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Hallo zusammen! Ich habe kürzlich einen Renault Master L2H2 Baujahr 2011 angeschafft der jetzt ausgebaut werden soll. Nun ist mir aufgefallen (als mal alle Verkleidungen ab sind) dass durch die Türgriffe der beiden Schiebetüren, sowie der Hecktüre bei Regen permanent Wasser eindringt und dass meiner Meinung nach nicht gerade wenig. Hat jemand Erfahrungen mit dem Problem?? Auch tritt Wasser ein durch die Glasschiebefenster. Da bin ich aber bisher noch optimistisch dass dies mit Austausch der Dichtungen getan sein wird. Aber bei den Türgriffen bin ich ratlos. Nur Hohlraumkonservierung wird da dauerhaft nicht ausreichen fürchte ich. Wer kennt das Problem und kann mir Helfen? Wenn man es nicht dichten kann würde ich Mike Sanders Konservierung nehmen. Alternativ Seilfett von LM. Das schützt dauerhaft.
und da sind auch die dichtungen verbaut? sonst kommt da mal ein tropfen rein. An den Türgriffen gibt es keine Dichtungen. Ich hab mal einen Lappen festgeklebt von innen um festzustellen wieviel Wasser tatsächlich eindringt bei Dauerregen. Der war nach einem Tag klitschnass und ergab ausgedrückt gut eine drittel Tasse Wasser. Also mehr als nur ein paar Tröpfchen (wie man es vielleicht auch durch die Befestigungsklemmen der „Seitenbeplankung“ her kennt) Wenn es nicht gerade eine Woche durchgeregnet hätte wäre die Sache wahrscheinlich auch gar nicht aufgefallen, bis dann irgendwann in ein paar Jahren die Tür wegrostet... vielleicht demontieren und von innen mit einer Art Dichtband/ Dichtmasse oä versehen. Aber was nimmt man da? Wenn die Verkleidung + Dämmung mal wieder drauf ist kommt man erstmal nicht mehr ohne weiteres dran (so zumindest der Plan). ich denke das ist so gewollt, läuft ja in der Tür unten wieder raus. Nicht abdichten! So kann es belüftet wieder abtrocknen. Ich würde an den bekannt dauerfeuchten Stellen ggf. Zinkspray aufs Blech bringen, sonst aber zusehen daß die Luft zirkulieren kann.
Servus Türgriffe ausbauen, und mit essigsäurefreier Dichtmasse wieder einsetzen, ganz wirst du es nie verhindern können. Hohlraumversiegelung hält nicht ewig, aber alle 5-8 Jahre würde ICH es (bei den senkrechten Blechen) machen, je nachdem welche du nimmst, und ob du oft im Winter fährst. Wassereintritt ist normal, drum sind ja unten Ablauflöcher, wo die Rostgefahr am größten ist. Da kommst mit einem kleinen Sprühröhrchen rein...ist Arbeit auf 15min, drum mach ich es bei den Türen öfter. Bei den Hohräumen unter festen Fenstern, nach dem kompletten Abtrocknen, wasserverdrängende Hohraumsprays verwenden. Ich nehm Fluid Film As-R zum sprühen,.... und zum Streichen, für spritzwassergefährdete Stellen, Fluid Gel BN. Wenn Etwas schon angerostet ist, sprüh ich erst ein, nach kurzer Einwirkzeit, streich ich Gel drüber. Wenn du die Türen mit dem Gel streichst, würde ICH in 10 Jahren mal wieder nachsehen... :ja: Ich konserviere seit 45Jahren (NSU TT, Alfa etc), mach meine eigenen Test´s etc, früher mit Altöl und Staub, dann mal dies und das, und seit 15 Jahren mit Fluid (Audi Cabrio, Toyota LC). Finde Preis-Leistung und zum selber Verarbeiten, dieses Mittel am Besten. Wenn man sich damit befasst, ist Rost kein Thema mehr. Gruß Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Sollte sich an den Rändern schon Rost gebildet haben, streich sie nur mit Fett (Fluid) ein, und setz den Griff wieder ein. Sprüh jedes Jahr mit Fluid, Caramba, WD, einmal an die Türgriffränder, lass es einwirken, (wenn sonst Wasser reinläuft, läuft dünnflüssiger Rostschutz auch rein) wisch den Rand gründlich ab, erledigt. Gute Ratschläge. Dann macht das an Euren Autos auch... Zerlegt alle Türverkleidungen und versiegelt mühselig alles von innen..... Nein Quatsch.... Es ist normal das Wasser in die Türen läuft, und unten an den Bohrungen wieder raus... Es kommt nicht nur durch die Türgriffe, noch extremer sogar durch die Fensterschachtleisten.... Das ist ganz normal.... Es muss nichts nachträglich gefettet oder sonst was werden...wer natürlich nichts anderes zu tun hat : :juggle: soll natürlich machen was er möchte :)
Spricht Einer der ein Fahrzeug noch nie 20 Jahre und länger gefahren haben muß, denn sonst würde er sowas nicht schreiben. Was denkst wieso Autos irgenwann zu rosten beginnen??? Meine Autos rosten auch nach 20 Jahren nicht. Bin raus, denn wenn sich solche Schlaumeier mit solchen Ratschlägen einmischen, ist Hopfen und Malz verloren.
