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Simples BMS für LiFePO4 und MosFET 1, 2, 3


MountainBiker am 12 Mär 2021 21:11:07

Hallo,

habe ich da etwas übersehen?


Ja das hast Du, denn die gesamte Versorgungsspannung für den Balancer liegt ja in der Regel zwischen 2,5-4V, der Balancer startet ab ca.3,5V. Ein Feldeffekttransistor arbeitet in dem Bereich Schwellspannung bis Sättigungsspannung wie eine "alte Röhre" mehr oder weniger linear, durch eine geschickte Dimensionierung des Gatespannungsteilers in Verbindung mi dem MOSFET kann man den Arbeitsbereich entsprechen justieren, dass der Spannungsanstieg bei durchgeschalteten Komparator einen "linearen" Stromanstieg in einem definierten Bereich vollzieht - dies habe ich bei meinem Design berücksichtigt. Das ganze funktioniert auch nicht mit jedem MOSFET - es muß ein Typ mit möglichst geringer Schwellspannung sein. Wenn man analoges Schaltungsdesign mit allen Grundlagen gerlernt hat ist dies keine große Herausforderung. Manchmal ist die gut alte Analogtechnik der Digitaltechnik überlegen!

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rolfk am 12 Mär 2021 21:12:38

LFPfan hat geschrieben:Ich versuche mir vorzustellen, wie sich dabei der Innenwiderstand der Zelle nebst Anschluss auf die Kennlinie auswirken,

Hoffentlich ist MB mir nicht böse....
Da der Innenwiderstand der Zelle winzig ist im Vergleich zu den Widerständen, hat das imho next to nothing Einfluss.
LFPfan hat geschrieben:..... ebenso, wie die Abhängigkeit des Balancerstromes von der Gate-Source Voltage Deines MOS-FET.

Das ist der lineare Teil der Mosfet-Kennlinie, Ugs über I und Uds.

LFPfan hat geschrieben:Diese Parameter bestimmen ja Steigung und oberen Knickpumkt der Kennlinie.

Das müsste meiner Meinung nach nur der Widerstand sein, wenn der Mosfet voll durch geschaltet hat. Mehr geht ja nicht...

LFPfan hat geschrieben:Ich schätze, dass eine deutliche Streuung der MOS-FET Parameter ebenso, wie der Innenwiderstand der Zellen, zu einer Streuung bei der Steigung der Balancer Kennlinie führt.


Das sehe ich aus obigen Gründen nicht so. Nichtmal die Streuung der Ugs zu I Kennline wird wegen der Verstärkung des Komparators viel Einfluss haben...

LFPfan hat geschrieben:Fazit: Ich vermisse bei der Balancer-Kennlinie eine klare Zuordnung der Steigung zu Schaltungskomponenten, mit denen man diese einstellen kann, oder habe ich da etwas übersehen?


na, JETZT überlasse ich lieber mal MB das Wort. Reine Feigheit von mir.... :mrgreen:

MountainBiker am 12 Mär 2021 21:16:35

Hallo Rolf,

war doch schneller :)

Mit den Trimmer, verstellt man den Startpunkt (Schwellenspannung des MOSFET) für den Balancer, die Steigung für den Stromanstieg wird zwar auch beeinflußt aber in einem nicht der Funktion schädlichen Ausmaß!

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MountainBiker am 12 Mär 2021 21:24:21

Hallo,

morgen wird die Endstufenplatine bestückt, dann sind alle Komponenten komplett und der finale Test startet!
Bild

LFPfan am 13 Mär 2021 08:36:26

MountainBiker hat geschrieben:.....Ein Feldeffekttransistor arbeitet in dem Bereich Schwellspannung bis Sättigungsspannung wie eine "alte Röhre".......


