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Guten Tag zusammen, zuerst Euch allen noch einen guten Start in ein hoffentlich reisefreundlicheres Jahr 2021. In Zeiten von Corona habe ich mich viel dem „Bilderchaos“ auf verschieden Rechnern, Festplatten… widmen können. Dennoch war / ist es schwierig alles miteinander abzugleichen. Daher möchte ich gerne eine NAS als gemeinsame Festplatte anschaffen. Folgendes möchte ich damit erreichen: - Bilder / Videos von jedem Gerät im heimischen Wlan, im Urlaub auch von ausserhalb, kohärent speichern (nicht mehr jeweils auf der lokalen Platte des verwendeten PC’s, nicht mehr auf verschiedenen mobilen Festplatten, Sticks…, doppelt und dreifach irgendwo gesichert…) - Eine raid 1 Sicherung. - Bilder / Videos im lokalen Netzwerk auf Smart TV`s und weiteren Geräten ansehen . Der Markt ist für einen Computerlaien ziemlich groß und unübersichtlich, daher hoffe ich dass Ihr NAS Systeme für meine Anforderungen empfehlen könnt. Danke und Gruß Franz
Minmalanforderung, aber aus meiner Sicht beste System für Laien: --> Link Dazu zwei WD REDPLUS Platten 4TB ++ --> Link Ein weiterer Anbieter ist QNAP. Beide Hersteller sind zu empfehlen. Auf keinem Fall bei den Festplatten sparen und auch keine Experiemente mit Festplatten machen. Ja selbstverständlich machen 4Bay Systeme mehr Sinn, aber der TE fragt nach einem RAID1 und nicht RAID5. Und ganz ehrlich, RAID1 sollte bei der Zuverlässigkeit von REDPLUS Platten vollkommen ausreichen. Hi, die Empfehlung von pipo kann ich so unterstützen. Als Software auf der Synology NAS dann die Software Photo Station aktivieren, da gibts für so gut wie alle Systeme Clients für, iOS, Android .... bis zu Apps für z.B. Fire TV :ja: Viele Spass damit! VG Alf Hallo, ich kann mich meinen Vorschreibern nur anschließen. Die Geräte von Synology sind ihr Geld wert. Ich habe seit 8 Jahren einen DS713+ als Mailserver, Photo-, Video, Audiostation im Netz und als internes Datengrab seit 6 Jahren eine DS218j. Beide Geräte sind mit Western Digital WD red mit je 2TB ausgestattet. Bis dato laufen beide Geräte hervorragend, die DS713+ im 24/7-Modus durchgängig. Über den Support von Synology kann ich nicht klagen. Für beide Geräte gibt es regelmäßige Updates. Synology ebenfalls, empfehlenswert! Da gibts ein sehr breites Angebot. Zuerst wäre die Frage zu klären wo das Gerät stehen soll. Im Wohnzimmer neben dem Fernseher, oder irgendwo im Keller neben dem Router? Wenn ersteres, dann eins nehmen das lüfterlos und damit lautlos arbeitet. Was für eine Bandbreite hat das heimische WLAN? Geht als Alternative auch eine Kabelverbindung (schneller und problemloser)? Was hat der Fernseher für ein Betriebssystem? Ich würde mir für den angedachten Zweck eins anschaffen das einen HDMI-Anschluss hat um Inhalte direkt auf den Fernseher auszugeben. Das ist definitiv am problemlosesten einzurichten und am zukunftssichersten, weil man nicht von der (Langzeit-) Kompatibilität irgendwelcher Apps abhängt die auf dem Fernseher installiert werden müssen. Das Gerät ans Internet zu hängen bringt Sicherheitsprobleme. Hier zu einem etablierten Hersteller greifen der über lange Zeit Systemupdates bereitstellt - in erster Linie sind das die Anbieter von NAS die auch den Profibereich bedienen und die Platzhirsche QNAP und Synology. Habe ein QNAP HS-453DX --> Link NAS. Hervorragendes Gerät, leider nicht besonders preiswert. Da liegt u.a. meine Filmbibliothek drauf, und es ist direkt per HDMI an den Fernseher angeschlossen. Das ist lüfterlos, und wenn man es mit 2.5"-Platten oder SSDs betreibt ist es lautlos. Man kann sogar m.2 SSDs anschliessen, die Geschwindigkeit ist enorm (gut, bei Fotos auf den Fernseher ist das nicht so wichtig...). Der Vorgänger (auch von QNAP, ein SS-439 --> Link) hat 11 Jahre ohne Probleme und Auffälligkeiten durchgehalten