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Hallo. Beim Stöbern nach Alternativen zu all den Fertigakkus die von div. Herstellern angeboten werden, bin ich auf HomeTroniX gestossen. --> Link Der bietet unter anderem auch Sets zum Selbstbau an. Kennt Jemand diese Firma oder hat schon wer Erfahrung damit gemacht? Bleibt Gesund, Gruss Markus Erfahrungen wird da kaum einer haben. Was ich gut finde, ist, dass zu ihren Batterien ganz klar gesagt wird, welche Zellen und BMSe darin verbaut sind und auch gleich Datenblätter zu den Zellen und BMSen downloadbar sind. Das gibt auf jeden Fall ein Bienchen ins Transparenzheft, können sich viele andere Batterieverkäufer eine dicke Scheibe von abschneiden. bis denn, Uwe Hallo, Ich habe den 280 (277) Ah Bausatz incl. 250 Ah BMS (BT und RS485/UART USB und Temperaturfühler) vor kurzem bestellt. Mir war es wichtig, nicht die Einzelteile bei Ali mit all den Risiken zu ordern, sondern einen Ansprechpartner für eventuelle Garantie und auch Rückfragen zu haben. Der Geschäftsführer hat mir im Vorfeld bestätigt, dass seine Firma die Zellen direkt ab Fabrik bezieht. Alles in allem ein sehr angenehmer und offener Kontakt. Sämtliche Datenblätter stehen auf der Homepage zum Download und sind auch aktuell wie man mir versichert hat. 280 Ah im Moment nicht lieferbar sollen aber kurzfristig wieder verfügbar ein, wurde ich aber im Vorfeld darüber informiert.
Moin, das sehe ich genau so. Was mich wundert ist, das häufig für 200Ah 8x100er Zellen zu 2P4S gepackt werden. Warum nicht 1P8S? Habe ich jetzt schon häufiger gesehen, ist doch aber vom BMS eher aufwändiger, oder? Gruß Thomas Wären 8S nicht 24 V? :gruebel: Und das BMS hat bei 2P4S dann halt zwei Zellen auf einem Kanal. bis denn, Uwe
he, he, richtig, meinte auch je 2 Zellen parallel und dann als 4s statt 2x4s. Waren die Finger wieder mal schneller... Moinsen, Hometronix ist (war?) bei mir auch in der engeren Auswahl, nicht zuletzt deshalb, weil den Datenblättern nach das Laden bei den 200Ah- und 280Ah-Zellen bis -15°C möglich ist. Das hatte ich zwar nicht vor, bei Temperaturen um den Gefrierpunkt hätten diese Zellen aber noch nicht im potentiell schädlichen Grenzbereich arbeiten müssen. Nun habe ich dummerweise bei Tipsun (dem Hersteller der Zellen) angefragt und mir aktuelle Datenblätter schicken lassen, die geben jedoch 0 Grad als Untergrenze beim Laden an, zudem wird auf die (zum Erreichen der angegebenen Zyklen) nötige Vorspannung der Zellen verwiesen, welche in den Bausätzen bzw den Fertigakkus von Hometronix nicht gegeben ist. Das nährt bei mir dann doch erhebliche Zweifel an Hometronix ...
Wäre es möglich, diese Datenblätter hier einzustellen?
Kann ich hier PDFs einfügen, oder müsste ich Screenshots machen und dann die Bilder hochladen?
Bis Du Dir sicher, daß Tipsun nicht verschiedene Varianten mit modifizierter Zellchemie anbietet? Mit einer gescheiten Verspannung der Zellblöcke stehen fast alle auf Kriegsfuß, oder habens nicht verstanden! Auch die DIY. Manche sehen darin so eine Art Voodoo...
PDF geht nicht ... da müsste man externe verlinken :(
Vielleicht kannst du uns bitte das Thema Verspannung (nochmals?) fachlich beschreiben?
