Hi,
Folgender Fragehintergrund liegt vor:
An meinem Hymer VI mit Schaudt EBL 101 und gutem serienmäßigen Kontroll-Anzeigepanel DT 201 B (incl Verbraucher-Shunt) habe ich in 2016 den LiFeYPo4-Bausatz 160 Ah von Lars, für mich auch heute noch das Optimalste, wo es passt, eingebaut und die Anlage läuft bis heute top. Endlich keine Energie Versorgungsprobleme mehr. Aber eher vom ja schon länger ständigen Verfall der Qualität von Bleibatterien in Vergleich zu früher (gleich welcher auch immer, z.B. AGM nach 2 Jahren kaputt usw). D.h. also eher weniger von der gelagerten Energiemenge her. Denn Kaffeeautomat und Haar Fön, das lösen wir anders, die Pedelec werden über Powerbutler direkt aus 12 V geladen: WR hat max nur 300 Watt für Kleinkram. So bleibt Anzahl, Querschnitt und Amper verbraucherkabelseitig überschaubar nicht besonders umfangreich sprich alle Minusleitungen sind direkt am Shunt-Minus Masseanschluss und alle Pluskabel am 8 mm Bolzen des Phillipi-Abschaltrelais..
Schon vor Li-Umrüstung hatte ich im Mobil ein MPP Votronic 240 Duo Digital Solarregler (der auch die Kfz-Batt. Erhaltungslademäßig mit lud !) )und die Blei- Batterien und zusätzlich zur Hymeranzeige mit LCD Batt.-Computer Votronic 100S überwacht sowie die Solarladung mit Votronic LCD Solarcomputer S.
(Das blieb auch zunächst mal so auch nach Li-Einbau. Obwohl ich so 2017 den Votronic-Solarregler gegen einen ladeend-ladeerhaltungs-spannungsseitig über die App programmierbaren Victron auswechselte, um im Sommer , wenn eh im Überfluss Strom genug da, um 11 Uhr schon alles voll war, an der Li nicht unnötig mit Votronic-Solarspannung Ladeend 14,4 V rumbraten wollte an der Li noch Stunden, bis endlich Umschal-tung auf Ladeerhalt erfolgte- Ferner die Ladeerhaltung mit 13,8 V auch zu hoch war für Li (besser 13,4 V). ABER DAS IST GANZ ANDERES Thema; hier nur mal der Vollständigkeit halber nur am Rande mit er-wähnt. Deshalb in Klammer)
Der genannte Votronic Batteriecomputer hatte bei Abschaltung von sämtlicher Batterieladung sowie alle Verbraucher auch auf aus (diverse Verbräuche im mA-Bereich zeigte er eh nicht an) auch immer korrekt dann 0,0 A angezeigt von 2016 bis 1019, als sich das plötzlich änderte – OBWOHL ICH ALLE VERBRAUCHERKABEL BEI PLUS UND MINUS UNTER JEWEILS EINEM EINZIGEN 8 MM SCHRAUBBOLZEN ANGEKLEMMT HATTE, zeigte er also 3 Jahre völlig korrekt 0,0 A bei Ladung + Verbraucher auf aus an.:
In 2019 zeigte er genau wie im Vorabsatz erwähnt dann aber plötzlich immer , also z.B. auch nachts, + 0,4 A an, wobei er noch eine Ladungsanzeige hat, die dann ununterbrochen auch „Ladung“ anzeigte.
(tatsächlich zeigte er nur 0,4 A an. Das Plus-Zeichen zeigt er nämlich generell nicht an, wohl aber ein Minus-Zeichen bei Entladung. Fehlt also ein Minus-Zeichen, ist die Anzeige als Plus zu deuten. Zudem kommt ja auch die davon getrennte Ladungsanzeige noch parallel ebenfalls mit. Also ist von + 0, 4 A aus-zugehen bezüglich seiner Anzeige)
Und bei Solarladung arbeitete er insofern ansonsten völlig korrekt (nachgemessen ) bei den Solarladeampere, aber eben genau um diese 0,4 A stets zu hoch in der Anzeige. Damit begann das bis dato Rätsel um den Grund. Und das war natürlich auch beim vollkommenen Abklemmen der Kfz-Batterie so. Auch da dann stets + 0,4 A Ladungsanzeige, woher die auch immer kam?
Nun schreibt Votronic in der BA diese Batt.-Computers auf Seite 8 unter „Fehlerbehebung“ bei Punkt „ Stromanzeige fehlerhaft“ folgendes:
Zitat:
b) Nach Abschalten aller Verbraucher und Ladeeinrichtungen erscheint auf der Anzeige nicht 0,0 A:
Prüfen ob - heimliche Stromverbraucher existieren
- Anschlusskabel guten Kontakt hat
- sich Kondenswasser oder Feuchtigkeit in der Anzeigeneinheit gebildet hat
Bewertung der Votronic-Hinweise: nun, da die + 0,4 A-Anzeige einen Ladungsanzeige ist, kommt das mit den heimlichen Stromverbrauchern schon mal nicht in Betracht. Das mit den Anschlusskabeln schon, dazu werden unten schon gemachte Erfahrungen dazu erwähnt. Und das mit dem Kondenswasser in der Anzeigeneinheit, Feuchte irgendwie. Also innen im Camper ist eh alles trocken. Und zu sehen ist da im Anzeigegerät auch nichts. Und letzlich ist die Anzeige auch im Sommer im heißen Portugal mit den + 0,4 A dann auch fehlerhaft gewesen und damals war sicher Feuchte dort im Anzeigegerät auszuschließen.
