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Hi Stromer Gerade in Kreisen der Elektro Auto Fahrer wird immer wieder betont, dass ein schonender Umgang mit einem LiFePo4 Akku dann stattfindet, wenn man ihn zwischen 20 und 80 (oder 90) SOC betreibt. Natürlich könnte dies auch für uns Wohnmobilisten zutreffen und eine entsprechenden Verhalten önnte ja dem Akku "antrainiert" werden. Damit würde aber natürlich das Top-Balancing der Zellen entfallen und diese könnten mit der Zeit auseinander driften. Klar wäre es ja auch möglich, gelegentlich den Akku voll zu laden und damit das Balancieren zu erreichen, aber dies gäbe j dann keine neue Gedankenaufgabe :wink: In E-Auto-Foren wird daher auch immer wieder empfohlen, einen aktiven Balancer einzurichten, wie hier z.B. diskutiert ... --> Link Solche Balancer arbeiten mit kleinen Strömen meist im Bereiche von 1.2 A. Es gibt aber auch solche mit 4 A. --> Link Beispiele für solche kleinen Balancer: Amazon Link oder etwas grösser: --> Link Vielleicht auch ein Zell-Monitor, den man gleichzeitig auf "Balancing" schalten kann, wie hier: --> Link Was haltet Ihr von der Idee, in dieser Weise zu verfahren und etwas entsprechendes - parallel zum normalen BMS) zu installieren? Acki, kannst du alles vergessen. Autos haben LiIon drin, kein LiFexx. Und diese Internetmärchen übers Balancing kannst du erst recht vergessen.
Zum ersten spreche ich hier nicht von Tesla etc., sondern von z.B. von CityEL oder anderen Elektroautos, die sehr wohl mit LiFe(Y)Po4 fahren und dies schon einiges länger, als wir hier unsere Lithium Akkus einsetzten. Entsprechend ist dort auch mehr praktische Erfahrung vorhanden. A propos "praktische Erfahrung": Kannst Du noch etwas zu Deinem letzten Satz erläutern betreffend Balancing und Märchen? Acki, habe mittlerweile gesehen. Lesen bildet ... :D Das sind z.B. 24 V, 60 Ah Akkus, für Mobilität... Ich nenne das ziemlich gequält, wenn sogar LiFexx unter Belastung in Einzelzellen einbrechen. Da hilft balancen auch nix mehr. Für die Womo Versorgung gilt das, mit Ausnahme des gelegentlichen Wandlerbetriebs nicht. Da gibt es auch keine kritischen Fälle, außer man lässt Balancer UND BMS weg. Hier auf dem Forum überschlagen sich die Ängste vor Drift, aber solche Ereignisse werden fast garnicht beschrieben.
Schade, dieses Forum hätte ich mir gerne mal angeschaut, aber die webseite "https://elektroauto-forum.de/" wird von meinem Browser blockiert. Deshalb keine Unterstützung von mir.
dann nimm mal ordentliche browser, firefox und auch chrome haben keine probleme mit der seite.
Leider wird dieser interessante Thread von Anfang an mit off topic zugemüllt. Muss das sein? :thema: Acki, diese aktiven Balancer funktionieren recht gut, allerdings startet das Balancing erst bei einem Unterschied von 0,1 Volt von benachbarten Zellen und endet bei 0,03 Volt. In der Praxis findet also auch damit nur kurz vor Volladung Balancing statt, wenn die Spannung der vollen Zelle weglauft. (Unten wenn die Zellen leer sind auch, aber den Zustand wollen wir nicht) Parallel zu einem schwachen BMS ist eine gute Idee., wird schon gemacht. (Biauwe) Hallo Acki, in einem "alten Thread" findest Du die Informationen dazu warum das mit dem aktiven Balancing im Bereich Soc10-SoC90 schwierig ist: --> Link Der Spannungsunterschied bei einem moderaten Ladestrom (<50A) ist bei SoC10: und zwischen SoC90: extrem gering (bei kleinen Ladungsunterschieden/<5%) nur einnige mV. Dazu reicht die Erfassungsmimik dieser einfachen Balancer nicht aus. Um eine so hochgenaue Erfassung zu gewährleisten müßte der Vergleich bzw. Messwerterfassung (bei digitalen Systemen) eine Genauigkeit (0,001V/3,6V=0,00028) also 0,028% - das ist mit bezahlbaren Mittel nicht machbar (hochgenaue Bauteile, thermische Entkopplung Balancereinheit zur Meßwerterfassung, ...). Damit ist mit einfachen Mitteln effektiver Zellausgleich nur in Phasen mit steiler Kennlinie der Zelle möglich (Top/Bottom-Balancing), dies kann aktiv oder auch passiv sein - wobei die Genauigkeit auch hier eine Rolle spielt (nur eine Größenordnung weniger)! Meine Meinung dazu!
