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Euch allen in dieser sehr belastenden Zeit alles Gute und bleibt Gesund, wir möchten Corona trotzen und planen die Anschaffung eines neuen Carthagos. Im Forum wird sehr viel zum Thema Unterbodenschutz etc, gesprochen aber was ich nicht so richtig finde bzw. Euren Rat brauchte ist, wie wichtig das überhaupt ist und ob das nur bei einem Neuwagen geht oder ob das auch beispielsweise möglich ist, dies auch bei einem Mietmodel, dass ca. ein Jahr in der Vermietung war, geht. Offen ist auch noch auf Mercedes oder Fiat. Mercedes ist ja doch nochmal deutlich teurer. Herzliche Grüße aus Schleswig Holstein Bernd Hallo, Wenn das WoMo künftig auch im Winter benutzt werden soll, ist eine Unterboden- und Fahrwerksbehandlung mit gutem transparentem Wachs unerlässlich. Wichtig ist, dass noch kein Rost etc angesetzt hat. Mein Fahrzeug ( Hymer auf Sprinter) ist aufgrund der anfänglichen Wachsbehandlung nach 16 Jahren fast noch wie neu, obwohl ich die Kiste in den ersten Jahren auch im Winter nutzte. Meine PKW‘s bekommen bei Neuanschaffung die gleiche Behandlung und man sieht auch nach Jahren keine Korossionsansätze. Zuletzt habe ich vom Bauhaus transparentes Presto Schutzwachs in der Dose für Verarbeitung mit Kompressor benutzt. Ich habe unser Fahrzeug nach acht Monaten in einer Fachwerkstatt mit einem Unterbodenschutz versehen lassen. Schon deshalb, weil wir oft abseits geteerter Straßen und Wege unterwegs sind. Alle zwei Jahre lasse ich diesen dort überprüfen. Letztes Jahr musste seit 2015 zum ersten Mal etwas ausgebessert werden. Kosten: 30,-€. Das Fahrzeug wurde übrigens vor der Behandlung akribisch am Unterboden gereinigt und anschließend getrocknet. Solltest Du nur im Sommer und nur auf guten Straßen unterwegs sein, ist es vielleicht nicht unbedingt notwendig. Die Fiats der letzten Jahre sind alle mit verzinkten Chassis ausgestattet. Bei meinem 250ger FIAT 674SL von 2010 ist NICHTS am gammeln. Sieht von unten sehr gut aus. 126tkm. Kein Winterbetrieb. Bei unserem Transporter - Sprinter ( kein Womo ) aus 2014 rostet es nur so vor sich hin. Eine Schei....Karre die Daimler da verkauft hat. Aber die braven Deutschen kaufen eben diesen MIst weils ja ein so toller Stern ist. Abgesehen vom unmöglichen Cockpit. Kein Unterbodenschutz, Ganzjahresbetrieb auch bei Schnee und Salz - KEIN Rost da verzinkte Bleche/Träger - und das jetzt nach dem 3. Winter. Unterbodenschutz schadet aber auch nicht... kann man bei neuen Fahrzeugen machen, muss man aber nicht.
Was heißt das? Seit wann? Ich habe einen 250er aus 2011. Da ist nix verzinkt, nur weiss lackiert. Es sei denn, man fährt höhere Klasse mit Alko-Fahrwerk, die sind natürlich verzinkt, aber Fiat Leiter- oder Tiefrahmen? Eher mal nicht. Ich habe meinen mit Mike Sanders machen lassen. Wenn man natürlich, wie der TÖ anscheinend will, ein neueres Fahrzeug kauft, hat dies vermutlich GFK-Boden. Da ist dann außer dem Fahrzeugrahmen nix zu machen.