Hallo MB, was Du schreibst ist ja bekannt (ich habe früher auch mit RV12P gebastelt), das überzeugt mich aber nicht. Lies meinen Kommentar noch mal genau.
1. Meine Kommentare bezogen sich darauf, wie stark diverse Parameter streuen, und dadurch zu unterschiedlichen Kennlinien führen.
2. Ich würde gerne sehen mit welchen Parametern (Widerstände, Verstärkung des Komparators, MOS-FET I-Drain / U-GS, Ri-Zelle ......) Du beispielsweise den oberen Eckpunkt der Kennlinie berechnest.
3. Zum Innenwiderstand der Zelle: der mag ja klein sein, aber er ist doch das wichtigste Element der Gegenkopplung. Ohne diesen würde die Schaltung nicht stabil sein, bzw eine fast senkrechte Kennlinie haben, ........es sei denn die Verstärkung des Komparators ist relativ niedrig, was ich nicht annehme....

Das lässt sich vielleicht durch einen Test feststellen. Wenn Du die Zelle durch ein Labornetzgerät ersetzt, so dass die Gegenkopplung durch den Innenwiderstand der Zelle entfällt, dann sollte es eine fast senkrechte Kennlinie ergeben.

Ich lasse mich gerne eines besseren belehren, aber bisher finde ich Deine Argumente nicht stichhaltig.

Ciao LFPfan

MountainBiker am 13 Mär 2021 11:06:41

Hallo,

Du hast immer noch nicht das Prinzip der Schaltung verstanden:

Es ist keine Gegenkopplung vorhanden, weil diese auch nicht benötigt wird! der Komparator schaltet mit seinen vollen Pegel bei U(Start) durch. Der Spannungsanstieg an der Zelle definiert den Strom über das lineare Verhalten des FET!

Die Einschaltschwelle des Komparators und durch den Spannungsteiler am Ausgang des LTC1440 und der Schwellenspannung des FET definiert. Hier greifen 2 Regelkreise und die Parameter des FET (lineares Verhalten) zeitgleich inneinander. Die Herstellerstreuung kann den Balancerstart nicht beeinflussen, da dieser durch den Komparator (mit interner Referenz) und einen hochgenauen Spannungsteiler definiert wird. Es hat lediglich Einfluß auf den Startstrom, der im Bereich von 2-5mA variiert. Der Bereich des Anstiegs hingegen ist wieder nahezu unabhängig davon, da hier ja ein Bereich von ca. 200mV beschritten wird. Ob jetzt der Balancerstrom bei 3,7V 1A oder 1.1A beträgt hat auf die Funktion auch keinen Einfluß! Die Aufgabe ist es die Zelle "einzufangen" und einen definierten Startpunkt zu haben und einen maximalen Strom der zu keiner thermischen Überlastsituation im Lastkreis führt - das ist der Fall.

Der Innenwiderstand der Zellen ist zwar sehr klein aber auch nur eine Komponente, durch das "sanfte Ansprechen" beim Balancer-Start werden nur einige mA (ca.2-5mA) durch die Balancerschleife fließen, das entspricht einen Innenwiderstand (U Start) des Balancers von ca 500-1000 Ohm. Der Innenwiderstand der Zelle ist im Bereich <1mOhm. Dadurch ergibt sich ein "Absacken" der Balancerspannung bei Start von <10uV! Das geht im Rauschen unter!

Das ganze ist durch ausgiebige Schaltungssimulation (mit Herstellerbibliotheken) und Testung von mittlerweile 5 Balancer-Modulen (die MOSFET sind lediglich 4 aus der gleichen Charge) belegt.

Der Test wurde mit einem programmierbaren Netzgerät und 5 maligen Durchlaufen der gleichen Sequenz (40 Messwerte pro Durchlauf) bei verschieden Temperaturen des Balancermoduls bereits durchgeführt!

rolfk am 13 Mär 2021 12:01:44

MountainBiker hat geschrieben:.....Ein Feldeffekttransistor arbeitet in dem Bereich Schwellspannung bis Sättigungsspannung wie eine "alte Röhre".......

