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Teilintegriertes WoMo geländegängiger machen für offroad


maverix am 22 Aug 2020 22:04:48

Hallo WoMo-Freunde

ich denke darüber nach, meinen auf Fiat Ducato basierten Teilintegrierten (Weinsberg CaraLoft 650) so umrüsten zu lassen, dass er auch abseits der Strasse etwas besser zu bewegen ist.
Ich habe damit keine echte Geländegängigkeit mit allen Schikanen im Sinn, sondern lediglich, dass man auch mal von einer feuchten Wiese herunterkommt oder auf einem schlammigen Waldweg wieder zur befestigten Strasse zurückkommt, wenn man über Nacht von einem Regen überrascht wurde. Denn wir sind zunehmend weniger auf echten Campingplätzen zu finden, sondern lieben die stillen Orte mitten in der Natur. Doch diese sind teilweise auch etwas schwieriger zu erreichen und ich habe es leider dann doch schon ein paar mal erlebt, dass ich nur mit Glück wieder vom Stellplatz weg gekommen bin.

Meine Gedanken gehen von All-Terrain-Reifen verbunden mit einer entsprechenden Höherlegung des Fahrwerks bis hin zu der 4x4 Nachrüstung von Dangel.
Deswegen die Frage an Euch, was Ihr mir als empfehlenswerte Umrüstung für oben genannte Szenarien raten würden? Kann man da bereits mit dem bestehenden Antrieb eine Verbesserung mit kleineren Mitteln erreichen oder macht alles ohne Allrad keinen Sinn?

Die wichtigsten Fakten in Kürze:
- Fiat Ducato
- 2.3l Multijet Diesel, 150 PS
- Automatik
- Baujahr 2018
- Zulassung 6/2019
- Laufleistung: 30.000km

Bin über Eure Hilfestellung und Tips dankbar

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Grandeur am 22 Aug 2020 22:37:46

Hallo Maverix,

das Problem liegt am Frontantrieb mit viel Gewicht auf der Hinterachse und damit Entlastung der Vorderachse. Mit gröberen Reifen bekommst Du vielleicht etwas mehr Grip, erkaufst es aber mit deutlich lauteren Abrollgeräuschen.
Den Allrad fährst Du auch das ganze Jahr mit Mehrverbrauch und Mehrgewicht spazieren...

Für Deinen Zweck wäre der Heckantrieb optimal. Ich musste bisher noch nie die für den Winter extra gekauften Ketten auf die Allwetterreifen montieren, wo die Frontantriebs-Mobile schon alle mit Ketten rumfuhren.

Gruß Grandeur
Hymer ML-T 580

kamann am 22 Aug 2020 22:56:34

Hallo:
Ein Tip der durch ein Forum geistert:
Bau dir einen Wohnwagenmover an die Hinterachse, dann hast du für den Notfall Schub von hinten....
mfG KH

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Menkehorstbecker am 22 Aug 2020 23:00:40

Hallo,
das am schnellsten und preisgünstigst zu realisierende Mittel ist der Einsatz von Sandblechen oder Gripmatten, z.B. von Froli.

Desweiteren ein für Dein Wohnmobil ausreichend starkes Seil, damit Dich jemand zur Not rausziehen kann.

Viele Grüße
Thomas

crono am 22 Aug 2020 23:08:23

... wie oben schon erwähnt: Das Problem ist der Frontantrieb bei hecklastigen Fahrzeugen. Vor dem Hintergrund, dass Dangel nur Neufahrzeuge umrüstet, fallen alle weiteren Massnahmen m.E. in die Kategorie "optische Nettigkeit".

Meine Empfehlung: Fahrzeug auf passender Basis kaufen. Schon alleine mit Heckantrieb ist es m.E. nicht mehr die Antriebsart, welche bei "normalen WoMos" der limitierende Faktor im "Gelände" ist

Gast am 22 Aug 2020 23:10:59

Also der Duc ist schon ganz gut mit seinem Frontantrieb, so meine persönliche Erfahrung aus GR Voll beladen 100% Wasser hinten, plus Roller ( 1,5km - Steigung 8 - 12% - 1x festgefahren) und das ASR ist richtig gut! Mit meiner Bodenfreiheit bin ich, dank Maxi und 16" ganz zufrieden.

