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Ich habe die Beleuchtung auf LED umgestellt, aber nicht daran gedacht, dass die Lampenausfallkontrolle dies als solches interpretiert. Gibt es doch noch einen Weg, die LEDs drinnen zu lassen ohne Anzeige im Cockpit? Gruß Günter
Parallel(heiz)widerstand, damit wieder der alte Strom fließt. RK Widerstand ist die einzige Möglichkeit, außer Du hackst Dich in die CAN-Bus-Kommunikation bzw. die Verkabelung des Controll-Chips. Allerdings reicht ein deutlich geringerer Lastwert/höherer Widerstandswert fast immer. Das hängt vom Controller ab - also ausprobieren. Achtung: Wenn Du 2x5W als normale Kennzeichenbeleuchtung hast, dann mußt Du bis zu 2x5W abnehmen und in Wärme wo anders abstrahlen. Das ist nicht die Welt, aber auch nicht nichts. Solche (Last-)Widerstände gibt es bei diversen LED-Anbietern. gruss kai
dass damit die ABE des Fahrzeugs erlischt und ich Illegal unterwegs bin..... Warum macht man das ? Kennzeichenleuchte kann nun wirklich Glühfadenleuchtmittel bleiben, was soll LED da besser machen :gruebel: Grüße Ralf. Hallo Günter, welche Lampen hast du ausgetauscht, die hinteren? Bei Bj. 2010 sollten die eigentlich noch nicht am Bus hängen und überwacht werden.
Hallo Michael, beim 2011er Duc "hängen" die Leuchten am Bus. Aber abgesehen davon was soll Dein Beitrag dem TE bringen? 1. Er hat getauscht und bekommt jetzt die Fehlermeldung. Ergo: sie werden überwacht. 2. Höchstwahrscheinlich hat er die hintere Nummernschildbeleuchtung getauscht. Bei der vorderen kommt keine Meldung :mrgreen: :mrgreen: Grüße Dirk Alles gut. Ich habe eine Anzeige für ausgefallene Lampen. Damit gibts das auch schon im 250er von 2010. Dass der geringe Strom bei LED die Warnung auslösen wird, hatte ich nicht bedacht. Jetzt klemme ich in den Anschluß einen 33 Ohm Lastwiderstand 5W ein und dann hoffe ich auf ein zufriedenstellendes Ergebnis. Oder habe ich da wieder was übersehen? :D Günter Hi Dirk, was soll DEINE Belehrung dem TE bringen? Ich hab ne Frage gestellt, weil mich das auch interessiert....also, wem soll deine Bemerkung helfen? Auch wenn das dem TE ebenfalls nicht hilft: In der Überschrift dieses Threads heißt es "...Kennzeichenbeleuchtung...". Und die vordere Kennzeichenbeleuchtung kann man nicht auf LED umbauen!! :mrgreen: Grüße Dirk
Nirgendwo hat der TE davon gesprochen, dass er keine zugelassenen LEDs eingesetzt hätte - und die sind nicht illegal, weil zugelassen. Ich kann den TE verstehen, weil die LEDs das Nummernschild deutlich heller ausleuchten, die geringere Leistungsaufnahme ist auch ein Pluspunkt (wenn man denn keinen Lastwiderstand einbauen muß). Bei einem VN31 High-Side Switch wird eine 'Open Load' angezeigt, wenn die Spannung am ausgeschalteten Anschluß zu hoch wird. Effektiv wird ein Spannungsteiler erzeugt mit dem Glühfaden als einer der Widerstände. Wenn ich das Datenblatt richtig verstehe, dann sollte ein 1k Widerstand parallel zu der LED schon reichen, das ergibt dann ca. 14mA am Widerstand/ca. 0.2W. Es kann sein, dass die LED zwar genügend Last produzieren würde, jedoch nicht wie ein Widerstand wirkt. Wenn allerdings die Last überwacht wird, dann wird es schwieriger, weil dann hängt es davon ab, was als Toleranzschwelle vorgegeben wird. Da gibt es Chips, die sich programmieren lassen, damit ich unterschiedliche Leuchtmittel geziehlt überwachen kann. Dann wird nur ein Lastwiderstand in geeigneter Größe helfen. Wobei ich mal vermuten würde, dass da 50% Sicherheit eingerechnet werden, sprich bei einer 5W Last sollte schon 2.5W am Widerstand reichen. Ich vermute, dass da 2 Leuchten am Nummernschild sind. Schlägt die Erkennung an, wenn die Nummernschild-Beleuchtung *aus* ist -> open load Überwachung. Schlägt die Erkennung an, wenn die Nummernschild-Beleuchtung *an* ist und bereits eine Original-Lampe raus ist -> Lastüberwachung. Schlägt die Erkennung *nicht* an, wenn *eine* Original-Lampe ersetzt ist -> großer Spielraum bei der Erkennung. Je älter das Fahrzeug, desto simpler meistens die Überwachung..... gruss kai Hallo Kai das ist eine hilfreiche Zusammenstellung. Ja: 2 Leuchten, zugelassene LEDs und der Wunsch nach hellerer Ausleuchtung. Die geringere Leistungsaufnahme spielt keine Rolle. Ich werde nochmal ein bisschen schrauben, um herauszufinden, wann die Erkennung wirklich anschlägt. Dann werde ich mal die Lastwiderstände ausprobieren und das Ergebnis vermelden. Gruß Günter