LFPfan hat geschrieben:Hallo MB, was Du schreibst ist ja bekannt (ich habe früher auch mit RV12P gebastelt), das überzeugt mich aber nicht.

RV12P2000?

LFPfan hat geschrieben:Lies meinen Kommentar noch mal genau.
1. Meine Kommentare bezogen sich darauf, wie stark diverse Parameter streuen, und dadurch zu unterschiedlichen Kennlinien führen.

Entschuldige, dass ich eine Killerfrage stelle.
warum Ist die Kennlinie wichtig?
Der Maximalstrom ist wurscht, der darf bei den Zellen verschieden sein.
Der Einsatzpunkt ist interessant, klar.
Die Steilheit darf verschieden sein, weil letztendlich der Einsatzpunkt auf lange Sicht entscheidet.

Also, warum die Kennlinie?

MountainBiker am 13 Mär 2021 12:05:43

Hallo Rolf,

RV12P


Ist eine Elektronenröhre, ich glaube von Telefunken damals!

rolfk am 13 Mär 2021 12:08:29

MountainBiker hat geschrieben:Hallo Rolf,

Ist eine Elektronenröhre, ich glaube von Telefunken damals!

Weiss ich.

Ich habe noch eine. Und ein paar P700er. :mrgreen: :mrgreen:

Alle mit Adler.

LFPfan am 13 Mär 2021 20:30:18

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
Du hast immer noch nicht das Prinzip der Schaltung verstanden:.......


.......das mag ja sein. Aber ich bezweifle, dass Du mir da weit voraus bist. Deine Erklärungen bisher sind nicht schlüssig. Insbesondere die Behauptung, dass der Komparator im linearen Bereich arbeitet. Hast Du schon mal einen Oszi angeschlossen um Dich zu vergewissern, dass die Schaltung tatsächlich nicht im PWM Modus läuft?
Da Du auf meine Frage nicht reagierst, an welchen Fixpunkten man die Kennlinie fest machen kann, habe ich das mal selbst versucht. Ich habe 3 Arbeitspunkte gewählt, und dann versucht für diese 3 Arbeitspunkte die entsprechenden Parameter zu finden. Dabei stoße ich auf Widersprüche zum Betrieb des Komparators, von dem Du behauptest, er würde im linearen Bereich arbeiten.




Im Fall b ergeben sich für den Komparator Eingangsspannungen, die zur max Ausgangsspannung führen. Also müsste der FET durchgeschaltet sein. Versuche mal für den Arbeitspunkt b die Parameter fest zu machen.....
Möglicherweise baue ich mal Deine Schaltung auf. Dann kann ich selbst messen.......

Mich interessiert das Thema, da ich bereits verschiedene Balancer entworfen und probiert habe, und bisher noch nicht mit den Ergebnissen zufrieden war. Deshalb meine Hoffnung von Dir zu lernen.
Bis dann LFPfan

MountainBiker am 13 Mär 2021 20:36:32

Hallo LFPfan,

Insbesondere die Behauptung, dass der Komparator im linearen Bereich arbeitet.


Nochmal, der Komparator arbeitet nicht im linearen Modus! Der angeschlossene MOSFET arbeitet im linearen Modus:
der Komparator schaltet mit seinen vollen Pegel bei U(Start) durch. Der Spannungsanstieg an der Zelle definiert den Strom über das lineare Verhalten des FET!


Bitte lese meine Beschreibung genau! Dein Berechnungsmodell ist viel zu ungenau, wenn Du mir nicht glaubst, dann führe eine Schaltungssimulation (Transientenanalyse) mit LTSpice oder PSpice durch oder baue die Schaltung auf und staune! Tut mir leid, aber Ich möchte mich jetzt nicht mehr mit Deinen Zweifel beschäftigen.

MountainBiker am 13 Mär 2021 21:11:44

Hallo,

hier die 5 Balancer-Exemplare im finalen Status vermessen und geprüft (Balancerstart auf 3,55V justiert)!