und wurde nur ersetzt weil ich auf SSDs umgestiegen bin. Noch ein Punkt: Ein NAS-System - auch nicht mit RAID - ersetzt kein Backup! Wenn das Gerät zerstört (Feuer, Wasser, Überspannung) oder gestohlen wird ist sonst alles weg. ja die Geschichte mit den Bildern..............das haben wir vor 3 Jahren durchgezogen, alle Bilder von allen devices zentral auf einem Synology NAS mit Jahr, Monat, Ereignis abgelegt. Das ist das Beste was Du machen kannst und Du kannst von überall auf der Welt darauf zugreifen. Alledings rate ich derzeit von den WD RED Festplatten ab. Ich habe persönlich damit schlechte Erfahrungen gemacht, (2 Plattenfehler im laufenden Berieb innerhalb von 2 Jahren) und am Ende ist die Synology gar nicht mehr mit den Platten gestartet, mit der Folge einer komplizierten Datenrettung. Dazu sollte man noch folgendes wissen. WD hat an den Platten etwas geändert, was zu Problemen führt und zwar bei Platten mit der Bezeichnung WD*EFAX --> Link Ich nutze daher in meiner Synology DS218play 2 x 6TB Seagate "IronWolf" bis dato ohne jedes Problem. Gruß Ja, mit der Synology machst du nichts falsch. Man muss aber die verschiedenen Modelle und den Einsatzzweck beachten. Vorab ein paar Infos zu den Namenskonventionen bei Synology. Die Modelle heißen DSxyy(zz), wobei x die Zahl der Laufwerke angibt, yy das Modelljahr angibt und zz entweder nichts, "play", "+" oder "j" ist. zz bedeutet im Details, in aufsteigender Reihenfolge bei Leistung und Preis: j - günstigste, aber leistungsschwächste Variante, insbesondere, was die Wiedergabe von Videos angeht keine Angabe - Allround-Gerät play - leistungsstärker, insbesondere in Bezug auf Videowiedergabe + (plus) - stärkste Variante, Intel-CPU Da der TE auch Videos im Netz abspielen will, würde ich die DS220j definitiv nicht mehr empfehlen, sondern mindestens eine Stufe höher. Dies wäre dann die DS218, weil es davon noch kein 20er-Modell gibt, alternativ die DS218play oder DS220+ als Top-Modell. Preislich fällt lediglich die Plus-Version aus dem Rahmen, die anderen geben sich nicht viel. Ich selbst habe nur ein 1-Bay-Modell, also mit einer einzigen Festplatte, da es leiser ist und weniger Strom verbraucht. Fotos etc. ändern sich nicht täglich, daher mache ich regelmäßig Backups auf eine externe Festplatte mit der Synology-eigenen Software. Meine Ordnerstruktur mit wichtigen Dokumenten wird hingegen täglich automatisch in der Synology-Cloud gesichert. Hallo, ich empfehle auch die Synology. Aber Vorsicht. Eine NAS ist an sich kein Backup. Wenn die Bude abbrennt, der Einbrecher kommt, ist im schlimmsten Fall alles weg. Wenn du dir einen Cryptotrojaner einfängst, ist die NAS schlimmstenfalls auch verschlüsselt. Deshalb brauchst du einen echten Backup. Das geht mit der Synology auch ganz gut. Ich habe eine USB Platte angeschlossen, auf der ich mit Hyperbackup (eine StandardApp in der Synology) eine inkrementelle Sicherung mache. Aktuell liegt diese Platte neben der Synology, das heißt bei Brand oder Einbruch ist die auch weg. Deshalb bin ich aktuell dabei eine zweite Synology im Keller zu installieren (in einem brandsichereren Raum), auf der nur gesichert wird. Ja, ist umständlich und kostet ein bissl was, aber stellt euch einfach mal vor, was für 2Schmerzen" es bereitet, wenn auch nur ein Teil eurer Daten/Bilder weg ist. Von unterwegs nutze ich die Connection via MyFritz um eine VPN Verbindung zur Fritzbox herzustellen um auf die Syn zuzugreifen. Bonustipp Auf meinen Android Geräten nutze ich SyncMe --> Link um Daten regelmäßig und automatisch mit der Syn zu synchronisieren (ist meiner Meinung nach besser als die Synology App).Datei Außerdem den Dateimanager+ (den es auch via F-Droid) gibt. Mit dem kann man einerseits bequem im Speicher des Handys browsen, aber auch remote auf die Syn zugreifen und Dateien hin und herschieben.
