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Hallo, ich baue aktuell einen Opel Vivaro A Combi zum Camper um. Für den Boden verwende ich 20mm X-trem Isolator (entsprechend zugeschnitten für die Rillen am Boden) und darüber eine Sperrholzplatte. Für letztere habe ich mir eine 4mm Pappelsperrholzplatte besorgt. Nun ist die Platte sehr dünn und auch biegsam. Bei einem ersten Versuch mit Isolator und Platte übereinander auf den Boden gelegt hat es geknarzt und geknackt, als ich draufgetreten bin. Ist 4mm doch zu schwach als Boden oder liegt es daran, dass die Isolation einfach zu stark nachgibt? Hilft es eventuell, in regelmäßigen Abständen Abstandshalter zu verwenden? Wenn ja, in welcher Form? Viele Grüße Graham 4mm und Pappelsperrholz halte ich für einen Fußboden beides nicht geeignet. Bei einem Fußboden solltest du wasserfestes Material wie z.B. Siebdruckplatten verwenden und wenn du auch noch Einbauten darauf befestigen willst, solltest du mindestens 9mm nehmen! Hi Axel, auf die Wasserfestigkeit habe ich sogar geachtet, die Platte ist beidseitig beschichtet und wasserfest verklebt. :D Ansonsten, ja, ich möchte Möbel darauf befestigen (ein Bett). Dann heißt es wohl, eine neue Platte zu kaufen. Würde sich wieder Pappel anbieten oder ist ein andere Holz empfehlenswert? Pappel kam ursprünglich sinnvoll vor weil es so leicht ist, aber jetzt habe ich Zweifel. :nixweiss: Hallo, Ich habe den Boden unseres postkoffer mit 30 mm Styrodur gedämmt, dann eine 10 mm pappelsperrholzplatte rein und da drauf einen PVC Boden verlegt, hält super und man kann auch was dran schrauben Bernd also wenn Du Möbel auf der Holzplatte befestigen willst, solltest Du mindestens 15mm oder dicker benutzen. Soll ja auch halten... Soll aber schon geschraubt werden, oder mit Sekundenkleber? :) Haha, ich finde lustig, dass es mit jedem Post dicker wird (9mm -> 10mm -> 15mm) :mrgreen: Ich tendiere gerade zu einem Kompromiss mit 12mm. Darüber würde ich noch 2mm Kork legen.
Richtig cool fände ich weder kleben, noch schrauben, sondern ein System, bei dem ich das Bett und die Spühle mit ein paar Handgriffen vom Boden lösen und entfernen kann. Ich weiß noch nicht genau, ob es so etwas überhaupt gibt, aber gefühlt müsste das ein lösbares Problem sein. :gruebel:
Vielleicht einen ausgemusterten Jumbojet ausschlachten :-) ? Die haben so Systeme um die Sitze zu montieren. Und leicht dürfte das auch sein. Ansonsten hast du angeschraubte Halterungen oder der ganze Boden muß eine Spezialkonstruktion sein. Wenn es überall stabil genug sein muß zum Einklicken, bedeutet das meistens auch mehr Gewicht. RK
Und wo ist das Problem? Du könntest die Möbel mit "lösbaren" Schrauben, also im metrischen Bereich ( M6 oder M8 ) befestigen statt mit Holzschrauben. D.h. von unten in die Platte eine Mutter und die Möbel von oben festschrauben. Oder "Ensat-Buchsen" verwenden, oder.... Du kannst natürlich auch auch sog. "Airline-Schienen" verwenden. Dann kannst Du die Möbel auch noch an verschiedenen Positionen befestigen. :D Grüße Dirk
Hmm, ich fürchte der Jumbojet übersteigt mein Restbudget. :tot: In dem Fall wird halt geschraubt. :mrgreen:
Das mit den Ensat-Buchsen ist eigentlich eine geniale Idee. Hatte bisher nur an Winkel gedacht, die ich fest anschraube, und daran dann Möbel befestigen könnte.
Die werde ich wahrscheinlich für die Solarpanele auf dem Dach verwenden. Für die Möbel ist mir das zu großer Aufwand. Mmmhhh....Airline für ein paar Solarpanele halte ich irgendwie übertrieben. Oder sollen die Panele zwingend problemlos abnehmbar sein? Sonnigen weiterhin. Uwe Ja, sollen abnehmbar sein. Hallo Graham, in meiner WOMO-Garage habe ich z.Teil mit Klettband Dinge am Boden befestigt - allerdings nur kleinere Sachen. Klettband gibt es auch in versch. Breiten und ist selbstklebend Gruß und Allzeit Gute Fahrt Walter Wenn ich mir solche Filme betrachte würde ich an deiner Stelle mal bei Fahrzeugeinrichtern einige Ideen suchen. Das ist ein Crash mit 40 kmh --> Link
Hallo, X-trem Isolator ist ein tolles Zeug. Beim Verkleben aber nicht vergessen vollflächig (!) zu verkleben, damit Schwitzwasser keine Chance hat. Gutes Gelingen Gruß Peter Graham, Deine Zweifel sind mehr als berechtigt. An einem 4mm-, 9mm- oder 12mm- dünnen Pappelsperrholz-Fußboden Möbel fachgerecht und mechanisch stabil zu befestigen, die dann auch noch einen wenn auch kleinen Auffahrunfall etc. aushalten sollen, ist eigentlich unmöglich. Da bin ich ganz auf babenhausens Seite. Bei einem WoMo-Unfall fliegt dir dein Bett dann in den Nacken. Das Pappelsperrholz ist für die Festigkeit von Holzverschraubungen für Möbel an dem Fußboden nicht geeignet, für den Möbelbau an sich aber fast erste Wahl. Das Papp- ähhh Pappelsperrholz ist viel zu weich, um ernsthafte Schraubverbindungen herzustellen. Die Schrauben reißen deutlich leichter heraus als z. Bsp bei Siebdruckplatten oder Buchensperrholz o.ä. Siebdruckplatten sind natürlich deutlich schwerer als Pappelsperrholzplatten, sie sind dafür aber mega robust und für Fußböden im WoMo bestens geeignet.