Lass man, Michael. Der Schreiber hat selbst keine Ahnung. Überwacht wird das von der Stromüberwachung der zentralen Fahrzeugelektronik ZFE und nachrangigen Steuergeräten, wenn überhaupt. Der CAN Bus hat damit nichts zu tun. Die Beleuchtung hat keinen Busankoppler und kommuniziert nicht. Der arme CAN muss aber auch für alles herhalten. Die hintere Kennzeichenbeleuchtung wird oft überwacht. LED gibt also nur den Lichteffekt. Da die Stromstärke überwacht wird spart man keine Energie und muss den Strom verballern. Das passiert in Form von Wärme. Die längere Haltbarkeit der LED ist bei Billigheimern auch eher weniger gegeben. Die Betriebserlaubnis des Fahrzeuges erlischt auch nicht. Das ist Unsinn. Fazit: Sieht schicker aus als Soffittenlicht. Kann man machen. Wer LEDs ohne Widerstand nimmt kann mit einem Drahtpoti mal messen wann die Fehlermeldung aus bleibt. Da wäre dann noch etwas Stromsparpotential. Hallo Trashy, also OK, dass ich mich weiter oben, fälschlicherweise Weise, habe dazu verleiten lassen die "Lamenüberwachung" dem CAN-Bus " in die Schuhe zu schieben" war evtl. nicht ganz korrekt. Aber vielleicht könntest DU mir / uns das mit der Stromüberwachung mal etwas genauer erklären: der 250er Duc, um den es hier ja auch geht, hat in Fahrtrichtung links, unter dem Fahrzeug, den Kabelbaum zur Versorgung der hinteren Leuchten. Dieser Kabelbaum hat etwa 3m hinter der Vorderachse eine Steckverbindung. Unterschiedliche Radstände / Aufbauten haben ab hier unterschiedliche Leitungen / Leitungslängen. Wenn man nun eine AHK nachrüstet so wird die Stromversorgung für die AHK / den Anhänger an dieser Steckverbindung eingeschleift. Dadurch das im Hängerbetrieb z.B. zwei Rückleuchten statt nur einer am Fahrzeug leuchten fließt der doppelte Strom ( gleiche Leuchten mal vorausgesetzt ). Eine Stromüberwachung kann man so konzipieren dass sie bei einem höheren Stromfluß NICHT "meckert". Wenn nun aber am Anhänger eine Rückleuchte ausfällt ( hatte ich schon ), dann ist der Stromfluss für die Überwachung wieder im normalen Bereich und trotzdem geht im Armaturenbrett die entsprechende Kontrollleuchte an und der Fehlerspeicher meldet "Begrenzungsleuchte ausgefallen". Bliebe noch das Steuergerät der AHK ( bzw dessen E-Satz ) aber das hat, neben dem eingeschleiften Kabelbaum, auch nur ein Dauerplus zur Fahrzeugbatterie ( und Masse ). Grüße Dirk Da gibt es halt mehr als schwarz und weiss. Natürlich kann eine Kontrolleinheit verschiedene Parameter haben. Traditionell war das Kabelbruch/Fadenbruch, da wurde quasi nur geschaut, ob eine Last dran hängt (Kurzschluß fängt die Sicherung ab). Modernere Systeme messen den Strom. Das wurde am Anfang über einen Schwellwert gemacht, i.d.R. mit einem Widerstand als Stellgröße. Ganz neue Systeme haben einen Shunt in den Chip integriert und die messen direkt den Spannungsabfall über den Shunt. Dieser Spannungsabfall kann dann so parametrisiert werden, dass da 2x5W=10W XOR 2x5W + 2x5W =20W dran hängen. Wenn 20W dranhängen und es geht runter auf 15W, dann ist etwas kaputt. Wenn 20W dran hängen und es geht auf 10W ist alles OK. Etc. Etc. Andere Systeme haben die Lampensteuerung direkt in die Leuchteinheit integriert und die Lampen werden lokal angesteuert. Das ist z.Bs. bei den Blinkern von Audi so, die man programmieren kann auf Lauflicht oder Blinklicht. Diese sind dann über einen Bus angesteuert (Lin-Bus meistens), weil sonst müsste es ja ein Kabel pro LED von der Steuereinheit zu den Rücklichtern geben. Diese Einheiten haben dann i.R. auch eine Stromüberwachung drin. In Bezug auf den Ducato