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Vielen Dank allen für die vielen Hinweise, Vorschläge und Tips. Ich werde berichten, was daraus geworden ist und wie die Anlage am Ende nun aussieht, falls Interesse besteht. Aber Dank Eurer Anregungen und Erfahrungen ist die Richtung klar, sollte Sie neu aufgebaut werden, wozu ich mittlerweile sehr stark tendiere. Viele Grüße
Diese Frage stelle ich mir auch schon die ganze Zeit. Jede Solarzelle ist doch bereits eine Diode. Und wenn etwas an den Solarmodulen kaputt gegangen ist, dann doch die inneren Verbindungen an den Wafern. Diese wirken ja fast schon wie eine Sicherung. Und dann sind meistens 36 und mehr Zellen in Reihe geschaltet, um ein Modul zu ergeben.
Ich habe immer noch nicht verstanden, welchen Fehler Du unterstellst, damit in ein Modul (in Deinem Beispiel) 24A fließen können. Eine Zelle hat eine Durchbruchspannung von ca. 14V. D.h. bereits 2 intakte Zellen des Moduls mit 36 Zellen verhindern, dass der erhöhte Strom "rückwärts" zum fließen kommt. Unterhalb der Sperrspannung kommt nur ca. der Nennstrom der Zelle zum fließen. Gruß Gerald
Nicht umsonst heist es Durchbruch... Nach dem Durchbruch liegt fast die gleiche Spannung an der nächsten Zelle an. Man darf nicht den Fehler machen diese dann von der Spannung abzuziehen! Es kann gerne Jemand mit einer Thermocamera mal aufnehemen was passiert wenn ich eine Zelle auf dem Solarmodul abdecke. Da wird der abgedeckte interne String sofort wärmer...
24 A ist falsch, es sind allenfalls 15 bei Totalkurzschluss, oder vielleicht 3 A bei Zellenschluss. Nur weil im Internet jeder vom anderen abschreibt, kann sich das Märchen solange halten. 4 Module gehen ohne. Jetzt kommt auch noch die Durchbruch Spannung...... Bitte nicht Problem von Seriell Und parallel verwechseln...
Wo kein Strom fließt, wird's wärmer. Das ist so. Und hat nix mit Durchbruch zu tun. At Gerald Ein Modulschaden äußert sich vielgestaltig. Und der worst case ist nunmal: Solargenerator im Leerlauf, auftretender Moduldefekt, dadurch Rückspeisung der Restmodule in das defekte Modul. Stromverteilung siehe Knoten und Maschenregel. Das heißt, in der Zuleitung zum Modul kann dessen Ustrmax überschritten werden. Genau deswegen gab es in der Vergangenheit und immer noch spontane Brände von Solaranlagen. Und diese traten anscheinend ohne Grund auf, die Ursache aber war genau dieses Rückstromproblem. Wenn diese nicht abgesichert sind.
Was diese Schnipsel mit einer reinen Parallel Schaltung von 4 Modulen zu tun haben sollen, erschließt sich mir nicht. Vielleicht gibst du mal die Links an, wo du das her hast. Lehrgangsdokumentation aus dem etz Stuttgart. Habe leider keine Freigabe zum Veröffentlichen. Bei der Parallelschaltung der Module ist Istrangmax für die Absicherung wichtig. Entweder zur Auslegung der Sicherung oder der Wahl der Sperrdioden. Was ist da so schwer zu begreifen??? Oder mal off topic zur Veranschaulichung: Nimm nen 100Ah Akku. Der simuliert das Generatorfeld und stellt die Stromquelle dar 4 Adern Draht direkt auf Plus klemmen. Keine Sicherung in die Drähte setzen (4 Strings) 4 Glühlampen mit 50 bis 100W Leistung einsetzen, jede Lampe nach Masse auf die Klemme verbinden. Als Strombegrenzung zu deinem Schutz baue einen Hochlastwiderstand analog der Lampengesamtleistung x 1,5 ein. Jetzt müßten 4 Lampen gleich hell leuchten, d.h. das simulierte Modulfeld liefert Strom. Störungsfall: Lege eine Brücke über eine der Lampenanschlüsse: Lampe geht aus und die Zuleitung wird zügig heiß und fängt Feuer, die anderen Lampen leuchten normal weiter nur der Hochlastwiderstand begrenzt den Kurzschlußstrom. Jetzt baust Du vier Sicherungen ein und das ganze nochmal. Die jeweilige Strangsicherung wird auslösen und den Strang isolieren. So etwa kann man sich den Effekt im PV Generator verdeutlichen. Mitgekommen?