Vom Browser oder nur vom Werbevermeider (wie bei mir) ? Letzteres kann man ja bei entsprechendem Interesse abschalten. RK
Ich habe diesen Aktivbalancer und bin damit sehr zufrieden. Der neue 240 Ah Akku ist noch nicht ganz ausbalanciert und heute ist der Akitvbalancer wieder aktiv, da wir am Landstrom hängen. ![]()
Eine wirklich ausgezeichnete Darstellung der Balancing Problematik von LiFe.
Das bestätigt natürlich das weiter oben von den Kollegen gesagte, dass diese Balancer erst bei einer Differenz von 0.1 Volt arbeiten. Im Normalbetrieb - und wenn die Zellen mal ausgeglichen (balanciert / initialisiert) waren, erreicht man diese Differenz erst bei fast geladenem Akku ... also dann auch Top-Balancing!
Wenn es dich genauer interessiert, lade dir das ausführliche Datenblatt hier --> Link :virus:
Beide, ich habe aber auch meinen Browser auf aggressive Tracker & Anzeigenblockierung eingestellt. Dann fallen halt einige Webseiten durchs Raster. Damit kann ich leben :wink: Sorry fürs off topic im vorigen Beitrag. Das Thema "Aktives Dauer-Balancing" ist für mich auf alle Fälle sehr interessant, da meine Winston auch ein Balancer-Problem hat. Ich habe passive Top-Balancer von ecs verbaut, welche definitiv erst bei 3,65V / Zelle aktiv werden. Ich habe die Ladespannung auf 28,4V eingestellt, das bedeutet durchschnittlich 3,55V je Zelle und die Balancer werden nicht aktiv. Ich erwäge, die Balancer auf eine niedrigere Spannung umzuprogrammieren. Aber erstmal will ich hier mitlesen. Der Akitivbalancer hat heute schon bei 3,421 V zu 3,651 V balanciert :-)
Lithium-Ionen ist der Oberbegriff! Zitat aus --> Link: Der Lithium-Eisenphosphat-Akkumulator ist eine Ausführung eines Lithium-Ionen-Akkumulators.... Ja, so sagt Wiki das heute. Umgangssprachlich heißen die Chemievarianten im runden Stahlgehäuse, mit denen die Li Zeit begann LiC, LiMn usw), aber auch noch einfach LiIonen Akkus. Sie haben untereinander praktisch den gleichen Spannungsbereich. Damit ist dann auch eine gute Abgrenzung zu LiPo, LiFe, LTO usw gegeben. Es mag nicht mehr Wikigerecht sein, aber es macht schon Sinn, speziell die Rundzellen alle als LiIon zu bezeichnen, auch wenn das verschieden Chemien zusammenfasst.
Hallo HartyH, steuerst Du die mit ECS-Controller über RS485 ? Dann sollte sich die Spannung automatisch anpassen. Bleibt aber Top-Balancing, und das ist eben beim Starterakku nicht anwendbar. Da habe ich das Teil auf dem Bild von Biauwe seit einem Jahr im Einsatz, alle Zellen gleich. Es gibt auch noch einen anderen Typ aktiver Balancer, die schaufeln die Energie über Kondensatoren zwischen den Zellen hin und her. Habe ich auch mit Erfolg probiert. Die fangen schon eher an als bei 0,1V Differenz. Gruß Uwe Ich war immer Fan der passiven Leistungsbalancer, die man einzeln auf die Zellen packt - da lässt sich die Funktion gut kontrollieren, und sie sind leistungsfähiger und zuverlässiger als die billigen Balancerboards im hunderter-mA-Bereich, wie sie auch in vielen BMS verbaut sind. Inzwischen bin ich aber auf die aktiven umgeschwenkt: da sie nur bei Spannungsdifferenzen aktiv werden, sitzen sie (wie passive Balancer auch) die meiste Zeit faul rum und brauchen keinen Strom. Wenn sie doch mal gebraucht werden, produzieren sie kaum Abwärme, was flexiblere Einbausituationen und vermutlich auch höhere Lebensdauer bedeutet. Und schliesslich balancieren sie nicht nur obenrum, sondern auch bei Tiefentladung - das schützt die Zellen, weil es verhindert, dass sich eine Zelle vor den anderen entlädt. Dank Massenproduktion sind die auch echt billig geworden, und die passiven Leistungsbalancer bekommt man kaum noch. Da bin ich wohl nicht der einzige, der seine Meinung geändert hat … natürlich kann man auch aktive und passive Balancer parallel verbauen, aber für sinnvoll halte ich das nicht. Noch ein Vorteil der aktiven Balancer: die Ladeschlussspannung kann dann zwischen 14 und 16V betragen. Gruss Manfred
Hallo Uwe, leider habe ich das Thema LiPro1-3 (passive Balancer) und RS485 sehr stiefmütterlich behandelt, weil ich in der Vergangenheit der Meinung war, es läuft doch. Tatsächlich habe ich mir heute meine LiPros und auch die leere Ersatzteilkiste angeschaut und mußte feststellen, ich kann nichts einstellen. Mir fehlt entweder der RS485 BUS Konverter oder das KONV_RS485_TO_USB-Kabel. Beides bekomme ich nicht kurzfristig hier in AUS. Aber bevor ich mit dem Umprogrammieren starte, bleib ich hier in diesem threat, um ein paar Informationen zusätzlich zu bekommen. Auch bin ich der Meinung, daß aktives Balancing wegen weniger Wärmeverluste die bessere Lösung für meine 400Ah-Winston ist. Ob es ein Dauer-Balancing sein muß, weiß ich nicht, da noch keine Erfahrung vorhanden.
