicht auseinander, da klappt es bei uns soagr mit so einem tragbaren Akkupack

--> Link

Mustalainen am 25 Jan 2019 10:52:19

Besten Dank an alle für die Antworten.

- Knaus650MEG
Jep, Polzange an Polzange meinte ich. Werde nun aber davon absehen. Den Kabelsatz kann ich leider nicht verlängern, weil sie fest mit einer Box (s. Bild unten) verbunden sind.

- jochen-muc
Das konnte ich mir auch nicht vorstellen. Ist aber leider so. Beim Ducato aus 2017 liegt der Massekontakt genau oben in der Mitte des Motorraums, quasi da wo die Scheibe anfängt. Der andere liegt unten rechts, Richtung Scheinwerfer. Ist somit zu weit auseinander. (s. Bild unten)

- gespeert
Das ist ein guter Ansatz.



-------
Aber am Ende hab ich mich wohl von diesem speziellen Massekontakt verrückt machen lassen. Alternativ kann ich ja auch einen Punkt der Karosserie benutzen.
Viele Grüße aus Brandenburg

Gast am 25 Jan 2019 11:01:14

Die Kabel sind aber auch extrem kurz - wer macht denn sowas?

Gruß Andreas

kiteliner am 25 Jan 2019 11:12:41

Diejenigen, welche das Geld in der Herstellung sparen wollen. Passt gerade so auf die Batterie... :evil:

MountainBiker am 25 Jan 2019 11:23:07

Hallo,

was man bei diesen "Starthilfen" bedenken sollte - diese führen ja im Grunde nur eine kurze Schnelladung der Starterbatterie durch. Das bedeutet, dass der eigentliche Startimpuls (Strom 500-1000A) zum Anziehen des Magnetsschalters und zur Überschreitung des Losbrechmoments des Starters aus der Starterbatterie wieder geleistet wird, das könnten die eingebauten Zellen (Innenwiderstand) und die Verdrahtung (intern) dazu auch nicht leisten. Deshalb würde ich dazu raten, diese Startbooster direkt an die Startbatterie zu klemmen mit einem geeigneten Kabel, dadurch wird die Impulslast der Starthilfe auch reduziert (Lebensdauer). Denn eins muß Euch klar sein "Wunderzellen" sind darin nicht verbaut.

kheinz am 25 Jan 2019 13:09:53

Es gibt da ein altes Sprichwort, das auf das Thema zu 100% zutrifft:
Man sollte die Ursache und nicht die Symptome behandeln
Der Kauf eines Starthilfegerätes ist ein Schuss in den Ofen.
Warum:
Jede Tiefentladung einer Batterie verkürzt deren Lebensdauer :mrgreen:
Jeder Start mit so einer tiefentladenen Batterie kann dazu führen das die Kontakte im Anlasserrelais zusammen schweissen. :mrgreen:
Das kann dazu führen das bei einem erneuten Starten, mit einer vollen Batterie, die Kontakte verschweisst, der Anlasser nicht mehr aufhört sich zu drehen. :mrgreen:
Das kann dazu führen das der Anlasser und unter Umständen auch noch der Motor geschrottet wird. :mrgreen:
Der Kauf eines Starthilfegerätes ist ein Schuss in den Ofen.

Und nur wenige Ratschläg hier tragen dazu bei den Themenstarter vor Schäden zu bewahren :mrgreen:

MfG kheinz

rkopka am 25 Jan 2019 13:17:42

MountainBiker hat geschrieben:- diese führen ja im Grunde nur eine kurze Schnelladung der Starterbatterie durch.
Das bedeutet, dass der eigentliche Startimpuls (Strom 500-1000A) zum Anziehen des Magnetsschalters und zur Überschreitung des Losbrechmoments des Starters aus der Starterbatterie wieder geleistet wird, das könnten die eingebauten Zellen (Innenwiderstand) und die Verdrahtung (intern) dazu auch nicht leisten.

Etwas mehr können sie meistens schon. Ich weiß nicht, wie die Starthilfen innen aufgebaut sind. Ob wirklich eine 12V Verschaltung existiert oder nur eine Zelle hochgesetzt wird. Aber Li Akkus ab 5Ah werden im Modellbau mit Dauer 100A und kurz bis zu 300A angegeben(vom Hersteller, je nach Typ). Und in einigen Bereichen wird das auch (kurzfristig) abgerufen. Wobei die Kabel meist nicht SO dick sind, allein schon aus Gewichtsgründen. Ich hab selber schon miterlebt, wie mit solchen 3s (knapp 12V) Zellen PKW (keine Smarts) gestartet wurden, nachdem durch das unvorsichtige Laden der Modellakkus die Starterbatterie leer war. Ich hab mir extra mal ein Kabel dafür vorbereitet, aber noch nicht eingesetzt. Aber natürlich ist das keine Dauerlösung.

