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Mal ein anderer Informatiker Bericht


lockenhaupt am 15 Mär 2007 20:16:37

Nabend

Ich meinen zweitem leben (im ersten bin ich womofahrer) bin ich vom beruf informatiker, in einer grösseren firma in der schweiz. Dort bringe ich jede woche für geneigte intressierte user eine infomail heraus. Darin sind z.b tipps, tricks, sw usw. Auch bringe ich dort aus meinen leben als informatiker immer etwas zum besten. Der letzte bericht ist sehr gut bei unseren usern angekommen, so das ich mir gedacht habe das ich ihn hier vielleicht auch bringen kann, um euch bei euren grauen altag das eine oder andere lächeln abringen kann.

Sollte mir das damit gelingen bin ich wieder ein wenig mehr stolz auf mich :P


locke

P.s

Mein pseudo in dieser mail und berichten ist immer "die Kaffeetante"

Das Leben einer Kaffeetante als Informatiker

Oder … Wie stelle ich mich selber doof an. …….

Wie ihr ja im letzten Gemeindebrief lesen konntet, hat sich eure Kaffeetante, nachdem sie Stunden über Stunden auf der Strasse singen war, einen Laptop gekauft, und ich konnte euch meine ersten Erfahrungen mit Vista erzählen.

Nun wollte ich mir erlauben euch einen weiteren Einblick in meinen ach so reiches und interessantes Leben als Kaffetanteninformatiker gewähren.

Ich sass so bei meinen neuen Laptop, und ärgerte mich weiter über Vista. Als mein lieber Schwager schwitzend und voller Panik anrief, „Du mein Router ist defekt“. Er hat aber seine Frau losgeschickt mit der Weisung, „Kauf mir einen neuen Router, aber genau den gleichen wie wir haben“.
Die arme Frau, schon überfordert mit ihrem Leben, wagte sich nun voller Mut und Tatendrang in die Höhle des Löwen, auch „Media Markt „ genannt. Ging frohen Mutes zum nächsten Verkäufer und klage ihr Leid, mit der bitte, man möge ihr doch den gleichen Router verkaufen, damit der Haussegen wieder gerade hängen kann.
Wie das leben nun so spielt, erklärte ihr der ach so gut ausgebildete hochmotivierte Media Markt Mitarbeiter: „Ham wa nicht und kriegen wir auch nicht, und schmiss ihr ein anderes Modell auf dem Tisch, und sagte: der ist genauso und geht auch, und kann sogar von einem kleinem Kind installiert und eingerichtet werden “.

Um 250 CHF erleichtert und mit unguten Gefühl, dass die Beratung doch vielleicht nicht so gut gewesen war, fuhr sie schnell nach Hause um ihren holden Gatten glücklich zu machen, und ihm zu zeigen was sie von der Jagd mit nach Hause gebracht hat. Sie erzählte ihrem Göttergatten auch was der nette Verkäufer ihr sagte, „ das kannst selbst du kleines Kind installieren und einrichten“. Naja er bastelte so ca. 4 Std an seinem Werk, und nachdem er dann eine Flasche köstlichen Traubenwassers zu sich genommen hatte, und somit dann die rechte Schlagseite und den geistigen Durchblick hatte, klingelte er bei mir durch.

Hilfsbereit wie ich nun mal bin, schnappte ich mir meinen Erste Hilfe Informatiker Koffer, stieg in meinen Informatiker Rega Heli und schnatterte von dannen, um meine geliebte Familie aus steinzeitlichen nicht ADSL - Internet Zone zu befreien. Was soll ich sagen, nach weiteren 3 Std und einem längeren Anruf bei Bluewin, denn man hat ja seine Zugangsdaten vom ADSL immer griffbereit (hoch lebe die Ordnung) hatte ich auch diesen Notfall zu meinen Gunsten entschieden und konnte somit eine Kerbe des Sieges in meiner Siegerholzwand einritzen.

