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Moin, ich möchte mir ein Multimeter kaufen und habe dazu dieses hier ins Auge gefasst: --> Link Das Gerät kann AC und DC Ströme über die Messleitungen bis 20A anzeigen. Optional gibt es dazu zwei Zangen, einmal eine Starkstromzange bis 600A --> Link und eine Schwachstromzangen für den Messbereich bis 40A --> Link Meine Frage dazu: Welche Zange sollte ich nehmen? Beide möchte ich eigentlich nicht kaufen :D Im WoMo fließen ja stellenweise höhere DC-Ströme als 40A (zB zum Wechselrichter), also hilft hier die Starkstromzange... aber.. ist die in der Lage mir Ströme im Bereich 20 - 40A (also oberhalb des Bereichs der via Messleitungen abgedeckt ist) anzuzeigen? Danke für die Hilfe... LG Uwe Hallo warum zwei Teile, es gibt doch Zangenampermeter wo alles in einem ist. Grüße Udo
Ich denke das es natürlich kleinere Ströme als 40A anzeigt, die Auflöung ist dann nicht mehr so gut. Die Frage ist doch, was willst Du genau damit messen und wozu, welche Batterie, Wechselrichter usw. hast Du? Hat Du keinen Bat-Comp? der zeigt Dir doch die Ströme an. (um beim WoMo zu bleiben) oder willst Du generell Ströme messen, wo und wozu? Gruß Wolfgang Empfehlen kann ich das hier Amazon Link da ich es selbst nutze. Das ist preislich allerdings ne andere Liga als die Baumarkt Multimeter. Fluke ist und bleibt hier das Maß der Dinge, aber für den "Hausgebrauch" reicht auch das vom TE verlinkte Gruß Was mich an den genannten Zangeninstrumenten stört ist dass sie keine Möglichkeit haben das Gerät zu nullen. Zangenamperemeter muss man immer nullen können, speziell bei Gleichstrom. Das größere ist für Anwendungen im Womo eh kaum zu gebrauchen. Hallo Als preiswertes Immerdabei habe ich das Uni-T UT210E --> Link. Das E hat im Gegensatz zum D zwar nur max 100A, dafür bietet es aber eine 2A Meßbereicht, der bis 1 mA auflöst. Ehrlicherweise muß man aber sagen, daß die Drift in dem Bereich aber Messungen im einstelliger mA-Bereich nicht wirklich besser macht. Für Unterwegs ist es aber meiner Meinung nach ein gute Teil. Nullabgleich für den DC-Bereich ist natürlich vorhanden. Hier --> Link ist das auch hier im Forum schon beschrieben worden. Gruß Ulf Stimmt, die Nullfunktion ist wesentlich. Meins hat eine Nulltaste. Mglw. nullen die neueren automatisch? Wäre mal interessant das rauszufinden. Grüße Udo
Das von mir genannte UNI-T hat diese Funktion "natürlich" ebenso das davorgenannte Benning hat diese Funktion. Wüsste keins, das man nicht nullen kann.... Grüße
Welches nutzt bzw. empfiehlst Du?
Bei den bisherigen Beispielen kann das sein, Mein Voltcraft und mein Gossen können beide eine Nullung, Eines macht es automatisch das andere hat ein Drehregler. Gruß Andreas Das CM2 hat eine Zero Taste...
Das ICM 30R, gibt es aber, glaube ich, nicht mehr im Handel. Grüße Udo Bei den "günstigen" Zangenmessgeräten aufpassen, dass es auch DC (Gleichstrom) messen kann. Die "einfachen" können zwar Gleichspannung messen, aber Strommessung nur AC (Wechselstrom). z.B. Benning CM1-2 und UNI-T 200A sind deshalb für Wohnmobilisten ungeeignet! Hubert Ich habe das Uni T UT 210E seit 2 Jahren wegen der DC Stromzange. Hat alles, was man braucht, nullung auf Knopfdruck. Genauigkeit im Vergleich zum kalibrierten Fluke ausreichend, 0,1 % Abweichung. Der 2 A Bereich etwas ungenauer, das ist für Zange normal. Für genauere Messungen muss man Zwischenschalten, das ist nicht dabei. Gibt's aber billig überall. Ein genügend gutes All in one für den Anfang. Moin zusammen, danke für euren Input. Ich habe mich jetzt für das Uni-T UT210D entschieden. Es bietet einen Messbereich, der meine Bedürfnisse abdeckt. Im WoMo sind dies max. 100 - 120A Gleichstrom von den Batts zum WR (Anzeige BlueBattery bei Betrieb eines Föhns). LG Uwe
Mir ging es um die vom OP verlinkten Geräte die so was nicht zu haben schienen. Meine eigenen haben das auch, klar, auch Voltcraft.