Absolute Glaubensgeschichte was den Hersteller der HDD betrifft. Wichtig ist nur, dass ich zwei identische Platten, also nicht nur Hersteller sondern auch Typ verwende. Um ganz sicher zu gehen die Daten zusätzlich auf eine USB HDD syncen. Was das abspielen von Videos betrifft sollte die NAS idealerweise mit LAN am Fernseher hängen. Das Netzwerk ist immer das Bottleneck und nicht die Hardware. Selbstredent sind NAS mit mehr Prozessor und RAM Power performanter. Geht aber flott richtig ins Geld. 100% funktioniert nur die gute alte USB Stick Methode direkt am Fernseher :mrgreen:
Da gebe ich dir prinzipiell recht.
Das du dir auf einen Synology-NAS einen Trojeaner einfängst ist weniger Wahrscheinlich. Das System läuft mit Linux als Betriebssystem. Hier sind die Mechanismen um ein ausführbares Programm einzuschleusen und auszuführen etwas anders, komplizierter als in der Windows-Welt. Davon ab sollte man externen Zugriff auf das NAS via VPN-Tunnel realisieren, wobei zwischen dem Router, in dem der Tunnel endet und dem NAS noch eine Firewall hängen muss um den Datenverkehr zu überwachen.
Ich nutze einen zweiten NAS als Datengrab für die Backups. Diese steht in einem anderen Raum. Außerdem nutze ich noch eine USB-Platte als Backup-Medium. Die Platte habe ich immer bei mir.
Du scheinst nicht verstanden zu haben wie ein Cryptotrojaner funktioniert. Die Sau verschlüsselt alles was es im Netzwerk findet. Und schon lange unterscheiden Trojaner nicht mehr zw. Linux, Windows oder MAC :ja: Davon ab halte ich die Diskussion für obsolet, ausser die Bilder haben einen extrem hohen materiellen oder ideellen Wert. Dann brauche ich aber nicht nur gute Hardware sondern auch ein Sicherungskonzept. Meine NAS ist im Übrigen nur dann an, wenn ich das Teil zur Sicherung brauche. Ansonsten ist die Box immer offline. Ist ja lustig, ich habe gerade die von pipo empfohlenen NAS gekauft, als Ersatz für das System welches im Keller schon läuft. Der Kauf ist basierend auf einem Test der Zeitschrift c't, vorletzte Ausgabe, lesenswert. QNAP hat auch sehr gut abgeschnitten, andere Hersteller waren auch noch dabei.
Dazu muss der Trojaner erstmal zugriff auf die Platten haben. Dann muss er erkennen mit welchem Dateisystem die Platte läuft um daraufhin seinen Verschlüsselungsalgorithmus entsprechend den Parametern laufen zu lassen. Und das auf einem Home-NAS. Ein Angriffsszenario, das kein Skriptkiddie reizt und einen Profi auch nicht wirklich.
