eaglesandhorses hat geschrieben:.... die mit Heckantrieb
Also wenn das mir galt... nein.
Aber wir hatten eine zusätzliche Ölkühlung. :lol:
Klaus
Also wenn das mir galt... nein. Aber wir hatten eine zusätzliche Ölkühlung. :lol: Klaus Schon klar. Aber was ist daran "Halbautomatik?"
hallo,wir haben 2,8 liter mit 122PS bei 3,4 Tonnen.Bei normalen Verkehr ,Autobahn,Landstr,Stadt fährt man völlig problemlos.Bei bergigen Gegenden und auf Steigungen hätte ich gerne mehr ,,,Power,,,da pustet er ganz schön.Fazit wenn ich noch mal die Gelegenheit zum Kauf eines Wohnmobiles hätte wurde ich auch noch mehr Wert auf eine stärkere Maschine legen als beim ersten mal. Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Wird halt so genannt. --> Link Die verlinkte Beschreibung von "Halbautomatik" trifft aber nicht auf die Comfortmatik zu. Bei Halbautomatik muss manuell geschaltet werden, ohne Kuppeln. Die Comfortmatik macht beides, ist also eine Vollautomatik. Ja was ist denn dann die Comfortmatic für dich? Willst jetzt Haare spalten oder was?
Ich weiss gerade nicht auf was Du hinauswillst oder was? Mit Haare spalten hat das nichts zu tun. Wie ich oben bereits geschrieben habe ist eine Automatik, die selbsttätig schaltet UND kuppelt, also nur mit dem Gaspedal gefahren wird, eine Vollautomatik. Wie das dahinter technisch funktioniert ist für den Begriff erstmal unerheblich. Zum Thema Motor: Ich fahre einen 3.5t Kastenwagen Ducato 2,3L 148PS, Bj. 2016. Das ist ganz nett, aber durch das hohe Gewicht m.E. zu wenig Beschleunigung. Da es heute die 177PS ohne die 70kG Mehrgewicht des alten 3,0er Motors gibt, würde ich die heute auf jeden Fall nehmen. Und Automatik sollte heute gar keine Frage mehr sein, bis auf Kleinwagen ist die Zeit der Schaltgetriebe wohl definitiv vorbei.
Anscheinend tatsächlich schon 50% laut einem Artikel. Aber praktisch jeder in meinem Umkreis mag keine Automatik. Ich suche gerade eine Mittelklasse, die es nur in der höchsten Version (Motor) mit Automatik gibt (und entsprechend teuer). Gebraucht ist fast keiner mit Automatik zu finden. Ich dachte nämlich daran, den nächsten PKW mit Automatik zu nehmen. Nach einem Leihwagen damit, verzichte ich aber lieber. Und €2000-4000 plus den stärkeren Motor ist auch ein Argument dagegen. Muß man so stark beschleunigen können mit einem Womo ? Wenn es die Geschwindigkeit am Berg wäre, könnte ich es ja noch verstehen. RK Die Comfortmatik ist ein sogenanntes ASG Getriebe. Übersetzt automatisiertes Schaltgetriebe. Wird Umgangssprachlich oft Halbautomatik genannt. Das kommt daher weil es ein Schaltgetriebe bei dem die Gangwahl genauer der Schaltbefehl manuel erfolgen kann und die darauf folgende Kupplungsarbeit von verschiedene Servomotoren automatisch ohne Kupplungspedal ausgeführt wird. Hälfte manuell (Schaltbefehl) / Hälfte automatisch (Gangwechsel und Kupplungsarbeit) daher für viele allgemein Halbautomatisch genannt. In der Zeitschrift die nicht verlinkt werden darf war dazu mal eine gute Beschreibung Die Comfortmatic ist aber leider doch eine Vollautomatik. Die Tatsache, das es eine Möglichkeit gibt, den Gangwechsel nicht ausschließlich der "vollautomatischen" Einstellung zu überlassen, sondern auch manuell vorzuwählen, würde nämlich 80 % aller Wandlerautomaten auch zu einem "Halbautomaten" machen. Bei ausserordentlich vielen Wandler- und DSG-VOLLAUTOMATEN gibt es nämlich eine manuelle Eingriffsmöglichkeit, die Gänge manuell anzuwählen. Also: Comfortmatic= Vollautomatik, denn sie selektiert und wechselt die Gänge "vollautomatisch" und man hat zusätzlich eine Manuelle Schaltselektionsmöglichkeit, Genauso wie 80 % aller anderen Vollautomaten. Daran ändert auf die "Umgangssprache" nix. :evil: Tom Diese Comformatik hat aber den Nachteil das sie eine gewöhnliche Kupplung hat,die Verschleiß behaftet ist, wie beim Schaltwagen. Und eine Wandlerautomatik hat einen Drehmomentwandler. Gruss Dieter
Das hat aber mit dem hier erörterten Thema der Begriffsdefinition Halb-/Vollautomatik nichts zu tun. Von den bösen Trockenkupplungen haben übrigens die hochgelobten DSG-Getriebe gleich zwei, die auch noch konzentrisch und mechanisch sehr komplex verbaut sind.