Aber was ich mal gehört habe und daran wäre ich auch interessiert ist, das man dem Duc eine Differentialsperre (25%) verpassen können soll und für die Worts Case Szenarien, soll man vorne eine Seilwinde montieren können - Wie gesagt - gehört - nicht recherchiert - nix weiß ;-)

Wer also mehr dazu weiß - her damit :-)

Gruß

Gast am 22 Aug 2020 23:17:51

Leider scheint Dangel aber nur Neufahrzeuge auszurüsten --> Link :-(

Gruß

Hornberger am 22 Aug 2020 23:18:39

Hallo Maverix,
macht alles keinen Sinn und läuft auf Fahrzeugwechsel hinaus. Immer wieder der Wunsch nach einer "eierlegenden Wollmilchsau".
Ansatzweise geht so etwas mit einem Heckantrieb oder Allradantrieb bei einem MLT. Der ist etwas höher, allerdings auch nicht wirklich geländetauglich. Ein Fronttriebler mit möglicherweise langem Hinterachsüberstand kommt nun mal aufgrund der unglücklichen Gewichtsverteilung schlecht von einer nassen Wiese weg. Die Vorhaben (grobstollige Reifen, Nachrüstung Allrad) sind einfach nur nutzlose Liebesmühe und unter Umständen führt die Optik nur zu einem breiten Grinsen beim Betrachter.
Beim nächsten Mal wenigstens Heckantrieb und ganzjährig Winterreifen, dann klappt es auch mit der nassen Wiese. Wenn es ein wenig ins Gelände gehen soll, dann darf der Hinterachsüberstand nicht so lang sein!
Bis dahin muß "Freistehen" auf betonierten oder geteerten Stellplätzen ausreichen. Das "Freistehen" im Wald und auf Wiesen und Weiden ist ohnehin unerwünscht und führt zu immer mehr Verbotsschildern für Wohnmobile.
Gruß Holger

scubafat am 23 Aug 2020 06:27:39

Das war auch mein Denken mit meinem Ducato. Letztendlich habe ich das nur ein Jahr alte Mobil verkauft und mir den ML-T 570 gekauft! :D

maverix am 23 Aug 2020 14:51:58

Herzlichen Dank für die vielen und schnellen Kommentare zu meinem "Problem". Es ist immer wieder toll, wenn man von den Erfahrungen anderer lernen kann!
Allerdings klingt das ja bisher nicht so aussichtsreich für mich.
Leider reicht mein Budget nicht, dieses Fahrzeug zu verkaufen und dann einfach auf einen ML-T 570 umzusteigen. Zumal dieser - wenn ich es richtig verstehe - auch "nur" mit Hinterradantrieb ausgestattet ist und damit zwar die Dinge besser, aber auch noch nicht richtig gut macht, oder? D.h. dann wäre ich tendenziell bei einem "richtigen" Allrad, der dann nochmal 20-30.000€ über dem ML-T liegt. Wenn ich dann mit so einem 100.000€-Schiff abseits der Strasse fahre, dann bekomme ich ja bei jedem Steinschlag oder streifenden Ast einen Herzinfarkt. Leider ist das wohl für mich in einer völlig fernen Liga.

Vielleicht deswegen nochmal zurück zu den einfachen Bordmitteln, die mir im Zweifelsfall das Leben leichter machen könnten. Wenn ich das mal zusammenfassen darf, was ich verstanden habe:

AT-Reifen: sieht vielleicht nett aus, aber bringt für meine Anforderungen auf einer feuchten Wiese - wenn überhaupt - nur minimal etwas. Bei mir würden voraussichtlich auch nur die 225/75 R16 raufkönnen, weil A: dies das eingetragene Dimension ist und B: wahrscheinlich die Radkästen gar nicht so ohne weiteres 18 Zoll verkraften würden.