Garnichts. Wenn er nämlich garnicht überschritten werden kann. Vergleiche Mal Ströme und Querschnitte. Guck mal nach den Kirchhoffschen Regeln. "Die Summe der zufließenden Ströme ist gleich der Abfließenden" Regler im Leerlauf, I=0, Idefekt=?, 3x Istr= je 6A welcher Idefekt fließt?? At silver34 Die Spannung ist uninteressant, ein PV Modul ist eine Stromquelle!! At Gerald, U ist nicht relevant außer U strang Hier gilt die 3. Leistungsformel (I, R) Ich denke, den Rückstrom separat abzusichern ist ja kein großer Akt und schadet auf jeden Fall nicht. Den Hinweis nehme ich mit. Und wer denkt, das es nicht nötig ist, der baut seine Anlage halt ohne diese Absicherung.
Kirchhoff kenn ich seit der Schule. Kein Problem. Der Strom? Erst hast du 24 A geschrieben, jetzt 18. Stimmt auch nicht. Musst du mal meine Posts lesen. Da stehst drin, wieviel. Das Problem ist, dass du nicht sagst, warum der Strom zu hoch sein soll. Und auf welchen Annahmen das beruht.
Hier passiert genau das, was ich befürchtdt habe. Jemand hat Lehrgangswissen für stationäre Anlagen, und versteht nicht, dass es auf deine mobile nicht passt. Du lässt dich zu Sicherungen bequatschen, deren 8 Kontaktstellen - auf dem Dach - im Normalbetrieb ein viel höheres Risiko darstellen, als der Defektfall eines Moduls. Der hat nämlich in deinem Falle garkeins. Hallo George, warum ist den die Absicherung ein höheres Risiko als keine ? Kannst Du mir das etwas erläutern ? Danke Dir. Nochmal ganz langsam. Die max Rückstrombelastbarkeit wird auch Strangstrom genannt. Das ist der im Modul max. zulässige Strom. Dieser wird nur im Störungsfall erreicht oder überschritten. Diese Angaben auf dem Typenschild werden gerne weggelassen weil nicht als sicherheitsrelevant erkannt. Es gibt Module mit 10, 15, 20 A Belastbarkeit. Es macht keinen Unterschied ob die Strangspannung von einem Modul 12 V beträgt, oder aus einer Kette Module mit 1000 V gebildet wird, der max. Modulstrom bleibt der max. Modulstrom Die Erfahrung zeigt, daß dieser Fall ab 3 Module aufwärts parallel geschalten geprüft werden muß da Module mit Istrangmax von 10A auch durchaus im Campingbetrieb genutzt werden. Und der worst case ist in einer Elektroanlage abzufangen, hier Überlastung durch Rückstrom bei Moduldefekt. Meine Schindelmodule kommen ans Limit und sind abgesichert. Mal argumentiert du mit Modulkurzschluss, dass die Kabel qualmen. Mal argumentiert du mit max. Rückstrom, den ein Modul aushalten kann/muss. Dabei hast du immer noch nicht akzeptiert, das der Strom bei Kurzschluss nur 15 A ist, und dass die Kabel nicht qualmen. Und der Fehler, den ein defektes Modul haben muß, um mehr als 10 A von den anderen zubekommen, aber nicht Kurzschluss zu haben, interessiert mich sehr. Wäre aber der zulässige Rückstrom mehr als 10 A, wäre selbst das wurscht. Sicherungen sind steckbar. Das sind Kontaktstellen. Korrosionsrisiko. Welche sicherun willst du nehmen? 5 A ist zu klein. 