|
Hallo mal wieder! Nach wunderschönen Tagen am Koman Stausee und einer umwerfenden Fährfahrt auf dem Selben sind wir inzwischen in Valbona angelangt. Gestern eine erste Wanderung von 6.5 Std absolviert. Die Landschaft einfach grandios. Die Menschen überaus freundlich. Wir sind begeistert! Bald ein paar Bilder, da Internet hier sehr schlecht ist. Bin auch dabei und freue mich auf Deinen weiteren Bericht. Fängt schon guuuut an. :) Wünsche Euch eine schöne Zeit und bring das Womo wieder heil zurück :D :) Einige Impressionen: Komanstausee ![]() ![]() Weiter: ![]() ![]() ![]() ![]() Vermosh/Nordalbanien: ![]() ![]() ![]() ![]() url=https://www.wohnmobilforum.de] [/url]Schöööööön ist es :) Lebushe/Nordalbanien: ![]() ![]() Stimmt - Julia!!! Weiterreise durch die Berge: Wasserstelle mit frischem Quellwasser ![]() ![]() ![]() Richy, ich leide mit dir. :cry: :cry: :cry: Franz 8) :razz: Valbonatal: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() undSchön habt ihr es da ! Danke fürs mitnehmen, wieder mal tolle Bilder. Lieben Gruß Micha Weiter: ![]() ![]() Stimmt Micha! Heute ist allerdings Ausruhtag. Und morgen wollen wir wieder weiterziehen. Mal sehen, wohin es uns verschlägt. Tschüss erstmal Hallo Richy, tolle Bilder und ein super Reiseziel! :) Ich freue mich schon wie es weiter geht. Eine gute Weiterreise wünscht Dir Conny Hallo Conny und alle anderen! Wir sind inzwischen in Peshkopi angelangt und stehen hier auf einem sehr netten kleinen Campingplatz fussläufig zum Städtchen. Haben fast vierzig Kilometer sauschlechte Straße und etwa tausend Kurven hinter uns. Die letzte Nacht hatten wir einen Premium-Stellplatz an einem einsamen Kirchlein in 468 Metern Höhe. Einfach grandios. Sonnenuntergang zum Abendessen live! Die Anfahrt war jedoch auf letzter Rille Schotter und richtig Steigung gepaart mit Vorderradantrieb! Aber die Plätze in der ersten Reihe gibt's halt net zum Nulltarif :wink: ![]() ![]() ![]() ![]() Ihr habt die Nacht an der Kapelle und auf dem Weg dorthin wahrscheinlich unter ganz besonderem Schutz gestanden ;D Wer auch immer dort residiert war froh, Gesellschaft zu haben ;D Gute Fahrt weiterhin Euch Beiden :) Da hast Du Recht Julia. Vielen Dank! Wir bleiben mind. drei Tage hier. Ist sehr schön. Wir sind trotz der Straßenverhältnisse Albanienfans geworden :ja: Liebe Albanienfans, wir sind nun schon einige Tage zurück in Deutschland und der Arbeitsalltag hat uns wieder in Beschlag genommen. Die vier Wochen welche wir in Albanien verbrachten, wirken aber noch nach. Zunächst muss gesagt werden, dass wir uns in dieses kleine und von vielen zu Unrecht verrufene Balkanland tatsächlich verliebt haben. Aber eine jede Liebe hat ja immer auch Schattenseiten. Die sind in diesem Falle sehr schnell aufgezählt: Die Straßen waren zu etwa 70% so wie versprochen: Nämlich z.T. grottenschlecht und zum anderen Teil nur schlecht. Die anderen 30% waren entweder neu oder zumindest jedoch gut befahrbar. Die Hitze war für uns in den letzten zwei Wochen anstrengend bis lähmend. Das kann jemand anderes jedoch wieder ganz anders empfinden und dafür kann niemand etwas. Der südliche Teil Albaniens mit seiner Küste hat uns eher abgeschreckt. Auch hier waren wir wohl ca. zwei Wochen zu spät dran, denn die Berichte anderer Reisender stimmten mit der Realität bei unserer Ankunft dort nicht überein. Es war übervoll, laut und auf den Campingplätzen sehr eng. Ferienbeginn in Polen und Tschechien war wohl die Ursache. Wir haben uns geholfen, in dem wir wieder in den Norden „geflüchtet“ sind. Keine große Überwindung für uns, da wir eh keine Strandmenschen sind. Die positiven Seiten