Dangel 4x4: scheidet aus, weil der Umbau ohnehin nur bei Neufahrzeugen gemacht wird. Da habe ich also gar keine Chance mit meinem 1,5 jährigen dran zu kommen?!? Wobei ich auch schon an diversen Stellen gelesen habe, dass dieses System in Sachen Standfestigkeit nicht so der Brüller ist.

Höherlegen: Geht das überhaupt bei diesem Modell? Damit könnte ich das Problem das langen Überhangs etwas reduzieren. Bringt mir aber ja alles nichts hinsichtlich Traktion und Co.

Seilwinde: Die Überlegung finde ich erstmal gar nicht so schlecht. Bringt mir zwar nichts, wenn ich irgendwo hinkommen möchte, aber wenn sich die Wiese wirklich mal aufgeweicht hat, könnte dies die Rettung sein. Allerdings müssten dann die Bäume auch in der richtigen Richtung stehen, denn eine festmontierte wäre ja entweder vorne oder hinten (über eine bisher noch nicht vorhandene AHK). Oder gibt es mobile Modelle die dafür taugen?

Sandbleche: Das sieht mir nach einer Investition von 200€ aus (z.B. bei --> Link). Dazu evtl. noch ein hydraulischer Wagenheber. Klingt erstmal nach verhältnismäßig viel Wirkung für kleines Geld.

Automover: vielleicht eine etwas ungewöhnliche Idee. Macht es denn wirklich so viel aus, wenn von "hinten" geschoben wird? Wenn müsste ich ja auch gleich 2 montieren. Dann müssten diese ja unabhängig vom Frontantrieb genug "Moment" erzeugen, um die ganze Kiste aus dem Dreck zu drücken. Denn beiden zusammen wird ja wahrscheinlich nicht funktionieren, ohne dass irgendwas kaputt geht.

Automatisches Sperrdifferenzial: das habe ich noch nicht so richtig verstanden. Habt Ihr da noch etwas mehr Infos? Wo kann ich das umrüsten lassen und was würde das bringen?

Bei meinen Recherchen bin ich noch auf folgende Dinge gestossen:
Es gibt dieses "All-Terrain"-Paket von ORC (--> Link) oder alternativ von delta4x4 (--> Link) . Ist das alles nur Optik ohne jeden wirklichen Nutzen?

Bis dahin muß "Freistehen" auf betonierten oder geteerten Stellplätzen ausreichen. Das "Freistehen" im Wald und auf Wiesen und Weiden ist ohnehin unerwünscht und führt zu immer mehr Verbotsschildern für Wohnmobile.

Vielen Dank für diesen Hinweis, aber bitte keine Sorge hier. Ich kenne auch die Thematik, dass man hier viel an dem Ruf kaputt machen kann, wenn man keine Rücksicht nimmt. Aber es gibt Gott Sei Dank auch Länder und Orte, an denen das vollkommen toleriert wird und okay ist. Wir sind hier also entsprechend vorsichtig und rücksichtsvoll!

thomas56 am 23 Aug 2020 15:28:59

maverix hat geschrieben:
Oder gibt es mobile Modelle die dafür taugen?


Meine 12V Ramsey hat eine Zugkraft bis 22KN. Habe sie gestern zum Verkauf aus dem Womostaufach gewuchtet, die wiegt gefühlt 30kg.

maverix am 23 Aug 2020 15:30:48

thomas56 hat geschrieben:Meine 12V Ramsey hat eine Zugkraft bis 22KN. Habe sie gestern zum Verkauf aus dem Womostaufach gewuchtet, die wiegt gefühlt 30kg.


Die ist fest montiert oder mobil? Welches Modell hast Du genau?

andwein am 23 Aug 2020 16:06:49

maverix hat geschrieben:.....Meine 12V Ramsey hat eine Zugkraft bis 22KN. Habe sie gestern zum Verkauf aus dem Womostaufach gewuchtet, die wiegt gefühlt 30kg.
Die ist fest montiert oder mobil? Welches Modell hast Du genau?