7 A hält per Spec 10 A für eine Stunde, 15 A für 10 min. Und so weiter. WS soll das helfen ? Es gibt PV Sicherungen mit entsprechender Kennlinie im Elektrofachhandel. Mit diversen Spannungen (1000V Variante ist bei 12V Systemspannung etwas platzraubend) und zugehörigen Reihenklemmen. Alternative sind Dioden. Die max. Belastbarkeit kommt nur im Störungsfall zum Tragen. Im Idealbetrieb fließt nur der Betriebsstrom der Einzelmodule durch die Leitungen, weit unterhalb der Auslöseschwelle. Im Störungsfall speisen intakte Module auf das defekte Modul zurück, da dieses sich wie eine Stromsenke verhält. Warm können die Kabel im jeweiligen Störungsfall heiß werden, die Dioden im Modul durchlegieren, usw. Dann treten u.U. auch Lichtbögen auf. Diese sind im Modul gefährlich. Und im worst case wird dabei etwas zu warm!! Deswegen Absicherung!! Ich habe mich jetzt mit dem Thema noch etwas genauer beschäftigt. Du hast wieder nur mit den Inhalten deines Lehrgang geantwortet. Das ist zwar hartnäckig, aber akzeptabel, denn ich habe zwar mit Wissen geantwortet, aber habe es nicht ausreichend bewiesen. Das werde ich bald nachliefern. Die Mods können sich also entspannen, und wer sich schon Chips und Cola bereitgestellt hat, wird das für das nächste Bayern Spiel aufheben müssen. :D Ich möchte zuerst mal zusammenfassen, worüber ich rede. Der OP hat 4 Module auf dem Dach. Die sollen parallel geschaltet werden. Nach den Lehrgangsunterlagen (für größere Anlagen mit seriellen Strings im >200 V Bereich) von gespeert ist das nicht zulässig, danach dürfen es nur 3 parallelgeschaltete Module (Strings) Sein. Bei 4 Modulen seien entweder Dioden oder Sicherungen notwendig. Ich kenne, aus irgendeiner Quelle, die ich nicht mehr finde, die Grenze von max. 7 Modulen, die man noch parallelschalten darf. In dem Bereich habe ich eigene Erfahrung mit einer stationären Anlage. Frage ist also, ob die 4 Module des OP noch gehen. Dazu möchte die Details der Fehlermöglichkeiten aufzeigen und bewerten, die gespeert genannt hat. Es geht mir ausdrücklich nicht darum, wer "Recht" hat, es geht mir darum, dass "WIR" einem Fragenden die richtigen Antworten geben. Das ist Sinn des Forums. Ich zitiere nachfolgend immer ein Stück von gespeert's post, um das Thema zu beantworten.
Also Kabel. gespeert hat selbst angegeben, dass er 6 qmm verwendet, bei MC4 wird man mindestens 4 qmm erwarten können. Der Strom dieser Module ist angegeben mit 6,2 A Kurzschluss, 5,8 A MPPT. Frage ist also, was mit der Verdrahtung passiert, wenn drei intakte Module, im ungünstigsten Fall im Juni bei voller Mittagssonne, auf ein defektes Modul speisen. Dass die Module wegen der flachen Montage diesen Strom nie erreichen können, wegen der flachen Montage (da fehlen ca. 20 %), sei mal dahingestellt. Mit 3 mal 6,2 A, also 18,6 A auf 4 qmm oder 6 qmm Kabel irgend eine nenneswerte Erwärmung hinzukriegen, ist hoffnungslos. Jahrzehntelang war in der Hausinstallation 1,5 qmm mit 16 A abgesichert, bis man auf die heutige Vorschrift 2,5 qmm für diesen Strom gegangen ist. Mit 4 qmm sind also auch Module aus der heutigen 300 W-Klasse reichlich verdrahtet, ohne dass man um die Kabel fürchten muss. Da qualmt nix. Also schauen ir uns die Verhältnisse im Modul an. Gehen wir davon aus, dass ein Modul einen defekt hat, und die anderen drei Ihre Leistung auf das eine konzentrieren. dabei gibts die Fälle: - Spannung = max, also Strom gleich null. - Spannung = 0 , also Kurzschluss im defekten - Spannung = MPPR, also höchste Leistung der liefernden Module Welche Schäden im Modul zu diesen Betriebszuständen führen, schauen wir uns extra an. Der erste Fall ist der einfachste: maximale Spannung haben die Module ohne Belastung. Dabei fliesst kein Strom. Sowas muss ein "defektes" Modul bei Strom null aushalten. Da passiert nix, und qualmen tut auch