In diesem ach so schönen Hochgefühl schaute ich mich in meiner Wohnung um, und sah das traurige Bild meines Accespoint, der mir seit Tagen dann schon arge Probleme mit meinen W-Lan (Auch Kabelloser Internetzugang genannt) machte. Schnell war der Entschluss gefasst, „Ein neuer muss her“, und noch Sonntags wurde ein guter Freund, der sich vor kurzen Selbständig mit einen Internetshop gemacht hat, aus seinem Wochenende per Telefon geholt mit der Bitte, nein nicht Bitte, sondern Auftrag, „Ich will einen neuen“

Nachdem wir so ca. 1 Std am Telefon Fachgesimpelt hatten musste ich auflegen, da meine Frau schon fragte ob ich vielleicht eine neue Fremdsprache oder dann vielleicht doch eine Geliebte hätte. Die Ehefrau meines Freundes am anderen Ende des Hörers hatte dann noch ein paar andere Ausdrücke, die ich meinen gewillten Lesern nicht antun möchte, da ich befürchten muss dass dieser dann vielleicht einen Augenschaden, oder als Brillenträger einen Brillenschaden davon tragen könnte.

Gut die Bestellung war nun abgesetzt und ich wartete 2 Tage voller Ungeduld , ich muss gestehen ich habe jeden Morgen den Postboten angeknurrt, so dass mich die Postdirektion schon angerufen hatte, und einen Beweis anforderten dass ich einen Impfnachweis gegen Tollwut erbringen müsste, sonst würde mir keine Post mehr gebracht. Endlich wurde mein neuer Router mit Accespoint geliefert. Was für eine Freude, wie leicht kann man doch einen Informatiker zum lächeln bringen, und ihn absolut glücklich machen, so dass er sich wie im 7 Himmel fühlt.

Nun denn, das Paket fix geöffnet, dem Sohn absolutes Internetverbot gegeben, im Gegenzug für diese Anordnung mit alten Obst und einen Aschenbecher beworfen worden, Router aufgebaut neues Laptop geschnappt, alles verkabelt, CD eingelegt und Wizzard gestartet und ……… alles gestoppt und lauthals geflucht.

Ja Hergott noch einmal wo sind die Zugangsdaten fürs Internet, wie war die ID und wie war erst das Passwort …….. Nachdem meine Frau überraschend in der Tür stand und einen Schreianfall bekam, da ich die ganzen Ordner sowie Papiere auseinander gefügt hatte, ich mir eine Standpauke anhören musste, und unser Haussegen schief stand, fand ich dann doch endlich einen Papierfitzel worauf alle Daten standen. Flugs eingegeben und auf Abschluss geklickt.
Spannungsvolles Warten, Sekunden werden zu Stunden, dann endlich der Anzeige Balken geht auf 100% und …… FM die Verbindung zum Internetdienstanbieter ist Fehlgeschlagen überprüfen sie die Einstellungen oder rufen sie ihren Internetdienstanbieter an. Hmmmmm grummel, musste ja so kommen. Also alles nochmals von vorne, und wieder die gleiche FM. Bloss komisch, warum zeigt mir die Netzverbindung an, das ich Internet habe, also zur Kontrolle mal rasch den Internet Explorer geöffnet, und siehe da ich kann surfen. Ja wie das denn, wie geht das, das Programm hat doch aber gesagt ……

Naja nicht weiter nachgedacht, noch schnell das W-Lan eingerichtet, und dann gefreut was ich doch für ein guter Informatiker bin.
Toll wenn man seine Seele durch Eigenlob labsalben kann. Gut das meine Frau nicht gut auf mich zu sprechen war, mein Sohn mich dahin gewünscht hat, wo der Pfeffer wächst ( wobei dieses auch reizvoll wäre, Sonne, Stand und Pfeffer) ist eigentlich nebensächlich, damit kann ich leben, denn als Informatiker habe ich einen ausgeprägten Eigenstolz, und sehe diese kleinen Fehler des Lebens nicht, oder übersehe sie einfach. So sass ich dann im Wohnzimmer, mich in meinem Eigenlob sülzend und schmorend (wer versteht schon die Seele und das Empfinden eines Informatikers) als mein Sohn reinstützte und mir verkündete: „Eh du alter seniler Infoteke, das Internet geht nicht“ und zog grummelnd von dannen.

