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Welches Zusatzladegerät?


HerrVorragend am 03 Mär 2019 22:26:19

Hallo...
In unserem Knaus ist ab Werk ein CBE 516 (ohne /3) verbaut, welches bekanntermaßen eine zu niedrige Ladespannung für AGM-Batterien hat.
Versorgt werden 2X 95Ah AGM Batterien.
Des Weiteren befinden sich auf dem Dach 2 Photovoltaik-Panels, welche über ein Büttner MT230PP angeschlossen sind. Dieses versorgt die Batterien mit korrekten 14,7V.
Mein Gedanke war jetzt, für die Tage mit geringem Solarertrag ein zusätzliches Ladegerät parallel zu installieren, welches mit 230V versorgt wird.
Hier habe ich mich auf ein Victron Blue Smart eingeschossen (hab ursprünglich das CTEK anvisiert).
Funktioniert die Konfiguration?
Ist das Victron grundsätzlich zu empfehlen?
Reicht die 10A Version, oder sollte es schon die 15er sein? Letztendlich kommt es ja nur in der Winterpause oder als Zusatz zum CBE zum Einsatz.

Gruß
Timo

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ManfredK am 03 Mär 2019 23:13:44

Deine Kombination ist völlig ausreichend - du brauchst nichts zu verändern.

uCler am 04 Mär 2019 01:41:04

HerrVorragend hat geschrieben:In unserem Knaus ist ab Werk ein CBE 516 (ohne /3) verbaut, welches bekanntermaßen eine zu niedrige Ladespannung für AGM-Batterien hat.


Hallo Manfred,

dieser Irrglaube ist mittlerweile ein Selbstläufer geworden. Ich glaube nicht, dass der irgendwann ausstirbt (dafür ist die 14,7V- Fraktion zu stark)

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Gast am 04 Mär 2019 03:58:39

Hallo
Bei meinem Schaudt 630 ist die Ladespannung 14.4 Volt und der Solarregler hat die gleiche Ladespannung.
Bei mir ist es so das ich damit die AGM`s nicht ganz voll bekomme. Das ist so bei mir...... Der Beweiß:
Das Wohnmobil steht zu Hause und hängt an 230 Volt. Nach einigen Stunden fließt kein Strom mehr was ich im Display sehen kann. Eigentlich sind die Batterie jetzt voll. Jetzt schalte ich das Ctek 10A hinzu welches ich als Zusatzlader am EBL630 angeschlossen habe. Und siehe da, die Ladespannung ist um 0.3 Volt höher und es fließen wieder einige Ampere. Wenn dein Solarregler und dein Ladegerät 14.7 Volt machen brauchst du nichts machen, aber bei mir machen beide nur 14.4 Volt was zur Folge hat das die Batterien nie ganz Voll werden würden.
Gruß LongJohn

T4Wohnmobil am 04 Mär 2019 09:42:07

HerrVorragend hat geschrieben:Hallo...
In unserem Knaus ist ab Werk ein CBE 516 (ohne /3) verbaut, welches bekanntermaßen eine zu niedrige Ladespannung für AGM-Batterien hat.
Versorgt werden 2X 95Ah AGM Batterien.


Gruß
Timo



Die 14,7/14,8V ist die aller max. Ladespannung bei den meisten AGM Batterien

Die Vollladung einer Bleibatterie (AGM) ist nicht von einer bestimmten Ladespannung abhängig !

Auch mit 14,4V wird eine AGM Batterie „voll“ geladen.

Mit 14,7V Ladespannung verkürzt nur die Ladezeit marginal.

14,7V Ladespannung = Schnellladung = Batterie schneller kaputt !

Der zusätzliche Ladestrom bei 14,7/14,8V wird überwiegend in Gasung und nicht in Ladung umgesetzt.


Gruß

Erik

Tinduck am 04 Mär 2019 09:59:39

Erik,

dann hat LongJohn wohl ‚besondere‘ AGMs. Wenn er mit 14,4 V lädt, fliesst irgendwann kein Strom mehr in die Batterien, also wird auch nicht mehr geladen. Wenn er die Spannung auf 14,7 Volt erhöht, wird weiter geladen, also waren die Batterien mit 14,4 Volt noch nicht voll. Finde ich sehr nachvollziehbar!