nix. Der Kurzschlussfall: zwar ist der Strom hoch bzw. maximal, was die drei intakten Module hergeben. Kurzschluss heisst aber auch "ohne Spannungsabfall", also wird nicht nenneswert Wärme erzeugt. Frage ist nur, ob die betroffenen Teile im defekten Modul den Strom aushalten. Mir fällt dazu nur der Fall ein, dass alle Bypassdioden (schon) durchlegiert sind, also Kurzschluss haben. Von den Leiterquerschnitten her halten die Dioden das aus, und so richtig warm werden sie mangels Spannungsabfal auch nicht mehr. Der dritte Fall, höchste Leistung der liefernden Module, und das arme "defekte" Modul muss das verknusen, gibts im nächsten Beitrag. Dazu müssen wir etwas in die Physik hinein - aber keine Angst, mehr als lineare Zusmmenhänge (was nichts anderes als Dreisatz ist) brauchen wir nicht. Das ist völlig egal wie was warm wird. Am Ende steht der Lichtbogen, der alles in Brand setzen kann!! KANN!!!! Wir haben hier Gleichstrom!!! Das bitte nicht vergessen!! Bei AC löscht der Lichtbogen spätestens im Nulldurchgang wenn der "Elektrodenabstand" zu groß wird. Bei DC steht der Lichtbogen bis zum bitteren Ende!! Jeder Fehler und jede Anlage ist anders. Ein Fall ist nicht derselbe wie der Andere. Achtung bei Anlagen mit etwas mehr Leistung und mehreren Strings! Wenn man den worst case berücksichtigt und abfängt, alles ok
Auch beim Womo ? So hoch ist die Spannung ja auch nicht. Der Strom ist sowieso begrenzt. Und selbst wenn sich ein Lichtbogen entwickelt, ist das praktisch ein Kurzschluß, sodaß die Panelspannung doch stark zusammenbricht. Und der Lichtbogen wäre dann im defekten Panel. Wenn er wirklich so stark ist, würde er recht schnell das Material abbrennen. Gibts da Beispiele, wo so etwas im Womo Bereich einen Brand verursacht hat ? RK
Nein, das ist nicht egal. Wartet ab, bis zum Lichtbogen komme ich noch. Ich persönlich kenne nur eine Anlage wo es richtig brannte (1 kW aufwärts). Da wurde aber übelst gepfuscht Mehrere ähnliche Anlagen wiesen Brandschäden an gewissen Stellen auf, die überstrombedingt überlastet und darauf folgend geprüft wurden. Das Erscheinungsbild wies aber die üblichen Muster auf (ich betrachte das möglichst nicht mit vorgefertigter Meinung) Das ist konsistent u.A, mit Auslegungsfehlern im worst case Fall (einige Angaben sind bewußt unscharf aus gewissen Gründen).
Meinst du, dass dieser unspezifische Erfahrungsbericht, der aus der Welt der stationären Anlagen mit Reihenschaltung von Modulen kommt und für Parallelschaltung nichts bedeutet, für den OP für irgendwas sinnvolles nutzbar ist, oder soll das nur verunsichern? Die 1kW Anlage war eine mobile Insel (alle Module, d.h. Strings, parallel), derjenige hatte Glück, daß bei der Montage seitens Untergrund (wie oft wird hier der Regler auf Holz gebaut??) des GAK alles richtig gemacht wurde (und deswegen nur der GAK abbrannte). So blieb es beim Brandschaden auf dem Fahrzeugdach. Es fehlte die Absicherung des Solargenerators, der Rest an Mängeln wurde anschließend behoben. War das Übliche, Kontakte, Klemmen, Belüftung,... Seither keine Probleme mehr. So, ich beende hier die Diskussion, kannst ja mal den Fachleuten versuchen zu erzählen, daß Absicherung nicht notwendig ist. Hallo, ist wein wenig OT. Meine 2 120W Module brachten bei den Nass/AGM Batterien max 10,9A. Bei der LiPo4 13,8A, sie saugt abnormal.
Du sagst noch immer nicht, was da gebrannt hat.