Und würden es immer wieder tun, anstatt sich einen italienischen Frontkrazer zu kaufen ! :D Außerdem waren die Fiat bis 2020 nur mit lächerlichen automatisierten Schaltgetrieben zu haben ! Gruß Harald
Hallo Bernd, den Unterbodenschutz kann man immer drunter machen. Wichtig, kontrollieren ob Steinschlag oder andere Schäden wie Rost ..., diese entfernen und mit Karosserielack ausbessern. Wachs sollte transparent sein, damit man ein Unterrosten erkennen kann! Kein Unterbodenschutz auf Bitumenbasis, die werden spröde und bekommen Risse! Hier kannst du dich in Ruhe einlesen, die haben alles was du brauchst, auch Anleitungen ... --> Link Moin Bernd wenn Du in Deinem Umfeld Wohnmobilfahrer kennst, dann lass Dir von denen eine Werkstatt (Lackierer etc. ) empfehlen. Egal welches Fahrzeug Du kaufst und welcher Rahmen verbaut ist - Unterbodenschutz sollte auf jeden Fall kontrolliert und aufgebracht werden. Ich mache das selbst bei meinem Fiat mit ALKO-Rahmen. Es kostet nicht die Welt und schützt Dein zukünftiges Schätzchen. Und wie schon geschrieben wurde hier - bloß nichts auf Bitumenbasis - "klarer" Schutzlack (selbst auf GFK, denn dieser ist auch den Belastungen ausgesetzt) ist das Mittel erster Wahl für mich. Eine Kontrolle erfolgt bei jedem Werkstattbesuch - so bin Ich nunmal. So halte ich das, will unser Fahrzeug aber auch behalten bis zum Ende meiner Wohnmobilfahrerkarriere. ;D Gruss und gesund bleiben Jürgen Haben wir ebenfalls, hier wurdenVerzinkte hochwertige Bleche für das Chassis am 250er FIAT ab Bj. 2007 verwendet. Ein ordentlicher serienmäßiger Unterbodenschutz Ducato macht ihn zu einem guten Fahrzeug. Eine vollständige Feuerverzinkung wie bei Porsche erfolgte nicht.
Das sehe ich auch so, unser ist bei der DEKRA zur HU gewesen, leider durfte ich wegen Corona nicht in die Grube :( Aber der DEKRA Mitarbeiter hatte sich den Unterboden angesehen und mir gesagt, das ich wegen der zahlreichen Steinschläge da unbedingt etwas machen müsse, aber alles bestens in Ordnung sein ( noch ) Bei etwas Nacharbeitung der Nutzungsschäden hält er auch das nächste Jahrzehnt, so seine Aussage. --> Link Hallo Bernd, für noch wichtiger halte ich, wenn man sein Fahrzeug länger behalten will, eine Hohlraumversiegelung zu machen. Wir haben unseren Alpa mit MIke-SANDER-FETT machen lassen. Ist zwar ein höherer Aufwand der sich aber immer auszahlt, auch beim Wiederverkauf. Am besten immer alles gut am besten mit Bildern dokumentieren. Gruß Peter
Naja, zumindest genau so wichtig :wink: Wir haben das auch gleich mitmachen lassen. Ich habe mich nach eingehender Beratung durch Carsten Stäbler, Waghäusel, dazu entschlossen bei meinem neuen Eura mit GFK Unterboden die Hohlraumversiegelung des FIAT Chassis durchführen zu lassen. Den kompletten Unterbodenschutz habe ich nach Rücksprache mit Eura Sprendlingen nicht beauftragt. Der FIAT CCS Tiefrahmen wird mit honigfarbenem Carlofon 4942 geschützt - evtl. Sprühnebelkontamination des GFK Unterbodens bei diesem Vorgang sieht Eura unkritisch. Moin, Zu Deinen Fragen: Ein ein Jahr altes Mietmobil dürfte kaum von Rost geplagt sein und wenn Du vor hast, das Mobil länger als ca. >6 Jahre zu fahren, lohnt sich das allemal. Ein rostfreies Mobil bringt bei einem Verkauf mehr Geld, auch wenn du die Maßnahmen belegen kannst. Möchtest du es länger fahren, hält es einfach länger. Ansonsten: Fahrgestelle wie Sprinter, Iveco, Ducato etc. sind als Nutzfahrzeuge konzipiert, sie sollen viele Kilometer in kurzer Zeit absolvieren. Nach ein paar Jahren sind sie abgeschrieben und werden verkauft, da lohnt kein werksseitiger Rostschutz. Keines dieser Fahrzeuge hat verzinkte Karosserieteile oder am Rahmen! Der serienmäßige Rostschutz ist IMHO schlicht ein Witz! Von daher bin ich der Meinung: Wer sein Fahrzeug länger fahren möchte, sollte es einer Konservierung unterziehen und zwar: Hohlräume des