Das ist komplett sinnfrei, denn diese Funktion hat heute jede Wandlerautomatik und auch jedes DSG. Glaube mal gelesen zu haben daß das in der Definition mit der Zugkraftunterbrechung zu tun hat. Aber wie ihr wollt zählt die Comfortmatic ruhig zu den Vollautomaten. Ich habe die Comfortmatik gehabt und jetzt die 9 Gang Wandler und ich vermisse Sie keinen Tag. Jeder Schuster lobt halt seine Schuhe. Erklärungen eurerseits sind bisher nicht gekommen. Nur Behauptungen. Lasst uns doch teilhaben an eurem Fachwissen.
Richtig ist dass die einzige Argumentation die heute noch gegen eine Automatik sprechen kann die Anschaffungskosten sind. Dies wird aber oft nicht ehrlich ausgesprochen sondern in andere Argumentationen verpackt. Insofern danke für den ehrlichen Beitrag. Man beachte auch dass in geschätzt 5 Jahren keiner mehr ein gebrauchtes Auto mit Schaltgetriebe kaufen möchte. Insofern sind Anschaffungskosten und Systemkosten über die Nutzungszeit hier 2 Paar Stiefel. Speziell im oben erwähnten PKW-Bereich beachte man auch die inzwischen unumkehrbare Durchsetzung des Elektroautos. Wer sowas mal gefahren hat, er"fährt" daß eine starre Welle noch tausendmal besser ist als die schönste 9G Automatik, und empfindet ein Schaltgetriebe ab da als Museumsstück. Ja, das ist im Womo noch nicht Realität, aber nichts bleibt so wie es heute ist. Zum Beschleunigen: Man muss natürlich nicht, aber 150PS auf 3,5t machen Überholvorgänge unnötig lang. Das ist immerhin heute bei PKWs mit weniger als halbem Gewicht quasi die "Basismotorisierung"
Es ist keine Frage daß die 9G schöner funktioniert als die Comfortmatik. Bezügl. Begriffsdefinition "Vollautomatik" tut das aber nichts dazu. Und wieder bist du einer Definition deinerseits ausgewichen. Also geht es dir gar nicht darum Licht ins Dunkel zu bringen.
WIKI: Eine Sonderform der Schaltgetriebe sind halbautomatische Getriebe, bei denen man nicht zu kuppeln braucht, aber selbst schaltet. Danach sind alle anderen "Vollautomatische". RK Hallo, Ich fahre einen Adria Coral 670 SL mit 4,4 t auf Ducato Basis. Für mich stand beim Kauf fest, dass ich nur Automatik möchte. Wir haben dann den 180 PS Motor mit der 9 Gang Automatik gekauft und das bisher nicht bereut. Ob jemand das Geld dafür ausgeben möchte, muss jeder für sich entscheiden, die Kombi fährt sich aber super, da immer genug Leistung bereitsteht. Und man weiß ja nie, wann die mal gebraucht wird. Gruß Mario Das hast du aber geschickt kopiert rkopka Im gleichen Absatz steht aber auch. *Prinzipiell sind sie mechanische Getriebe mit einer automatisch betätigten Einscheibenkupplung oder Magnetpulverkupplung.* Dann doch eher noch Ein Schaltgetriebe. Wie schon weiter oben geschrieben ein ASG Getriebe halt.