unserer neuen Liebe überwiegen jedoch eindeutig: Da wären erstmal die, zumindest zu Touristen, sehr freundlichen und überaus hilfsbereiten Menschen zu nennen. Wir haben in diesen vier Wochen diesbezüglich nur sehr gute Erfahrungen gemacht. Die schlechten Straßen haben auch einen großen Vorteil für uns gebracht. Zumindest im Norden waren wir meist die einzigen, die im WoMo unterwegs waren. Treffen mit anderen gab es nur sehr selten. Und wenn, waren es in allen Fällen Camper, welche mit ihren Fahrzeugen schon wie wir über Jahre unterwegs sind. Das heißt, die Ansprüche an Stell- und Campingplätze waren eben nicht so hochgeschraubt und die Atmosphäre entsprechend entspannt. Wer Angst um sein schönes WoMo und die Breitreifen hat, sollte ihm die albanischen Straßen, Pisten und Wege nicht antun. Unseres hat zusätzliche Spuren am Aufbau bekommen, wenn wir uns zu besonders schönen Stellplätzen durchgekämpft haben. Die Belohnung war dann z.B. ein gigantischer Sonnenuntergang an einem Bergkirchlein zum Abendessen und anschließendem Sundowner. Es war nicht der Grund unserer Reise, aber die niedrigen Preise haben uns so manches Abendessen im Lokal schmackhaft gemacht. Die Qualität der Speisen war immer gut und auch die Weine waren, meist von lokalen Winzern hergestellt, durchaus schmackhaft und bekömmlich. Egal ob weiß oder rot. Die Natur war aber einfach nur grandios. Gepaart mit Einsamkeit ist ein einfacher Camping- oder Stellplatz einfach nur schön und oft auch überwältigend. Manches Mal hätte ich mir aber 4WD gewünscht um noch schönere und noch abgelegenere Plätze zu erreichen. Aber es ist halt so wie es ist und unser BobbyCar hat sich wieder ganz hervorragend geschlagen. 4.600 Kilometer ohne Knurren und Murren über die allerschlechtesten Wegstrecken seines Lebens. Erst in Nordmazedonien hat es unseren Duc dann gemein erwischt. Als ein Bus auf enger Straße am Ostufer des Ohridsee zu weit nach links kam, krachte Außenspiegel gegen Außenspiegel. Die Protektoren haben schlimmeres verhindert. Das Blinkerglas allerdings ging zu Bruch. Das war denn auch fast der einzige Schaden auf den doch anspruchsvollen Wegen unserer Reise. Fast, weil sich ein albanischer Baum beim Rückwärtsrangieren mit einem Ast über den wehrlosen Duc hermachte und ihm eine Schramme mit leichter Delle hinten/oben verpasste. Kampfspuren, die unser Fahrzeug edler machen! Er ist halt kein Hätschel-Schicki-Micki-TI, sondern ein Reisemobil. Nachfolgend einige neue Bilder, die Euch zeigen sollen wo wir waren und wie es dort ist. Wir wollen nochmals wiederkommen, wenn es der immer enger werdende Zeitplan erlaubt. Ich scheide ja im nächsten Jahr aus dem Berufsleben aus und es liegen schon so viele Ziele auf dem Tisch, dass ich wahrscheinlich um Verlängerung meines Lebens bitten muss ;) Viel Spaß nun mit den Bildern! Neue Lieferung Schafe im Valbonatal: ![]() ![]() Weidende Ziegen lösen kleinen Bergrutsch aus: ![]() ![]() ![]() Strafe muss sein: ![]() Zuvor die Anfahrt ins Valbonatal auf dem Komanstausee. Ganz großes Kino: ![]() ![]() ![]() ![]() Fahrt von Valbona nach Gëzig: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Ausbesserungsarbeiten bei laufendem (oder besser stehendem) Verkehr erfordern viel Geduld. Hier 35 Minuten: ![]() Traumstellplatz für eine Nacht mit sehr heikler, steiler Schotteranfahrt. Aber, hat sich gelohnt: ![]() Ausblick beim Abendessen: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Nächster Morgen: ![]() Camping Peshkopi bei Familie Kapxhiu im Kirschgarten: ![]() Blick aus dem Küchenfenster: ![]() ![]() Unser morgendliches Geschenk der Familie: ![]() Die sehr orientalisch