Du brauchst dann aber auch die nötigen Batterien dazu, die 60Ah Startbatt reicht da nicht weit. aber die 30 kg helfen der Traktion der Vorderräder. Aber dafür gibt es mit Schneeketten und dem 50 kg Zementsack aus alten Zeiten auf dem Beifahrersitz eine wesentlich preisgünstigere Möglichkeit.
Gruß Andreas

thomas56 am 23 Aug 2020 17:02:30

maverix hat geschrieben:Die ist fest montiert oder mobil? Welches Modell hast Du genau?

Das Teil heißt Ramsey REP 8000, ist mobil und kann auch über den Kugelkopf benutzt werden.
Habe das Teil im Wagen vom Vorbesitzer mit übernommen und selbst keine Erfahrung damit.




scubafat am 23 Aug 2020 18:35:27

maverix hat geschrieben:Leider reicht mein Budget nicht, dieses Fahrzeug zu verkaufen und dann einfach auf einen ML-T 570 umzusteigen. Zumal dieser - wenn ich es richtig verstehe - auch "nur" mit Hinterradantrieb ausgestattet ist und damit zwar die Dinge besser, aber auch noch nicht richtig gut macht, oder?
Ich habe den mit Allrad und Untersetzung!

goldfinger am 23 Aug 2020 18:42:37

Ich fahre ebenfalls einen hecklastigen Fronttriebler und würde so etwas nie wieder kaufen, aber mangels Alternative und weil wir andererseits sehr zufrieden sind mit unserem Ducato/Laika, bleibt das erstmal so.
Eine Winde wollte ich mir auch schon anbauen, in Verbindung mit einem möglichst schweren Rammbügel, dessen Rohrkonstruktion ich mit Bleischot gefüllt hätte um mehr Gewicht auf die Vorderachse zu bringen.
Abseits jeglicher Zivilsilation mag eine Winde mehr Sinn ergeben, aber wir stehen i.d.R. auf CPs. Wenn ich wirklich mal den Hang nicht hoch komme, weiß entweder der Platzwart rat oder ich gehe zum nächsten Bauerhof und hoffe, dass mich jemand für nen Fuffi rausholt. Alternativ rufe ich einen Abschlepper. Das ist allemal günstiger als eine Winde, die keine Garantie darstellt.

Letztlich fahre ich unsere "Fehlkonstruktion" seit 6 Jahren und bisher haben wir es immer irgendwie aus eigener Kraft geschafft weg zu kommen. Als äusserst hilfreich haben sich grobstollige Reifen erwiesen, die allerdings nur auf Rasen viel bringen, auf geschotterten Steigungen eher weniger bis gar nichts. Ebenfalls empfehlenswert finde ich gerippte Anfahrmatten aus Kunststoff.


Andreas

fschuen am 24 Aug 2020 07:52:38

Wir haben das gleiche "Problem" als chronische Freisteher, fahre allerdings Fronttriebler aus Überzeugung - es ist gewichts-, platz- und kostenmässig Unsinn, die Räder da anzutreiben, wo der Motor nicht ist. Wenn man schon einen Antriebsstrang durchs ganze Fahrzeug baut, dann bitte Allrad, aber der wird überschätzt. Die Geländegängigkeit normaler Pkw wird dagegen eher unterschätzt, der limitierende Faktor ist meist die Bodenfreiheit. Das ist schon bei Enduros so, beim Womo natürlich erst recht.

Der wichtigste Trick für mehr Traktion ist: Luft ablassen. Mit kaum Druck auf den Vorderreifen kommst du fast überall raus. Das bedeutet, dass erst mal ein kleiner Kompressor an Bord muss, der den Druck der Womo-Reifen auch zuverlässig stemmt. Manche Billigdinger schaffen das nicht. Schneeketten wurden schon erwähnt, sind natürlich schwer und nach einem Waldeinsatz nicht ganz stubenrein. Sandbleche kannst du vergessen, es darf nichts sein, was steif ist und sich aufkanten kann. Ein Unimog sieht von unten anders aus als dein Womo. Weiche Anfahrhilfen, Matten usw. sind ok.