Ohne Dir nahe treten zu wollen ist es dem Erpresser vollkommen egal, ob er das Netz von Tante Traudel oder von großen Firmen oder Krankenhäusern infiziert --> Link Aber noch einmal, ich könnte wetten das wir keine zwei User in diesem Forum finden, die bereits Opfer eines Verschlüsselungstrojaner waren. Ja Pipo hat völlig Recht, ein Backup ist zwingend, hätte ich eines gehabt hätte ich mir den Aufwand der Wiederherstellung "schenken" können. Seit dieser Erfahrung ziehe ich mir 1 x / Monat (vom Mac) mit CCC (Carbon Copy Cloner) ein vollständiges Backup aller NAS Partitionen auf eine externe FP , davon habe ich 3 Stück, d.h. jede wird alle 3 Monate überschriebe, danach abgeklemmt und der Zugriff ist PW geschützt. Da kommen die Trojaner nicht dran. Gruß
Sorry, völlig falsch. Wie Pipo sagte, der Trojaner auf dem befallenen PC greift über das Netzwerkprotokoll (hier SMB) zu und verschlüsselt dir auch das NAS. Backup-Platten und -Systeme im gleichen Haus sollten möglichst nicht dauerhaft angestöpselt sein, weder an das Netz noch an die Steckdose, denn Überspannungen im Netz durch Blitzeinschläge o.ä. könnte die Geräte zerstören. Mittlerweile verwende ich die zweite Synology NAS ... DS218+ mit 2 x 2TB raid1 (keine Videos) Die Anschaffungskosten mögen zunächst hoch erscheinen, das Gesamtpaket ist - für mich - jeden cent Wert. Hiermit meine ich z.B. die Synology-Applikationen, den vom Betriebssytem unabhängigen internen/externen Zugriff, Support, Foren, etc.) Für die erfolgreiche Installation und Einbindung in das heimische Netzwerk gibt es im i-net etliche auf Synology bezogene Hilfen. Wenn ich Fotos mit der Photo-Station verwalte, dann wird zusätzlich zu dem Original ein Vorschaufoto angelegt, das steigert die Performance beim Durchblättern der Alben immens. Gespeicherte Überwachungsvideos (Ereignisserkennung) kann ich simpel über eine Zeitachse anwählen, 100% kompatibel mit z.B. INSTAR. Die für mich wirklich wichtigen Daten speichere ich sporadisch zusätzlich auf eine externe FP, auch hierfür bietet Synology eine APP an. Bei den aktuellen Versionen kann ich in einem 'linux-Container' sogar Fremdsoftware, wie z.B. SmartHome Applikationen laufen lassen. ich benutze die NAS für folgende Dinge ... - Massenspeicher für z.B. ca.50.000 Fotos/digitalisierte Dias, Musik, sowie Anleitungen, Dokumente, Softwaretreiber/-pakete, itunes-Backups, etc. (File-Station) - Video Überwachung mit Ereigniserkennung/-speicherung (Surveilance-Station) - Fotobetrachtung (Photo-Station) - Musik/Playlists (Audio-Station) ... Musik laden und Verwalten mit itunes - diverse Downloads (Download-Station) - persönlicher/gemeinsamer Kalender (Cloud caldav) - persönliche/gemeinsamer Kontakte (Cloud carddav) - Backup wichtiger Dokumente (Hyper-Backup) - Fernzugriff per Tablett/Handy/PC, klassisch über VPN DSM-Station, oder Photo-/File-/Surveilance-Station - Ersatz für google/apple cloud (Cloud/Photo-Station) Munter bleiben! . .
1) Wie kommt der Trojaner auf den NAS? 2) Was macht der Trojaner, wenn kein SMB läuft?
Aktuell ist der Fall etwas anders gelagert. In den Drohmails schreiben die Erpresser, dass sie Zugriff auf deinen Rechner haben und intime Filmchen gedreht haben während du dich auf P0rn-Sites rumgetrieben hast. Diese wollen sie veröffentlichen, wenn du nicht zahlst. Ist immer amüsant die Mails zu lesen und dann zu löschen! Aber nun zurück zum Thema.
