Nachdem Corona die Welt in Atem hält und es jeden Tag andere Vorschriften bzw. Verbote gab, hat es bis jetzt gedauert, eine größere Tour zu machen.
Ursprünglich war im Mai ja wieder England geplant, doch Corona...........
Also fiel der erste größere Urlaub ins Wasser. Ab Ende Mai war es ja wieder erlaubt zu reisen.
Die kleinen „Zwischentouren“ haben wir, teilweise, nur faul auf dem Campingplatz Ottobeuren verbracht.
Wir hatten auch andere Plätze anvisiert. Aber teilweise darf man die Sanitäreinrichtungen gar nicht benutzen oder nur sehr eingeschränkt. Teilweise muß man fast schon einen Offenbarungseid ablegen. Um das mal zu zitieren: „Haben Sie oder Ihre Begleitperson in den letzten 4 Wochen eine Corona Infektion gehabt? Oder hatten Sie Kontakt mit jemanden, de Corona hat“
Ottobeuren ist da sehr entspannt! Mundschutz und Hygiene ist auch da angesagt, aber nicht so übertrieben wie auf anderen Plätzen! Und abends auf der Terasse ein Meckatzer Bier...lecker!
Jetzt also ist er da, der Große Urlaub! Norddeutschland, die Zweite war angesagt! Letztes Jahr waren wir in Lübeck, Flensburg, Husum, Wismar, Lüneburg und Braunschweig.
Diese Jahr sind geplant: Celle, Hamburg, Kiel, Bremen, Bremerhaven und mal sehen, was noch so kommt.
Die erste Pleite: Celle!
Wir hätten nicht gedacht, dass es nach den Ferien noch so rund geht!!!
Am Samstag, den 12. September 2020, fahren wir los, Richtung Celle. Laut „Mobilisten.de“ ein guter Stellplatz.
Nach mehreren Staus und Stau Umfahrungen hab ich die Nase voll und will nur noch stehen und ausruhen. Aber..... wie das Leben so spielt. Der Platz ist wirklich schön, aber voll! Wie der Rest der Stadt. Man hätte reservieren können..... Wir hätten nicht gedacht, dass es nach den Ferien noch so voll ist. Aber na ja, eben Samstag.Was tun! Wir fahren weiter nach Soltau.
Der Campingplatz Imhof ist ruhig. So ruhig, dass ich 10 Stunden durchgeschlafen habe!
Bei der Einfahrt denke ich: Hier waren wir doch schon mal? Ja genau, vor ca. 28 Jahren waren wir mit unserem ersten Mobil schon mal hier.
Okay, Celle wird erstmal abgehakt. Wir fahren nach Bremen. Auf dem Stellplatz Kuhirte stehen und die Stadt anschauen.
Gesagt, getan. Der Stellplatz ist nicht schlecht! Man zahlt für die Übernachtung, Strom extra, Sanitär extra. Wer´s nicht will/braucht zahlt nur die Übernachtung.
Vom Stellplatz in die Stadt sind es gute 1,5 Kilometer. Bremen selbst ist (die Bremer mögen es verzeihen) nicht so interessant.



Das Rathaus



Der Rathausplatz ist ok. Das Rathaus, die Stadtmusikanten und der Dom, der allerdings Sonntag nicht geöffnet ist??

Das Schnoorviertel allerdings ist zwar klein aber sehr schön.



Schmale verwinkelte Gassen voller Geschäfte, die auch heute am Sonntag geöffnet haben. In einem der Restaurants Mittag essen, noch ein bisschen schlendern und zurück.
Am Montag den 14. September weiter nach Bremerhaven. Auf dem Weg zum Stellplatz an der Doppelschleuse noch bei einer Bäckereifiliale Brot tanken und schon sind wir dort. Hoppla, schaut voll aus. Glück gehabt, wir kommen ca. 11:00 Uhr an. Da ist gerade das Wechselspiel voll im Gang. Dadurch kriegen wir einen schönen Platz. Abends aber komplett voll. Das lässt Böses ahnen für Hamburg. Auch dort ist Reservieren nicht möglich.
Egal, Kamera gepackt und los. Auch hier ca. 1,5 km bis an den Hafen.


Durch den Museumshafen


Hier ist alles versammelt, was uns interessiert. Als Erstes fahren wir auf die Aussichtsplattform Sail City. Von oben kann man alles überblicken.






Aussichtsturm auf Sail City

Danach schlendern ein bisschen im Hafengebiet herum und rein ins Deutsche Auswandererhaus.

Hier gibt es viele Infos, Bilder und Räume über das Schicksal der Auswanderer bei der Einschiffung in Bremerhaven und der Ankunft in New York oder anderen Städten.




Danach dann die Ankunft.


Danach zurück zum Stellplatz. Abends brummt es plötzlich ziemlich laut. Wir sehen, dass ein großes Schiff in die große Schleuse geschleppt wird (Es gibt 2 Schleusenkammern, darum Doppelschleuse). Kamera schnappen und los. Ähnlich wie die Ausschleusung eines Kreuzfahrers bei der Meyer Werft in Papenburg ist es Millimeterarbeit, das Schiff und die beiden Schlepper in die Schleusenkammer zu bekommen. Danach muß das Schiff noch aus dem Hafenbecken ins tiefere Wasser geschleppt werden. Erst hier wirft es die eigene Maschine an.


Während wir auf das Ausschleusen warten gibt es noch einen tollen Sonnenuntergang.


Am nächsten Morgen, kurz vor der Weiterfahrt, noch eine Überraschung.

Hier mach ich mal eine Pause. Ich hoffe es sind nicht zu viele Bilder. Mehr demnächst.
Gruß Cornwallo



































































