Ja, ich hatte explizit danach gefragt ... "Dear Madam or Sir, a german manufacturer of LiFePO4-batteries offers Tipsun 3,2V LiFePO4-cells which can be charged in temperatures down to minus 15°C. Do you really produce these low temperature resistant cells and if so, could you please send me data-sheets for these (200Ah/277Ah) cells? Kind regards, Robert" "Hi Mr.Robert , Nice to meet you , this is Christine from Guangzhou Dichen New Energy Co.,Ltd .(Brand : Tipsun) Normally, the charging temperature of our lifepo4 prismatic battery cell is 0-60℃, the discharge temperature is -20-60℃。 Actually ,we don't suggest to charge the battery cell under 0℃, even though they can be charged ad normal , but will be decomposed lithium from positive side , which will damage the battery cell ." Mir ist übrigens klar, dass Hometronix in Österreich sitzen, ich dachte mir nur, dass in China doch kein Mensch weiß, wer oder was dieses Österreich ist ... :-D Aktuelle Tipsun 206Ah-Zelle. Vorspannung und Temperaturbereich beim Laden ... Edith: Das mit den Bildern klappt irgendwie nicht so recht ... Neuer Versuch ... Edith sagt "Häh? Ich raffs nicht" Grüß euch, Ein Kunde von mir war so nett mich auf die Unklarheit mit Datenblättern Aufmerksam zu machen, habe eben folgende Antwort zu dem Thema erstellt: Zum Datenblatt, wir haben die neuen natürlich auch, allerdings weisen die auch zb.206 Ah aus die nicht erreicht werden..... wir verkaufen 206 Ah Zellen also als 200Ah Zellen denn dies wird in jedem Fall erreicht, auch ohne Initialladung/Komprimierung. (machen wir auf Kundenwunsch) Zur Temperaturkurve, diese ist gleich geblieben und nur in den allgemeinen Spezifikationen wurde die Ladetemp von -15 auf 0 geändert da nur mit spezieller Ladekurve geladen werden dürfte. Unsere BMS haben einen Temperaturschutz damit keiner unserer Kunden versehentlich die Zellen zerstören kann. Da Hometronix der Garantiegeber der Sets und Batterien ist und nicht Tipsun sorgen wir seit vielen Jahren für zuverlässigen Betrieb auch abseits durchgängiger Meinungen in diversen Foren. Wir testen alles selbst bevor es in den Verkauf geht, Zellen Batterien Inverter usw. Dazu gehören RI- und Kapazitätstests bei Anlieferungen aus China sowie ein BMS Test vor Auslieferung unserer Sets. Beste Grüße Günther Baur von Hometronix leider ist mir sons zeitlich nicht möglich in Foren zu interagieren :)
Hallo Herr Baur, schön dass Sie sich direkt melden ... In den alten Datenblättern ist unter "Other continous charge conditions" in der Tabelle der Bereich bis -15°C aufgeführt, in den neuen Datenblättern endet die Tabelle bei 0°C. Das und die Aussage von Tipsun bedeuten doch aber ganz klar, kein Laden unter Null, wohingegen Sie ein Laden bis -5° erlauben. Wie geht das mit ihren Garantien zusammen, wenn der Kunde die Zellen bei -5° schädigt? Und ebenso die fehlende Vorspannung. 3000 Zyklen bis 80% Restkapazität werden laut Tipsun doch nur mit Vorspannung erreicht, wie können Sie die 3000 Zyklen ohne Vorspannung garantieren? Moin, ein Bekannter hat einen 100Ah-Fertigakku dieser Firma, da hinkt jetzt beim Laden (Ladestrom max 0,05C) eine Zelle mit über 0,2V Differenz (3,3.. zu 3,5..) den anderen drei hinterher. Kann das vllt an der ja leider nur auf Kundenwunsch durchgeführten Initialisierung und möglicherweise fehlenden Selektion der Zellen liegen?