Bis auf die stufenlosen sind alle Vollautomatiken Schaltgetriebe, wo der Gang automatisch gewählt wird. Nur die Art der Kupplung variiert. RK Und dennoch bleibt die Comfortmatik für mich eher ein Schaltgetriebe welches ich durch die Fähigkeit alleine Gänge zu wechseln nicht als Vollautomat bezeichnen würde. Für mich gleicht die Mechanik inkl. Kupplung eher einem Schaltgetriebe als einem Vollautomaten. Ist nur meine bescheidene Meinung und muß nicht geteilt werden. Bin dann hier raus
Das sind Lastschaltgetriebe. Habe ich in den 80er Jahren in einen Autokran gehabe. Detroit Diesel und Allisongetriebe. Hatten auch einen Drehmomentwandler,aber schalten mußte man manuell mit einen kleinen Stufenschalthebel. Gruss Dieter
Im Normalfall laufen die in Öl, bei meinen DSG ist das so. Wirklich sehr spannende Diskussion über Vollautomatik-Getriebe...... :evil: Die Frage lautete aber, welcher Ducato Motor zu empfehlen ist? Viellleicht deshalb hier eine kleine Zusatzfrage an z.B. Dieter2. Ihr habt ja von 3 Liter 177 PS auf einen 2,3 Liter, 160 PS gewechselt. Da wir dies zwangsweise auch so machen müssen (der 2,3 Liter 177 PS- Motor ist nach dem neuen Test- und Genehmigungsverfahren zur Zeit von Fiat nicht mehr für Modelle über 5 Tonnen zertifiziert, daher gibt´s dafür leider nur noch die 160 PS-Variante) interessiert uns natürlich wie der 160-er mit der Wandlerautomatik im Vergleich zum 177 PS 3,0 Liter-Vorgänger so abschneidet. Das Drehmoment ist ja bei beiden gleich, merkt man die fehlenden Pferdchen? Tom p.s.: man kann den 177-er zur Zeit nur mit einer "deutschen" Einzelabnahme (weil keine Fiat CoC) bei Fahrzeugen über 5 Tonnen zulassen, ein derartig zugelassenen Fahrzeug kann aber leider z.B. nicht ins europäische Ausland verkauft werden, da hier eine Einzelabnahme ohne CoC nicht möglich sein wird. So wurde es uns zumindest bei der Fa. N&B erklärt.
Ich glaube Du hast ein ganz prinzipielles Verständnisproblem. Was Du schreibst ist schon sehr seltsam. Glaubst Du Wandlergetriebe schalten nicht zwischen den Gängen mechanisch mit hydraulischen Aktuatoren? *lol* Wie die Funktion Kupplung oder Schaltung technisch realisiert ist, ist für den Begriff "Vollautomatisch" völlig unerheblich. Vollautomatisch heißt nur dass Du es nicht manuell bedienen musst, nicht wie das intern technisch gelöst ist.
Die Definition "Vollautomatisch" ist sonnenklar, oben mehrfach beschrieben und kommt auch nicht von mir. Moderation:Jetzt beendet mal bitte dieses kleinliche Getue hier. Tauscht euch über KN aus. Hier geht es um eine andere Fragestellung. Vielen Dank. Wer sich nicht daran hält, fliegt hier vollautomatisch raus. Hallo: Und bei den vielen Getriebevarianten und Meinungen steht immer noch zur Frage: Welche Motorleistung würdet ihr empfehlen......... So long.... Ist doch einfach spielt Geld keine Rolle ie stärkste Variante. Meist ist die mittlere Variante mehr wie ausreichend. Unser 110 PS ist bei 3,5 to ausreichend aber in den Bergen das Gaspedal am Bodenblech. Ich selber habe 100 to Schwertransporte mit 230 PS gemacht von daher nicht verwöhnt.
Ganz klar: 177PS mit Automatik. Ich empfinde meine 148PS bei 3,5t als zu wenig, auch wenn die Automatik vieles wegbügelt. Gerade auf der Autobahn ist es gut wenn man in Lücken gut hereinbeschleunigen kann. (Voll)automatik egal welcher Bauart, denn das Schalten und Kuppeln fällt immer weg und darum geht es.
Mir fehlen die Pferdchen nicht. Ich bin mit der Combi 160 PS/ Automatik hochzufrieden,die Fahrleistung ist meiner Meinung nach und Gefühl gleich. Unser 3 lt 177 PS war aber auch nur ein Schalter,jetzt mit den Wandlergetriebe geht schon die Post ab. Die Drehzahlen haben sich gesengt,bei 100 kmh mit 1500 U/Min ist schon ein schönes ruhiges Fahren. Gruss Dieter
160 PS mit Wandlergetriebe ist unsere Wunschkombination,die haben wir,kann ich auch guten Gewissens empfehlen. Ist laut Händler auch einer der am meisten georderten Ausführung. Erstmal gehe in dich was bist du für ein Typ. Der Cruiser, der Sportliche oder Schnellfahrer. Gehe davon aus die schwächste Motorleistung da ist bei 130 schluss. Wir waren mit 110 PS nie untermotoriesiert, 10000 km durch Scandinavian, x km Alpen usw der Ducato hat einen kurzen ersten Gang gibt auch bei 15% Steigung keine Probleme. Bist du Schnellfahren viel PS ansonsten ist es wurscht und Schaltung oder Automatik nach persönlichen Geschmack.