1) Der Trojaner ist nicht auf dem NAS, sondern auf dem PC - dies wurde oben schon mehrfach gesagt. Der Trojaner auf dem PC verschlüsselt alles, was er erreichen kann, egal, ob es lokal auf dem PC oder im LAN auf dem NAS liegt. 2) Dann kann er natürlich nichts machen, aber dann kannst du i.d.R. auch nicht auf das NAS zugreifen, den in nahezu allen Fällen erfolgt der Zugriff von einem PC auf ein NAS über das SMB-Protokoll, sofern das NAS wie ein Laufwerk an den PC angebunden ist. Ich habe aber letztens jemandem geholfen, der hat seine Synology tatsächlich nur über den Webbrowser bedient und wusste gar nicht, dass man sie auch wie jedes normale Laufwerk verwenden kann. In diesem Fall könnte tatsächlich nichts passieren, aber ich gehe mal nicht davon aus, dass du auch nur den Webbrowser zum Zugriff verwendest.
Wie kommt der Trojaner auf meinem PC und was soll er da anrichten. Wie schon gesagt, ich habe Linux am Laufen.
Du solltest mal über deinen Tellerand hinaus schauen. Ich greife per NFS (NetworkFileSystem) auf mein NAS zu.
Nein, ich greife mit allen meinen Geräten (2 Laptops, 2 Handy, 2 TV, ) von intern und mit den mobilen Geräten auch von extern auf das NAS zu.
Entweder Du hast Glück oder der Trojaner läd weitere Schadsoftware nach und kommt anderweitig an Deine Daten ran --> Link
Völlig Oldscool.. :roll: Und wie so oft in diesem Forum wurde aus einer Frage ein Worst Case Szenaro gemacht.
Über eMail, über infizierte Webseiten oder andere Einfallstore. Schließlich kommunizierst Du mit dem Internet, auch mit Linux.. Deine selbstherrliche Diskussion bringt das Thema nicht voran und hilft dem TE nicht bei der Beantwortung seiner Fragen. Letztendlich ist der Betrieb eines NAS eine sehr sinnvolle Geschichte, nicht nur was Fotos betrifft sondern auch Hinsichtlich diitaler Dokumente. Zudem ist es kein Hexenwerk ein NAS in Betrieb zu nehmen. Bin gespannt wie der TE sich entscheidet ;D
Dem TE habe ich schon Informationen geliefert. Was du in unverschämter Weise eine selbstherrliche Diskussion meinerseits nennst sind nur Erklärungen dazu, wie man NAS-Systeme, von denen man über das Internet zugreifen kann, absichern kann. Ich habe diese Diskussion nicht begonnen. Aber du hast Recht, ich gehe aus diesem Thread raus. Was juckt es eine Eiche, wenn sich eine Wildsau daran reibt.
Nein, das sagtest du bisher nicht! Ansonsten gebe ich es bei dir auf.. Guten Tag zusammen, vielen Dank für die schnellen, hilfreichen Antworten und Tipps. Werde mich aufgrund Eurer Empfehlungen / positiven Erfahrungen primär bei den günstigeren bis mittelpreisigen Synology inhaltlich „durchkämpfen“ :) Gruß Franz
Sorry, das habe ich tatsächlich nicht erwähnt. Ich nutze Linux nachdem ich mir mit Win95 einen Virus eingefangen hatte. Seitdem kümmere ich mich auch etwas intensiver um die Absicherung meiner Systeme. Das ich mich seiner Zeit für eine Synology Diskstation entschieden habe lag auch daran, dass diese auf Linux laufen.
Was hilft es dem TE, wenn der anstatt der Beantwortung seiner Frage mit der Härtung eines Linux konfrontiert wird?? :roll: Und Du hast diese Diskussion nicht begonnen:
Soso :gruebel: Du wusstest doch nocht nicht einmal was ein Cryptotrojaner ist und was sie so gefährlich macht.
