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Guten Morgen aus Berlin, ich habe (vielleicht) ein kleines Batterieproblem. In unserem Knaus Skywave Bj. 2011 machte vor 6 Wochen die werkseitig eingebaute Bleibatterie (100Ah) zu recht nach 8 Jahren, aber dennoch zu einem ungünstigen Zeitpunkt, schlapp. Ich musste sehr kurzfristig das Angebot meiner Werkstatt annehmen und habe jetzt eine Gelbatterie (90Ah - no name) drin. Wie ich es von der alten Batterie auch kenne, nimmt die Kapazität trotz fehlender Verbraucher mehr oder weniger linear ab und beträgt nach beobachteten drei Wochen noch ca. 85 % (lt. Votronic Batteriecomputer) - bestimmt im grünen Bereich und sicher auch etwas unterstützt durch geringen Lichteinfall auf Solarpanel selbst unterm Carport. Was mich aber irritiert ist, dass die Ruhespannung ebenfalls vom ersten Tag der Messung täglich abnimmt und von ca. 13 V am Tag nach Vollladung nach ca. 3 Wochen jetzt nur noch 11,8 V beträgt; wie gesagt ohne Verbraucher. Beim kurzzeitigen Einschalten eines Verbrauchers (Gebläse der Heizung) fällt die Spannung aber nicht wesentlich ab und stabilisiert sich nach Abschalten des Verbrauchers wieder auf den Ausgangswert - also das ist relativ normal, aber halt auf immer niedrigerem Niveau. Klar, der Meister in der Werkstatt sagt, das ist normal. Ich bin mir aber nicht sicher ;-). Insbesondere, da die 8 Jahre alte Fiat-Bordbatterie in den drei Wochen gerade mal 0,3 V verloren, immer noch einen Stand von 12,5 V hat und diesen auch nicht wesentlich verändert. In 4 Wochen bin ich wieder in der Werkstatt zum Zahnriemenwechsel, und vielleicht kann mir bis dahin der eine oder andere von euch seine Erfahrung mitteilen oder einen Tipp geben - dafür Danke im Voraus! Viele Grüße, Ralf Hallo, um eine bessere Aussage zu erhalten, würde ich die Batterie abkoppeln, laden, und dann den Spannungsabfall nochmals messen. Vielleicht ist ja doch ein stiller Verbraucher im Spiel. Nach dieser Tabelle ist die Batterie bei 11,8 Volt Ruhespannung auf ca. 30% runter und dringend ladebedürftig. Bei 85% lt. BC müsste die Spannung höher sein. Schon mal direkt an den Polen mit dem Multimeter gemessen? Entweder Deine Spannungsmessung stimmt nicht, oder der Batteriecomputer erzählt Mist, weil er nicht vernünftig synchronisiert ist. Beide Angaben gleichzeitig können nicht stimmen. bis denn, Uwe Danke für die ersten Antworten! Multimesser an der nicht abgekoppelten Batterie bestätigt die Spannung, die am BC angezeigt wird. Nach 30 Minuten heutiger Fahrt steht die Spannung nun bei 12,4 V, die Kapazität bei 84 %. Und klar kann noch ein versteckter Verbraucher Strom ziehen und das würde mich auch nicht beunruhigen, wenn bei sinkender Kapazität die Spannung halbwegs konstant bleiben würde und nicht auch in den Keller geht. Ich dachte, die Spannung pegelt sich bei Nichtnutzung der Batterie auch über drei, vier Wochen bei einem bestimmten Wert ein und geht zumindest in dieser Zeit nicht unter 12 V.... Gruß, Ralf Hallo, wurde nach dem Wechsel von Blei auf Gel das Ladegerät umgestellt? Vielleicht führt das auch zu falschen Messwerten oder Kapazitäten der Batterie. Außerdem stimmt da was nicht: Wenn die Batterie 90Ah/ 30% nach 30-minütiger Fahrt auf 84% steht, müsste Sie mit über 100A geladen worden sein... Gruß Andreas