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Mehrere Batterien am EBL-99


meco13 am 07 Mai 2019 12:19:55

Hallo!

Ich habe einen Dethleffs A6971 aus Bj. 2006. Darin ist ein Schaudt EBL-99 verbaut, an dem ich eine PV-Anlage (im Moment noch 170Watt) mit einem Votronic Solar-Laderegler MPP 430 Duo Digital angeschlossen habe. Den MPP-430 habe ich am PV-Eingang des EBL-99 angeschlossen, darüber wird dann die 100Ah-Wohnraumbatterie geladen. Zusätzlich habe ich auch eine direkte Leitung vom MPP-430 an die Starterbatterie gelegt, damit diese auch im Stand ohne Landstrom immer über die PV-Anlage mitgepflegt wird.

Nun möchte ich mir einen 2kW-Wechselrichter einbauen um daran (nur) eine 230V-Steckdose zu nutzen, befürchte jedoch, dass die 100Ah-Batterie recht schnell in die Knie geht. Ich habe im Keller noch eine weitere 100Ah Starter-Batterie, die ich ggf. der Wohnraumbatterie zu Seite stellen könnte. Bei beiden handelt es sich um wartungsfreie Blei-Säure-Batterien.

Dazu nun meine Fragen:
- Kann ich diese beiden Batterien einfach parallel an den EBL-99 schalten oder ist dabei etwas besonderes zu beachten?
- Genügen die 18A max. Ladestrom des EBL-99 um die Batterien ordentlich zu laden?
- Können evtl. auch Batterien unterschiedlichen Typs (Blei-Säure, Blei-Gel, AGM ....) einfach parallel geschaltet werden?
- Sollte ein zusätzlicher Batterie-Balancer verwendet werden?

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volker030 am 07 Mai 2019 12:41:20

Ich fang mal an.

Keine unterschiedlichen Batterie-Typen benutzen! Entweder nur Gel oder AGM, etc. Batterien sollten auch Baujahrmaßig nicht viel auseinander liegen.

Ich habe 3 GEl Batterien im Womo. Stehen zusammen und sind parallel verdrahtet. Richtig vollladen dauert über meinen EBL 99 und Ladegerät natürlich seine Zeit.

DieselMitch am 07 Mai 2019 14:17:21

Die EBL-99 kann NUR BleiGEL oder BleiSäure (flüssig), KEINE AGM.
Sind als Aufbaubatterien auch relativ sinnbefreit, da für ein anderes Nutzungsverhalten ausgelegt (und haben eine höhere Ladeendspannung).

Klar kannst Du zwei Batterien parallel schalten, dann dauert allerdings das Laden auch länger. WENN Du dann parallel schaltest, dann NUR zwei baugleiche Blei-Batterien und am besten zwei NEUE baugleiche Batterien.

Und wenn Dein Konto zu voll ist, wäre LiIon auch eine Lösung :D

JM2C

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meco13 am 07 Mai 2019 14:33:45

Erstmal vielen Dank für Eure Beiträge (wobei ich das "Muuuuuh" von Heimdall nicht ganz zuordnen konnte :?: ).

Leider habe ich nicht soviel in der Kasse, was die Händler gerne für Li-Akkus haben möchten. Da ich auch Modellbauer bin weiß ich, was ich von Li-Akkus zu halten habe.
Einerseits ein enormes Kapazitätspotential, das andererseits auch in einem flammenden Inferno enden kann. Ich habe schon persönlich einen Li-Akku explodieren gesehen, das war nicht schön und möchte ich auch nicht im WoMo erleben.
Ich bleibe unter diesen Gesichtspunkten wohl noch etwas bei den herkömmlichen Pb-Akkus.....

DieselMitch am 07 Mai 2019 14:37:32

Naja, die neuen LiFePoY-Akkus sind kältefest und brandsicher - und reißen niedliche Löcher in herkömmliche Geldbeutel :cry:

BleiGel sind nunmal zu kleinem Preis an jeder Ecke zu bekommen, können eben aber nur bis max. 50% Kapazität belastet werden.