Fahrgestells, Türen, Schweller und der Unterboden und nur auf Wachsbasis, da der Unterbodenschutz auf Bitumen Basis bei Beschädigung mit Wasser unterlaufen werden kann und es dann erst richtig gammelt. Hier schwören viele auf Mike Sanders... Mike Sanders wird aber schon bei gut 50 Grad recht flüssig und es saut fürchterlich weil es überall heraus läuft! Es gibt nicht viele Firmen, die damit richtig umgehen können, Tipp sind hier auf Oldtimer spezialisierte Firmen. Deutlich teurere Alternativen hierzu sind TimeMax und Waxoyl (nur schweizer Produkt!!), auch auf Wachs basierend, sauen aber nicht, da fester! Machen lassen sollte man gleich das Neu- oder junges Fahrzeug. Muss erst gereinigt und entrostet werden, kostet solch eine Aktion leicht den Wert eines Kleinwagens. Wenn das richtig gemacht wird, ist das durch die Montagearbeiten sehr arbeitsintensiv, selbst bei einem Neufahrzeug und kostet. Angebote von um 800 Euronen stehe ich da eher skeptisch gegenüber. LG vom Mikesch Unbedingtachen lassen. Wir kauften 2012 einen Sprinter aus 2008 aus 2. Hand. Das Fahrzeug wurde sofort mit Unterbodenschutz versehen und dankt es uns bis heute. Bei Werkstattterminen in der Mercefes Werkstatt ist man immer ganz begeistert vom Zustand. Grüsse Espumas Moinsen, den Ausführungen von Mikesch ist nichts hinzuzufügen :top: Leider gibt es nicht mehr viele Firmen, die so etwas anbieten. Der Aufwand ist immens, so wird der Unterboden vor der Behandlung komplett gereinigt, muss abtropfen und trocknen. Teile wie die Bremsanlage müssen abgeklebt werden und der „Lackierer“ sieht aus wie ein Astronaut. Unisono also fast der gleiche Aufwand wie beim Farblackieren, nur dass die meisten Wachse auch noch auf einer Kochplatte erhitzt werden müssen. Durch den beim Auftragen entstandenen Wachsnebel kann man sich vorstellen, wie die Umgebung aussieht. Also nicht nur die Bremsen abkleben sondern auch gleich das ganze Womo. Damit nicht irgendwelche Verkleidungen ausgebaut werden müssen und weil man an die meisten Hohlräume gar nicht ran kommt, gibt es für die Hohlraumversiegelung herstellerseitig sogenannte Bohrpläne, ob und inwieweit man an diese für den jeweiligen Aufbau heran kommt, weiß ich nicht. Was ich mit meinen Ausführungen verdeutlichen möchte, ist, das man diese Arbeiten lieber einem spezialisierten Profi überlassen sollte. Seriöse Betriebe schauen sich den Wagen vorher genau an und geben erst danach ein Angebot ab. In Schleswig Holstein kenne ich keinen Betrieb. In HH hat TimeMax seinen Sitz und dann gibt es noch die Firma BAHRENFELD Schadenzentrum (ehemals Diebenau KG). Letztere verwenden wohl noch Produkte von Tuff Kote Dinol. Grüße der Duc Hallo Bernd, vor der gleichen Frage stand ich bei der Neuanschaffung meines Ducato-basierten Womos 2012 auch. Irgendwie kam das Leben dazwischen und ich habe dbzgl. nichts weiter unternommen. Mein Fazit nach 8 Jahren: Bislang ist mein Womo weitgehend rostfrei, die Jahre sieht man ihm kaum an. Es ist zwar ganzjährig angemeldet, aber im Winter wird es kaum gefahren. Von Anfang an hat mir aber bei jeder HU der Prüfer empfohlen, die Bremsleitungen mit Sprühfett zu schützen. Das habe ich dann dieses Jahr dank Corona-Zwangspause auch getan, hat aber nur ein paar Minuten gedauert. Auch habe ich etwas auf die Ölwanne aufgetragen, da sind erste Roststellen zu erkennen, da werde ich aber noch mal dran müssen. In Summe hat Fiat beim Ducato auch bzgl. Rostschutz viel richtig gemacht. Hallo, ich nehme Fluid Film, unser Karmann sah von unten aus wie neu, als wir ihn letztes Jahr verkauft haben. Ich habe eine elektrische Farbspühpistole benutzt, mit dem Pinsel kommt man nicht in alle Ecken. Die verzinkten Teile des Ducato Chassis hätten die Winter und das Salz wahrscheinlich auch so gut überstanden, aber es gibt ja noch viele andere Teile am Fahrzeug und sicher ist sicher. Für relativ kleines Geld ein zusätzlicher