Für die Bodenfreiheit kann man eine Zusatzluftfeder hinten einbauen lassen oder andere Federn vorn/hinten. Aufsetzen wird man dann immer noch, aber später. Also ist wichtig, was aufsetzt: beim Kauf unseres Womos war der tiefste Punkt hinten die Steckdose der Anhängerkupplung, das hab ich mit als erstes umgebaut. Jetzt setzt die AHK auf, das ist ok. Wenn Plastikgeraffel zuerst aufsetzt, bleibt das früher oder später im Wald liegen, da würde ich dann was basteln.

Gruss Manfred

X244L4x4 am 24 Aug 2020 13:43:27

Eine gewisse Offroadfähigkeit des WoMo war auch mir wichtig - und ich habe sie auch schon ein bischen gebraucht.

Mein alter Ducato (Bj. 2014) hat ein zuschaltbaren Allradantrieb, nutzbar bis 60km/h. Benötigt habe ich ihn bisher (in den letzten 9 Monaten) kaum, Ich bin bis jetzt überall so raus gekommen.

Ich habe leider nur 15"-Räder, mehr geht nicht so ohne weitere, darauf habe ich grobstollige Sommerreifen gezogen, Bis jetzt bin ich auch aus tiefen Matschwegen ohne 4x4 wieder raus gekommen. Wichtig: Aussteigen! Und vorher mal den Weg abgehen und in Augenschein nehmen. 3,3 Tonnen drücken sich schon mal tiefer rein als ein PkW. Steine zwischen den Fahrspuren entfernen, wenn möglich. Löcher in der Fahrspur etwas auffüllen (Äste, Steine, ...), Wasserflächen auf den Wegen mal auf Tiefe prüfen.
Bisher sind die Limits durch Gewicht und zu geringe Bodenfreiheit gegeben.

Vor der Offroadtour mal mit ein paar Kumpels und dem WoMo los und bisschen probieren was so geht (oder auch nicht) - und Fahr-Erfahrungen sammeln. Ich glaube das ErFAHRungen und Können, sowie vorausschauendes Handeln die besten Anfahrhilfen sind, und natürlich Klappspaten und Handschuhe! Statt Seilwinde habe ich eine handbetriebene Seilratsche dabei. 8)

Wenn wirklich festgefahren dann hilft auch so etwas: --> Link oder die Luxus-Variante: --> Link.

Rutschige Wege fährt man mit Fronttriebler besser rückwärts hoch, mehr Gewicht auf der Antriebsachse = mehr Traktion. Wenn in der Ebene Festgefahren, hilft manchmal auch das Herausschaukeln (Vorwärts- und Rückwärtsfahrt im schnellen Wechsel)

Viele Grüße
Siegfried

fschuen am 24 Aug 2020 14:14:27

Den Klappspaten habe ich vergessen - der ist wirklich noch wichtiger als der Kompressor. Und mit dem Rausschaukeln wäre ich vorsichtig; ein Kupplungsschaden fernab der Zivilisation ist eine logistische Herausforderung. Anfahrhilfen habe ich auch, in der günstigen Variante ohne Beschädigungsgefahr - eine Art lösbarer Riesen-Kabelbinder. Hab ich aber noch nie gebraucht. Gibt es z.B. hier: --> Link

Gruss Manfred

Trashy am 24 Aug 2020 14:27:25

andwein hat geschrieben: und dem 50 kg Zementsack aus alten Zeiten auf dem Beifahrersitz
Gruß Andreas


Also, wenn ich so von meiner Frau sprechen würde...... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:

maverix am 24 Aug 2020 14:28:08

Na jetzt kommen ja mal ein paar richtige McGyver-Tools hier. Wie cool! Das kommt ja um einiges günstiger als teure Umbauten! Danke für die vielen Tipps. Da werde ich mal eine kleine Bestellung auslösen.