Wann wird die Jugend endlich einen alten Informatiker verstehen, und seine Taten huldigen? Noch diesem Gedanken nachhängend lief ich also zum neuen Router um im Geiste mit diesem armen Kind zu kommunizieren (ja auch ein Router ist nur ein Mensch) damit er mir sein Leid klagen würde, was er aber nicht tat. Nun ja also war ich gezwungen den berühmten Reset Knopf zu tätigen, und alles begann von vorne.
Da ich nun die ominöse Fehlermeldung schon kannte, lies ich mich nicht beirren, und siehe da nach ca. 10 min. ging alles wieder, und ich ging in wohl weislichem Selbstgefallen wieder an meinen Lieblingsplatz, dem Sofa im Wohnzimmer.
Es dauerte keine 10 min. und mein Sohn störte mich wieder in meinen Träumen, wo ich der grösste Informatiker bin, und täglich gehuldigt werde.
Also das gleiche Spiel von vorne. Was soll ich sagen, an diesem Abend habe ich dieses Spiel so an die 20 x gemacht, bis ich auf gab und die Hotline meines Internetdienstanbieters anrief um ihm mein Leid zu klagen da ich fest der Meinung war, dass ja nur dieser an mein Dilemma schuldig sein müsse.
Der gute Mann am andern Ende der Leitung meinte nach 5 Min. grummeln, Tja das was ich ihnen sagen kann, sie haben sich in der letzten Stunde 20 x ein und ausgeloggt. Ohh Heureka , was würde ich ohne ihn machen, ohne diesen Gehilfen an der Hotline, langsam sprechend, da ich Angst hätte mich an meinem Schaum, der sich nun langsam um und in meinen Mund gesammelt hatte, teilte ich ihm meine Besorgnis mit „Könnte es sein das ihr Probleme im Netz habt?“
Er verneinte, so dass ich annehmen musste, dass es also doch mein mir ans Herz gewachsener Router sein muss.
Naja was solls, man hat ja seinen Freund den man anrufen kann, und ihm am Telefon gehörig die Meinung flöten, was er mir doch für ein blödes usw ….. gesendet hat. Nachdem auch das erledigt war, und mir versprochen wurde, dass ich einen Austauschrouter bekommen würde, harrte ich nun der Dinge.

Nach für mich unendlich langer Zeit (es waren 2 Tage vergangen) kam endlich der neue Router. Kurz meinen Kopf ins Zimmer von meinen Sohn gesteckt, ihm mitgeteilt, „ Du der neue Router ist da, und wir haben für ca. 30 min. kein Internet“.
Zum Glück habe ich mit 40 dann doch noch schnelle Reflexe, denn sonst hätte mich das womit mein Sohn nach mir geworfen hat, getroffen.
Also alles wieder schnell aufgebaut, Wizard durchgespielt, und siehe da es funktioniert. Toll dachte ich bei mir, wo ist mein Betonpodest worauf ich mich stellen kann um mich huldigen zu lassen. Aber wie immer im Leben keiner wollte mich huldigen und meine „ ach so wichtige Arbeit für diese Menschheit „ Respekt zollen.
Der Router lief und mein Sohn kam um mir salbungsvoll auf die Schultern zu klopfen“ Na ja Papa bist dann doch der Beste“
Wohl gelaunt mit dem Wissen „Papa bist ja doch der Beste“ und dass der Router nun seine Arbeit macht, baute ich alles ab, und verzog mich mit meinen geliebten Notebook ins Wohnzimmer um dort dann via W-Lan ohne störende Kabel in die tiefen des Internets einzutauchen. Hach ist doch eine Kleinigkeit für einen Informatiker W-Lan einzurichten.