Bild

Leider komme ich mit der Endstufe nur langsam voran, nachdem ich heute beim Testen der Endstufe auf ein Problem gestoßen bin (Endstufe schaltet nicht ab, wenn der Controller Stromlos geschaltet wird) - dies konnte ich heute beheben - war aber ein wenig kniffelig, da der MOSFET-Treiber Baustein nur sehr gering belastet werden kann (aufgrund der internen Ladungspumpe für den Highside-Betrieb). Eine Änderung am PCB war zum Glück nicht notwendig aber der Schaltplan (Controller-Baugruppe) mußte angepaßt werden!

rolfk am 13 Mär 2021 23:43:18

Warum 5 Module und nicht nur 4?
Ersatz?

MountainBiker am 14 Mär 2021 00:21:06

Es werden sogar 8 :D

LFPfan am 14 Mär 2021 06:48:04

MountainBiker hat geschrieben:Hallo LFPfan, Nochmal, der Komparator arbeitet nicht im linearen Modus! Der angeschlossene MOSFET arbeitet im linearen Modus.


Hallo MB, jetzt ist der Groschen gefallen. Das war mein Verständnisfehler. Damit erübrigt sich natürlich auch die Frage nach der Gegenkopplung. Zum Probieren und "Staunen" sollte es genügen nur die Endstufe aufzubauen, also Balancerwiderstand, FET und die beiden Widerstände am Gate. Die Schaltung simulieren kann ich nicht. Ich bin noch bei Papier und Bleistift, bzw. Lötkolben.
Mich interessiert schon noch wieweit eine Streuung der FET Parameter Einfluss hat auf die Kennlinie.....auch wenn das für die Funktion nachrangig ist, da ja der untere Eckpunkt der Kennlinie fest liegt.
Ciao LFPfan

LFPfan am 14 Mär 2021 07:12:59

rolfk hat geschrieben:Entschuldige, dass ich eine Killerfrage stelle.
warum Ist die Kennlinie wichtig?
Der Maximalstrom ist wurscht, der darf bei den Zellen verschieden sein.
Der Einsatzpunkt ist interessant, klar.
Die Steilheit darf verschieden sein, weil letztendlich der Einsatzpunkt auf lange Sicht entscheidet.
Also, warum die Kennlinie?


Hallo Rolf, wenn das Ladegerät im CV Modus ist und die Zellen ihre Endspannung erreicht haben, dann fließt der "Ladestrom" ausschließlich durch die Balancer. Alle Balancer bekommen den gleichen Strom. Bei unterschiedlichen Kennlinien ergibt das unterschiedliche Zellspannungen. Wenn man im Bereich über 3,55 Volt balanciert sind Spannungsunterschiede um 100 mV wahrscheinlich unwesentlich. Ich tendiere aber zu niedrigen Ladespannungen (unter 3,5 Volt). Wenn ich meinen Balancer aud 3,5 V Startspannung einstelle, dann könnten 100 mV schon eine merkbare Drift der Zellen verursachen.
Wenn nicht, dann bliebe noch das Argument, dass ungleiche Kennlinien mein elektroästhetisches Empfinden stören ;D
Ciao LFPfan

rolfk am 14 Mär 2021 07:40:58

MountainBiker hat geschrieben:Es werden sogar 8 :D

Der Groschen ist gefallen.
Ich erinnere mich dunkel an die Anzahl deiner Akkus... :mrgreen:

rolfk am 14 Mär 2021 07:59:38

At LFPfan, wenn alle Zellen ihre Endspannung erreicht haben, darf gar kein Ladestrom mehr fliessen.
Balancer sind nicht dafür da, dieses fehlende/falsche Lademanagement zu korrigieren. Ihre Aufgabe ist erledigt, wenn alle Zellen gleiche Endspannung erreicht haben.