Dann bist du ebend raus. Das Fahrzeug ist von Baujahr 2011!! Es gibt schon seit den 80er Jahren Grundierung und Konservierung.. Auch innen in den Türen...und Verkleidungen Da muss nichts nachträglich zerlegt werden und zusätzlich Fett rein. Ich als Schlaumeier weiß , wovon ich rede....aber wenn du so ein altes Fahrzeug fährst und Erfahrung hast, solltest du es auch von außen fetten, damit keine Feuchtigkeit unter die Steinschläge / Lackplatzer auf der Motorhaube oder an den Türkanten kriecht. Ich bin eigentlich auch der Meinung dass wenn man langsames Wegrosten durch Wasser verhindern kann sollte man es auch versuchen. Auch wenn es vielleicht normal ist dass Wasser rein kommt ist es dennoch nicht ideal. Das bringt ein weiteres Thema auf: Armaflex aufs Blech (Bereich hinter Radkasten) oder auf die Innenverkleidung (denn innen soll die Dämmung ihren Zweck erfüllen, das drum rum geklebe in den Zwischenräumen und Holmen etc entspricht nicht ganz diesem Prinzip) Hier gibts tausend unterschiedliche Meinungen zu, meist ohne physikalische Erklärung. Wenn ich (von innen nach außen) Filz oä, armaflex, Verkleidung, Luftraum, Blech habe wird sich (ganz bestimmt??) Kondenswasser auf dem Blech ansammeln. Theoretisch kann aber auch das wieder nach unten raus und abtrocknen. Warum dann also Armaflex aufs Blech? Hier auch lieber gleiches Prinzip wie bei den Schiebetüren und mit Hohlraumversiegelung arbeiten? Weil einfacher ist es in jedem Fall von innen auf die Innenverkleidung zu dämmen und dadurch bekommt man den Innenraum kältebrückenfrei isoliert. Alle Feuchtigkeit innen wird abgelüftet ,logisch. Was meint ihr dazu?
Meiner Meinung nach hast du von der Physik gesehen recht, aber es ist nicht einfacher. Es ist schwieriger weil du die isolierte Innenraumverkleidung ja wieder irgendwo befestigen must. Der Montageaufwand der Verkleidung an den Holmen bzw. der Möbel an teilen der Verkleidung ist größer weil du ja eine, wie auch immer geartete, Isolierung berücksichtigen must. Ist aber nur meine Einschätzung, Gruß Andreas Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Der Plan wäre erst die alte Innenverkleidung drauf (die ist ca 3mm) und darauf das Armaflex, also nicht unter die Verkleidung sondern drauf. Ergibt von innen eine saubere gesamte Fläche. Sollte man da irgendwann nochmal dran kommen müssen könnte man an der Verkleidung entlang nochmal aufschneiden. Also im Prinzip das gleiche machen wie bei den Schiebe- und Hecktüren. Dort hätte ich ja auch die Hinterlüftung + Hohlraumversiegelung weil es anders nicht machbar ist... |
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