Danke für die Info. Beruhigt mich sehr, die Meinung eines 160PS/Autom. Nutzers zu hören. Dann sind wir sicher auch mit ausreichenden "Pferdchen" unterwegs. Tom Für alle die noch etwas Zeit haben mit der Kaufentscheidung: Für 2022 wird ja ein neuer Ducato erwartet, auf den warte ich persönlich vor Neukauf. Wegen: - Abstandstempomat - LED- Licht statt der Halogenkerzen - Ich erwarte dass es mindestens einen Turbobenziner im Programm gibt. Aus aktueller Erfahrung mit aktuellen Turbobenzinern kann ich sagen dass diese Technik vom Verbrauch her schon nahe an Diesel herankommt (ausgenommen Kurzstrecken). Weiterhin wird eine ehrlich funktionierende Abgasreinigungstechnik langfristig das anfälligste am ganzen Diesel-Antriebsstrang sein. Haben uns einen Eura mit Ducato 160PS bestellt. Die 160PS sind es geworden, da ich die 9 Gang-Automatik haben wollte. Bin auf das Womo gespannt, soll im Mai ausgeliefert werden. Gruß
Um es zu vereinfachen. Alle Getriebe die automatisch die Übersetzung ändern können in welcher Form auch immer (da gibts einige Bauarten) sind Vollautomaten. Bei Halbautomaten sind dagegen händische Eingriffe (schalten) unabdingbar.
Den Wirkungsgrad eines Diesels wirst du mit dem Benziner niemals erreichen jedenfalls nicht mit aktuellen Bauformen. Die Abgasnachbehandlung unterscheidet sich jetzt auch nicht so sehr vom Diesel. Also welchen Mehrwert sollte da ein Benziner bringen. Achso zukoken tun die übrigens genauso wie die Diesel.
Genau das ist falsch. Die AdBlue Einspritzung beim Diesel, dimensioniert man sie nach Euro6d so dass sie wirklich funktioniert (also nicht wie beim Citroen 2,0 HDi Euro 6), wird langfristig ein Mimöschen. Beheizte Behälter und Leitungen, Refraktionssensor im Tank, versottender Katalysator nur als Beispiele für ständig rote Lämpchen. Vom AdBlue Verbrauch, der dann 5% des Dieselverbrauchs ist und der damit verbundenen Doppeltankerei abgesehen. Das wird eine riesen Gaudi. Das gibt es beim Benziner alles nicht. Der hat nur einen Katalysator und Partikelfilter, beides funktioniert langzeitstabil. Zum Thema Turbobenziner: die kommen beim Verbrauch auf keinen Fall an Diesel heran wenn sie in aerodynamisch schlechten und oft bis an die Gewichtsgrenze beladenen Fahrzeugen wie Wohnmobilen verbaut sind. Ich bin mehrere Transit-Wohnmobile mit dem Ecoboost-Motor gefahren. Der Kraftstoffverbrauch blieb so lange günstig wie die Fuhren bei gestreicheltem Gaspedal unter weitestgehender Vermeidung von Ladedruck bewegt wurden. Sobald es bergauf ging oder die Geschwindigkeit über 55/60* stieg fingen die das Saufen an, gnadenlos. Autobahn mit 75*, also normalem Autobahntempo im Verkehrsfluss, quittierten die mit Werten von 12mpg (20l/100km), und bei Passfahrten die 5 Tonnen bergauf zu bewegen hat den Bordcomputer dazu veranlasst einstellige Werte anzuzeigen. Ford bietet diesen Motor in Europa gar nicht erst an, und der Grund sind die Trinksitten (ich habe gefragt... zum Fahren ist der nämlich genial - kultiviert und bärenstark. Kriegt man hier aber nur mit hohen Kosten zugelassen) Dasselbe kann erleben wer mit einem der auf dem Papier so sparsamen PKW-downsizing-Turbobenziner (schwere) Anhänger zieht. Die Modelle aus dem VW-Konzern mit dem Einliter-Turbo-Direkteinspritzer verbraucht mit 1t-Anhänger auf der Autobahn in Deutschland 11-12 l/100km, in Frankreich bei 130 werden es über 15l/100km. Der Zweiliter-TFSI schluckt im Anhängerbetrieb genauso viel Benzin wie ein leistungsgleicher alter Dreiliter-Motor ohne die ganze Hightech - da laufen locker mal eben 15, 16 Liter durch. Und ganz moderne Benzinmotoren haben ihre eigenen Probleme mit der Abgasreinigung und der Langzeithaltbarkeit. Die neuesten EA888Gen3-Motoren von VW haben zum besseren Einhalten der Abgaswerte zwei Einspritzsysteme (direkt und Saugrohr), mehrere Katalysatoren und Lambdasonden, dazu dann den Partikelfilter. Ewig hält das alles nicht. Ich denke dass Fiat im Ducato höchstens wieder einen CNG-Motor anbietet. Den aber bitte gerne mit Turbo. edit: Geschwindigkeitsangaben sind im mph. Ab ca. 90 km/h braucht der Motor Ladedruck um die Geschwindigkeit zu halten, und dann geht es los mit dem steigenden Verbrauch.