Btw, 100 mV bei 3,5 V sind Mal gerade 0,2 % der Kapazität. Das ist Imho keine Drift, sonder eine überkritische Betrachtungsweise.

MountainBiker am 14 Mär 2021 08:50:17

Hallo,

bei 3,5V kann kein Unterschied von 100mV hier entstehen, da der hochgenaue Komparator mit einen Spannungsteiler (entweder justiert/kalibriert oder 0.1% Widerstände) den Startpunkt (hier 3,55V) vorgibt. Die Aufgabe der Balancer ist es die Zellspannung auf Balancerstartspannung herunterzuziehen, bzw durch einen Bypassstrom die Ladung verlangsamen. Es soll ja keine Entladung im Ruhezustand durch die Balancer entstehen! Im Floatmodus 13,8V sind die Balancer dann inaktiv (Ruhestrom 2-3mA).
Die Kennlinie der Balancer wird ja sehr schnell sehr steil, das heißt selbst bei hohen Exemplarstreuungen sind die Unterschied im Bereich der Ladeendspannung bei "gleichlaufenden" Zellen nur ca. 10mV - Nach Umschalten auf Float werden diese dann zu 100% wieder gleichgezogen!
Bild
Selbst die EV-Balancer arbeiten da nicht anders - Exemplarstreuungen der Halbleiter sind bei allen Systemen vorhanden!

LFPfan am 14 Mär 2021 09:02:48

rolfk hat geschrieben:At LFPfan, wenn alle Zellen ihre Endspannung erreicht haben, darf gar kein Ladestrom mehr fliessen

....deshalb habe ich "Ladestrom" geschrieben, gefolgt mit der Erklärung, dass nur noch der Balancerstrom fließt. Beispiel: Ladeendspannung 4 x 3,64 Volt = 14,6 Volt. Bei den Balancern von MB fließen jetzt 0,5 A "Ladestrom". Bei Balancern mit großen Strömen, werden manche Ladegeräte nicht abgeschaltet, da sie den Ladestrom vom "Ladestrom" nicht unterscheiden können. Das ist praktische Erfahrung!!

Balancer sind nicht dafür da, dieses fehlende/falsche Lademanagement zu korrigieren. Ihre Aufgabe ist erledigt, wenn alle Zellen gleiche Endspannung erreicht haben.


......"überkritisch" betrachtet steht das im Widerspruch zu Deiner nächsten Aussage.....
100 mV bei 3,5 V sind Mal gerade 0,2 % der Kapazität. Das ist Imho keine Drift, sonder eine........


Was nun, entweder sollen die Zellenspannungen gleich sein, oder sie dürfen 100 mV auseinanderliegen? :?:

Ciao LFPfan

LFPfan am 14 Mär 2021 09:09:31

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,bei 3,5V kann kein Unterschied von 100mV hier entstehen, da der hochgenaue Komparator mit einen Spannungsteiler (entweder justiert/kalibriert oder 0.1% Widerstände) den Startpunkt (hier 3,55V) vorgibt.


Hallo MB, darum ging es diesmal nicht!

Rolf hatte an mich geschrieben:
Entschuldige, dass ich eine Killerfrage stelle.
warum Ist die Kennlinie wichtig?
Der Maximalstrom ist wurscht, der darf bei den Zellen verschieden sein.
Der Einsatzpunkt ist interessant, klar.
Die Steilheit darf verschieden sein, weil letztendlich der Einsatzpunkt auf lange Sicht entscheidet.
Also, warum die Kennlinie?

Darauf bezog sich meine Antwort.

MountainBiker am 14 Mär 2021 16:14:44

Hallo,

das BMS ist nun komplett:
Bild

Jede Komponente tut für sich allein, das was sie soll, das Zusammenspiel Controller Endstufe funktioniert nun auch sehr gut. Nächster Schritt ein Verbundtest mit LiFePO4 Akku und Ladegerät und Last!

LFPfan am 14 Mär 2021 19:27:52

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,das BMS ist nun komplett.......