Ja passt zu Deiner Diskussionsführung. Die Beleidigung hättest du dir stecken können.. Ich hoffe Du hast wenigstens etwas an Informationen mitnehmen können..
Dafür weißt du nicht, was alles nötig ist um in einem unixoiden System Code einzuschleusen und ihn ausführbar zu machen.
Über unixoiden Systeme weiss ich in der Tat nicht viel, ausser das sie aufgrund der konsequenten Trennung von Kernel und Usercode eine hohe Sicherheit und Stabilität aufweisen. Für diese Diskussion ist das aber unerheblich und vollkommen Überdimensioniert.
Da hast du recht. Und sorry dafür, dass ich dir vorhin zu Nahe getreten bin, bin da über das Ziel hinausgeschossen.
Wäre klasse wenn Du Deine Erfahrungen mit dem Forum teilen würdest. Es scheint ja hier einige NAS Fans zu geben :ja:
Stimmt, jeder glaubt was er gerne hätte :mrgreen: Ich wollte ja auch nur darauf hinweisen, das die WD*EFAX mit den Synology und anderen im RAID Modus Probleme bereiten könnten und das bei mir seit Februar 2017 - 2 von 3 WD Red die Grätsche gemacht haben, mit Western Digital Data LifeGuard Diagnostic getestet, eine während der Garantie und ein hat den ganzen NAS mit abgeschossen.
Also meine auf dem NAS gespeicherten 4K/60 Videos laufen über das LAN völlig wackelfrei auf dem 65" OLED über Wlan würde das wohl eher nicht funktionieren. Ob und wie das ggf über Powerline (Netzwerk über Stromnetz) funktioniert weiß ich nicht, wäre aber ein Versuch wert. Gruß
Das war auch ein sehr guter Hinweis. Die EFAX-Platten von WD arbeiten mit einem neuen Aufzeichnungsverfahren (SMR), das gerade im RAID-Verbund Probleme macht, im Gegensatz zu herkömmlichen Platten (PMR/CMR). Erschwerend kam hin, dass WD Platten für ein NAS verkauft hat, die mit dem für den Hersteller günstigeren SMR arbeiteten, dies aber verschwiegen hat. Details siehe z. B. hier: --> Link Hallo, Seit nunmehr 10 Jahre nutze ich ohne Problem eine DS411j für Fotos, Videos und Musik. Bei mir läuft alles aber etwas andersherum. Ich arbeite aus Geschwindigkeitsgründen lokal auf dem PC (eine zusätzliche Groooooooße Festplatte). Dieser synct dann einmal am Tag alle Dateien zur Synology. Die Fotos werden zusätzlich einmal am Tag bei amazon gesichert. Prime beinhaltet unbegrenzte Foto-Cloud. Bis vor ca. einem Jahr konnte die Synology noch selbst Amazon-Cloud-Drive nutzen. Jetzt leider nicht mehr, daher muss das der PC übernehmen. Somit habe ich den vollen Geschwindigkeitsvorteil einer internen Festplatte und 100%ige Datensicherheit. Alle Geräte im Haushalt können dann auf das NAS zugreifen. Bye Christian Das Geschwindigkeitsproblem ist keines mehr wenn die Technik entsprechend aufgerüstet wird. Ich betreibe mein NAS nicht mit Festplatten sondern mit SSDs (und habe ein schnelles Netz). Gerade wer Anwendungen auf der NAS nutzt die mit einer internen Datenbank arbeiten wie z.B. Photo Station merkt das deutlich. Auch die Reaktionszeit ist gefühlt um Faktoren besser. Ausserdem verbrauchen die weniger Strom (ich kann meine mitnehmen und z.B. im Womo nutzen mit einem 12V Netzteil), sind unhörbar leise und haben keinen mechanischen Verschleiss. Einziger Nachteil - der höhere Preis pro GB. Und im Fall eines Defekts wird Datenrettung schwierig/teuer, aber dafür hat man ja ein Backup - das ist bei mir wegen der Kosten auf einer HDD, der letzten im Haushalt....