Bis auf das Adblue Gedöns haben die Benziner die gleichen Probleme. Die versotten genauso im Ansaugtrakt. Dazu kommt halt noch der erheblich höhere Verbrauch . Macht also wenig Sinn auf nen Benziner zu wechseln.
Turbobenziner, die noch keine wassergekühlten, in den Zylinderkopf integrierten Abgaskrümmer haben, müssen im Hoch- und Vollastbereich durch Gemischanreicherung die Abgas- bzw. Turboladertemperatur im Zaum halten. Das ist aber nicht mehr Stand der Technik. Von daher sind die Berichte von Turbobenzinern, die beim Gasgeben exorbitant viel Benzin verbrauchen Berichte von gestriger Technik. Sicher wird der Benziner noch etwas mehr brauchen als de Diesel, aber das ist doch kein echtes Problem.
Doch, denn genau dieses "AdBlue Gedöns" wird das Problem werden. Da hilft es nix wenn man an der Tankstelle vorher ein bisschen was gespart hat. Unterm Strich wird ein Diesel außer im extrem-Vielfahrer-NFZ-Bereich kein Sparmodell mehr sein. Tip: 6d-Diesel kaufen, diesen Post an die Pinnwand hängen und in 5..6..7 Jahren anschauen
Diese Motoren sind aber teuer in der Herstellung. Die VW EA888 Gen3 mit dieser Konstruktion sind allesamt teure Modelle mit hohen Margen. Meine Meinung: Bis sowas in Transportern auftaucht ist der Verbrennungsmotor ein Auslaufmodell. Wird vielleicht in den USA kommen, hier - nie, bzw. nur als Hybrid zu entsprechenden Preisen
Natürlich ist der Mehrverbrauch ein echtes Problem - ein sehr grosses sogar. Stichwort: Flottenverbrauch. Da kommt es auf jeden Zehntelliter an. Und FCA kann ja nur in den Ducato bauen was es im Konzernregal gibt. Einziger potentieller Kandidat wäre der GME T4, eine neue Konstruktion die gerade erst ausgerollt wird. Zweiliter-turbo, mit oder ohne Mildhybrid. Im Jeep Wrangler (schwer, schlechte Aerodynamik) gibt es den bereits, da verbraucht der auf dem Papier schon 10l/100 km (EU) bzw. 11l/100 km (EPA). Im realen Leben laufen da 12-13l/100km durch. Im Ducato (Gewicht und Aerodynamik noch schlechter) wird der sicher nochmal mehr verbrauchen auch wenn die Abstimmung anders gemacht wird - soviel Leistung fragt im Transporter keiner nach. Ich sehe dafür ausserhalb von Nordamerika wo das wohl der Standardmotor im ProMaster-Nachfolger wird absolut keinen Markt. Die werden den Motor in der EU ohne (Plug-in) Hybridtechnik entweder gar nicht oder nur als CNG-Version überhaupt zertifizieren.
Nichtsdestotrotz sind sie heute Stand der Technik und jede Neukonstruktion so gebaut. Diesel sind aufgrund des (für 6d) absurden Abgasreinigungsaufwandes weit teurer. Ja, es gibt immer 1000 Gründe warum alles so bleiben muss wie es immer war. Einfach mal in 5 Jahren schauen wo wir stehen. Wir stehen dort wo Ihr es Euch heute gar nicht vorstellen könnt. Und ich behaupte mal dass bis dahin mindestens 2 große Automobilhersteller keinen Diesel mehr im Programm haben. |
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