Elektroästhetisch höchstes Niveau! ......nur die Potis trüben etwas das Bild ;D

MountainBiker am 14 Mär 2021 20:08:20

Hallo,

ja die Trimmpotentiometer sind ein notwendiges Übel für ein System in der Erprobungsphase, die PCBs haben die Möglichkeit mit optinalen Lötstützpunten dies zu "brücken".

andwein am 15 Mär 2021 11:28:53

MountainBiker hat geschrieben:Hallo, das BMS ist nun komplett:

Einfach schön!!!
Kompliment, Andreas

HartyH am 15 Mär 2021 12:19:06

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
das BMS ist nun komplett:

Ich war die ganze Zeit nur stiller Mitleser, aber jetzt muss ich auch mein Statement abgeben.
Das sieht wirklich professionell aus, gefällt mir. :daumen2:
Na ja, das mit den Potis war mir auch aufgefallen, aber....

MountainBiker am 15 Mär 2021 12:27:51

Hallo,

wie schon geschrieben, Ziel ist es ja ohne Trimmer auszukommem:
Bild

Brücken können dann den Trimmer ersetzen!

thomker am 15 Mär 2021 13:01:02

HartyH hat geschrieben:Ich war die ganze Zeit nur stiller Mitleser

Jau, ich auch, mit dem Unterschied, dass MB mich ab Post 1 abgehängt hat...

Aber Vorsicht, wenn das jetzt bei Faktor auftaucht musste dich hier erst ummelden, sonst...

Gruß
Thomas

MountainBiker am 15 Mär 2021 13:16:38

Hallo,

habe kein kommerzielles Interesse daran - läßt auch wirtschaftlich nicht umsetzen!

Im Gegensatz zu anderen nicht namentlich genannten Personen veröffentliche ich ja auch alle Schaltbilder und Unterlagen hier im Forum und bekomme ja die eine oder andere sinnvolle Anregung dazu zurück - dazu muß ich an dieser Stelle auch mal Danke sagen. So im alleingang ohne jemanden der da aus einem anderem Blickwinkel drüberschaut ist so etwas schwer umzusetzen (Hintergrund aufgrund der Komplexität die dahintersteckt läßt sich das "Gesamte" nicht mit allen Parametern simuliern - zumindest nicht mit den Mitteln die mir zur Verfügung stehen, deshalb geht das immer nur in Funktionsblöcken). Letzter Stand:
Bild

MountainBiker am 21 Mär 2021 11:31:13

Hallo,

weil ich auf Bauteile warte habe ich die Varianten ohne Trimmer/Potentiometer in Angriff genommen:

Balancer per Jumper auf 3,5V/3,55V/3,6V Startspannung einstellbar (Widerstände aus der E96-Reihe mit min. 1% Genauigkeit) notwendig:
Bild
Controller per Jumer auf 6s/12s/18s Nachlaufzeit einstellbar:
Bild

andwein am 21 Mär 2021 15:54:40

MountainBiker hat geschrieben:Hallo,
weil ich auf Bauteile warte habe ich die Varianten ohne Trimmer/Potentiometer in Angriff genommen:

Das ist nicht mehr Hobby und Basteln, das ist schon Profiarbeit, Kompliment!
Gruß Andreas

leverkusen3 am 21 Mär 2021 17:10:02

Hallo

Ähem......zu dieser Profiqualität passt irgendwie der Titel nicht mehr.

Simpel ist hier doch gar nichts mehr..

Danke fürs teilen hier im Forum

Mit freundlichen Grüßen

Thomas

rolfk am 21 Mär 2021 18:47:35

Ne, für simpel must du bei mir schauen.

Aber hier das ist high end.