Meinst du damit die Panels oder den Inverter? Der Inverter braucht keine, und die Panels haben einen Maximalstrom implizit. Das sind nämlich Stromquellen, hat mir jemand gesagt. Diebrauchen keine, weil sie eh nicht fliegen. ( wenn das kabel den Strom aushält). SO sind die Regeln.
Und du meinst, bei Kontaktfehler und schlechten Klemmen hätte eine Sicherung was genützt ?
Du hast ja noch garnicht angefangen, das zu diskutieren, was ich zum dem Thema vorgebracht habe. Da willst du schon aufhören ? Du wiederholst nur deine Erfahrungen und die deines Lehrganges, ohne die wirklichen Fakten zu nennen, und ohne den Nutzen von Sicherungen Sicherungen und Dioden IN DIESEM FALL zu begründen. Der dritte Fall, höchste Leistung der liefernden Module, und das arme "defekte" Modul muss das verknusen, ist das nächste Thema. Ich wollte eigentlich die gesamte Berechnung dazu einstellen, aber ich habe momentan einfach keine Zeit dazu. Ich werde die später oder auf Anfrage mal im Blog einstellen. Ich fasse nochmal zusammen. Der OP hat 4 Module auf dem Dach. Die sollen parallel geschaltet werden. Nach den Lehrgangsunterlagen (für größere Anlagen mit seriellen Strings im >200 V Bereich) von gespeert ist das nicht zulässig, danach dürfen es nur 3 parallelgeschaltete Module (Strings) Sein. Bei 4 Modulen seien entweder Dioden oder Sicherungen notwendig. Ich kenne, aus irgendeiner Quelle, die ich nicht mehr finde, die Grenze von max. 7 Modulen, die man noch parallelschalten darf. In dem Bereich habe ich eigene Erfahrung mit einer stationären Anlage. Frage ist also, ob die 4 Module des OP noch gehen. Die Frage der Kabel ist geklärt, es bleibt die frage, ob das "defekte Modul" es aushält, den vollen Strom, die volle Spannung bzw. die volle Leistung der drei anderen zu bekommen. Volle Leistung liegt dann an, wenn die drei Module im MPPT-Punkt liefern dürfen, U = UMPPT. Um es kurz zu machen, die Situation ist so: Ein Modul im Normalbetrieb (Vollast) erreicht ca 60 Grad. Das ist die normale Angabe, die man im Netz findet, und die ich auch gemessen habe. Nimmt man die Last weg, muss das Modul die "nicht abgeführte Leistung" selbst vernichten, dabei steigt die Temp um ca 5 Grad. Logischerweise steigt sie nochmal um jeweils 5 Grad für jedes angeschlossen Modul, welches Leistung ins defekte Modul liefert. Damit sind wir bei ca 80 Grad als Temperatur fürs Modul. Die Gesamtleistung, die das Modul vernichtet, ist in diesem Falle (ich rechne mit 1 qm) also 1000 Watt plus 3 mal 140 Watt, also zusammen 1420 Watt. Die müssen durch Strahlung und Konvektion abgeführt werden. 80 Grad ist zwar keine Wohlfühltemperatur mehr, andererseits aber auch nichts, was als weltbewegende Gefahr anzusehen ist, besonders deswegen weil das nur im Hochsommer, nur Mittags, nur bei korrektem Anstellwinkel und einem Defekt, der das defekte Modul genau eine MPPT-Last für die anderen darstellen lässt. Das fällt also auch als Triger für Schäden an Bypassdioden oder Zellen aus. Bleibt also noch die Frage, ob die Zellverbinder mit dem Strom klar kommen, und wenn nicht, ob eine Unterbrechung einen ernsthaft gefährlichen Lichtbogen auslösen kann. Weiterhin möchte ich die möglichen Defekte im Modul betrachten, wie man überhaupt einen Kurzschluss oder eine MPPT-Last "darstellen" kann. Nach dem jetztigen Stand bleibe ich ausdrücklich bei meiner Meinung, dass man 4 etwa gleiche Module bedenkenlos parallel schalten kann. Und "etwa gleich" bezieht die Zellenzahl mit ein.... damit weiter was zu dieskutieren bleibt.
