xcamping
motorradtraeger
hallo
Links zu ebay oder Amazon sind Werbelinks. Wenn Sie auf der Zielseite etwas kaufen, bekommen wir vom betreffenden Anbieter Provision. Es entstehen für Sie keine Nachteile beim Kauf oder Preis.

Freifahren unter Zuhilfenahme von Hubstützen


ToJo am 12 Jan 2021 14:42:56

Hallo zusammen,

leider kommt es doch einmal vor, dass man sich in einer nassen Wiese festfährt. Ist mir noch passiert, wird aber irgendwann mal so sein.
Da ich mir letztes Jahr an meinem Carthago I 50 mit Doppelachse Hubstützen nachrüsten ließ, frage ich mich ob diese eine Unterstützung beim freifahren sein können.
Hubstützen ausfahren, Anfahrhilfen unter die Vorräderräder, Hubstützen einfahren, ASR einschalten und losfahren. Entweder das reicht dann um vorwärts zu kommen, oder der Vorgang muss wiederholt werden.
Hat das jemand schon einmal so gemacht ? Geht das so, oder muss noch etwas beachtet werden.

Übrigens gibt es beim Restpostenverwerter Thomas Philipps Anfahrhilfen 5 to Belastung für den halben Preis wie in bei eb.. oder ama...

Ich freue mich über Eure Rückmeldung.

Grüße
Thomas

Anzeige vom Forum

Hier findest Du vielleicht schon, was Du suchst: Artikel auf eBay oder versuchs hier bei Amazon

goldfinger am 12 Jan 2021 14:54:56

Bei mir hat es funktioniert. Ich habe mal mittels einem Wagenheber nachträglich beide Antriebsräder auf Anfahrhilfen gestellt.

edit: Ich nehme an, diese sind gemeint: --> Link


Andreas

huohler am 12 Jan 2021 15:15:46

Ich bin erst vor ein paar Tagen vom Weg abgekommen und auf einer Seite im Matsch versunken. Da hätte auch keine Hubstütze (oder Wagenheber) geholfen. Die wäre einfach im Matsch versunken. Man hätte zusätzlich Material benötigt das die Aufstandsfläche auf einen halben Quadratmeter vergrößert hätte. Nur wie drunter bekommen wenn nur noch eine Handbreit zwischen Rahmen und Matsch ist.
Es mag Fälle geben, aber meistens helfen Stützen nichts.



Hubert

PS: in meinem Fall hat mich nach einigen erfolglosen Versuchen ein Abschleppdienst für 100€ wieder auf den festen Teil des Weges gezogen.

Anzeige vom Forum


Gator am 12 Jan 2021 15:20:32

Hallo Thomas,
genau so wie Du es Dir gedacht hast, funktioniert es auch - sogar prima.
Manchmal muss man aber auch noch zusätzlich die Teller der Füße mit einer Holzplatte o.ä. unterlegen, da sie sich doch schon mal tief einpressen.
Aber es geht - übrigens meistens mit Zuschauern...

Gruss der Uwe

ToJo am 12 Jan 2021 15:33:56

goldfinger hat geschrieben:Bei mir hat es funktioniert. Ich habe mal mittels einem Wagenheber nachträglich beide Antriebsräder auf Anfahrhilfen gestellt.

edit: Ich nehme an, diese sind gemeint: --> Link


Andreas



ja genau - die sind das

Beduin am 12 Jan 2021 15:51:52

Kannst dich hier mal einlesen, Rene hat das in Tunesien zig mal machen müssen --> Link keine Ahnung ob ich die richtige Seite erwischt habe, einfach bisschen blättern

ToJo am 12 Jan 2021 16:04:57

huohler hat geschrieben:Ich bin erst vor ein paar Tagen vom Weg abgekommen und auf einer Seite im Matsch versunken. Da hätte auch keine Hubstütze (oder Wagenheber) geholfen. Die wäre einfach im Matsch versunken. Man hätte zusätzlich Material benötigt das die Aufstandsfläche auf einen halben Quadratmeter vergrößert hätte. Nur wie drunter bekommen wenn nur noch eine Handbreit zwischen Rahmen und Matsch ist.
Es mag Fälle geben, aber meistens helfen Stützen nichts.



Hubert

PS: in meinem Fall hat mich nach einigen erfolglosen Versuchen ein Abschleppdienst für 100€ wieder auf den festen Teil des Weges gezogen.


Hallo Hubert,

genau diesen Abschleppwagen will ich vermeiden. Die Abschleppöse vorne ist zum rausziehen aus dem Schlamm sicher nicht geeignet. Und hinten fehlt mir die AHK. Den Abschleppgurt um die Hinterachse machen ist sicher auch problematisch, da der Aufbau wegen des langen Überhangs beschädigt werden kann.
Wie hast du das gemacht ?

Thomas

huohler am 12 Jan 2021 16:24:29

Abschleppöse vorne und mit der Seilwinde gaaanz vorsichtig mit viel Gefühl.
Ich hatte zunächst an einen Bauern mit Trecker gedacht. Im Nachhinein war ich aber froh, dass es ein Profi gemacht hat. Wer weiß was passiert wäre wenn der Trecker mit Gewalt ...

Ich habe leider keine Bilder sondern nur Videos von der Aktion. Wenn ich wieder zu Hause bin werd ich mal Bilder extrahieren.