Kurze Frage noch zu dem manuellen Seilzug. Bekomme ich mit etwas dieser Art tatsächlich ein 3,5t Wohnmobil mit Muskelkraft aus dem Dreck? Das klingt ja fast unvorstellbar.
Link zum eBay Artikel

Hier werden noch ein paar Alternativen vorgestellt:
--> Link

andwein am 24 Aug 2020 16:20:51

Trashy hat geschrieben:Also, wenn ich so von meiner Frau sprechen würde......

Tue ich nur in Abwesenheit!! Aber im Ernst. Ich habe selbst zwei Ducatos gefahren und ich hatte immer 2-3 leere Kunstftoffwasserkanister dabei. Die wurden gefüllt und dann vor den Füßen der immer geliebten gestapelt.
Wer sich über zu wenig Gewicht/Traktion auf der Vorderachse (egal auch Hinterachse) beklagt sollte auch über gangbare Lösungen nachdenken. Ein nachträglicher Dangl Umbau ist keine Lösung. Drei leere Wasserkanister (zum Befüllen!) schon. Und wer jetzt fragt: woher bekomme ich auf der Wiese/am Strand das Wasser her, den verweise ich auf den geüllten Abwasser/Frischwassertank direkt hinter der Hinterachse und eine Gewichtsverlagerung durch Umfüllen.
Aber ist nur ein pragmatischer Vorschlag, der mit der 305 A Winde ist mehr technisch orientiert.
Gruß Andreas

hannes99 am 24 Aug 2020 17:54:03

Ich fahre einen alten , aber gut erhaltenen VW LT Distance Wide mit Heckantrieb.
Ist der 110ltr Diesel Tank gut gefüllt, 140ltr Frischwasser im Tank hinten, die Enduro auf der Motorradbühne und gute Reifen geht der alte LT wie Schmidts Katze!
Es geht außer Allrad nichts über Heckantrieb! Sehe ich jedes Jahr bei 24h Nürburgring.Wo alle Ducato und Transit Frontantrieb stecken, geht der LT durch.Trotzdem würde ich mit dem Fahrzeug nicht zum Saleccia Strand auf Korsika fahren, wegen zu geringer Bodenfreiheit.
Für spezielle Touren habe ich noch einen Joker Kawasaki KLX 300 als Beiboot

Gast am 25 Aug 2020 16:04:02

So Aufrüstungs- bzw. Allradideen fördern bei mir immer gleich das "Hirnbizzeln" gerade wenn man gerade eine US/CDN Tourmit dem eigenen WoMo plant und darüber nachdenkt, diese evtl. um die Panamericana zu erweitern. Also habe ich mal bei Woelcke nachgesehen, aber bei 150K winke ich dann doch ab, es muß ja noch etwas Geld für die Reise übrigbleiben. ...........und gebrauchte gibt es ja nicht :-(

Aber der Tipp hier --> Link ist ja wirklich der "banale" Hammer :mrgreen:

babenhausen am 25 Aug 2020 16:16:09

bigben24 hat geschrieben:
Aber der Tipp hier --> Link ist ja wirklich der "banale" Hammer :mrgreen:

Klar klappt das mit dieser Kiste mit 2-3 Brettern als Ladung auf der kurzen Pritsche.
Und dann machen wir das ganze doch mit einem 3,5 oder noch mehr schweren Wohnmobil und windigen Plastikradläufen und kaum Freigang.....da werden schnell die Fetzen fliegen :cry: :mrgreen: :evil:

Gast am 25 Aug 2020 16:31:14

Also ich habe da genug Luft :-)


rkopka am 25 Aug 2020 16:38:04

Gibts sowas ähnliches nicht auch als Anfahrhilfe für Schnee ? Link zum eBay Artikel --> Link
OK, muß man dabeihaben, aber dafür etwas sicherer ?

