Ich erkläre mal kurz meine Überlegung.
Mein BMS (SBMS0) benötigt zwei Shunt zu Erfassung von Ladung und Verbraucher, SOC etc.. Der BMS hat 4 Ausgänge womit ich bei Over- und Undervoltage Geräte ausschalten kann. Ich kann aber auch nach SOC Werte/Temperatur schalten, daher werde ich alle 4 Ausgänge verwenden.
Bei Overvoltage, SOC >90% und Temperatur <5° deaktiviere ich meine Ladequellen(Vitronic VBCS 60/40/430)
Bei Undervoltage oder SOC <20% deaktiviere ich alle Verbraucher.
Um alle Verbraucher mit der BMS Signal zu deaktivieren wollte ich zuerst den FBR265 von Philippi verwende. Damit trenne ich bei Undervoltage/SOC <20% allerdings die Leitung und der Ladung ist ebenfalls unterbrochen.
Ich habe mich daher für den Smart-Fuse 75-250A entschieden.
Bei undervoltage/SOC <20% werden alle Verbraucher getrennt, aber Ladung mit der VBCS ist trotzdem noch möglich. Versagt der BMS, warum auch immer, fungiert der Smart-Fuse als Backup, da er auch automatisch je nach eingestellten Werten abschalten.
Die Polsicherung direkt an den Batteriepol habe ich weg gelassen. Die Verbindung Pluspol zum ersten Shunt wird mit einer Kupferflachstange 20x5mm durchgeführt, wird auch nur ca. 10cm lang sein. Die restliche Verteilung wird mit der gleiche Kupferflachstange 20x5mm umgesetzt. Plus und Minus Flachstangen werden nachher sauber getrennt und mit Plexiglas abgedeckt.
Reicht die Mega Sicherungen und der Smart-Fuse aus oder muss zwingend noch eine Polsicherung eingebaut werden?
Verkabelung zum Wechselrichter(50mm) und VBCS(35mm) wird mit NSGAFÖU durchgeführt. Anbindung EBL mit den vorhandenen Leitungen.
Spricht irgendetwas gegen der umzusetzen oder hat jemand Verbesserungsvorschläge?
Wechselrichter wird überwiegend nur für Kapselmachine, Wasserkocher und Fön der Frau eingesetzt und ab und zu zum Aufladen der E-Bikeakkus.