Moin zusammen, genau den hab ich mir auch mal bestellt, ist aber noch auf dem Weg zu mir... Passives Top-Balancing bleibt wie es ist, die Platine kommt zusätzlich an die Zellen. Mal sehen ob sich dadurch bei mir etwas ändert. Sind aber nur 1,2 A für mein 400 Ah Pack. Bei mir ist es so, dass die Zelle, an der der Pluspol hängt immer etwas nachhinkt bei Vollladung. Hatte auch schon mal das Pack in umgekehrter Reihenfolge geschaltet. Der Effekt blieb gleich, also wanderte mit. Was ich allerdings nicht gemacht habe, ist die Balancerreihenfolge zu ändern, also könnte es auch der Balancer am Pluspol verursachen. Dass weiß ich aber noch nicht. Bis denne Thomas Also die hier Link zum eBay Artikel habe ich auch probiert. Sie balancieren auf 5mV genau aus und transportieren die Energie mit Kondensatoren, theoretisch bis 5A. Da müssen dann die Zellen aber schon sehr abweichen. Alle Kabel sollten kurz und gleichlang sein. Damals noch 3 € billiger die 3S 4S LiFePo4 als heute. Gruß Uwe
Und bei welcher Spannungs-Differenz beginnen sie zu arbeiten?
den link habe ich mir mal angeschaut, es scheint ein interessanter Balancer zu sein. Was mich (persönlich) stört, sind die vielen Kondensatoren. Diese sind zu anfällig auf Ausfall, z.B. Erschütterungen, Spannungsfestigkeit u.a. Aber der Verkäufer (electronic-mall) hat noch andere interessante Balancer, wobei der von #biauwe verlinkte einen guten Eindruck macht. Ist auch als 8s erhältlich und 1,2A max. Balancerstrom ist m.E. ausreichend.
Weiter oben habe ich das Datenblatt verlinkt. Den Balancerstrom kannst du über die Beschaltung auch höher oder tiefer konfigurieren. Bei meinen Versuchen damit hat sich herausgestellt, dass 1,2 A Balancerstrom für kleine Batterien zu viel ist, das System pendelt dann.
Hallo HartyH, über diese hatte ich hier --> Link schonmal berichtet. Gruß Uwe
Hallo, ist das allgemeine Elektronikerfahrung, spezielle Einschätzung des Anwendungsfalls oder Kenntnisse über das spezielle Teil ?
tja, wie soll ich es beschreiben?
Kondensatoren sind nun mal relativ große Bauelemente, außer daß mich deren Ausblühungen (Auslaufen des Elektrolyts) nerven, sind bei mir schon die Lötpunkte gebrochen. Unabhängig davon, habe ich mich vor Kurzem auch mit einem Kabelbruch am Kompressor meines Kühlschrankes rum geärgert. Deswegen meine leichte Abneigung gegen mechanisch nicht gesicherte "große" Bauelemente auf Leiterplatten.
Sind da nicht sehr große Kondensatoren in den beliebten Wechselrichtern drin?
:lol: bitte keine schlafenden Hunde wecken, bis jetzt funktioniert mein Victron Multiplus :ja: aber wieder zurück zu den Aktiv-Balancern, ich werde mal das "8S-Battery Active Equalizer BMS 1.2A Balancer" bestellen. Kostet hier in AUS umgerechnet ca. 20€ all inkl., da es direkt aus China kommt, wird wahrscheinlich der Versand lange dauern. |
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