Rockerbox am 07 Mai 2019 14:39:43

Wir reden hier ja auch nicht von LiPO-Akkus für den Modellbau, sondern wie schon geschrieben von LiFeYPO4-Akkus .....

Und einen 2kW-WR mit einer 100Ah-Bleibatterie zu betreiben (bei entsprechender Last) wird ihren schnellen Tod bedeuten ..... auch 2 x 100Ah sind nicht der Burner, max. Entladetiefe bei Blei (empfohlen) 50%, also kannst wieder nur max. 100Ah nutzen ..... kommt aber immer drauf an, was man betreiben will. Soll es eine Senseo z.B. sein so nimmt die mal locker 130A ....

Inselmann am 07 Mai 2019 16:06:01

DieselMitch hat geschrieben:Die EBL-99 kann NUR BleiGEL oder BleiSäure (flüssig), KEINE AGM.
Sind als Aufbaubatterien auch relativ sinnbefreit, da für ein anderes Nutzungsverhalten ausgelegt (und haben eine höhere Ladeendspannung).

JM2C


Na ja, mit nem 2kW Wechselrichter sehe ich schon einen Sinn mit ner AGM Batterie.

DieselMitch am 07 Mai 2019 16:20:35

Kann eine EBL-99 aber NICHT LADEN!

Isso 8)

Inselmann am 07 Mai 2019 17:15:12

DieselMitch hat geschrieben:Kann eine EBL-99 aber NICHT LADEN!

Isso 8)


Klar wird der die Laden. Warum denn nicht? Und der Rest kommt vom Solarregler. Also durchatmen.

Ist doch egal ob die Batterie sich im Keller kaputt steht oder sie wird noch ein bisschen Arbeit verrichtet im Wohnmobil, oder?
Extra kaufen muss er die ja nicht.

Mein Gott, immer das Gezeter wegen der AGM Ladung. Meiner Meinung nach hat NOCH NIEMAND bewiesen warum die AGM's kaputt gingen.

Und immer das Geschrei wenn jemand zwei verschiedene Batterien zusammenschliessen will.

Mich wuerde es mal interessieren WER denn wirklich so ne Sache SELBER ausgefuehrt hat und dann kam alles so wie die Internetweisen
vorhersagen?

Klar ist es nicht "optimal", aber ich wuerde die zweite 100Ah Batterie einfach ueber Kreuz an die bestehende Wohnraum Batterie haengen, mich einen Sommer an meinem 2kW Wechselrichter erfreuen und dann die Zeit nutzen um sich zu informieren was wirklich gebraucht wird und Sinn macht und dass dann einbauen wenn die bestehende Loesung sich verabschiedet.

PS es gibt hier im Forum Leute die VIER verschieden Batterien gleichzeitig am laufen haben. :roll:

Tinduck am 07 Mai 2019 17:36:10

Stimmt alles. Aber wer ‚Jugend forscht‘ machen will, fragt bestimmt nicht hier im Forum, sondern eher Leute, die sich nicht auskennen und es vernünftig machen wollen.

Und ‚vernünftig‘ heisst nun mal, zu den Batterien passende Ladetechnik zu verwenden und nicht irgendwelche Kellerfunde ohne Sinn und Verstand zusammenzustöpseln. Es sei denn, man hat Zeit und Geld, sich jedes zweite Jahr neue Batterien zu kaufen. Insbesondere, wenn man mit nem 2-KW-Wechselrichter an altersschwachen, unterdimensionierten Blei-Säure-Batterien rumsaugt.

Hier hat übrigens auch noch niemand mit einem Entladungstest bewiesen, dass AGM2s wirklich mit z. B. 14,4 Volt voll werden. Das war bisher auch nur theoretisierendes Geschwafel entgegen aller Herstellerempfehlungen. Und für Nichtfachleute dürfte es immer cleverer sein, sich an Herstellerempfehlungen zu halten! Für Verschwörungstheoretiker (‚die empfehlen nur höhere Ladespannungen, damit sie mehr Batterien verkaufen können’) schwierig, aber dennoch empfehlenswert.

So, und jetzt warten wir alle auf Erik :D

bis denn,

Uwe

Stocki333 am 07 Mai 2019 20:18:00

meco13 hat geschrieben: Bei beiden handelt es sich um wartungsfreie Blei-Säure-Batterien.