Hallo, wenn die Aufbaubatterie nach 3 Wochen Standzeit auf eine (bestätigte) Spannung von unter 12 V fällt, stimmt definitiv irgend etwas nicht. Entweder hat die angeblich neuwertige Gelbatterie schon einen Schaden, oder es ist ein stiller Verbraucher im Spiel. Ich hatte auch schon mal vergessen, den Gaswarner auszuschalten, und der hat mir die Aufbaubatterie auch innerhalb weniger Wochen merklich runtergezogen. Wenn du dir sicher bist, daß alle normalen Verbraucher ausgeschaltet sind, würde ich die Batterie vollladen, dann abklemmen und die Spannung nochmal beobachten. Grüße Hallo Ralf Wenn du wissen willst, die Kapazität der neuen Batterie. Das geht mit einfachen Hausmittel. Nimm eine 12V/55W H7 Lampe. die nimmt aus der Batterie 4,1 Ampere. Das eintspricht bei deiner Batteriegrösse C20. Multimeter dran, alle Std. eine Messung.und die Spg. aufschreiben. Bei 11.9 Volt bist du auf 40 %. Tiefer darfst du nicht gehen. Du bekommst damit auch eine Tabelle mit der du die Einstellungen des BC kontrollieren kannst. Wichtig ist eins, Das Ladeverfahren der GEL musst du berücksichtigen. Die muss voll sein sonst hast du Falsche Werte. nachdem das 10 Std dauert nimms in die wohnung mit dort kannst das in Ruhe machen. Soltte die einen Patschen haben. merkst du das frühzeitig am Nachlassen der Leuchtkraft. Würde ich aber erst machen wenn du ausschliessen kannst das du keinen heimlichen Stromdieb hast. Liebe Grüsse Franz. Kurze Zwischenfrage an die Batt.spezies: Diese angeführten Spannungswerte zur Kapazität - gelten die für Gel? Und wie sind dann diese für Blei nass und für AGM? Vielen Dank an die Runde, die vielen Lösungsansätze und Denkanstöße! Das verbaute Ladegerät kann Blei und Gel und ist tatsächlich auf Gel umgestellt - das sollte also richtig laden. Mir ist aber noch eingefallen, dass der Naviceiver (Alpine INE-970BT) an der Aufbaubatterie hängt. Der ist zwar auch nicht an, verbraucht aber sicher im Ruhezustand auch Strom, was u.a. zum Kapazitätsschwund um 2 - 3 Ah täglich beiträgt, womit ich aber gut leben kann. Mir macht eben nur der lineare Spannungsverlust auf unter 12 V über zwei, drei Wochen Sorgen, das kannte ich weder von meiner bisherigen Bleibatterie, noch von der Starterbatterie so. Gruß, Ralf
Die gelten für Blei/Säure und Gel. AGMs und BK liegen höher, zumindest im oberen Spannungsbereich. Unsere BK hat knapp über 13 V Ruhespannung, wenn sie ganz voll ist; bei ca. 20% Restladung ist sie noch auf 11,7-11,8 Volt. bis denn, Uwe
Habe 2 Gelbatterien ungenutzt im Garten stehen......letzte Ladung vor 18 Monaten und die Spannung beträgt immer noch 12,78 und 12,79V. Hatte einige Sätze Exide Gel und 1x Victron, angezeigte Ruhespannung lag zwischen 12,9 u. 13,1V. Die Selbstentladung ist sehr gering, wenn die Spannung schnell abfällt sind entweder Verbraucher dran, oder was nicht in Ordnung. Hallo, mal eine Frage: Welches Alter hat denn die neue eingebaute Batterie? Nicht das es ein "Ladenhüter" war oder diese schon lange ungenutzt dort stand?
Die Idee / Befürchtung hatte ich auch schon. Der Aufdruck auf der Batterie besagt hoffentlich, dass sie von April 2018 ist (kein deutsches Fabrikat): ![]() Ich werde sie wohl vorsorglich reklamieren und beim Werkstatttermin in vier Wochen checken und ggfs. austauschen lassen. Vielen Dank für Eure Hilfe!