Bring doch endlich mal nen Beleg für Deine Behauptungen, die Du in jedem Batteriethread wieder aufstellst, die aber allen Empfehlungen der Batteriehersteller und vielen Erfahrungen der User hier widersprechen. Oder behalte alternativ Deine Weisheiten für Dich und irritiere nicht immer die weniger erfahrenen User, die hier Hilfe für ihre Batterieprobleme und keine verschwurbelten Privattheorien wollen.

bis denn,

Uwe

T4Wohnmobil am 04 Mär 2019 10:49:24

Tinduck hat geschrieben:Erik,



Bring doch endlich mal nen Beleg für Deine Behauptungen, die Du in jedem Batteriethread wieder aufstellst, die aber allen Empfehlungen der Batteriehersteller und vielen Erfahrungen der User hier widersprechen.
bis denn,

Uwe


Wo sind die Empfehlungen der Batteriehersteller ?

Die sprechen alle bei AGM Batterien von einer max. Ladespannung von 14,7/ 14,8V bei Schnellladung !
Nur bei den Bleikristall-Batterien muß man mit 14,7/ 14,8V laden, dafür gehen sie halt schneller kaputt. :x

Gruß

Erik

Tinduck am 04 Mär 2019 11:08:49

Ich enpfehle Dir, LongJohns Beitrag zu lesen. Der lügt sicher nicht, nur um Dich zu ärgern.

Winner empfiehlt für seine AGM-Batterien eine Bulk-Ladung mit 14,6 V Ladeschlussspannung und eine Ausgleichsphase von 8 h (!) mit 14,8 Volt. Das hat ja wohl mit Schnellladen gar nichts zu tun, sondern dient dazu, die volle Kapazität zu erreichen.

Winner meint in dem gleichen Datenblatt --> Link übrigens auch, dass ‚Laden mit unzureichender Bordnetzsspannung‘ den Batterien schadet. Ob die Bordnetzspannung jetzt generell unzureichend ist oder nur, wenn sie unter die üblichen 14,4 Volt fällt, keine Ahnung.

Ist jetzt nur ein Beispiel. Bring doch mal ein einziges Datenblatt, in dem steht, dass die AGM-Batterie auch mit 14,4 Volt voll wird.

Und ach ja, bei der BK wird 14,7 V, nicht 14,8 V empfohlen. Wir wollen ja korrekt bleiben.

bis denn,

Uwe

thomas56 am 04 Mär 2019 11:14:32

Habt ihr schon geklärt ob es sich bei den Batterien um AGM 1 oder AGM 2 handelt?

Tinduck am 04 Mär 2019 11:25:56

Da der TE von ‚korrekten‘ 14,7 Volt von seinem Solarcontroller redet, scheint er wohl AGM2 zu haben, sonst würd er sich wohl keine Sorgen machen.

Aber vielleicht kommentiert er das ja noch mal.

bis denn,

Uwe

T4Wohnmobil am 04 Mär 2019 11:41:44

Tinduck hat geschrieben:Ich enpfehle Dir, LongJohns Beitrag zu lesen. Der lügt sicher nicht, nur um Dich zu ärgern.
[code][/code]

bis denn,

Uwe


Der zusätzliche Ladestrom bei 14,7V wird überwieged in Gasung umgesetzt (Nebenreaktion) und nicht in Ladung (Hauptreaktion) Umwandlung von Bleisulfat.
Gruß

Erik

Tinduck am 04 Mär 2019 11:55:10

Sagt wer?

bis denn,

Uwe

T4Wohnmobil am 04 Mär 2019 11:56:46

Tinduck hat geschrieben:Winner empfiehlt für seine AGM-Batterien eine Bulk-Ladung mit 14,6 V Ladeschlussspannung und eine Ausgleichsphase von 8 h (!) mit 14,8 Volt. Das hat ja wohl mit Schnellladen gar nichts zu tun, sondern dient dazu, die volle Kapazität zu erreichen.


bis denn,

Uwe




Winner empfiehlt eine Max. Ladespannung von 14,8V, es kann aber auch mit 13,8V vollgeladen werden.

Wer noch immer diesen Bullshit verbreitet, die Vollladung einer Bleibatterie ist von der Ladespannung abhängig der sollte sich mal mit den Grundlagen der Batterieladetchnik beschäftigen.