MountainBiker am 26 Mär 2021 18:08:42

Hallo,

ein weiterer großer Meilenstein ist erreicht der Verbundtest mit 10A Last. Es wurden alle Funktionen geprüft:
-Balancerschleife funktioniert wie gedacht;
-UVP funktioniert wie gedacht - Abschaltung bei 2,6V pro Zelle/10,4V gesamt bei synchronen Zellen;
-OVP funktioniert wie gedacht - Abschaltung bei 3,8V pro Zelle;
-Hysterese wie berechnet;
-Zeitverzögerung 12s nach Ereignis (UVP/OVP);
-Spannungsabfall bei 10A Last an der Endstufe 2,5mV (das ist überragend);
-Balancerstart bei 2,55V justiert, Balancerstrom max. ca. 1,070A (bei OVP);
Die Einzelabsicherung der Balancerleitungen hat erheblichen Einfluß auf die Kennlinie und OVP-Spannung. Nominal sind 3,8V eingestellt, bei 2A Sicherungen sind aber der Spannungsabfall an jeder Sicherung ca. 0,1V (bei ca.1A), das muß man bei der OVP-Schwelle mitbetrachten oder aber 10A Sicherungen Verwenden!

Alles "works as defined" - was will man mehr!
Bild
Bild

gfkarlchen am 26 Mär 2021 18:44:34

Chapeau...das ist ein hilfreiches Tool!
Dafür gibt es ein dickes Danke Schön für die Veröffentlichung und ein positives Pünktchen noch oben drauf. Kann man eins bei dir Ordern!
Gruss Gerald

MountainBiker am 26 Mär 2021 19:09:26

Hallo,


Danke für das Lob!

Kann man eins bei dir Ordern


Selbst wenn ich nur 10 Euro/h ansetzen würde und das Material noch hinzurechne, wäre der Preis jenseits von gut und böse und für eine komplette Einheit (4 Balancer und Controller im Gehäuse) und externe Endstufe für 200A Dauerlast > 500 Euro fällig. Aber ich habe keinerlei Ambitionen als Auftragsfertiger aufzutreten (zu viel Arbeit). Nach Fertigstellung von allen werde ich das endgültige Release mit den Unterlagen hier publizieren - für interessierte Nachbauer!

Mehr kann ich leider für Dich nicht tun!

Energiemacher am 26 Mär 2021 19:56:21

Respekt!

Sehr schöne Arbeit und hochwertige Umsetzung.
Wie schon andere schrieben: "Simple ist doch hier absolut nichts!" :top: :top: :top: :top: :top:

Grüße

gfkarlchen am 27 Mär 2021 09:32:30

[/ quote]
Nach Fertigstellung von allen werde ich das endgültige Release mit den Unterlagen hier publizieren - für interessierte Nachbauer!

Mehr kann ich leider für Dich nicht tun![/quote ]

Ok...Danke für die Info

stoppie am 27 Mär 2021 10:44:02

MountainBiker hat geschrieben:.....
Alles "works as defined" - was will man mehr!
Bild
....

Mega Arbeit - mega Ausführung - mega Thread. :daumen2:

Danke MountainBiker für Deine Bemühungen, uns an Deiner „Hobby“-Entwicklung teilnehmen zu lassen. Dafür auch von mir ein + (XXL).

stoppie am 27 Mär 2021 10:54:02

leverkusen3 hat geschrieben:......Simpel ist hier doch gar nichts mehr....

Genau! Durch „Simples BMS“ bin ich auch auf diesen Thread gestoßen, bis ich dann gemerkt habe, dass dies eine Lock-Überschrift war.
Dann war es allerdings schon zu spät und ich habe diesen Thread heute morgen in einem Rutsch durchgelesen.
Typisches Drücker-Kolonnen-Getue eben. :mrgreen: Erst anlocken - und dann :haendereib:

MountainBiker am 27 Mär 2021 11:22:03

Hallo,

warum "simples BMS":

Das Batteriemanagement ist aus die grundlegende Funktionalität beschränkt, d.h. Balancieren und UVP/OVP-Schutz - mehr nicht.

