Ich hatte unseren "Dicken" in einer IVECO/Fiat Professional/IRISBUS/LKW Werkstatt zur HU/AU und diversen arbeiten, bspw. Stabilager hinten machen lassen sowie Stabis ausbauen und neu lagern, dabei musste der Deckel vom Ausgleichsgetriebe gewechselt werden, da dieser stark oxidiert gewesen ist. Auch der Tank musste abgebaut werden und neu lackiert. Das wurde sehr gut gemacht, da hab ich genau nachgesehen, kommt man ja auch einfach hin. :mrgreen:
Im selben Anlauf habe ich die stark angerostete Hinterachse entrosten lassen sowie die Quertraverse hinter der Hinterachse. Der Werkstattmeister meinte das dies ausreichend ist, da der Rest sonst sehr gut in Schuss sei. Also habe ich das in Auftrag gegeben. Die arbeiten wurden vor 4 Wochen durchgeführt.
Heute wollte ich ein paar Wartungsarbeiten unter dem Dicken machen und mir auch das schön lackierte Schwarz einmal genauer ansehen. Nun sehe ich auf der Hinterachse nicht nur verschiedene Oberflächsenstrukturen (das kann ja sein), aber eben sieht es so aus als ob nicht richtig abgeschliffen wurde. An der Quertraverse ist etwas Lack abgeplatzt und darunter kam Rost zum Vorschein.
Meine Frage: Wenn man abschleift und dann grundiert, kann dann eine solche Oberflächenstruktur trotzdem sein wie bei dem Bild mit der Ausgleichsgetriebe? Sind die Mittel mittlerweile soweit das man einfach nur "was drübersprühen" muss und der Rost wird gestoppt und dann kann man lackieren? Mein veraltetes Wissen sagt mir das unter dem Lack munter weiteroxidiert wird wenn es nicht fachgerecht abgeschliffen ist?
Was ist eure Meinung und euer Wissen dazu? Selbstverständlich habe ich mittlerweile die Werkstatt angeschrieben und mit Bildern versorgt und mal sehen was die antworten.
Die Rechnung ist nicht ohne, es sind summasummarum über 27 Arbeitsstunden (plus Teile) berechnet. Wieviel Stunden auf die Achse/Quertraverse entfallen geht nicht hervor.
Hier ein paar Fotos:
Quertraverse

Achsausgleichsgetriebegehäuseachsverbindungsstück :lol:

Achse rechte Seite

Achse linke Seite

So long,
Crossover