Gruß

Erik

Tinduck am 04 Mär 2019 12:21:45

Sorry Erik, der Bullshitter bist Du.

Oben ist offensichtlich die Erhaltungsladespannung gemeint. Aber Du darfst jetzt hier weiter in Ruhe die Hilfesuchenden verwirren, bei mir bist Du ab jetzt auf Ignore. Schönes Leben noch.

wohnmobilbenutzer am 04 Mär 2019 12:32:06

Hallo,

ich mische mich eigentlich nur ungern in Glaubenskriege ein, da man dabei fast nur verlieren kann. Aber vielleicht kann ich mit meinen Messergebnissen, die ich mit dem Programm "Log-View" graphisch darstellen kann, doch etwas Licht in das Dunkel der Vermutungen bringen.

Also: Ich besitze ein Womo, das mit dem Schaudt EBL 29 ohne spezielle AGM-Ladestellung und drei Banner 92 AH-AGM-Aufbaubatterien (max Ladespannung 14,8V) serienmäßig ausgestattet ist. Die Batterien haben zwar immerhin entgegen allen Unkenrufen schon 6 Jahre gehalten, ich wollte aber trotzdem möglichst genau überprüfen, ob sie mit der Bordladetechnik ausreichend geladen werden. Ich habe dazu ein Ctek MSX5 Ladegerät mit AGM-Stellung genutzt, das ich mir ohnehin für die Batterieladung von Auto/Moped angeschafft habe. Weiterhin habe ich einen SM-Unilog-Datenlogger verwendet, den ich in den Ladeanschluß des Ctek, allerdings nicht in den Ladekreis des Womo-Equipments einschleifen konnte.

Laut den Angaben von Schaudt sollen mit diesem EBL die AGM-Batterien in der Stellung "Gel" geladen werden, die eine auf 16 Stunden verlängerte Vollladephase aufweist. Ich habe also die Womo-Aufbaubatterien (ohne Anschluß des Meßequipment) 23 Stunden mit der Schaudt-Original-Bordladetechnik EBL 29 in Gel-Einstellung (max 14,4 V) bis zum Ladeschluß aufgeladen. Nach einer einstündigen Ruhephase wurde die Bordladetechnik abgekoppelt und eine Nachladung mit dem externen Ladegerät Ctek MSX 5 in PKW / AGM - Stellung vorgenommen. In diesen Anschluß konnte ich meinen Datenlogger einschleifen. Laut dessen Aufzeichnung (siehe unten) konnte das CTek trotz durchschnittlich 15,2 V Ladespannung (Temperaturkompensation für - 2 Grad C) in 1 Stunde 15 Minuten bis zum Ende der Vollladephase nur etwa 0,510 Amperestunden nachladen. Diese Nachlademenge kann man in Relation zur Gesamtbatteriekapazität von 276,0 Amperestunden praktisch vernachlässigen, zumal dabei die Ladestromstärke meist nur im Bereich der Erhaltungsladung lag - es erfolgte also keine wesentliche Nachladung.

Mein persönliches Fazit: Auch die Schaudt - Bordladetechnik ohne spezielle AGM - Einstellmöglichkeit ist bei genügender Ladedauer in der Lage, meine Banner-AGM-Batterien (max 14,8 V Ladespannung laut Hersteller) vollständig aufzuladen. Ich brauche mir kein teures zusätzliches Ladeequipment anzuschaffen.




Grüße

surfoldie11 am 04 Mär 2019 13:03:03

Na bitte, beweisbarer gehts nicht.
Das jahrelange Gefasel der selbsternannten Fachleute ist ab absurdum geführt.
Aber gleich kommt der nächste um die Ecke der alles ins Gegenteil"beweist". Einige haben offensichtlich nix anderes zu tun....
Auch meine 2 Exide 95Ah AGm Batts sind nun nach 9 Jahren an normaler Schaudt-Ladetechnik+Solar immer noch top. Gemessen unter Lasten von 1 Ohm (!) bis 2 x Halo 55W. Auch an sog prof Batterietestern sind 80% und 82% zu erkennen.
Ist ein noch guter Wert. Den "Füllgrad" mit meiner Technik hatte ich anfangs auch mal gemessen, war zufrieden und gut isses.
Dennoch gibts in Kürze neue normale Exide 95Ah AGMs weil ich 2 nagelneue abgestaubt habe. Muss nur umbauen.