Zu dieser Temperaturerhöhung habe ich in meiner gedanklichen Nachverfolgung ein Problem. Die 60°C sind zwar variabel, aber erst einmal OK, ist halt schwarz das Ding. Aber wieso das Modul nicht abgenommene Leistung selbst vernichten muss ist mir absolut unklar. Photonen schlagen Elektronen frei, die fließen ab oder auch nicht. Werden sie abgenommen/fließen ab entsteht keine zusätzliche Wärme. Das Modul wird sich aber von 60°C aus weiter erhitzen, das ist messbar. Es ist aber schlicht die Absorbtion der Sonnenstrahlung durch die schwarzen/tiefblauen Fläche. Bei meinen Messungen hat sich die Temperatur nicht erhöht oder gesenkt wenn ich die Panels abgeklemmt habe. Natürlich hat die Erwärmung Einfluss auf die Stromabgabe, aber die Erwärmung resultiert nicht daraus, dass Strom abfließt oder nicht. Das ist jedenfalls mein Wissensstand und ich habe keine wissentschaftliche Untersuchung darüber gefunden dass die Temperatur im/am Panel steigt wenn es "leer" läuft. Aber vielleicht kannst du mir da ein paar Quellen nennen?? Gruß Andreas Meine Messungen haben ergeben, dass die Panels kühler werden, wenn man die eingestrahlte Energie zum Teil als Strom entnimmt. Ist das nicht logisch, Andreas? Solarzellen sind "auch" Dioden. Die gewonnenen Ladungsträger fliessen über die Diodenkennline ab, wie ein ganz normaler Strom in Durchlassrichtung. Bei Stromabnahme werden die Panels kühler: Energieerhaltungssatz. Die Temperatur Änderung dauert eine Weile, weil die Zeitkonstante sehr hoch ist: 20 kg Masse, 160 Watt Änderung. Werde ich demnächst Mal messen. Könnte über 15 min sein.
Na ja, und wo fließt der Strom über die Diodenkennlinie (du meinst doch den Durchlassstrom, oder?) hin in einer Reihenschaltung von 36 Dioden mit offenem Ausgang? "Bei Stromabnahme werden die Panels kühler: Energieerhaltungssatz." nach dieser Logik werden sie aber bei richtiger Stromentnahme (10A) ja noch kühler und könnten sogar als Peltier Elemente dienen?? Echte Frage, weil ichs nicht verstehe. at Pfeffersalz "Meine Messungen haben ergeben, dass die Panels kühler werden, wenn man die eingestrahlte Energie zum Teil als Strom entnimmt. Ist das nicht logisch, Andreas?" Siehe oben, nein für mich ist das nicht logisch, sorry, weil ich nicht verstehe warum ein Elektronenfluss kühlen soll. Ich sehe Lichtphotonen die in einem dotierten Kristallgefüge Elektronen freisetzen. Man könnte natürlich sagen, die Lichtmasseteilchen der Lichtwellen erzeugen beim Aufprall Wärme, aber da wären wir tief in Vermutungen/Hypothesen der Quantenphysik, oder? Echt nettes Thema, freundlichste Grüße, Andreas Anderes Denkmodell: Jede Zelle ist eine Parallelschaltung aus einer Stromquelle und einer Diode in Durchlassrichtung. Davon hast du 32 in Reihe. Aussen Schließer du nichts an. Was passiert in jeder Zelle? Voller Strom über die Diode mit Spannung 0,45 V. Jetzt schließt du aussen eine Last parallel. Da fliesst jetzt auch Strom drüber. Kirchhoffsches Gesetz. Dazu fällt die Spannung..... Und über die Diode fliesst weniger Strom. Und so weiter, die erhöhst du Last, bis Kurzschluss, dann kein Strom mehr über die Diode.... Weil Spannung gleich null. Nicht denken "die Stromentnahme kühlt", sondern durch den Strom wird Energie entzogen und es wird "weniger warm". So, thermische Belastung von Kabeln und Paneln durch "Fehlerstrom" ist erledigt. Weiter gehts mit dem Panel. Im vorigen Post habe ich gesagt, dass die drei "guten Panels" ihre maximale Leistung natürlich dann zum defekten P. hinbringen, wenn die Spannung bei der MPPT Spannung