Das macht auch Mut zum Selbstbau
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Helmut
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Das kann in der Milchkiste funktionieren, geht aber besser - wie ich mir von den Spezialisten im Forum anlesen konnte. Besser wäre es die Zellen zu verspannen. Selbstbauer bauen stabile Kisten und nehmen dafür gerne Siebdruckplatten. Zwischen den Zellen wird für mobilem Einsatz im Womo eine Isolilerung (z.b. 1 mm Teflon) empfohlen. Preisgünstig und beliebt ist das JPD-BMS, es gibt auch viele Befürworter für das im Video verwendete BMS. Helmut
Es ist ratsam, das gelieferte BMS ausführlich zu testen, manchmal gibt es bei ähnlicher Optik unterschiedliche Versionen! --> Link Selbstbau mit verspannten Zellen: --> Link --> Link --> Link Und in einer Fertigakkukiste: --> Link Aber es gibt auch verschiedene Fertigakkus ... Helmut Hallo Helmut, ... wir haben hier ja schon alles gesehen: Zellen in Rucksack reingeleert, Zellen in Müllbeuteln u.s.w.: das ist für mich ein Wettbewerb der Upcycler. Die Milchkiste steht für mich hier im Ranking ganz oben. Die Holzkisten sind verrottbar - das ist auch ein Statement, aber nicht so originell. Dann haben wir diejenigen, die Akkus bauen wie die Automobilhersteller ihre Akkus auf Messen: aufschneiden, alles verchromen und schön machen, damit andere studieren können. Das ist sehr lehrreich und gut. Nur deren Akkus zum Betrieb sehen anders aus. Wenn ich mir meinen Batteriekasten (Anwendung: Wohnmobil) nach z.B. unserer Marokko-Tour anschaue, da ist durch jede Ritze feinster Sand gekommen: habe meine damals noch AGM vorsichtig abgekehrt und den Kasten ausgesaugt. Wie könnte ich Wagoklemmen und das auch offene BMS saugen ? Daher steht bei mir auf der Speisekarte ein Batteriegehäuse: robust, staubdicht und spritzwassergeschützt. Das gibt es ja auch in der "Profi-Selbstbau-Szene", also die, die sich trauen ihre selbstgemachten Produkte zu verkaufen: --> Link oder --> Link ... und etliche andere. Hervorzuheben ist m.E. der Thread von deacheapa mit dem Großseriengehäuse und "Selbstbestückung". Der Trend geht ja eindeutig zum Zweit- bzw. Drittakku: bin gespannt, was Dein nächster Akku für ein Gehäuse kriegt ... Dieser Thread scheint mir ein erstes Brainstorming dafür zu sein !? ;-) Grüße, Erhard
Gute Idee, Erhard! Du hast ja bereits ausreichend bei Deinem Robur-AKKU geübt und ich bin Dir sehr dankbar für Deine hier im Forum veröffentlichten Berichte, sie haben mich ermutigt, meinen Selbstbau anzugehen. Während des Projektes habe ich mehrmals umdispioniert 1) bezüglich der Form des AKKUs 2x2 wie Rotti oder 4x1 wie Akki 2) der Plattenstärke (9-12 oder 15 mm SDP) 3) des Montageortes des BMS - Breitseite, Schmalseite oder obenauf 4) verspannen der Zellen oder nicht? 5) Montage im beheizten Unterflur-Außenbatteriefach, unter dem Fahrersicht oder in der Staukiste im Innenraum Da die Materie neu für mich war, wollte ich (zumindestens unmittelbar nach Inbetriebnahme) Zugang zu den Zellverbindern, um bei einem extremen Belastungstest prüfen zu können, ob etwas warm wird und nachjustieren zu können. Ich werde dies auch jedenfalls jährlich zu Saisonbeginn wiederholen. Weiters wollte ich das BMS so verbauen, dass ich jederzeit die Platinentemperatur per "Handsensor" checken kann. Bei dicht verschlossenem Gehäuse wäre das nicht so einfach ;D Die Plexi-Glas "Sonntagsbekleidung" würde ich für meinem nächsten Saharabesuch wahrscheinlich auch nicht als sonderlich geeignet halten, aber meiner besseren Hälfte gefällts. Ich habe an anderer Stelle bereits deponiert, dass mir die Idee mit der Fertigakkukiste sehr gut gefällt, sie kam für meinen ersten Selbstbau leider zu spät. Jetzt gehöre ich eben zu den Siebdruckplatten-Dinos :lol: Wann zeigst du deinem Robur die Wüste? Staubsauger nicht vergessen! Frohe Ostern! Helmut |
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