"Life" Technik ist derzeit noch nicht ausgereift genug, zu teuer und unsicher. Eher etwas für Bastler die den Sinn eines Womos irgendwie anders sehen.

andwein am 04 Mär 2019 16:57:59

LongJohn hat geschrieben: Eigentlich sind die Batterie jetzt voll. Jetzt schalte ich das Ctek 10A hinzu welches ich als Zusatzlader am EBL630 angeschlossen habe. Und siehe da, die Ladespannung ist um 0.3 Volt höher und es fließen wieder einige Ampere.
Gruß LongJohn

Was du da siehst ist vollkommen richtig, aber kein Beweis:
Es beweist nur, dass bei höherer Spannung für kurze Zeit ein höherer Strom fließt. Wäre das CTEK auf 14,4 V gestellt würde auch ein Strom fließen, nur wessentlich niedriger. Deine Anzeige dafür ist halt zu ungenau. Messe doch einmal mit einem Amperemeter im 10A Bereich (nicht Zange, das ist in dem Bereich wahrscheinlich auch zu ungenau) dann wirst du sehen was ich meine.
Die Ladespannung muss halt höher (also größer als ca. 13,6V) sein als die aktuelle Quellenspannung (EMK) der Batterie dann fließt ein Strom Richtung Batterie (Physik). Aber es ist halt so, je geringer der Strom (aber über dem Selbstentladungsstrom) ist, desto länger dauert es. Aber voll wird die Batterie, jedenfalls wenn keine stillen Verbraucher noch an ihr nuckeln.
Beste Grüße, Andreas

HerrVorragend am 04 Mär 2019 21:11:41

Erstmal vielen Dank allen, allerdings hat mich das nicht wirklich weiter gebracht.
Bei den Batterien handelt es sich um zwei Starcraft Solar AGM SO105 mit angeblichen 105AH.
Der Hersteller gibt eine maximale Ladespannung von 14,8V an....soviel zu der Frage, die hier aufkam.

Für mich klingen beide Fronten irgendwie plausibel.
Die Messung von "Wohnmobilbenutzer" wäre für mich auch "Beweis" genug, wenn es sich um neue Batterien handeln würde, die noch volle Kapazität haben.
Das kann ich dem Text jedoch nicht entnehmen.

Warum gibt es Ladegeräte mit spezieller AGM-Ladespannung?
Nur, damit schneller geladen wird?

T4Wohnmobil am 04 Mär 2019 21:49:39

HerrVorragend hat geschrieben:
Warum gibt es Ladegeräte mit spezieller AGM-Ladespannung?
Nur, damit schneller geladen wird?


Man will halt neue Ladegeräte und Ladebooster verkaufen und erweckt durch geschickte Werbung den Eindruck eine Ladespannung von 14,7/14,8V ist unbedingt notwendig um AGM Batterien „voll“ zu Laden.

Gruß

Erik

wohnmobilbenutzer am 04 Mär 2019 21:50:11

Hallo,

als ich meinen Test gemacht habe, waren die Batterien bereits 6 Jahre alt. Gefühlsmäßig haben die noch nicht viel in der Kapazität nachgelassen. Ich werde jedoch demnächst, wenn es mal wieder wärmer ist, auch einen Kapazitätstest durchführen. Ich kann mir allerdings auch nicht vorstellen, daß mein Nachladetest mit neuen Batterien gänzlich anders ausgefallen wäre.

Warum nun die neuen AGM-Ladegeräte mit höherer Spannung laden?
Ich denke mal, daß dabei die Zeitersparnis eine Rolle spielt. Möglicherweise hat man bei der Einführung der neuen Ladegeräte auch an die absatzfördernde Wirkung von solchen "Neuheiten" gedacht. Wer weiß?

