Aber im Gegensatz zu diesem wirkt er deutlich besser in den Brandklassen A (feste Stoffe) und vor allem F (Speiseöle und Fette) und die sind ja auch im Wohnmobil beim Kochen oft vorhanden.
Bei diesen beiden Bereichen hat der CO LÖscher überhaupt keine Löschleistung (wenigstens wird er nicht gelistet)
Das stimmt nicht. Ein Brand benötigt immer Hitze und Sauerstoff. Da Saurstoff im Wohnwagen durch kein Material geliefert wird, kann ich durch Einleiten von CO², das ja den Sauerstoff verdrängt, das Feuer erst einmal löschen. Damit es sich nicht wieder selbst entzündet (durch Hitze, z.B. Holz oder heißes Fett) muss der Sauerstoff so lange entzogen werden, bis der Stoff unter die Temperatur abgekühlt ist, wo er sich selbst entzündet. Da die Gasflamme ja auch aus ist und hoffentlich die Abschaltung des Gases funktioniert hat, wird dem Fett keine Hitze merh zugeführt und es wird nicht erneut anfangen zu brennen.
Bei glühendem Holz ist das anders, das könnte sich wieder entzünden, wenn Sauerstoff hinzukommt. Holz kann ich aber dann mit Wasser runterkühlen (was ja bei Fett nicht geht, da Wasser in heißem Fett schlagartig verdampft und das Fett zum explodieren bringt).
Kabelbrände durch Kurzschluss sollte man durch Abschalten des Stroms löschen bzw am Wieder-Aufleben hindern. Deshalb einen Unterbrecher für den Strom immer erreichbar in der Nähe einer Außenklappe.
Auf den Außenklappen für das Gasfach, den Stromanschlusskasten und den Stauraum, wo der Feuerlöscher drin ist, habe ich entsprechende Aufkleber, so dass man von Außen sehen kann, was drin ist.
Die meistens in Campingfahrzeugen verwendeten LiFePo-Akkus brennen nicht von allein.
Zur Sicherheit habe ich zwei Rauchmelder im Wohntrailer, einen direkt im Stromverteilerkasten, der andere ist im Flur vor dem Schlafabteil. Der CO²-Löscher ist nur von Außen zugänglich.