Das mit der fehlerhafter + 0,4 A -Anzeige war nun schon seit 2019 über ein Jahr so. Da die Anzeige ansonsten fehlerfrei anzeigte, Solarstromladeanzeige nur + 0,4 A zu hoch stets, die Ursache nicht aufzufinden war/ist, Verbraucherkabelabgänge schon nachgezogen wurden mehrfach, hab ich mich fast schon damit arrangiert.
Obwohl es mir keine Ruhe ließ. Und so habe ich diesen Sommer im Urlaub im Süden unterwegs in kleinen Schritten, nach fest kommt ja lose, mit einem eigens vollisolierten 13er Schlüssel verbraucherkabelmäßig die Mutter sowohl am 8 mm Shunt-Minusbolzen wie auch plusseitig am 8 mm Philippi-Abschaltrelais etwas nachgezogen – jeweils ca 2 Bogengrade. Und erst 4 Tage danach zeigte der Votronic Batterie-Computer plötzlich nach mehr wie einem Jahr plötzlich keine + 0,4 V mehr an, wenn gar keine Ladung existent war. Ich traute meinen Augen kaum.
Da dachte ich, dann hat die BA von Votronic doch recht. Es lag wohl an Übergangswiderständen bei den Anschluss-Schraubbolzen der Verbraucherkabel. Obwohl sich mir elektrotechnisch, woher sich also ausgerechnet dadurch sogar eine fehlerhafte Plus-Ladestrom -Anzeige ergibt, natürlich nicht erschloß. Das mag hier lösen, wer das sportlich genug und an technischem -Wissen so drauf hat. Aber interessieren würde es mich schon, wie sich das erklären könnte, so eine fehlerhafte Plus-Ladungsanzeige, die nun aber erledigt ist.
Dachte ich. Nun steht das Mobil seit ca 2 Monaten ungenutzt im Freien in der Winterpause, die Li ist solarmäßig beim Victron-Regler per App auf Ladend- bzw Ladeerhaltungsspannung 13,4 V versorgt, Camper ansonsten völlig ungenutzt. Und bei einem Kontrollgang mal abends die Tage nach Sonnenuntergang staunte ich nicht schlecht.
Der Batterie Computer zeigte plötzlich wieder Plus-Ladung an, obwohl seit Sommer ansonsten bei ihm nichts technisch verändert wurde. Und zwar nicht mehr nur wie ab 2019 + 0,4 A Ladung, sondern nun sogar + 1,2 A Ladung an.
Nun habe ich an Plus und Minusseite alle Kabel NOCH MAL abgelegt, die Ringösen mit 100er Schmirgelpapier vorsichtig völlig blank gemacht, dann neu aufgelegt. Jetzt zeigt er Tag und Nacht „nur noch“ + 0,7 A Ladung an !?
Nun könnt ihr natürlich argumentieren, na, dann hast du doch die Fehlerursache. Dann mach doch wie dir geraten, das mit der Stromverteilung besser. Das will ich jetzt auch angehen. In der Hoffnung, dass es das wirklich als Ursache war/ist.
Das Einbringen des Themas hier war aber vielleicht dennoch auch von allgemeinem Interesse, worauf man achten sollte undund. Und mich fuchst auch, das sich mir technisch nicht erschließt, wieso am Batterie Computer plötzlich aus dem Nichts so eine Ladeplus-Anzeige entstehen kann. Kabelabgänge jetzt mal optimal oder nicht zunächt mal fast egal. Wieso denn ausgerechnet eine PLUS-Ladeanzeige deshalb, das würde ich gerne wissen. Wo kommt das her, IST MEINESERACHTENS NUR MIT ÜBERGANGSWIDERSTÄNDEN AN RINGKABELANSCHLÜSSEN AUF SCHRAUBBOLZEN NICHT HINREICHEND GENUG ERKLÄRT !?
Oder soll ich eher, weil die Kabelanschlüsse zwar derzeit nicht optimal, aber so oft überprüft so schlecht letztlich auch nicht sein können, sonst wäre ja die Stromanzeige auch von 2016 bis 2019 nicht wie aber der Fall völlig fehlerfrei gewesen und jetzt diesen den Sommer erneut. Zeitweise.
Ist der Focus vielleicht doch mal eher oder auch auf den LCD Votronic Batterie Computer selbst zu rich-ten? Kann der auch eine Macke haben. Hat so eine falsche Ladestromanzeige schon wer gehabt wär mei-ne Frage? Selbst wenn die erwähnte Stelle der Votronic-BA diesen Fehlerpunkt zwar erwähnt, aber womög-lich von einem Fehler im Batterie Computer SELBST (ganz unabhängig von Feuchte, also äußeren Einflüs-sen) damit eher nur ablenkt. Wer also hat so was oder ähnliches an dem LCD Batt.-Computer Votronic 100 S, an der Platine auf seinem Shunt usw auch schon mal gehabt?
Grüsse