In jedem Fall hat mein Ctek-AGM-Ladegerät während des Tests mit durchschnittlich 15,2 V die zulässige Ladespannung von 14,8 V bei meinen Batterien deutlich überschritten. Auch wenn das wahrscheinlich der integrierten Temperaturkorrektur geschuldet ist, kann es doch sein, daß diese hohe Spannung die Lebensdauer der Akkus nicht gerade verlängert. Insofern habe ich für mich entschieden, daß ich bei der bewährten eingebauten Ladetechnik bleibe.


Grüße

HerrVorragend am 04 Mär 2019 22:13:34

Hallo Wohnmobilbenutzer,

Danke für Deinen ausführlichen Test, der aufgrund der "alten" Batterien aber wenig Aussagekraft hat.
Denn genau das ist ja das Symptom ausgelutschter Batterien....die Ladeschlußspannung wird schnell erreicht, ohne dass nennenswert Kapazität aufgebaut wird....wenn ich mit meinem laienhaften E-Technik-Verständnis nicht irre aufgrund des hohen Innenwiderstands.
Denkfehler meinerseits?

Gruß
Timo

uCler am 05 Mär 2019 01:21:00

Hallo

Darf ich Folgendes anmerken:

HerrVorragend hat geschrieben: Dieses versorgt die Batterien mit korrekten 14,7V.

Gruß
Timo


Hallo Timo,

lasse Dich durch das Geschreibsel hier nicht durcheinanderbringen. Was immer und immer wieder verwechselt wird, ist, man DARF eine AGM mit dieser Spannung laden - MUSS es aber nicht.

Wenn man derartige Ladespannungen verwendet, ist ein Temperaturfühler ZWINGEND.

T4Wohnmobil hat geschrieben:Der zusätzliche Ladestrom bei 14,7/14,8V wird überwiegend in Gasung und nicht in Ladung umgesetzt.


Hallo Erik,

darf ich das noch ergänzen?

Während des Ladevorgangs führt die höhere Spannung zu einer schnelleren Ladung (mit Temperaturfühler passiert da nichts schädliches). Bei Vollladung kann die AGM allerdings mit dieser hohen Spannung elektrochemisch nichts mehr anfangen. Neben Gasung gibt es noch weitere Reaktionen, über die die Batterie nicht erfreut ist.

Tinduck hat geschrieben:Wenn er mit 14,4 V lädt, fliesst irgendwann kein Strom mehr in die Batterien, also wird auch nicht mehr geladen. Wenn er die Spannung auf 14,7 Volt erhöht, wird weiter geladen, also waren die Batterien mit 14,4 Volt noch nicht voll. Finde ich sehr nachvollziehbar!


Hallo Uwe,

Nachvollziehbar sollte Folgendes sein: Wenn bei 14,4V der 'Ladestrom' sein Minimum erreicht (bislang habe ich noch nicht erlebt, dass der Strom auf Null ging), dann ist die Batterie voll. Wenn dann die Ladespannung erhöht wird, erhöht sich auch der in die Batterie fliessende Strom (zum Schaden der Batterie - voller als voll geht nicht).

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Hallo,

ich mische mich eigentlich nur ungern in Glaubenskriege ein...
...zumal dabei die Ladestromstärke meist nur im Bereich der Erhaltungsladung lag - es erfolgte also keine wesentliche Nachladung.


Für diesen Beitrag hätte ich Dir gerne ein 'positiv' gegeben, darf es aber nicht.

Dann jetzt hier mit Umweg - Daumen hoch und DANKE

surfoldie11 hat geschrieben:Na bitte, beweisbarer gehts nicht.


Hallo Paul,

doch geht. Es gibt die Praxis (siehe oben) und die Theorie. Laut Datenblatt werden meine LA95 bei 25 Grad Celsius auch mit 13,65V voll.

andwein hat geschrieben:dann fließt ein Strom Richtung Batterie (Physik).


Hallo Andreas - mache mich nicht fertig - Du bist einer meiner sehr geschätzten Lehrmeister. Das hat doch mit Physik nix zu tun. Noch nicht mal mit klassischer ET. In der Elektrochemie kannst Du U=RI getrost in die Tonne kloppen.

HerrVorragend hat geschrieben:Warum gibt es Ladegeräte mit spezieller AGM-Ladespannung?
Nur, damit schneller geladen wird?


ACHTUNG - ein Wortspiel

Gebt dem Volk Brot und Spiele - und den Gläubigern eine AGM-Ladespannung

T4Wohnmobil hat geschrieben:... verkaufen und erweckt durch geschickte Werbung den Eindruck eine Ladespannung...