Du hast bisher sehr gute und richtige Tipps bekommen. Aber warum folgst du nicht erst mal den Hinweisen? Ist sicher einfacher bei einem Haendler zu reklamieren wenn man weiss woran es liegt und gezielt argumentieren kann. A) erst mal feststellen ob die Batterie ok ist. Abklemmen, laden, stehen lassen und dann messen. B) falls A unauffaellig ist, dann 12V H7 Birne dranhaengen und Batterie entladen mit stuendlichen Messungen Wenn A und B zur Zufridenheit ausfallen, dann hast du ein Problem im Wohnmobil. Falls A oder B zutreffen, DANN zum Haendler und gezielt um Austausch auffordern. nur meine Meinung. Wenn die so lange gestanden, ohne geladen zu werden, ist das eigentlich zu lang. Allerdings testen die meistens nur den Kälteprüfstrom. und dort wird das Ergebnis für dich Schlecht ausfallen. Kommt auf den händler an wie er auf solche Reklamationen reagiert. Aber wenn du Pech hast ?? Viel Glück. Franz Ein paar Tage hab ich noch Zeit - also nach Vollladen abklemmen und über einige Tage prüfen. Danke und Gruß! Ich verstehe den ganzen Aufwand nicht. Er schreibt, das die Batterie vor 6 Wochen eingebaut wurde. Also ist da ja noch Garantie drauf. Da ist die Werkstatt in der Pflicht danach zu schauen, da das Problem davor offensichtlich nicht bestand. Das Datum auf der Batterie kann aber auch Der 18.April 2015 sein. Hallo Ralf, ich sehe es ja genauso - die Batterie ist mir als neu verkauft und eingebaut worden; in vier Wochen bin ich wieder in der WS zum Zahnriemenwechsel und dann wird die Batterie gecheckt und notfalls gewechselt. Nach wie vor bin ich halt vom Sinken der Spannung beunruhigt - das kannte ich nur von der alten, defekten Batterie. In den Jahren davor ging die Ruhespannung nie unter 12 v hinunter. Gruß, Ralf Hallo, dann hänge bis dorthin Land Strom an. Auto steht ja im Carport. Genau - ich beobachte täglich und momentan ist nichts am Anbrennen. Danke! Wegen dem Naviceiver. Mal kurz nachgerechnet. Deinen Angaben nach sind das nach 3 Wochen 42-63Ah. Da wundert es mich nicht, das die Spannung unter 12 V geht. Da sind die Hälfte der Kappa verbraucht.
Das wäre vielleicht eine Erklärung, Das Teil ist im Betrieb ne richtige Heizquelle und macht hinterm Gehäuse richtig Betrieb. Habe in der Anleitung aber nix zum Verbrauch im Ruhezustand gefunden.... Hey, Sicherung rausziehen und multimeter auf A stellen und messen , dann weißt du was das Radio zieht Gruß towi Hallo Ralf Solche Anlagen sind oft die üblichen Verdächtigen wenn es um leere Batterien geht. Hängen eigentlich beide Versorgungsleitungen an der Aufbaubatterie. Könnte sein das durch die Unterbrechung der Stromversorgung (Batteriewechsel) der in die Werkseinstellungen zurück fällt. Dann laufen oft einige Feature die dem Komfort dienen, aber den Standbyverbrauch in die Höhe treiben. Mal in den Einstellungen suchen. Hast du ein abnehmbares Bedienteil. Wenn ja würde ich das mal so über mehrere Tage beobachten. Franz
Danke für den Tipp! Die Sicherung habe ich selbst verbaut und werde dort die Suche weiter führen. Der Naviceiver hat von allein keine Möglichkeit, in etwaige Werkseinstellungen zurück zu verfallen oder sich die Stromquelle auszusuchen - der hängt mit beiden Polen fest an der Aufbaubatterie... Gruß, Ralf Moin ich erlaube mir an dieser Stelle noch einmal die Frage warum es im Netz denn zahlreiche Tabellen mit teils stark abweichenden Werten gibt? Gruss Volker Hallo, warum trennt man nicht den Masse Anschluss, dann braucht man keine Gedanken über eventuelle Verbraucher machen. Meine Fahrzeugbatterie hat nur noch 70% gemessene Leistung, nach 2 Monaten hat sie trotzdem noch 12,6V.