Wahrscheinlich sind deine Servicebatterie nicht mehr die neueste. Das selbe gilt auch vermutlich für deine Starterbatterie im Keller.
Wenn das so ist, ich hätte keine Hemmungen die zusammen zu betreiben.
1. Eine Batterie mit einem 2Kw WR hält nicht lange durch und sei es nur für ein paar Tassen Kaffee am Tag.
2. Die Starterbatterie ist für hohe Stromstärken gebaut.
3. Die Starterbatterie im Keller wird nur vom Anschauen auch nicht besser.( War wohl Pufferbatterie für Modellbauladegerät.)
4, sind Beides B/S Batterien hast du die selbe Ladeschlusspannung.
5. Läuft das Gespann 1 oder 2 Jahre mit dem WR, hast du Zeit gewonnen.
Kann man Nutzen um Geld anzusparen, um sich am Ende der Batterien etwas vernünftiges zu kaufen.
z. B. Lifepo4 oder LiFeYPO4 Accus die Brennen nicht. Das als vorab INFO. Nicht Produkte unterschiedlicher Bauart verbechseln.
Gruß Franz

meco13 am 08 Mai 2019 08:23:57

Täuscht Euch mal nicht mit den LiFePos aller Art. Hier ein Fachbeitrag:

"Auch Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind ein Brandrisiko, so Forscher des Kalrsruhe Institute of Technology.

Lithium-Ionen-Akkus, die auch als Speicher für Solarstrom eingesetzt werden sind ein Brandrisiko. Darauf hatte EnBauSa.de in einem Beitrag zu Gefahren bei Lithium-Ionen-Akkus hingewiesen. Doch gilt dies für alle Lithium-Ionen-Akkus gleichermaßen? Lithium-Eisenphosphat-Batterien werden von einigen Herstellern als besonders sicher beworben, auch in den Kommentaren zu unserem Beitrag tauchten Fragen dazu auf.
Andreas Gutsch befasst sich am Karlsruhe Institute of Technology mit Batterietechnologien und hat eine Kurz-Checkliste für Heimspeicher erstellt. Auf die Frage nach der Gefährlichkeit ist seine Antwort eindeutig: In Bezug auf die Entflammbarkeit gebe es keine wesentlichen Unterschiede bei den unterschiedlichen Lithium-Ionen-Batterietypen. Die wesentlichen Bestandteile der Lithium-Eisenphosphat-Batterien sind identisch mit den Elektrolyten der übrigen Li-Ionen Batterien. Der Elektrolyt ist eine leicht entzündliche organische Flüssigkeit, beziehungsweise bei höheren Temperaturen ein leicht entzündliches Gas.
Im Falle eines Brandes einer Li-Ionen Batterie brennt in der Regel zunächst das Elektrolyt, weil es leichtentzündlich ist. Dasselbe gelte für die Anode, die bei Lithium-Eisenphosphat-Batterien ebenfalls aus Kohlenstoff oder Graphit sei, genauso wie bei den übrigen Lithium-Ionen Batterien, so Gutsch weiter. Im Brandfall stelle die Anode eine zusätzliche Brandlast dar. Einzig die Kathode von Lithium-Eisenphosphat-Akkus sei weniger brennbar im Vergleich zu anderen Lithium-Ionen Batterien.
Ein Tipp der Forscher für alle Lithium-Ionen-Batterien: Sie sollten nicht auf den Speicher. Dort ist es in der Regel zu warm. Vor allem dann, wenn die Sonne scheint und der Speicher arbeitet, könne er überhitzen. "Li-Ionen Speicher lieben die Kellertemperatur von etwa 15 Grad Celsius, allerdings vertragen sie auch keinen Frost", so die Experten."