Hallo Erik,

in den meissten Deiner Beiträge (kann leider noch kein Danke geben) stehe ich hinter Dir - hier nicht.

Die Hersteller brauchten keine Werbung machen, das wurde in vielen Foren durch User erledigt, denen das Wort 'maximal' fremd ist. Bei Entwicklung eines neuen Ladegerätes implementiert man AGM so nebenbei mit (ist ja innerhalb der Spec).

CBE ist erst sehr spät auf diesen Hype eingegangen. Es könnte mglw. vllt. so ein Gespräch stattgefunden haben

BWL: Alle habe 14,7V Ladegeräte - warum wir nicht
EW: Weil es nicht erforderlich ist
BWL: Warum machen die das dann
EW: In unsere nächste Generation kommt das auch rein - kein Problem
BWL: Das wollen wir haben - übermorgen
EW: Ist nur eine kleine Layoutänderung - denkt an die Temperaturkompensation
BWL: Was ist das
EW: Man braucht dann einen Fühler, um die Batterie nicht kaputtzuladen
BWL: Was kostet so ein Ding
EW: Keine 10 Cent - mit Kabel und Konfektionierung etwas mehr
BWL: Schafft ihr das bis morgen

Und so wurde das 516/3 geboren

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:Insofern habe ich für mich entschieden, daß ich bei der bewährten eingebauten Ladetechnik bleibe.


Eine sehr gute spezifikationsgemässe Beschreibung, und letztendlich eine weise Entscheidung

Grüsse an Alle
Udo

paddy676 am 05 Mär 2019 09:31:04

Mit welcher Einstellung lädt man dann die AGM sinnvollerweise (am Beispiel vom CBE516)? GEL oder Blei-Säure?

backspin am 05 Mär 2019 11:00:51

Mit welcher Einstellung lädt man dann die AGM sinnvollerweise (am Beispiel vom CBE516)? GEL oder Blei-Säure?

DAS würde mich dann auch interessieren. Bei B/S liefert es ja maximal 14,1V, bei Gel 14,3V.

Wir sprechen immer davon, dass die Batterien auch mit 14,(1234) V voll werden, nur eben länger dazu brauchen.
Über was für Zeitunterschiede reden wird dabei? Einige Minuten oder mehrere Stunden?
Also z.B. beim TE: 95AH (50% Entladung von 190Ah) mit maximal 16Ah, abzüglich Nebenverbraucher.

Ich stehe am liebsten frei, möchte aber wenn Not an Strom ist auch schnell mal die Akkus wieder voll kriegen und z.B. im Rahmen eines eines Einkaufbummels das Womo auf einem Stellplatz abstellen und an den Landstrom hängen. Dann bitte eine Druckbetankung und wieder weg...

wohnmobilbenutzer am 05 Mär 2019 11:14:15

Hallo,

zu den CBE-Ladegeräten kann ich nichts genaues sagen. Da müsste man mal in die Anleitung hineinschauen. Aber bei meinem Schaudt-Ladegerät ist es so, das es in Blei-Säure-Stellung nach der Hauptladephase, deren Dauer natürlich ladezustandsabhängig ist, eine Vollladephase von 2 Stunden anschließt. In der von Schaudt in der Anleitung aus 2013 zusätzlich für AGM-Batterien empfohlenen Gel-Batterie-Stellung beträgt die anschließende Volladephase 16 Stunden.

Damit werden bei mir, wie ich schon geschrieben habe, die AGM-Akkus auch voll. Und das, obwohl nach meinen Messungen mein Schaudt-Lader die Nennspannung für Gel von 14,4 V noch nicht mal erreicht, sondern eher mit 14,2 bis 14,3 V lädt.


Grüße

fattony am 05 Mär 2019 11:43:24

wohnmobilbenutzer hat geschrieben:zu den CBE-Ladegeräten kann ich nichts genaues sagen. Da müsste man mal in die Anleitung hineinschauen.

Gern stelle ich euch anbei mal die technischen Daten des CB510 und CB516 zur Verfügung:




andwein am 05 Mär 2019 13:06:18

HerrVorragend hat geschrieben:....Warum gibt es Ladegeräte mit spezieller AGM-Ladespannung? Nur, damit schneller geladen wird?