Das kann an allem Möglichen liegen. Ein lockerer Zellverbinder kann sowas auch verursachen (z. B. zwischen zwei parallel geschalteten Zellen in einer 2P4S-Konfiguration), oder ein schlechter Kontakt an der BMS-Verdrahtung... oder eben eine Zelle mit geringerer Kapazität. Eine Initialisierung macht sowieso kaum ein Fertigakku-Hersteller... wie denn auch, bei den meisten kommt die Kiste ja fertig verschweisst aus China, Aufkleber drauf und raus zum Kunden ist da die Devise. Das scheint bei Home Tronix wenigstens nicht der Fall zu sein. Selektierte Zellen ist glaube ich bei blauen Bechern auch eher ein Gerücht, wenn man Glück hat, sind die 4 oder 8 Dinger zufällig aus der gleichen Produktionscharge und sind sich deshalb hinreichend ähnlich, im Optimalfall aufeinanderfolgende Seriennummern. Das aber wohl eher bei den teureren Zellanbietern, weswegen man die kaum im Fertigakku finden wird. bis denn, Uwe
Ironie an: Die Zellen dürfen nicht verspannt werden, damit sie sich besser ausdehnen können, wenn sie bei Minus 15 Grad geladen werden. Ironie aus Erhard, würdest du bitte für alle, die es gerne richtig machen würden erklären, wie die Zellblöcke korrekt verspannt werden sollten, vielen Dank im Voraus, Helmut
Verständnisfrage: Läge es an der unterschiedlichen Kapazität, wäre es dann nicht eher so, dass die eine hinterherhinkende Zelle eine höhere Kapazität hat als die anderen drei? Drei sind quasi voll und nähern sich der Ladeschlussspannung, in die eine geht aber noch was rein, weshalb ihre Spannung niedriger ist ... Natürlich, sorry. Vertan. bis denn, Uwe
Screenshot machen, falls am Pc in ein Grafikprogramm zB Paint einfügen und hochladen. Helmut Moderation:Bitte nutze die Zitatfunktion, wenn Du Mitglieder zitieren willst - dies macht es den anderen Nutzern leichter, Deine Texte von den Zitatinhalten zu unterscheiden. Das unvollständige Zitat wurde entfernt. Das wäre auch meine Bitte, denn hier lese ich davon zum ersten Mal (obwohl ich mich seit Monaten hier im Forum durch das Thema LiFePo4-Selbstbau quäle, auch weil ich Datenblätter noch weniger verstehe). Und dann auch noch Vorspannung oder Verspannung??? Ansonsten schon mal DANKE für euer Expertenwissen Kalle Moin Kalle, viele (nicht alle) Hersteller von Zellen weisen mittlerweile (aufgrund neuerer Erkenntnisse) in ihren Datenblättern darauf hin, dass es (zum Erreichen der angegebenen Zyklenzahl) nötig sei, die einzelnen Zellen untereinander zu verspannen bzw einen gewissen Druck auf die Seitenflächen auszuüben, um die Zellen daran zu hindern, bei Gebrauch zu "atmen" dh sich leicht auszudehnen. Ohne diese Verspannung sinkt die Zyklenzahl, auf bspw 2000 statt der maximal erreichbaren 3500. Viele Selbstbauer pferchen die Zellen deshalb in eine passgenaue stabile Kiste ein. Sie sind dadurch zwar noch nicht mit der vom Hersteller vorgegebenen Kraft ver- bzw vorgespannt, das "atmen" wird so aber trotzdem verhindert. Fraglich bleibt für mich allerdings inwieweit die verringerte Anzahl von Zyklen (ohne Verspannung) für den Nutzer überhaupt relevant ist, wenn er bspw eh nur 50 Zyklen im Jahr fährt ... Nachtrag ... Wenn ich bei einem Selbstbau-Akku die Vorgaben des Zellherstellers missachte und die niedrigere Zyklenzahl in Kauf nehme, ist das meine Entscheidung. Wenn aber ein Anbieter/Hersteller von Fertigakkus die Zyklenzahl aus dem Datenblatt der Zellen übernimmt und damit wirbt, ohne jedoch die zum Erreichen der Zyklenzahl notwendigen Vorraussetzungen zu schaffen, wäre das für mich ein Unding und möglicherweise Grund, diesen Akku nicht zu kaufen ... Gibt es hier jmd der die Akkus von HomeTronix schonmal zusammengebaut hat? Danke Robert, das heißt dann doch für alle Selbstbauer die Zellen -zumindest an den Flachseiten- schön fest zusammenpressen und nicht nur in eine Kiste schieben und rundum ein wenig auspolstern (wie ich es einige Male hier im Forum gelesen habe, von Selbstbauern die fertige Kunststoffkisten eingesetzt haben. Ich lerne jeden Tag dazu. Gruß Kalle
Hallo Kalle, wenn du die Vorgaben des Zellherstellers erfüllen willst, um auf die angegebene Zyklenzahl zu kommen, ja, dann musst du gegebenenfalls (siehe Datenblatt) verspannen. Für den sicheren Betrieb alleine ist es meines absolut bescheidenen Halbwissens nach nicht nötig und es reicht vollkommen, sie halbwegs press in eine Kiste zu packen. Und teilweise werden die Zellen ja sogar mit Abstandshaltern verbaut. Meine Zellen stehen auch nur ohne Spiel in einer Kiste (der Händler sagte mir, Verspannen sei nicht nötig) mir wäre es aber auch absolut wurscht, ob mein Akku 3000 Zyklen macht oder nur 2000, da ich bei meinem Nutzungsverhalten selbst 1000 Zyklen altersbedingt wahrscheinlich nicht mehr schaffen werde ... |
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