Ich denke, dass man im WoMo sogar mehr Probleme damit hat als Zuhause, denn dort sind diese Akkus der doppelten Belastung ausgesetzt. Hitze im Sommer und Kälte im Winter. Ausser man baut diese nur ein, wenn man sie benötigt, danach wieder aus und lagert sie im Keller bei 15°C. Das "perpetuum mobile" unter den Batterien/Akkus muss wohl noch gefunden werden. :wink:

Ich will am WR nur 2-3x am Tag meine Senseo-Kaffeemaschine und morgens ca. 10min. einen kleinen Ofen zum Brötchen aufbacken nutzen. Sonst nix.....

Acki am 08 Mai 2019 08:29:06

Vielleicht solltest Du Dich einmal etwas tiefer mit der Materie beschäftigen - und nicht nur den Bericht eines Spezialisten lesen und zitieren ... :gruebel:

Stocki333 am 08 Mai 2019 09:26:05

Sollche Berichte lese ich auch ganz gern. Vorzugsweise dann wenn ich mir das Ding nicht leisten will.
Grinsend Franz

Acki am 08 Mai 2019 10:54:41

Stocki333 hat geschrieben:Sollche Berichte lese ich auch ganz gern. Vorzugsweise dann wenn ich mir das Ding nicht leisten will.
Grinsend Franz


Du meinst ...


andwein am 08 Mai 2019 17:15:19

[quote="meco13] "Der Elektrolyt ist eine leicht entzündliche organische Flüssigkeit, beziehungsweise bei höheren Temperaturen ein leicht entzündliches Gas. Ein Tipp der Forscher für alle Lithium-Ionen-Batterien: Sie sollten nicht auf den Speicher. Dort ist es in der Regel zu warm. allerdings vertragen sie auch keinen Frost", .[/quote]
Na ja, alles irgendwo richtig, aber trotzdem auch nicht anders als bei Blei/nass. Deren Elektrolyt-Gasgemisch ist nicht leicht entzündlich sondern explosiv und ie sollen auch nicht im unisolierten Dachstuhl aufbewahrt werden. Nur beim Frost sind die Bleibatterien nicht so empfindlich.
Äpfel sind Äpfel sind auch nicht das gleiche, manche eignen sich nur für Kuchen, andere werden zu Most und die dritte Sorte kann man mit Genuß verzehren.
Gruß Andreas

Tinduck am 08 Mai 2019 18:13:25

Ähem...

seit wann ist Schwefelsäure brennbar oder explosiv? Grober Unfug.

Wenn Blei/Nass gasen, entsteht Wasserstoff, der leicht entzündlich ist. Der Elektrolyt selber aber nicht!

bis denn,

Uwe

andwein am 09 Mai 2019 14:09:30

Tinduck hat geschrieben:Ähem...seit wann ist Schwefelsäure brennbar oder explosiv? Grober Unfug. Wenn Blei/Nass gasen, entsteht Wasserstoff, der leicht entzündlich ist. Der Elektrolyt selber aber nicht! bis denn, Uwe

Sorry, grober Unfug?? dein Ernst! Dann nimm Nachhilfe in Chemie wenn du mich so angehst!!
Zitat von mir: Deren Elektrolyt-Gasgemisch ist nicht leicht entzündlich sondern explosiv
Unten Elektrolyt, oben bis zum Stopfen auf der einen Polseite Wasserstoff, auf der anderen Polseite Sauerstoff ergibt in der Mischung Knallgas und das ist explosiv und das habe ich geschrieben!! Ich habe vom Gasgemisch gesprochen.
Und jetzt zum Elektrolyten: Verdünnte Schwefelsäure, das hast du schon erkannt. Und was passiert wenn diese verdünnte Schwefelsäure auf andere Stoffe/Elemente/Verbindungen läuft?? Sie oxidiert bestimmte Stoffe, dadurch entsteht Reaktionswärme und damit können sich Stoffe/Verbindungen/Elemente entzünden!!!
Nichts für ungut, aber was richtig ist sollte richtig bleiben. Nicht alles ist falsch bloss weil es dem einen oder anderen nicht in die Lithium Philosophie passt. Man sollte selbst genügend Gedankenfreiheit besitzen um beide Seiten einer Münze objektiv betrachten zu können.
Fakt ist: Die Bleitechnologie birgt ihre Risiken, deshalb werden keine gefüllten Nassbatterien verschickt = Gefahrenklasse
Fakt ist auch: Die Litiumtechnologie birgt ihre Risiken, z.B. die Fertigungstechnologie mit hoher Packungsdichte und vielen Kleinzellen wie sie auch inzwischen von "Plug n Play" Lithium Accus (z.B. Excello) angeboten wird. Auch bei der Lithium Technik sehen Spediteure Gefahrenklassen.
Noch einen schönen Nachmittag, Andreas

Tinduck am 10 Mai 2019 08:40:17

Nachhilfe in Chemie, der war gut. Kannst ja mal raten, was ich für ne Ausbildung habe.