Ja, und der Anspruch ist ja berechtigt. Nicht jeder Womo-Fahrer steht 14 Tage an der gleichen Stromsäule. Eine AGM-Batterie braucht bei I-Ladung ca. 4h (abhängig vom Max Ladestrom des Laders) und dann nochmals ca. 4-6h in der U-Nachladephase mit 14,7V von leer nach voll. Reduziert man die Ladespannung auf ca. 14,1V (z.B. Lichtmaschine) braucht sie halt 15h oder mehr.
Die von "fattony" kopierte BDA von CBE gibt für Gel für die U-Nachladezeit mit 14,3V ca. 8h an.
Gruß Andreas

backspin am 05 Mär 2019 15:06:05

Eine AGM-Batterie braucht bei I-Ladung ca. 4h (abhängig vom Max Ladestrom des Laders) und dann nochmals ca. 4-6h in der U-Nachladephase mit 14,7V von leer nach voll. Reduziert man die Ladespannung auf ca. 14,1V (z.B. Lichtmaschine) braucht sie halt 15h oder mehr.


Bedeutet das für das CB516 und einer AGM-Batterie nicht Folgendes?

1. Bei Einstellung auf WET (14,1V Ladeschlussspannung) wird beim Erreichen der 14,1V nur noch 90 Minuten mit abnehmender Stromstärke weiter geladen. Danach dürften sie dann doch noch nicht voll sein, wenn sie bei dieser reduzierten Spannung 15 Stunden oder mehr benötigt um voll zu werden.

Die von "fattony" kopierte BDA von CBE gibt für Gel für die U-Nachladezeit mit 14,3V ca. 8h an.

2. Bei Einstellung auf GEL würde sie mind. 8h mit 14,3V geladen, unabhängig davon wie voll die Batterien sind. Falls sie zu Beginn schon(nahezu) „voll“ sind, besteht dann nicht die Gefahr, dass sie Stundenlang „überladen“ wird?

andwein am 05 Mär 2019 18:19:40

backspin hat geschrieben:2. Bei Einstellung auf GEL würde sie mind. 8h mit 14,3V geladen, unabhängig davon wie voll die Batterien sind. Falls sie zu Beginn schon(nahezu) „voll“ sind, besteht dann nicht die Gefahr, dass sie Stundenlang „überladen“ wird?

Das Problem liegt zuerst einmal in der Zeit. Fast alle Standard-Womo-Ladegeräte steuern die Ladephasen über einen eingebauten Timer. Und da geben die Programmierer/Hersteller Vogaben, z.B.
Nass 3h I-Phase auf ca. 80% SoC, 5h U-Phase Nachlad. 14,1V, dann Erhalt. Ladung 13,8V
Gel 5h I-Phase auf ca. 80% SoC, 8h U-Phase Nachlad. 14,3V, dann Erhalt. Ladung 13,8V
AGM 4h I-Phase auf ca. 80% SoC, 6h U-Phase Nachlad. 14,7V, dann Erhalt. Ladung 13,8V
Die Batterie wird nie "überladen" sie ist immer nur voll. Überladen kann man dein Beispiel nur wenn man mit der Spannung über die Gasungsgrenze geht, also bei 25°C mal ein paar Stunden mit 16V Ladespannung lädt. Die Bleiplatten sind dann immer nur noch zu 100% umformatiert, aber das Wasser vergast, entweicht ins Freie und dann kannst du die Ladung der umformatierten Bleiplatten nicht mehr zur Entladung abrufen (Achtung: stark vereinfacht erklärt)
Achtung: das sind Beispielwerte um das System zu erklären, die Zeiten können von Hersteller zu Hersteller variieren!
Kein Standard-Lader misst Spannung oder Strom um den SoC zu ermitteln, der Grund: was rauskommt ist genauso ungenau, da kann man mit weniger Aufwand zum gleichen Ziel kommen, nämlich einem SoC von irgendwas zwischen 95 und 100%. Den echten SoC kann eh niemand messen, auch kein BC. Der rechnet mit ein paar Werten auch nur hoch und sagt dann 100%, sorry.
Gruß Andreas

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