Klar! Jeder schreibt was er hat, auch wenns Schrott ist. Und wenn nur die Billigheimer für 20 € gekauft werden fehlen halt gewisse Dinge. Die Dinger sind ja nicht umsonst so billig!! Gruß Andreas Ich würde folgende allgemeine Aussage treffen: Für den Kleinspannungsbereich im Hausgebrauch reichen die billigen Teile vollkommen aus. Wer da wirklich mit Auflösung und Genauigkeit an Grenzen kommt, der arbeitet in der Regel ohnehin schon in einem Bereich, wo er sich mit der Thematik auskennt und weiß, welches Messgerät das richtige ist. Etwas mit Vorsicht zu genießen sind die günstigen Teile, wenn es an die höheren Spannungen geht, denn der Schutz ist bei denen oftmals nicht so sehr ausgeprägt. Es gibt Leute, die vergleichen sehr professionell Messgeräte (EEVblog2 auf youtube beispielsweise, --> Link) und haben auch einige günstige Vertreter schon auseinandergeschraubt und das Innenleben entsprach da nicht unbedingt dem Stand, den man für ein Messgerät hinsichtlich Arbeitsschutz erwartet hätte. Das kann man sicherlich nicht für alle und jedes gleichermaßen sagen, denn das waren auch nur Stichproben, aber dass billige Geräte innen konstruktiv sehr einfach gehalten sind, ist zumindest naheliegend. Hallo Uwe, drei Freunde von mir und ich haben dieses schon seit einiger Zeit im Einsatz. Klein und gut. Vor allem bei Gleichstrom.--> Link Gruss Theo Ich habe ein Kleines: Link zum eBay Artikel Das ist halbwegs genau bis runter auf 20mA. Und ein Größeres: Link zum eBay Artikel Und klassische Multimeter hab' ich auch - das sind aber Tischgeräte, nicht gut fürs Wohnmobil. gruss kai
OK, dann präzesiere ich mal für Nichtelektroniker: Sicherheitsklasse Cat III o. höher, Messklasse <1,5(+-1,5% v Endw.) DC oder Gleichspannung bis ca. 200V, Auflösung auf 0,1V AC oder Wechselspannung bis ca. 400V Der Strombereich im Bereich DC bis mindestens 10A Ein Widerstandsmessteil (Ώ) braucht man nicht unbedingt, aber ein Durchgangsprüfer mit einem Signalton ist schon hilfreich. Und die Stecker, die man ins Messgeraät steckt sollten einen außenliegenden Berührungsschutz haben und eine "Stecker sind nicht entsprechend der gewählten Messu7ng eingesteckt" Prüfung besitzen. Vielleicht helfen diese techn Angaben bei der Wahl Gruß Andreas Zeile 2 und 3 widersprechen sich. :D
Sorry, ich stehe auf dem Schlauch, was widerspricht sich und wie zählst du die Zeilen?? Fragend, Andreas
Da Du meine Aussage in Bezug zu Deiner Aufzählung zitierst, möchte ich nur nochmal klarstellen, was ich meinte: Die Messgeräte haben zwar diese Schutzklassen aufgedruckt, aber verlassen sollte man sich nicht einfach darauf (im Billigsegment)! Daher auch meine Einschränkung "Kauf Dir, was Du willst, so lange es nur Kleinspannungsbereich ist." Ab der Niederspannungsebene (also schon bei der normalen 230 V-Spannung) würde ich dann eher zu einem Gerät raten, bei dem man sich eher auf solche Angaben verlassen kann (also Fluke, Keysight usw.).
Moin, ich denke die oben zitierten Zeilen sind die gemeinten Zeilen 2 und 3. Und widersprüchlich soll wohl sein, das 0,1V von 200V erheblich weniger ist als 1,5% vom Endwert. So verstehe ich die "Kritik". Allerdings hat für mich Zeile 2 nix mit Zeile 3 zu tun. Zeile 2 sagt aus, dass der Messwert bis zu 1,5% vom angezeigten Wert abweichen kann, also bei echten 100A können zwischen 98,5 - 101,5A angezeigt werden oder bei echten 12V zwischen 11,985V und 12,015V Zeile 3 sagt aus, dass Voltanzeige bei Messungen bis 200V in Schritten von 0,1V angezeigt werden sollte. Äpfel und Birnen... :D Gruß Uwe
Wie Andreas richtig schreibt wird der Fehler nicht auf den Messwert sondern auf den Messbereichsendwert bezogen. Daher wählt man ja einen Messbereich, der dem Messwert möglichst nahe liegt. 12 Volt würde man typischerweise mit einem Messbereich von 20 V messen. 1,5 % von 20 Volt entspricht einer Messunsicherheit von 0,3 V. Das hier mehfach erwähnte UT210E wird im DC Messbereich mit ±(0.7% + 3 Digits) angegeben wobei die Auflösung bei 20 V 10 mV entspricht. Für das Beispiel mit 12 Volt also: Messunsicherheit = 20 V (Messbereichsendwert) * 0,7/100 + 0,03 = 0,17 V Der tatsächliche Wert kann bei einer Anzeige von 12 V zwischen 11,83 und 12,17 V liegen. Liebe Grüsse aus dem Norden Manfred |
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