Schwefelsäure ist und bleibt ein Gefahrstoff. Aber sie stellt definitiv keine Brandlast dar, im Gegensatz zum Elektrolyten und den Elektroden der LiFePOs.

Frag einfach mal nen Feuerwehrmann, wie er an ein ‚normales‘ verunfalltes Fahrzeug (mit Bleibatterie) herangeht und wie an ein e-Auto oder Plug-in-Hybrid mit Lithiumakkus, dann wird der Unterschied in der Gefährdung schnell klar.

Dass Bleibatterien nicht gefüllt verschickt werden, stimmt nur für offene Systeme (Nassbatterien, wie Du ja geschrieben hast). Es will halt niemand, dass da was rausläuft, wenn das Paket mal kippt. Jede AGM, Gel oder BK wird gefüllt verschickt.

Brandlasten haben wir natürlich auch in den Dieseltanks und den Gasflaschen, aber beim Lithiumakku hat man Brandlast und Zündquelle in einem, das macht es etwas pikant, wenn mal was schiefgeht.

Beide Systeme haben ihre Berechtigung, aber ich persönlich schätze das Gefährdungspotential bei LiFePO deutlich höher ein, weil ein Zellschluss da eben nicht nur mit einer toten Batterie und evtl. etwas Gestank endet. Das KANN natürlich auch bei einer Bleibatterie schlimmer ausgehen, tut es aber kaum, sonst wären die Dinger in keinem Auto zu finden.

bis denn,

Uwe

DieselMitch am 10 Mai 2019 08:50:58

Naja ... wenn LiIon der aktuellen Generation wirklich SO gefährlich sind, hole ich mir für mein neues Huawei besser einen großen Bleiakku zum hinterherziehen :mrgreen:

Wenn ein im Innenraum verbauter Bleiakku plötzlich wegen eines internen Schlusses aufkocht und mit atomarem H um sich wirft, möchte ich auch nicht in der Nähe sein. Das brutzelt dann nicht leise ab, das macht "Bummmssssss". :eek:

Im Endeffekt ist jeder Energiespeicher eine Gefahrenquelle, ob Diesel- oder Benzintank, Bleiakku, LiFeYPo4 oder eine langsam nicht löschbar abbrennende Solarplatte auf dem Dach.

Das nennt man glaube ich "Lebensrisiko" :ja:

HilleundJack am 10 Mai 2019 10:26:33

Hallo,

um mal ein wenig "Feuer" aus der Diskussion über die Gefährlichkeit von Lithium-Akkus zu nehmen, hier mal ein Video aus 2012, dass zeigt was passiert, wenn ein Akku (gezeigt wird eine Winston-Zelle) überladen und kurzgeschlossen wird (damit das passiert, müssten schon sämtliche Sicherheitsvorrichtungen versagen).

--> Link

Gruss Hille & Jack

andwein am 10 Mai 2019 10:54:57

Nur zur Klarstellung: Ich bin nicht der Meinung dass die meist verwendeten "Winston-Zellen" gefährlicher in der Wohnmobilanwendung sind wie Nass/Bleibatterien sind!! Nichts desto trotz sind in beiden sehr große Energiemengen gespeichert, die im Fehlerfall eventuell freigesetzt werden. In beiden werden Elektrolythe verwendet die umweltgefährdend, giftigt oder äzent sind.
Eigentlich wollte ich nur auf die abfälligen Reaktionen eines von "meco13" zitierten Artikels antworten, da ich diesen zwar als sehr generell empfinde, aber nicht als falsch einordnen kann.
Gruß Andreas

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