Hubert

kamikaze am 12 Jan 2021 17:13:53

Es gibt einen Bericht über einen Phoenix, der nicht mehr rückwärts auf einer inzwischen sehr nassen Wiese rauskam. Der Besitzer hat das alles fotografiert. Er hat beim ersten Durchdrehen der Räder sofort aufgehört, irgendetwas zu versuchen und hat dann mit entsprechenden Unterlagen die Hubstützen ausgefahren und eine Bretterspur zum Fahrweg gelegt. So ist er rausgekommen. ADAC hatte Hilfe schon abgelehnt , und ein Kran als andere Alternative wäre im Bereich von € 300 gewesen. Das aus dem Gedächtnis, weil ich nicht mehr weiss, wo das zu finden ist. Vielleicht haben die Kollegen da einen Tipp.

Ich habe mir 4 50x50 Platten gekauft und habe sie zwar noch nicht für eine derartige Aktion nutzen müssen, aber auf weichen Plätzen bzw. bei extremer Schräge schon.[img]--> Link[/img]

Altmaerker39638 am 12 Jan 2021 17:18:48

Hallo , genau so wie schon beschrieben kann es gemacht werden bzw. funktioniert es auch - sogar prima.
Natürlich muss man noch zusätzlich die Teller der Hubstützen mit einer Holzplatte unterstützen/unterlegen, da sie sich doch schon mal tief einpressen können. Dann anheben und die Anfahrhilfen unter die Räder legen (ich habe diese hier: --> Link) und schon kommt man von der nassen Wiese wieder runter. Ist mir 2020 in DK passiert und ich war froh diese Hubstützen zu haben.

ToJo am 12 Jan 2021 17:34:57

Beduin hat geschrieben:Kannst dich hier mal einlesen, Rene hat das in Tunesien zig mal machen müssen --> Link keine Ahnung ob ich die richtige Seite erwischt habe, einfach bisschen blättern


Hallo Ina,

danke für den Link. Das ist die perfekte Anleitung.

Thomas

Gast am 12 Jan 2021 18:36:37

Gator hat geschrieben:Hallo Thomas,
genau so wie Du es Dir gedacht hast, funktioniert es auch - sogar prima.
Manchmal muss man aber auch noch zusätzlich die Teller der Füße mit einer Holzplatte o.ä. unterlegen, da sie sich doch schon mal tief einpressen.
Aber es geht - übrigens meistens mit Zuschauern...

Gruss der Uwe


Servus

Ich hab alles Mögliche an Unterlegplatten dabei, Gummiplatten 40x40 für steinigen, oder gepflasterten Untergrund, weil die Stützen sonst knirschen u rutschen auf schrägem Pflaster oder Steinen. Da sind 50cm Schnüre dran, zum schnellen rausziehen, nach hochfahren.
Ich steh selten ohne Unterlagen, denn sogar Kies ist ungünstig, weil der meistens auf den Stütztellern liegt, und dann bei Abfahrt abfällt. Bevor ich die später abkehre, lege ich lieber meine Gummiplatten unter.
Kunststoffplatten, da sind auch alte, große Schneidebretter aus der Küche dabei, wenn es matschig ist, damit die Stützen nicht im Schlamm stecken, dicke Unterlegstücke für Höhenausgleich....sind insgesamt ca 10kg, aber das ist es mir wert, denn die schieb ich, im Fahrzeug, überall rein, wo sonst nichts ist, und mit denen komm, und käme ich überall frei, wo ICH reinfahr, auch wenn nur eine handbreit Platz ist.
Ich weiß nicht ob mir sowas wie oben passieren könnte??
Meine Kunsstoffplatten kann ich bis zu 50x50 auslegen, da bringen die Stützen eine Achse immer hoch, zum unterlegen (Alles was ich finde, Steine, Bretter, Schotter etc)....dann kommt die Andere dran.

Als Wintercamper mit Wowa hatte ich schon immer 30-40kg Split im Kofferraum...man kann nie wissen :ja:

Gruß, und immer eine handbreit Freiraum unter dem Aufbau

Franzl

Russel am 12 Jan 2021 18:48:35

Hab es noch nie probieren müssen, war einmal „eingegraben“ auf der nassen Wiese.
Ein freundlicher Nachbar kam mit seinem VW Amarok und hat mich (5,5t) an der Abschleppöse rausgezogen. Dafür ist die doch da oder? Ansonsten sollte es auch nur mit den Hilfen klappen.

Ansonsten müsste das mit den Stützen funktionieren, was soll passieren?
Hubstützen sind besonders im Winter beim Anketten eine große Hilfe. Da habe ich das schon öfters gebraucht.

Gast am 12 Jan 2021 19:15:05

Servus


Freifahren...Schneeketten anlegen....Reifen wechseln.....Handbremse einstellen....Ölwechsel, Bremsklötze wechseln.... Unterbodenschutz.....waagerecht schlafen -essen -trinken in 5min, für 5500€....auf 20 Jahre gerechnet....ich schwöre drauf.

Gruß
Franzl

flairisti am 12 Jan 2021 19:17:26

Ich habe mich mal auf dem Strand in Dänemark festgefahren und ein freundlicher Womo-Kollege
kam mit einem "Airjack" Luftkissenheber. Das hat so gut geklappt, das ich meinen werkseitigen
Wagenheber (Ducato) sofort gegen einen Luftkissenheber ausgetauscht habe.
Zwar ein wenig umständlicher als Hubstützen aber bei 4 kg Gewicht nur ca. 100€ "billig".
Geht auch wunderbar zum Radwechsel - ich hebe direkt eine ganze Fzg.-Seite vorne und hinten.

Anzeige

  • Die neuesten 10 Themen
  •  
  • Die neuesten 10 Reiseberichte
  • Die neuesten 10 Stellplätze

Neues für Frankreichfahrer
CMT 2020 Bürstner Rückkehr der Delfin Familie
Alle Rechte vorbehalten ©2003 - 2026 AGB - Datenschutzerklaerung - Kontakt