liegt. Unter welchen Bedingungen kann das überhaupt passieren ? - Die MPPT Spannung liegt etwa bei 80 % der Leerlaufspannung, für Monos und Polys. Dünnfilm und andere Exoten lasse ich mal aussen vor. - Ein Modul, das unbeleuchtet wird, und dem die Leerlaufspannung von aussen angelegt wird, zieht in etwa den angegeben Kurzschlusstrom. Das ist aeqivalent zur vollen Beleuctung unter Last. Also zieht ein (defektes) Modul, dessen Leerlaufspannung etwa der MPPT-Spannung der drei guten Module entspricht, deren volle Leistung. Der einzig denkbare Fall hierfür ist, dass die Zellenzahl um 20 % kleiner ist..... oder dass diese Zellen einen Kurzschluss haben. Das würde in diesem Falle bedeuten, dass von den 48 Zellen (das waren doch 48 Zeller ??) etwa 10 Zellen Kurzschluss haben. Ob Zellen überhaupt reihenweise Kurzschluss kriegen, oder ob das eh Einzelfälle bleiben, mögen die Fachleute mal kommentieren. Auf jeden Fall halte ich das für höchst ungewöhnlich - vor allem unter der Situation, dass die bisherigen Betriebsbedingungen bei weitem nicht annehmen lassen, dass Zellen sich zum Kurzschluss gedrängt fühlen. Der Nomalfall wird eher sein, dass (wenn überhaupt) eine Zelle defekt/kurzgeschlossen ist, dann z.B. als Folge eines Lötfehlers der Verbinderstripes. Dann sind die Leerlaufspannungen der drei anderen Panels um 0,5 V höher, und sie wären in der Lage, in etwa 1/20 (10 Volt Differenz zwischen Leerlauf und MPPT) des MPPT Stromes (mal 3 Module) an das defekte zu liefern. Zusammen weniger als 1 A. Wohlgemerkt, wenn keine Last (Wandler) dranhängt, oder die Akkus voll sind. Das heisst aber auch (!), dass parallelgeschaltete Panels weder exakt die gleichen Spannungen, noch exakt die gleichen Zellenzahlen haben müssen(!!!!) Wenn der Unterschied klein genug ist ( Relation zu den 20 % Unterschied zwische Leerlauf und MPPT), gibts halt im Leerlauf einen sehr moderaten Strom hin zur kleineren Spannung, und bei Belastung sucht sich der Wandler einen Punkt zwischen beiden verschiedenen MPPT-Spannungen. Das MPPT Leistungsmaximum ist sehr breit, und da gibt es nur minimalste Abstriche in de Leistungsernte. Weiterer Defektfall könnte sein, dass eine der Bypassdioden kurzgeschlossen ist. Das ist dann bezogen auf das Modul enteder 33% oder 50 % weniger wirksame Zellen, da gibts dann zwar ordentlich Strom von den heilen Modulen, aber die Leistung und damit die thermische Belastung ist niedriger als im MPPT-Fall. Da ein solches Paket auch kaum noch Leistung zum Wandler bringt, würde das schnell auffallen. Bleiben noch, zur Defektauslösung am Modul die durchaus interessanten Fälle von Zellenabschattung, und das Thema Bypassdioden. Da geht mir aber dann langsam der Stoff aus, wo die gefahren der Parallelschaltung herkommen sollen - und dabei ist das thema "Lichtbögen" eingeschlossen. Stay tuned. Hallo Georg, da hast Du Dir ja viel Mühe gegeben. Aber auch mir ist kein Fall eingefallen, woher bei meinen 4 parallel geschalteten Modulen mit je 36 Zellen eine Gefahr entstehen könnte, die ich mit zusätzlichen Dioden oder Modulsicherungen verhindern kann. Also habe ich beides nicht installiert. Gruß Gerald Danke. Niemand hier will absichtlich falsche Ratschläge erteilen, und dieses Thema sehnte sich einfach danach, mal festgenagelt zu werden, das bisherige Ergebnis zeigt das auch. Es hat mir Spass gemacht, das Thema mal fundiert zu durchdenken. Sorry, habe momentan nicht die Ruhe, die weiteren genannten Themen zu behandeln. Ist aber nur aufgeschoben. |
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