Mit welcher Geschwindigkeit bist Du im LAN unterwegs? Welche NAS und welchen Router/Switch setzt Du ein? Naja, selbst Gigabit LAN schafft maximal 117MByte/s. Mit meinem bekomme ich aufgrund der damals verlegten "alten" Kabel maximal 80MByte/s hin. Da würde das Netzwerk die SSDs zigmal ausbremsen. Mein NAS steht im Keller und ich habe keine Lust die Wände aufzureißen und die Kabel neu zu verlegen. Aber Interessehalber: Wie schnell ist dein Netzwerk und was für eins ist das, daß sich sogar SSDs im NAS lohnen? Bye Christian
Ganz genau. Aktuelle Consumer Router können in der Regel 1GB/s, macht im Optimum um die 120MB/s im Netz gegenüber bei einer Lese-/Schreibgeschwindgkeit von ca. 500MB/s der SSD. Sicherlich schneller als eine S-ATA HDD, aber hinsichtlich des Preis-/Leistungsverhältnis verbranntes Geld. Ich kann mir vorstellen, dass Datenbanken schneller sind, aber dafür nutze ich dann keine NAS mehr sondern andere Hardware, die im Endeffekt günstiger ist. Seit dem Wechsel DS112 (single core) auf DS218+ (dual core) bin ich mit der Performance sehr zufrieden. Als Beispiel ... für das Indizieren von ca 35k Fotos hat die 112 ca. 4 Tage benötigt, die 218+ hat das in einer Nacht erledigt. Nachträglich hinzugefügte Alben werden ruckzuck hochgeladen. Mit Videodaten hingegen habe ich keine Erfahrungen. Bei der administrativen Verwaltung über den Browser ist die 218+ richtig flott. Das Nachfolgemodell heißt DS220+ und liegt bei ca. 380€ zzgl. Festplatte(n) Eine zweite FP nachträglich einzubauen ist überhaupt kein Problem, auch hierzu gibt es einige Tutorials. Munter bleiben! . . Ich habe ein 10GBE-Netz. Switch ist ein billiger (naja, relativ), ungemanagter kleiner Netgear (XS505M --> Link). Router ist ein Lancom-Gerät. NAS hatte ich oben schonmal beschrieben: QNAP HS-453 DX (--> Link). Das ist kein Business-Gerät sondern richtet sich an Heimanwender. Ich habe in einer früheren Wohnung wegen baulicher Gegebenheiten Glasfaser legen müssen. Der neue FTTH-Internet-Übergabepunkt war im Keller, und meine Wohnung im 2. Stock auf der anderen Hausseite. Die Leitung musste anstelle des 50 Jahre alten Klingeldrahts für einen analogen Telefonanschluss quer durchs Haus, für dicke (Ethernet-) Kabel war kein Platz ohne alles aufzureissen. Also einfach eine dünne Glasfaser anstelle des alten Telefondrahts eingezogen und halt nen Switch mit SFP-uplink gekauft. Und wenn man schon sowas kauft dann gleich zukunftssicher, also 10 GBE. War immer noch wesentlich billiger als Wände und Decken aufzustemmen und Kabelschächte zu bauen. Die Hardware war also schon da. In allen meinen Rechnern können die Netzwerkkarten mindestens 2.5 GBE. Bei den Laptops (Thinkpad) mit denen ich hauptsächlich arbeite habe ich die 10 GBE in einer Dockingstation. Ich hatte vorher eine QNAP SS-439 von 2009 mit zwei Gbit-Netzwerkanschlüssen die man aggregieren konnte. Schon das hat was gebracht, aber hier waren die 2.5" Festplatten der Flaschenhals. Mehr als 100 MB/s Übertragungsrate (RAID5) waren in der Praxis nicht drin, und mit aktivierter Verschlüsselung wegen des schwachbrüstigen Prozessors (Atom N270, laaahm) noch viel weniger. Mit dem neuen Gerät merkt man keinen Unterschied zum lokalen Arbeiten, die Geschwindigkeit fällt nie unter 500 MB/s auch mit Verschlüsselung. So Dinge wie virtuelle Maschinen