Hallo Rolf, manchmal sind ja Verbraucher dran, die noch funktionieren sollen, wenn das Womo abgestellt ist: -Frostwächter vom Boiler -Trittstufe -Eingangsbeleuchtung -bei uns noch der Lüfter von der Trenntoilette... 12,6V kann auch eine defekte Batterie haben. Bei Last knickt sie dann ein. Gruß Andreas
Kommt halt auf den Batterietyp an. Die verlinkte ist für B/S und Gels, andere Typen haben teils höhere Spannungen. Die Bestimmung des Ladezustands über die Ruhespannung ist aber auch nur ein Schätzeisen, damit das hinreichend genau ist, muss die Batterie abgeklemmt werden und ein paar Stunden ruhen. Sonst fällt man entweder auf den Aufladungseffekt der Platten herein (Spannung zu hoch) oder auf nicht abschaltbare Kleinverbraucher (Spannung zu niedrig). Dazu kommt, wenn die Batterie langsam die Grätsche macht, stimmt zwar noch die Spannung nach Ladeschluss, bricht dann aber nach Entnahme eines Bruchteils der eigentlichen Kapazität ein. Solche Alterungseffekte kann man eigentlich nur mit einem Batteriecomputer verfolgen, der Lade- und Entnahmeströme mitloggt. Dann merkt man auch schon einen vergleichsweise geringen Kapazitätsverlust und steht nicht irgendwann 5 min. nach Lichteinschalten in Dunkeln (ging uns so mit der alten B/S). Natürlich gilt das nur, wenn man die Batterie auch mal bis auf 50% entlädt. bis denn, Uwe
Moin Uwe, nein, es geht mir nur um Gels. Da finde ich im Internet verschiedene Tabellen mit verschiedenen Werten. 50% ist z.B. 12.06V, 12,2V,12,4V usw. --> Link Gruss Volker Gel arbeitet mit höheren Spannungszahlen. Ich nehme 12,4V als 50% an und bin auf der sicheren Seite! Wenn mans ganz gnau wissen will: Datenblatt der verbauten Batterie auftreiben und hoffen, dass da eine entsprechende Tabelle oder Kurve drinsteht. Oft gibt es leider nur schematische Darstellungen ohne Informationsgehalt. bis denn, Uwe Moin, ich denke, dass anhand der Tipps und Überlegungen, die gemacht wurden, die Ursache für die Auffälligkeit in einem Fehler oder Schaden der Batterie liegt. Anscheinend arbeitet der BC relativ genau, die Spannung misst er auf jeden Fall korrekt und bei den verbrauchten Ah kommt es mir auf ein, zwei nicht an. Wenn lt. BC nach zwei Wochen Ruhe ca. 20 Ah verbraucht wurden und die Spannung dann schon knapp unter 12 V beträgt, sind laut Ladezustandstabelle 40 % der Restkapazität der Batterie erreicht, also 60 % verbraucht. Wenn diese 60 % die o.g. 20 Ah sind, hat die Batterie somit nur eine Gesamtkapazität von ca. 35 Ah! Daraus würde sich der rasante Spannungsabfall innerhalb von wenigen Tagen erklären - oder? Viele Grüße und noch einen schönen Sonntag, Ralf Ralf, wenn du einfach an die Batterie rankommst, warum klemmst du die nicht ab? Und dann laden, stehen Lassen und messen. Kreise das Problem doch Mal ein anstatt dich von Hypothesen in die Irre führen zu Lassen. Glauben ist nicht wissen. Jau, in den kommenden Tagen werde ich sie mal geladen abklemmen und messen. Gruß, Ralf Wenndu eine BC Hast kannst du dir das Abklemmen sparen. Franz
Aber auch nur wenn man weiss ob alles richtig angeschlossen ist. Sein Navi ist ja schonmal an Der Aufbaubatterie. Hallo Inselmann Darum. Aber wenn er voll lädt, und schaltet alle Verbraucher ein. Das dauert nicht lange und die Batterie und die gespeicherte Energie ist verbraucht. Leider hat er das nicht von Anfang an mittgeteilt, das er einen BC verbaut hat. Er hätte dann ganz anderes Feedback von uns bekommen. Mit höherer Wahrscheinlichkeit des Fehler. Liebe Grüsse Franz Er hat es geschrieben!!! Hallo Ralf Muss mich entschuldigen für die falsche Aussage. Hoffe du nimmst sie an. Ich bin später nochmal auf deine Eröffnung zurückgegangen,um deinen Faden nicht zu verlieren, dabei das nicht registrieret. Lass doch über deine GEL einen Kompletten Ladezyklus laufen. das die auch wirklich voll ist die Apsorbationsphase sollte schon ein Paar Stunden dauern. Entnimmst du 4 Ampere dauert das an die 12 Std. bis du 50% entnommen hast. Nach ein paar Std. einfach öfter kontrollieren. Mach auch ein Foto von dem Bc als Beweis. So kannst du aufgrund der entnommene Kapazität belegen ob die Neue einen Patschen hat. Du hast dadurch die Besseren Karten bei Reklamation. Um die Zeit abzukürzen kannst du auch die Stromstärke erhöhen , aber mehr als 8 A würde ich nicht ziehen. Verfälscht nur das Messergebnis.dann vieleicht 5-8 % weniger Kapazität. Liebe Grüsse Franz Sorry muß heissen 60%
Guten Morgen Franz, Danke nochmals für die Mühen! Ja, ich werde noch dem Vollladen nochmals unter kontrollierter Last schauen, wie sich Spannung und Kapazität verhalten, das dokumentieren, um dann eine Aussage treffen zu können, was mit der Batterie los ist. Danke nochmals für Deine/Eure Hilfe! Gruß, Ralf |
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