Also flugs rechte Maustaste auf das Netz Symbol, ihm noch mitteilen wie der Accespoint heisst, und dann ……. Nichts ging, er fand ihn nicht, doch mein Laptop fand ihn, konnte sich aber nicht verbinden, ja warum nicht dummes Ding, mach die Augen auf, da ist er doch! Ich rannte mit Laptop zum Router um dem Laptop zu zeigen dass der Router da ist, „Da du dummes Ding siehst du ihn?!“, also sei so lieb und verbinde dich. Aber wie so oft im Leben er verband sich nicht.

Brummelnd sagte ich zu meinem Laptop“ Solange du deine Chips unter meinen Tisch hältst hast du das zu machen was ich will, ich werde dir noch deinen sturen Kopf austreiben“
Gesagt getan, auf in die tiefen des Laptop-Betriebs-Systems und deinstallieren wir die W-lan Karte.
Vista war noch so lieb mich zu fragen ob ich den Treiber behalten will. Natürlich will ich ihn behalten wie willst du dummes Ding deine W-Lan Karte den sonst wieder finden. Ein reboot tut immer gut und …… Er fand seine W-Lan Karte wieder, aber Verbindung zum Router nein. Das war der Moment wo ich in die Glasplatte vom Wohnzimmertisch bis. Meine Frau, die zwischenzeitlich nach Hause gekommen war, steckte nur kurz den Kopf rein und ermahnte mich „ Schatz denk daran das Bis- abdrücke im Glas sich immer sehr schlecht wieder entfernen lassen.“
Nichts geht über eine Ehefrau die sorgsam im allen Situationen Verständnis für ihren Ehemann aufbringt.
Gut dachte ich mir, wenn du Mist Ding nicht so willst (der wehrte Leser mag mir diesen Ausdruck meiner Verzweiflung in diesem Moment verzeihen) dann mache ich dir jetzt den Garaus.
Jetzt wird es hart, Treiber und Karte deinstalliert und Laptop neu gebootet. Mein Laptop bootete unschuldig vor sich hin, als meine Augen so übers Gehäuse schweiften, und was ich sah, raubte mir den letzten Verstand. Da war doch ein kleiner Schalter, und über dem Stand „ W-Lan an – aus“ , ich denke ich muss nicht sagen auf was der Schalter stand ………..

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Dirк am 15 Mär 2007 20:28:43

:D

lockenhaupt am 15 Mär 2007 20:55:37

Nabend Dirk

wie ich deinem wohlwollenden grinsen richtig entnehme, ist dir diese situation nicht fremd ??? 8)
Oder lächelst du etwa über mich ?? :cry:


locke

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Dirк am 15 Mär 2007 21:05:36

ich hab Linux - da ist das WLAN Zeugs schon von Hause aus eine Herausvorderung. Einmal hatte ich aber auch den Knopf vergessen - und eine halbe Stunde sinnlos rumgespielt. Das Gesicht, welches man aufsetzt, wenn man merkt, daß WLAN eigentlich ausgeschaltet ist - ist mir also bekannt. :D

stern58 am 29 Mär 2007 22:12:20

Hallo allen,
und wo sitzen immer die Fehler??? Genau meistens 20cm vor dem Monitor.
Diese Kaffeetante könnte auch ich sein 8)

achimHH am 29 Mär 2007 22:41:34

:kuller: :kuller: :kuller:

man gut , das mein Söhne hier nicht angemeldet sind !

das könnte sonst sein das sie Geschichten erzählen würde... :eek:

aber,

irgendwie kommt mir das alles sehr bekannt vor.... :haendereib:

vom achim :kuller:

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