anmutende Altstadt ist nur 10 Minuten zu Fuss entfernt: ![]() ![]() Albanien ist Mercedesland ![]() Aber auch andere Marken werden gerne für den Transport genutzt: ![]() Unsere Begierde nach etwas dunklerem Brot war schier grenzenlos: ![]() Noch immer eine wichtige Energiequelle: ![]() Für alle Sinne: ![]() ![]() ![]() Besuch an der Markise: ![]() Weiter geht die Reise. Ziel ist heute der Ohridsee: ![]() Grenze zu Nordmazedonien: ![]() Meist einsam unterwegs: ![]() ![]() Campingplatz am Ohridsee mit genügend Platz: ![]() Fensterblick: ![]() Ohrid-Stadt: ![]() Auf dem Weg liegt (wieder in Albanien) Korça auf 890 m Höhe mit seiner Altstadt und der Kathedrale: ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Truckergewerkschaft Korça: ![]() Weiter auf der einsamen SH75: ![]() Immer entlang der griechischen Grenze Richtung Süden: ![]() ![]() Plötzlich taucht mitten in der Wildnis und nach einer Kurve die Farma Sotira auf: ![]() Bio-Farm mit Campingplatz, Pool und Frühstück inclusive: ![]() ...und Forellenzucht: ![]() Nach zwei Tagen der Ruhe und des Genießens geht es weiter: Bei Leskovik auf die SH65. Ein prima Tipp, denn die SH75 soll schier unbefahrbar sein: ![]() Einspurige Straße mit Mittelstreifen ;D : ![]() ![]() Trotz heftigstem Protest der Beifahrerin ging es über die Brücke (2,3t-Beschränkung und etwas klapprig :mrgreen: ): ![]() ![]() Gjirokastër ist das heutige Tagesziel. Wir erreichen den CP am Nachmittag bei 39°C im Schatten. Nur - den gab es hier nicht: ![]() Allerdings war der Platz neu und hochmodern! Und der Blick auf die Stadt inclusive: ![]() Auch nachts: ![]() ![]() Am nächsten Tag Stadtbesichtigung: Zekatehaus (altes Bürgerhaus): ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Auf der Festung: ![]() ![]() Von Gjirokastër an die Küste mit Zwischenstopp am "Blue Eye": ![]() ![]() ![]() Es war allerdings nicht ganz so einsam, wie wir dachten :( :eek: : ![]() Von unserer zurzen Episode an der Mittelmeerküste Albaniens gibt es keine Bilder. Es war voll, laut und eng. Wir sind nach einer Nacht am nächsten Morgen wieder in den Norden geflohen: ![]() An unserem geliebten Komanstausee relaxen wir nochmals vor der Heimreise: ![]() Backen lecker Brot: ![]() Und fahren über Shkodër nach Montenegro: ![]() ![]() In Montenegro finden noch einmal einen wunderschön gelegenen Campingplatz bei den Höhlen von Lipa: ![]() ![]() ![]() Blick aus dem Fenster: ![]() Die besagten Höhlen besuchen wir am nächsten Tag. 9°C im Inneren - welch eine schöne, natürliche Aircondition!!! ![]() ![]() Über Bosnien-Herzegowina reisen wir weiter nach Kroatien: ![]() ![]() In der Nähe von Skradin machen wir nochmals für zwei Nächte Pause und besuchen das Städtchen an der Autobahnbrücke: Camping Rubeko gehört zu einem Bauernhof. Außerdem ist der Hausherr Winzer. Vor allem der Weißwein dort ist ganz vorzüglich. Der Rote ein guter Begleiter zum Essen! ![]() ![]() ![]() In der Steiermark am Buschenschank "Peter Grill" schließt sich dann der Kreis. Hier verbringen wir die erste Regennacht der Reise und lassen uns noch einmal eine vorzügliche Brotzeit mit erfrischendem südsteirischem Weißwein schmecken: ![]() Dann wird eingepackt und 553 Kilometer bis Nürnberg gefahren. Insgesamt waren wir 4.613 Kilometer unterwegs. Der Durchschnittsverbrauch lag bei 9,8 Liter Die Durchschnittsgeschwindigkeit bei 51 km/h Die Fahrzeit betrug ohne Pausen insgesamt genau 90:00 Stunden lt. Bordcomputer Kleines Schmankerl am Rande: Auf der Heimfahrt um genau vier Uhr nachmittags 44.444 Kilometer erreicht 8) ![]() Toller Bericht Ritchy! Und bei Peter wart ihr auch! Ein super Zwischenziel!