auf dem Ding anlegen und übers Netz betreiben geht tadellos. Das NAS steht im Arbeits/Wohnzimmer direkt neben dem Schreibtisch und sollte in erster Linie unhörbar sein und möglichst wenig Strom verbrauchen. Das alte Gerät war zwar relativ sparsam aber man hat es gehört, das hat mich genervt. Obwohl es nicht wirklich laut war, Festplatten (4 als RAID5) surren halt. Als der Plattenplatz knapp wurde hab ich das zum Anlass genommen mir eine neue zu holen und die mit SSDs zu bestücken. Die alte wäre mit SSDs von der alten SATA-Schnittstelle ausgebremst worden. Weil das Ganze so sparsam ist (Verbrauch um 15 W) und sehr schnell runterfährt, reicht auch eine ganz kleine und damit billige USV. Das ist sowieso ein Thema das man beim Betrieb eines NAS nicht vergessen sollte. Wenn bei den Geräten mal der Strom ausfällt während sie gerade am Schreiben sind sind kann es besonders wenn die Platten im RAID5/6 laufen ganz üblen Datensalat geben. Weiterer Vorteil an dem Ding: Der 'smarte' Fernseher hängt per HDMI dran und hat KEINEN Netzzugang den ich für mein Nutzungsverhalten nicht benötige. Muss mich also um nix kümmern, nix updaten, keine Spielchen mit der Firewall um dem Ding und darauf installierten und nicht entfernbaren apps das nach-Hause-Telefonieren abzugewöhnen etc. pp. Glückwunsch zu der durchdachten Lösung. Ich bin auch immer mal am überlegen auf 10 Gigabit umzustellen. Aber am Ende sehe ich die Kosten und die stehen noch nicht zum möglichen Geschwindigkeitsgewinn. 10 Gigabit klingt spannend. Als kleines Netz wunderbar und bezahlbar. Wir haben unser Haus auf dem Grundstück der Eltern gebaut. Im dortigen Haus wohnen auch die Großeltern. Alle 3 Haushalte sind vernetzt für Telefon, Repeater, Smart-TV und PCs etc. Der große DSL-Anschluss wird kostenmäßig geteilt. Eine komplett neue Verkabelung wird bei unserer Konstellation schon teurer und aufwendiger. Von daher bleibt es bei Gbit-LAN. Aber trotzdem: Schöne Sache das :) Bye Christian Guten Tag zusammen,
es ist nach längerer Überlegung die DS220+ von Synology mit 2 Stück Seagate IronWolf 6TB geworden. Die Installation, der für meine Anforderungen benötigten Software, verlief unerwartet einfach. Beim Übertragen der ersten Bilder zum Kennenlernen der Programme moments und photo station musste ich erkennen, dass die „Einbettung“ der Bilder den Prozessor der NAS ziemlich fordern und damit zeitintensiv ist. Daher denke ich, war die "+ Variante" sicherlich keine unnütze Geldausgabe. Sind die Bilder einmal in diese Programme übertragen, huschte mir vor allem bei der Sortierung ein Lächeln in Gesicht. Die Übertragung der in photo station eingebundenen Bilder an den TV über einen fire cube mit der app DS photo verlief problemlos. (Verbindung über Powerline) Mit dem vollständigen Übertagen meiner Daten warte ich jedoch auf DSM 7 (Beta scheinbar bereits verfügbar?). Ab dieser Version sind die Funktionen von moments und photo station anscheinend in Synology Photos vereint. Gruß Franz
Was meinst Du denn mit Einbettung, Du kannst die Dateien doch einfach per Explorer von Deinem Windows Rechner aus machen. Nimm bloß nicht die Tools dafür von Synology, die sind sche....! Das indizieren, sortieren etc. macht der Photo Station Dienst ja autark im Hintergrund. VG Alf |
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