Nun zur Umsetzung, der eigentliche Controller besteht im wesentlichen nur aus einem Monoflop mit einer Nachlaufzeit von 6-12s. Einfacher geht es nicht. Für ein weiteres Feature - Sperrfunktion ist die Triggersschleife mit einem "Selbsthaltekreis" unterbrochen, d.h. wenn die Balancerschleife unterbrochen wird kann der Controller über den Balancerloop nicht wieder einschalten. Hier wurde auch das einzige "Komfort-Feature" realisiert, d.h. in Abhängigkeit von UVP/OVP, schaltet der Controller bei UVP wieder automatisch ein zum Laden - bei OVP bleibt dieser "aus". Diese Funktion kann mittels einer Lötbrücke generell ausgeschaltet werden (oder der IC LTC1440 wird am Controller nicht bestückt - das spart Kosten).

Wie bei den EV-Power-Balancern sitzt die eigentliche Überwachung auf den Balancer PCB, mein System ist auch zu diesem kompatibel! Wenn man die EV-Power Balancer einsetzt benötigt man nur den Controller und die Endstufe! Aber bei meiner eigenen Entwicklung ist der Balancerstart einstellbar (damit kann man diese auf die Ladespannung optimieren) und UVP/OVP wird über 3 Widerstände am PCB definiert und ist durch alternative Bestückung frei definierbar!

In Verbindung mit dieser Einstellbarkeit und den hochpreisigen Ultra-Low-Power-Comparatoren ist es möglich den Stromverbrauch (aller Komponenten) im:
-Betrieb auf wenige mA-Strom;
-Betriebsmodus "ausgeschaltet" (Controller) auf ca. 1mA Strom;
-UVP-Schutz-Modus auf <100uA;
zu reduzieren!

Das ist ein Alleinstellungsmerkmal!

Ihr seht die Funktion der Komponenten ist mit "wenigen Worten" erklärt - darum "simpel"!

Die Komplexität kommt durch das Zusammenspiel und der Dimensionierung - ohne aufwändige Schaltungssimulation wäre das nicht gelaufen, da die Komponenten an der "unteren Schwelle" ihrer Sensitivität arbeiten um den Eigenverbrauch zu minimieren (das war in der Tat viel Arbeit)!

Eins möchte ich nicht verschweigen ich arbeite derzeit noch immer am "Wärmemanagement", wenn alle 4 Balancer starten wird es zu heiß, d.h. hier ist ein Zusammenspiel der Ladeendspannung und der Startspannung der Balancer notwendig. Es gibt aber eine Notbremse in Form eines Thermoschalters im Gehäuse!

MountainBiker am 27 Mär 2021 16:44:27

Hallo,

ich habe den Startpunkt für das Balancing auf 14,4V Ladeschlußspannung optimiert, mit folgendem Ergebnis - bei Ladeschluß fließen damit ca. 100mA durch die Balancer (Kalibrierung 100mA bei 3,6V)!

Bei !4,35V sind alle Balancer aus:
Bild
Bei 14,36V (Spannungshub von 10mV) starten alle Balancer synchron:
Bild

Abweichung der Zellspannungen untereinander - keine 3mV das ist kleiner 1 Promille Abweichung - ich bin mehr als zufrieden!

Energiemacher am 27 Mär 2021 21:46:53

MountainBiker hat geschrieben:Ihr seht die Funktion der Komponenten ist mit "wenigen Worten" erklärt - darum "simpel"!


Jetzt macht er sich auch noch über die Staunenden lustig. :mrgreen: :mrgreen:

Grüße

MountainBiker am 24 Apr 2021 12:05:27

Hallo,

ich habe nun den ersten Prototypen komplett verdrahtungsfertig für die "gelben" oder "blauen" Zellen:
Bild

Die Dokumentation ist auch abgeschlossen einschließlich der Version 2 der Balancer.

MountainBiker am 24 Apr 2021 17:05:41

Hallo,

hier geht es mit dem final Release weiter--> Link

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