Ich würde mal schätzen das 99 % aller Fußböden mit Siebdruckplatten gemacht sind. In unserem Wohnmobil 19 mm dick.
Statt "Rampamuffen" würde ich eher "Einschlagmuttern" nehmen und von der Unterseite in die Bodenplatte einschlagen. Die Einschlagmuttern sollten aber gegen herausrutschen nach unten gesichert werden sonst kann es passieren das beim nächsten Wiedereinbau der Möbel die metrische Schrauben die Einschlagmuttern nach unten herausdrücken. Gruß Horst Ich habe mir alle Posts (nochmal) durchgelesen und das hat mich zum Nachdenken gebracht. Ursprünglich war der Plan, so leichtgewichtig wie möglich unterwegs zu sein. Zudem sollte die Bodenplatte möglichst dünn sein, damit ich, wenn ich auf einem Stuhl sitze, nicht mit dem Kopf an der Decke bin (-> mobiles Büro). Am Ende muss sich der Plan aber der Realität anpassen. Sicherheit geht vor. Ich gehe auf 15mm Birken-Siebdruckplatte (oder vielleicht sogar 18? --> Link, ich hoffe, das ist ok). Für die Anbringung am Boden muss ich nochmal alle Alternativen betrachten, insbesondere nicht nur in Hinblick auf Bequemlichkeit, sondern auch auf Sicherheit und Stabilität. Einschlagmuttern sind als Alternative notiert. Update: Ich habe mir hier --> Link 18mm Birkensiebdruckplatte bestellt, laut Information mit Holz aus Finnland. Es ist zwar viel teurer als im Baumarkt, aber better safe than sorry. :ja: Eine sehr gute Wahl !! Hallo, als Alternative zu den Einschlagmuttern habe ich Einschlag-/Anschraubmuttern aus dem Kletterbereich genommen. Vorteil ist, dass sie von unten mit dem Boden verschraubt werden und sich somit nicht mehr bewegen können, was manchmal bei den üblichen Einschlagmuttern der Fall ist. Ich habe sie bei meinem Renault Master in Verbindung mit OSB-Platten als Bodenmaterial genutzt und bin sehr zufrieden. Die Möbel lassen sich jederzeit ohne weiteres wieder demontieren. Und es ist sehr stabil. Hier mal ein Beispiel: Link zum eBay Artikel Gruß Stefan Hi Stefan, ich sehe deinen Beitrag leider erst jetzt. Der Link ist leider bereits gelöscht. Falls du --> Link meinst, das schaut nicht schlecht aus, aber der Preis, huiuiui. Genau die meine ich. Gibt es aber auch in kleinerer Menge zu kaufen. In deinem Link sind es ja 250 Stk. Die wirst Du bestimmt nicht brauchen. 8) Grüße Stefan Stichwort: "Rampamuffen" + tropfen Konstruktionsklebstoff? Ich überlege gerade ob ich meinen Aufbau auf die Siebdruckplatte so gestalten soll. Macht nachträgliches weg- und ranschrauben möglich. Gibts dazu von Profis irgendwelche Erfahrung oder bedenken, dass diese nicht genug halten? -Wolfgang Hallo Graham, das dünne Pappelsperrholz kannst du für die Seitenverkleidung nehmen. Im uralten Buch "VW-Campingbus selbstgebaut: Typ 2 / Reprint der 4. Auflage 2008 (Jetzt helfe ich mir selbst)" ist viel beschrieben, was heute noch Gültigkeit hat. Dort schreibt man von 12mm Siebdruck als bestes Verhältnis zwischen Tragfähigkeit und Gewicht. Grüßla
Ups, habe das falsch gesehen. Ich habe mir in der Tat 20 von diesen Muttern gekauft. Damit werden zwei Möbel befestigt und gut ist. :gut:
Am Ende sind es 18mm geworden. Aber im Nachhinein denke ich, dass 12mm gereicht hätten. Zum Thema Seitenverkleidung, beim Vivaro Combi ist das leider deutlich komplizierter als bei der Kastenwagen-Variante, sodass ich momentan aus Zeitgründen keine eigene Seitenverkleidung einrichte. (Vielleicht später.) Die 4mm Platten schlafen jetzt erstmal in meiner Werkstatt.
Ich bin kein Profi und möchte an dieser Stelle nur anmerken, dass bei der von mir gewählten Variante mit den Anschraubmuttern ebenfalls alles im Nachhinein entfernt werden kann.
Der Vollständigkeit halber soll ebenfalls erwähnt sein, dass dieser Vorschlag ebenfalls umgesetzt wird. Anschrauben ist gut, aber die Boxen unter dem Bett werden der Einfachheit halber angeklettet. |
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