Schutz schadet bestimmt nicht. Den IVECO habe ich vor dem Winter zuerst mit Fluid Film AS-R eingesprüht, nach Vorgabe einwirken lassen und dann mit PermaFilm "lackiert". Dies ergibt einen transparente und elastische Schutzschicht, Vorteil man sieht wenn darunter doch mal was rostet. Die Hohlräume habe ich, zusätzlich zur vorhandenen Hohlraumversieglung, noch mit NAS versiegelt. Besonders exponierte Stellen habe ich noch mit GEL B behandelt. Mehr Info hier: --> Link Habe die Arie letztes Jahr an unserem Iveco gemacht und letzte Woche am Kastenwagen unserer Freunde. Beim Kastenwagen: Die Radläufe und Teile im vorderen Bereich habe ich mit Seilfett und anschließend mit Permafilm eingesprüht. Die Schweller haben nun Seilfett drauf und die Flächen Fluidfilm NAS. Einmal im Jahr wird nachgeschaut und ggf. nachgearbeitet. Bei meinem Wagen sind die Träger hinten mit Fluidfilm NAS eingesprüht, der Rest mit Seilfett und Permafilm. Zum zweiten mal habe ich dafür vom TÜV ein Lob bekommen, sehr gut umgesetzt. Wenn man das Werkzeug bereits hat ( eine vernünftige Druckflasche mit Sprühvorrichtung ca. 110 Euro), dann belaufen sich die Kosten für die Erstbehandlung auf ca. 150 Euro. Im den Folgejahren ist es deutlich weniger. Beim Iveco habe ich die Reste vom letzten Jahr genutzt. Aber... ... es ist eine Sauarbeit, die lohnt aber nicht schön ist. Vorallem wenn man keine Bühne oder Grube hat.Die Klamotten kann man anschließend wegschmeissen.
Das waren sie bei meinem 1992 Ducato Alkoven auch nach 20 Jahren noch, und an dem wurde gar nichts getan (kein Winterbetrieb, stand aber immer draußen). RK Wir haben unseren Iveco 12 Jahre alt gekauft und ihn dann von unten punktuell sandstrahlen und dann neu lackieren (Karosserielack) und wachsen lassen. War noch nicht viel dran, deshalb waren die Kosten noch erträglich. --> Link Sieht inzwischen trotz 5 Jahren Winternutzung immer noch gut aus. Unsere normale Werkstatt hat inzwischen die Schweller vom Fahrerhaus (wurden damals nicht mit gemacht) einmal entrostet und aussen und innen neu konserviert. Ich würde das immer wieder machen, insbesondere bei den schwereren Leiterrahmen-Fahrzeugen lässt der Rostschutz ab Werk doch sehr zu wünschen übrig. bis denn, Uwe ...hab doch glatt noch zwei Fotos vom eingepackten Womo gefunden :) ![]() ![]() Hallo Duca250, wooowww das ist mal eine Verpackung ... :lol: Habe auch noch 2 Bilder von meinem Womo gefunden. Grüße Helmut Eura Mobil 810 EZ. 7. 2013 ![]() Doch nur eins geworden. Grüße Helmut
Hm, ich habe 2011 überall rumgeforscht und Prospekte gewälzt, aber nirgends stand etwas von verzinktem Chassis. Da frage ich mich immer, wenn Firmen so etwas machen, warum werben sie dann damit nicht? Daher war ich eigentlich immer neidisch ( :D ) auf die, die einen Duc mit Alko-Chassis fahren, weil diese Teile komplett verzinkt sind. Meine zwei Wohnwagen hatten verzinktes Alko-Chassis, da war nach 8 bzw. 9 Jahren noch nicht ein Fleckchen dran, noch wie neu. Der Duc ist halt weiß lackiert, da sieht man nix von einer evtl. Verzinkung. Aber egal, ich habe MS drauf und drin und daher wie neu. Aber trotzdem gut zu wissen. Werde beim nächsten Termin in der Werke mal gezielt nachfragen.
Weil Fiat seine Chassis nur im Tauchbad (wie auch fast alle Auto's) verzink, darf man es so nicht Verzinkt nennen! Da gibts auch ein Urteil: "Der Bundesgerichtshof urteilte: „Der Verkehr verstehe unter einer Verzinkung, dass ein reiner Zinküberzug aufgebracht werde. ... Jedem Verzinkungsverfahren liegt demnach das Aufbringen eines reinen Zinküberzugs zugrunde. Entsprechend können Beschichtungen wie Zinkstaubfarben nicht als Verzinkung bezeichnet werden."
Und wie sieht dann eine Nachverzinkung aus, wenn z.B. eine nachträgliche Schweißnaht erforderlich war? Zinkspray, wie bei ner normalen Rostreparatur? bis denn, Uwe |
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