denke ich, ist es entweder eine simple Kabelbruch-Erkennung oder eine simple Strom-Erkennung. Als Designer würde ich da wahrscheinlich die Annahme treffen, dass wenn Strom >200mA fließt, dann wird schon was leuchten und das als Grenzwert fest verdrahten. Weil wenn ich das wirklich auf das mA genau machen würde, dann mag die Streuung in den Leuchten schon für Beschwerden wg. unnötiger Werkstattaufenthalte führen. Das mag aber auch von Zulassungsregeln abhängen. Wenn die eine Überwachung der Kennzeichenleuchte vorschreiben, die Beleuchtung aber durch eine einzelne Birne noch als gegeben gilt, dann brauche ich nicht so genau zu sein, wie wenn bereits der Ausfall einer einzelnen Birne erkannt werden muß. Ich glaube nicht, dass die Hersteller etwas gesucht haben, was das Design und die Umsetzung teurer macht, wenn sie nicht dazu gezwungen wurden. gruss kai Das Ducato Manual sagt zu LEDs:
Hängt also davon ab, wie der Ducato konfiguriert wurde. Bei der Anhängerkupplung wird eigentlich eine Interface-Box installiert, das ist im Prinzip ein eigener Body-Computer für den Anhänger. gruss kai Ist ja alles schön und gut, aber woher weiß "das Auto" das noch'n Hänger ( oder Fahrradträger, oder Heckbox,... jeweils mit eigenen Rückleuchten ) angeschlossen ist? Was Kai geschrieben hat, dass das System eben auf 2 oder 4 Rücklichter "programmiert" ist und bei Ausfall einer Lampe halt 3 ein Grund für eine Fehlermeldung ist, leuchtet ja noch ein. Und wenn der Anhänger größer ist und z.B. selber noch vorne Begrenzungsleuchten hat? Oder hinten 4 statt zwei? Wenn ich einen Duc als Kasten habe, hinten Ladung rausguckt die mit einer Lampe gesichert sein muß die an die AHK angeschlossen wird, gibt es eine Fehlermeldung?? Und das Steuergerät für die AHK hat keine Verbindung zum Fahrzeug Computer!? Grüße Dirk
Doch. Das produziert dann ja die Fehlermeldungen für den Anhänger. Nur wenn es ohne Steuergerät angeklemmt wird, dann passiert alles mögliche.... gruss kai In der Anhängerdose gibt es einen kleinen Schalter, der ein Signal zum Steuergerät gibt, wenn ein Stecker eingesteckt ist. Dem Hauptsteuergerät muss aber mitgeteilt werden es ein AHK Steuergerät vorhanden ist. Aber zum Thema, wenn ich Kai's Zitat aus dem Handbuch richtig verstehe, kann doch jede Fiat Werkstatt diese Überwachung deaktivieren, so das es keinen Fehler mehr gibt. Problem gelöst.
Das Steuergerät meines Duc ist definitiv nur in den Kabelstrang zu den Rückleuchten eingescheift und hat "nur" einen direkten Anschluss an die Starterbatterie. Dann müßte die Fehlermeldung über die "normalen" Leitungen zurück geschickt werden? Über die 12V überlagert, sozusagen? Auch mußte die AHK ( der E-Satz ) nicht freigeschaltet / angemeldet werden. Grüße Dirk Ich kenne den Stecker nicht ganz genau, aber was spricht dagegen, dass auf dem Stecker an Klemme 7 und 8 der CAN-Bus angeschlossen sind? Das sind in der Tat ganz normale Fahrzeugkabel, die für den Bus benutzt werden. Ich denke, es gibt aktive und passive Steuergeräte. Passive lauschen einfach auf Blinker rechts an und machen den halt an. Aktive geben auch Meldungen zurück, wie Anhänger angesteckt, Lampe kaputt, Rückfahrwarner aus etc. gruss kai Hallo Kai, in die Richtung hatte ich ja auch mal gedacht aber Trashy hat ganz klar geschrieben dass der Bus da nix mit zu tun hat.
Ich will doch nur wissen wie das funktioniert! Grüße Dirk Es ist ganz einfach: - Irgendeine Elektronik gibt den Anschluß für den Verbraucher frei. - Diese Elektronik kann den Verbraucher überwachen (Strom oder Kabelbruch) - Wenn die Elektronik ein Problem erkennt, dann kann sie es melden Die Elektronik kann zentral oder dezentral untergebracht werden. Bei dezentral wird die Elektroning.d.R. über einen Bus gesteuert und nutzt diesen auch zur Rückmeldung. Das Originalmodul für die AHK beim Ducato ist an den Bus angeschlossen. ![]() gruss kai
Dann war ich ja doch nicht so doof?!! SUPER Kai, ich danke Dir! Grüße Dirk |
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