Wir teilen Deine Meinung zu 100%. Wir haben Albanien auf dem Rückweg vom Inselhüpfen in GR auf der "Küstenstr." vom 16.6.-22.6. "gequert". Die Albanische Riviera an einem Sonntag besucht. Nirgendwo ein vernünftiger CP, alles voll. Auf den Strandwegen kein Durchkommen, alles zugeparkt. Und wenn sich ein Fahrzeug bewegte, zogen riesige Staubwolken über die vorhandenen CPs. Dazu hat überall rege Bautätigkeit eingesetzt und wir hatten den Eindruck, dass die Fehler an spanischen und französischen und italienischen Mittelmeerküsten kopiert werden. Temperaturen um die 35°. Wir waren froh, oben auf dem Llogara Pass ein kühles Plätzchen auf einer Wiese hinter einem Restaurant zu finden und abends eine endlose Autoschlange zu bewundern, die von der Riviera wer weiß wohin fuhr. In Nordalbanien findet man riesige Strände zum Freistehen, abseits der üblichen Durchgangsroute, aber auch einiges an blutdürstigen Moskitos. Und auch sonst teilen wir Deinen Meinung: Die Albanier sind freundlich und hilfsbereit. Auf den Straßen muss man gut aufpassen ob der oft seltsamen Verkehrsteilnehmer, z.B. geisterfahrende Mofas auf 4 spuriger Schnellstr :roll: . Essen und Trinken prima und preiswert. Danke für Deinen schön bebilderten Bericht. Vielleicht machen wir das nächste Mal mehr Hinterland, aber wir haben auch kein 4WD. Gruß Frank Hallo Frank, wie Du siehst haben wir auch kein 4WD :wink: Muss man auch nicht haben. Mit Augenmaß geht sehr viel, wenn man sein Fahrzeug kennt und beherrscht! Toller Reisebericht vom feinsten :) vielen Dank fürs mit nehmen und einiges war mir bekannt vor allem die SH75, die reinste Kathastrophe und wir hatten den Anhänger noch dabei :razz: ..... es ging nur mit Voraussicht und Mut und unser Womo war ganz neu oder fast ;) aber alles ging gut und hoffentlich einmal wieder Albanien über den Landweg, es lohnt sich 8) Grenzübergang Montenegro/Albanien Sept. 2017 ![]() ![]() ich habe 2 gebrochene Arme und kann nicht gut schreiben, aber vielen Dank für den sehr schönen Bericht ,Schneggenhaus Sehr gerne und auf diesem Wege recht gute und baldige Genesung!!!!!!!!! Was für ein wunderbarer Bericht wieder, von den Fotos ganz zu schweigen. Danke, Richy, hat sich das "Mitfahren" wirklich wieder gelohnt. Gruss Micha Aber gerne doch mein alter "Spezl" :wink: Über den (Mit-)Fahrpreis werden wir bei Gelegeneit noch sprechen :ja: Nach das bekommen wir geregelt :bia: Gruss Micha Hallo Richy Auch Danke fürs mitnehmen. wir waren bereits 2 mal Albanien, allerdings Südküste.Leider zu Kurz, nur Durchreise. Immer 3 Tage länger gebraucht. Letztens letztes Jahr ende Oktober vom Pelopones hochkommend. Dann ist dort auch Ruhe, und beschaulich. Und Baden nach dem Jahrhundertsommer Ende Oktober kein Problem. Aber nach deinem Bericht werden wir Bald das Hinterland von Albanien erkunden. Danke Franz |
Anzeige
|