kheinz hat geschrieben:Jeder Start mit so einer tiefentladenen Batterie kann dazu führen das die Kontakte im Anlasserrelais zusammen schweissen. :mrgreen:
Das kann dazu führen das bei einem erneuten Starten, mit einer vollen Batterie, die Kontakte verschweisst, der Anlasser nicht mehr aufhört sich zu drehen. :mrgreen:

Warum ? Der Strom ist doch nicht höher, eher niedriger. Nur wird er etwas länger fliessen, wenn der Start nicht gleich funktioniert. Und wenn die Kontakte vorher schon verschweißt sind, merke ich das doch beim Einbau der Batterie !?

RK

MountainBiker am 25 Jan 2019 13:39:21

Hallo rpopka,

zur Info über den prinzipiellen Aufbau:

--> Link

der große Stecker mit Klemmen beinhaltet in der Regel den Laderegler der den Strom limitiert!

jochen-muc am 28 Jan 2019 09:04:02

kheinz hat geschrieben:Es gibt da ein altes Sprichwort, das auf das Thema zu 100% zutrifft:
Man sollte die Ursache und nicht die Symptome behandeln
Der Kauf eines Starthilfegerätes ist ein Schuss in den Ofen.
Warum:
Jede Tiefentladung einer Batterie verkürzt deren Lebensdauer :mrgreen:
Jeder Start mit so einer tiefentladenen Batterie kann dazu führen das die Kontakte im Anlasserrelais zusammen schweissen. :mrgreen:
Das kann dazu führen das bei einem erneuten Starten, mit einer vollen Batterie, die Kontakte verschweisst, der Anlasser nicht mehr aufhört sich zu drehen. :mrgreen:
Das kann dazu führen das der Anlasser und unter Umständen auch noch der Motor geschrottet wird. :mrgreen:
Der Kauf eines Starthilfegerätes ist ein Schuss in den Ofen.

Und nur wenige Ratschläg hier tragen dazu bei den Themenstarter vor Schäden zu bewahren :mrgreen:

MfG kheinz


Ich finde here das dein Beitrag dem Themenstarter absolut nicht hilft. :roll:

Es sind nun mal nicht alle so perfekt das man z.B. vergisst das Radio auszumachen oder die Innenbeleuchtung oder oder oder. Und wenn man dann irgendwo steht soll man sich am besten anschleppen lassen, deiner Meinung nach ?

Oder die Batterie ausbauen und mit der Straßenbahn wohin fahren wo sie schön fachmännisch geladen wird ?

Oder wie stellst Du dir das vor.

rkopka am 28 Jan 2019 10:12:18

kheinz hat geschrieben:Man sollte die Ursache und nicht die Symptome behandeln
Der Kauf eines Starthilfegerätes ist ein Schuss in den Ofen.
Warum:
Jede Tiefentladung einer Batterie verkürzt deren Lebensdauer :mrgreen:
jochen-muc hat geschrieben:Es sind nun mal nicht alle so perfekt das man z.B. vergisst das Radio auszumachen oder die Innenbeleuchtung oder oder oder. Und wenn man dann irgendwo steht soll man sich am besten anschleppen lassen, deiner Meinung nach ?

Wobei Anschleppen für ein Womo nicht einfach sein dürfte. Außerdem ist das gerade mit Zahnriemen etwas, vor dem gewarnt wird. Wir hatten vor Jahren einen gröberen Motorschaden, nachdem ein Ritmo angeschoben wurde und beim Starten wohl der Riemen gesprungen ist(?).

Daß man eine miese Batterie nicht noch lang mit Starthilfen benutzen sollte, ist wohl klar. Aber das macht man ja üblicherweise nur, weil man erstmal weiterkommen will. Sei es aus Zeitgründen, oder weil man wo ungünstig steht. Ein Starthilfegerät ist da sicher nicht schlecht, aber auch kein Ersatz für eine neue Batterie.
Das mit dem schlechten Tiefentladen ist auch klar. Wie das den Anlasser killen sollte, wurde noch nicht erklärt. Außer wenn man ewig erfolglos startet.

RK

PaulKal am 14 Feb 2019 19:03:09

Wenn das Starthilfegerät wirklich seinen Dienst verrichtet und das Problem lediglich das zu kurze Kabel ist,
würde ich die Kabel auf das nötige Maß verlängern (nicht mehr) und die Verbindung mit Schrumpfschlauch isolieren.
Klemme an Klemme wäre gefährlich.

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