RK

goldfinger am 25 Aug 2020 16:54:03

Mir gefallen diese Teile Amazon Link
Zwei Stück pro Rad sollten reichen. (...und wieder ein paar Kilo mehr an Bord)


Andreas

rkopka am 25 Aug 2020 17:05:18

goldfinger hat geschrieben:Mir gefallen diese Teile
Amazon Link
Die Bewertungen gehen ja stark auseinander. Aber da könnte ich auch die Hälfte in den PKW geben, wenn es nur mal ein paar Meter aus dem Schnee rausgehen soll.

RK

ka10 am 25 Aug 2020 17:33:21

hi... ich habe meinem250iger boxer ne Vollluftfederung gegönnt, hinten original Peugeot vorn goldschmitt, bis gut 20km/h kann ich den 7cm angehoben fahren, danach (wenn die autom. Türverriegelung) bei ca. 30km/h anspringt geht er wieder runter auf normal. Aber für bestimmte Situationen reicht das, zum Geländeausgleich sinds 14cm Differenz möglich, beim Ausbau habe ich darauf geachtet, dass die angetriebene Vorderachse mehr kg hat als hinten, seitdem ist auch im Winter kein Problem mehr (vorher mit dem Alkohymer ging schnell nichts mehr).
Grüße Wolfgang

Meister_Ede am 29 Aug 2020 11:04:19

Moin. Da wir uns sehr oft am Strand von SPO rumtreiben und manchmal stecken geblieben sind, habe ich als erstes die 215 Michelin Camper gegen 225/70R15C Pirelli Chrono Allwetter getauscht.
Die Reifen haben super gripp aufm Sand, Stotter und matschige Wiese, unter anderem haben gute Straßen Lage aufm Asphalt und funktionieren tadellos beim starken Regen. Sind aber nicht grade günstig.



Dann habe auch noch für alle Fälle anfahrhilfen gekauft.


Scheuman am 29 Aug 2020 16:19:19

Bei ORC-Exclusiv gibt es verstärkte, längere Federn bzw. Federbeine für die Vorderachse. Luftdämpfer sind eine schöne Spielerei, wären mir zu problematisch wenn mal etwas nicht funktioniert. Was auch hin und wieder mal passiert.

rolandderaeltere am 30 Aug 2020 13:56:32

Hallo,

die hier angesprochenen Probleme können wir mit absoluter Sicherheit mit jeder Art Fahrzeug und Ausstattung genießen!

Meine „Eierlegende Wollmilchsau“ fahre ich jetzt seit gut 30 Jahren. Die erfüllt sämtliche in dieser Diskussion angestrebten Wünsche.

Dieser, mein VW T3 Syncro, verfügt über zuschaltbaren permanenten Allradantrieb (kein 4 Motion), zuschaltbaren Sperrdifferential beider Achsen, „AT Reifen“, eine vernünftige Bodenfreiheit und transportiert permanent 2 „Sandleitern“, 2 Schneeketten und einen Luftkompressor mit sich.
Eigentlich sollte da doch alles abgedeckt sein.
Denkste!

Hier ist einiges zu lesen, was wir mit dieser heiligen Kuh angestellt und in diesem Forum berichtet haben:
--> Link

Der wichtigste Faktor ist doch immer das eigene Verhalten.
„VW Syncro- da stecken bleiben, wo keiner mehr hin kommt“, hat unserer mit so manch anderen Syncros irgendwo dran stehen...

Wir brauchten doch auch mal noch einen rettenden Traktor!
Ob es jetzt der starke Regen in der Nacht oder anderes ist, wir müssen uns immer auf Überraschungen einstellen, wenn wir z. B. einen Schlafplatz beim „Freistehen“ suchen.

Sicherstellen nie stecken zu bleiben können wir hauptsächlich, bevor wir uns für eine bestimmte Wegstrecke entscheiden!
Da helfen im Falle fehlender Traktion dann alle Mittel. Von der Fußmatte über Allrad- bis zum Traktor. Jeder eben mehr oder weniger.

Dass alle immer wie gewünscht an ihr Ziel kommen und PX (Pleipt Xunt)
wünscht wieder aus Niederbayern grüßend

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